Neue behördliche Maßnahmen gegen Adrianus Straathof

Neue Maßnahmen gegen den Ferkel-Hitler

cache_36017853Neue behördliche Maßnahmen gegen Adrianus Straathof. Im November hatte der Landkreis Jerichower Land ein Tierhaltungsverbot gegen den wegen umstrittener Haltungsbedingungen in der Kritik stehenden Straathof ausgesprochen. Das Haltungsverbot bezog sich gegen Straathof persönlich. Der Versuch des Ferkelzüchters, dagegen juristisch vorzugehen, scheiterte bisher. Die Klage ist derzeit beim Oberverwaltungsgericht Magdeburg anhängig. Straathof selbst zog sich mittlerweile aus zwei seiner Betriebe in Brandenburg zurück.

Nun hat der Landkreis dessen Ferkelzuchtbetrieb Glava GmbH mit einem Tierhaltungsverbot belegt. Das neue Verbot gilt damit nicht mehr nur für Straathof persönlich,, sondern auch gegen eine seiner Firmen.

Die Ausweitung des Tierhaltungsverbotes bedeutet, dass alle 70.000 Tiere der Ferkelzuchtanlage in Gladau bis spätestens 31. August 2015 aus den Liegenschaften der Firma entfernt werden müssen. Ansonsten drohen dem Unternehmen weitere Strafzahlungen.

Laut dem Sprecher des Landkreises Jerichower Land, Henry Liebe, wurde Straathof bereits mit eine Strafe in Höhe von 50.000 Euro belegt, weil er das bisherige Verbot nicht eingehalten habe. Dieser sei zwar im Dezember als Geschäftsführer der Glava GmbH zurückgetreten, als Gesellschafter habe er jedoch weiter Einfluss auf die Tierhaltungsbedingungen in seinen Betrieben nehmen können. Damit sei die Tierhaltereigenschaft noch immer gegeben, erklärt Liebe. Wenn Straathof sich nicht endgültig zurückziehe, könnten die Behörden weitere Strafzahlungen bis zu einer halben Million Euro fordern.

Straathof hat Widerspruch gegen die untersagte Haltung von 70.000 Schweinen in Gladau bei Genthin eingelegt. Ob´s ihm was bringt? Oder wird er fortan Strohmänner bei seinem schändlichen Treiben einsetzen müssen?

https://reinholdkassen.wordpress.com/2014/12/14/es-konnte-die-wende-in-der-massentierhaltung-sein-jubelt-der-stern/

http://www.viva-vegan.info/

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Kommentare

  • Danavl  Am 17. Februar 2015 um 15:47

    Solange die Gewinne durch Unterlassen der Anordnungen groß genug sind, um die läppischen Bußgelder zu bezahlen, wird sich so schnell nichts ändern. 😦

    Gefällt mir

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