Schlagwort-Archiv: tierschutz

Amelies Lebenshof

Michaela Duwes Tierhof, ein friedlicher Ort ❤️

undefinedEinst misshandelt und todesbedroht, leben diese Persönlichkeiten heute ein behütetes und sicheres Leben auf Michaela Duwes Lebenshof:
2 Rinder
5 Schweine
12 Ziegen
21 Schafe
2 Lämmer
11 Hunde
9 Katzen
14 Kaninchen
7 Meerschweinchen
150 Tauben
40 Hühner Enten und Gänse

Lämmchen

Aber es ist ein täglicher Kampf, denn Luft und Liebe sättigen nicht. Gerade wurden dort zwei Lämmchen geboren, weil der neu aufgenommene Schafbock es trotz zweimaliger Kastration doch noch geschafft hat, eine Schafsdame zu schwängern.
ANIMAL PEACE hofft, dass die 250 Euro von unserem Corona Rettungsschirm link etwas Luft verschaffen.

Wer Michaela noch beistehen möchte:
https://www.amelies-lebenshof.de/

Ode an die Freiheit

Eine neue Weltordnung für Tiere

Der Verein Rüsselheim e.V. gibt auf zahlreichen Lebenshöfen im ganzen Bundesgebiet etwa 1500 Individuen ihr natürliches Recht auf Leben und eine freie und unversehrte Existenz zurück. 500 Schweine, 550 Rinder, 350 Schafe, sowie zahlreiche Ziegen, Ponys, Hühner und Kaninchen haben bisher bei Rüsselheim e.V. Sicherheit gefunden.
Doch Corona und die damit verbundene erwartbare Wirtschaftskrise bedroht dieses Paradies, denn nur unsere Liebe und unser Respekt machen die Tiere nicht satt. Schon jetzt sind erhebliche Spendenrückgänge zu verzeichnen.

Wir bitten herzlichst um Euren Soli-Beitrag für dieses großartige Projekt, das seit Jahren karitative Höchstleistung erbringt und gleichzeitig ein politisches Manifest für eine Weltordnung ist, in der es sich zu leben lohnt. Dieses Video ist ein Geschenk an alle, die sich nach einer besseren Welt sehnen. Wir haben es „Ode an die Freiheit“ genannt und schenken Euch fünf Minuten schöne Impressionen aus einer friedlichen Welt. Helft mit, dass sie diese Krise unbeschadet übersteht.

Spendenkonto

Rüsselheim e.V.
IBAN DE95 7205 0101 0030 2078 64
BIC BYLADEM1AUG

PayPal ruesselheim@freenet.de
www.ruesselheim.com

RiP, Peter Arras

Ein Bruder ist gegangen

Wie wir soeben erschüttert erfahren haben, ist Peter Arras verstorben, einer der treuesten Partner der Tiere, der schon vor Jahrzehnten seinen Blick verlässlich immer auf die Allerungeliebtesten richtete. Kein Tier war zu „häßlich“, „ekelhaft“ und angstbesetzt, als dass er seine Not nicht gesehen hätte. Er wusste schon vor vielen Jahren, was jetzt die sogenannte Wissenschaft als Neuentdeckung in die Welt posaunt: dass Liebe und Angst, Schmerzen und Hoffnung auch die Nichtwirbeltiere, die Nichtsäugetiere die Nichtvögel durch die Welt leitet.

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Danke, was Du alles für die Tiere getan hast, Peter. Wir werden Dein Lebenswerk in Ehren halten, das ist, was uns bleibt, nach diesem Verlust.

Ruhe in Frieden.

ANIMALPEACE

Pranger und öffentliche Hinrichtungen sind Ausdruck und nicht Bekämpfung der Barbarei – ANIMALPEACE

Öffentliche Hinrichtungen werden populär –

und die Claqueure bejubeln den Backlash

Wer sein Kind zur Gewaltfreiheit erziehen möchte, erspart ihm Gewalterfahrungen. Denn Gewalt gebiert Gewalt. Gewalt schafft nicht nur Opfer, sie schafft auch Täter. Das Trauma der Gewalterfahrung (auch bei beobachteter Gewalt) führt zu Täterintrojekten und damit zu einer teilweisen Identifikation und Übernahme der Verhaltensweisen, Denkweisen und Gefühlen des Täters. Die Opfer entwickeln sich zu Tätern. Wenn ich also einen Menschen zu einem Täter machen will, dann setze ich ihn Gewalt aus, lasse die Gewalt als Normalität in sein Leben einziehen.

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15578233_372434299774881_8758127662487024981_oEs wäre hilfreich, sich diese psychologischen Fakten in Erinnerung zu rufen, wenn man die nun vom öffentlich-rechtlichen Fernsehn und anderen neuerdings veranstalteten öffentlichen Schlachtungen strategisch bewerten will. Vor einigen Wochen hat die ach so innovative Sendung PULS vom Bayerischen Rundfunk fröhliche Mordaktionen veranstaltet. „Kann Ariane ein Tier schlachten?“, wird tiefgründig geraunt und natürlich kann sie, wenn sie sich auch ziert und windet. Ein anderer Hanswurst begleitet einen Jäger beim Abknallen in den Wald. Geht doch. Geht alles. So ist das nun mal. Friß und leb damit.
Kurz darauf wird in der Schweiz ein fröhliches öffentliches Schweineschlachten veranstaltet mit großem medialen Konzert. Dem sich daraufhin aus Protest geißelnde Ex-Pfarrer des Dorfes wird die Rolle des weltfremden Faktotums zugewiesen. Und Freßveganerkönig Attila Hildmann applaudiert vollmundig: „Empört? Nein, so mag ich das, schön die Tiere in der Öffentlichkeit abstechen, damit auch der letzte versteht, dass sein armes Rostbratwürstchen nicht auf Bäumen wächst! 99% der Menschen in unserer verweichlichten „wir-sind-ja-sooo-zivilisiert“-Gesellschaft würden dennoch nicht selbst töten für ihr essen, schön aber andere die blutige Drecksarbeit machen lassen! BRAVO IHR PUSSIES“.
Und nun also in Köln. Der WDR und die Sendung Quarks veranstaltet ein Gänseschlachten in der Fußgängerzone, eine Gans wird ermordet, die anderen neun Todeskandidaten können beherzte Tierschützer zum Glück im letzten Moment freikaufen. BILD zitiert PETA. Die finden die Idee gut!!!!!! Haferbeck bemängelt nur: „Die öffentliche Schlachtung in Köln war viel zu klinisch, ordentlich, gesetzeskonform. Die wahren Verhältnisse sind weitaus drastischer (…).“ Auf deutsch: es war ihm zu harmlos. Die lebensrettenden Tierschützer wurden auf Veganportalen auch noch kritisiert: Sie würden die vegane Idee lächerlich machen.

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wen isst duWas ist da los in den Köpfen? Haben die Gleichgesinnten Herz und Verstand völlig verloren? Ist die Bewegung zu einer zynischen Ideologie degeneriert? Geht es am Ende nur um Selbstdarstellung? Können wir ähnliche Reaktionen künftig bei solchen Veranstaltungen wie Gänsereiten und Stierkämpfen erwarten? Wäre ja nur logisch und man wäre gern vorbereitet, muss man ja offenbar mit allem rechnen, wenn alles Wissen verloren gegangen ist. Zum Beispiel dieses:

Pranger und öffentliche Hinrichtungen sind Ausdruck und nicht Bekämpfung der Barbarei. War glaubt denn tatsächlich, den Frauenrechten würde auf die Sprünge geholfen, indem man öffentliche Steinigungen veranstaltet? Wer würde solchen Stumpfsinn glauben? Wer würde tatsächlich glauben, dem Menschenrecht wäre gedient, auf den Marktplätzen ein Schafott zu errichten und ein paar Probanden zu köpfen, damit die Gaffer merken, dass da ein Mensch stirbt bei der Todesstrafe? Wer würde solchen Stumpfsinn glauben? Würde überhaupt jemand vermuten, die Barbareien des Mittelalters habe das Menschenrecht hervorgebracht?

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Nein, das Menschenrecht und seine Durchsetzung war das Produkt der Aufklärung. Kant wäre da zu nennen mit seiner praktischen Ethik und mit dem Leitsatz „Der Mensch und überhaupt jedes vernünftige Wesen […] existiert als
Zweck an sich selbst, nicht bloß als Mittel zum beliebigen Gebrauche […].“ Im übrigen auch der Kernsatz des Tierrechts, schließlich sind die Tiere – anders als Kant glaubte – nachgewiesen vernünftige Wesen. Aber offenbar ist das bei einer Reihe von Gleichgesinnten noch nicht angekommen.

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cache_36168669Sind nämlich die Opfer Gänse, Schweine oder Ziege lösen sich offensichtlich bei so vielen Kollegen historisches und psychologisches Bewußtsein in Wohlgefallen auf. und so einiges mehr. Denn auch jenseits dieses Wissens kann es doch nur eine einzige richtige Reaktion auf diese öffentlichen Verbrechen geben, wenn man noch Mensch bleiben will: die Opfer zu retten. Weil sie es wert sind. Weil sie in ihrer greifbaren Todesgefahr unsere Hilfe brauchen. Weil Opfer in den Händen der Psychopathen gerettet werden müssen und es das ALLERLETZTE und der ALLERGEMEINSTE VERRAT ist, sich in so einer Situation mit den MÖRDERN gemein zu machen. Und weil weder die Gänse, noch die Ziege, noch die Schweine Mittel zum Zweck sind, sondern ein Recht auf ihr Leben haben. Wenn wir ihr Leben preisgeben als Mittel zum Zweck, dann geben wir unsere Ziele auf. Dann haben wir vollständig kapituliert vor dem Verbrechen.
Und genau dahin sollen wir getrieben werden. Von Journalisten und Mördern und einer Gesellschaft, die auf den Knochen der Tiere lebt und davon nicht lassen will. Und es gibt tatsächlich Kollegen, die das nicht kapieren. Die ihre Ideologie über das Individuum stellen. Wehe den Tieren vor solchen Freunden.

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Übrigens: Der Verein Hofzeit e.V. sucht noch Paten für die geretteten Gänsen. Statt Euch im veganen Essen zu suhlen kann man hier wirklich Tiere retten helfen. Eine Patenschaft wäre das mindeste als Wiedergutmachung für den Zynismus sogenannter Veganer. Bei dieser Gelegenheit möchte ich diesen aktiven Leuten, die den Todeskandiataten das nackte Leben gerettet haben, danken. Was für ein Glück für die Gänse und die Menschlichkeit, dass es Euch gibt, allen voran Annabell, die großartige Retterin der Gänse. Mir kamen die Tränen bei Deinem Video, es waren Tränen der Erleichterung darüber, dass es Menschen gibt, die fühlen können, was richtig ist und was falsch. SR

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Verein Hofzeit e.V.

10. Dezember 2017

Gestern erreichten uns Anrufe von aufgebrachten Kölnern, die über eine Live Schlachtung von Gänsen auf der Breite Strasse mitten in Köln berichteten. Die Anrufer baten uns um Hilfe für die Gänse. Die Aktion wurde scheinbar vom WDR, Sendung Quarks & Co, durchgeführt, um Bürger darüber aufzuklären, wie der Gänsebraten auf den Tisch kommt.
Eine Aktion, die nicht alle Menschen ertragen können. Annabell, siehe Video, hat sich daher spontan für die 9 Gänse, die mitten in der Innenstadt im Gatter ausharren mussten, starkt gemacht und den Freikauf gestartet. Den passenden, gänsegerechten und gefiederfreudlichen Platz haben wir fast gefunden.

Eine lebende Gans soll 80 Euro kosten, eine geschlachtete übrigens nur noch 30 Euro. Finde den Fehler!!!!
Möchtet ihr uns beim kleinen Weihnachtswunder helfen und unterstützten? Dann teilt oder spendet.
Weitere Informationen unter www.hofzeit.com

Spendenkonto:

Verein Hofzeit e.V.
IBAN: DE57 8306 5408 0004 9545 56
BIC: GENODEF1SLR
Deutsche Skatbank

paypal: spenden@hofzeit.com

Verwendungszweck: Gänse

Seid den Tieren loyal, sie sind es wert – Silke Ruthenberg

Die archaische Kraft der Treue und die Tücke des Verrats

(Dieser kleine Text ist ein Dank an alle, die in stürmischen Zeiten mir die Treue halten.)

 

23561629_288855001622371_646785585615999970_nFür mich ist das eigentliche Thema des Tierrechts weniger das des Leidens, schon gar nicht des eigenen, sondern das des Verrats. Wenn das Füreinanderdasein nicht funktioniert. Für mich ist es wie ein Lebensthema von dem Moment an, als das Kätzchen ins Plumpsklo geworfen wurde und niemand ihm beistand. Das unberührte, unverbindliche Bedauern und gleichzeitige Imstichlassen. Aber es hat lange gebraucht, bis ich das überhaupt verstanden habe, ich dachte, es ginge immer um Empathie, um Mitgefühl. Aber im Leben ist immer Leid, Leben ist Leiden, sagte nicht nur Schopenhauer, der größte Pessimist aller Zeiten. Am Leiden kann man sogar wachsen, den Umgang damit lernen, daraus etwas Schöpferisches werden lassen. Bei Nietzsche las ich den Satz „Das dionysische mit seiner selbst am Schmerz perzipirten Urlust, ist der gemeinsame Geburtsschooss der Musik und des tragischen Mythus.“ Und er sagte auch „Muth zum Leiden. – So wie wir jetzt sind, können wir eine ziemliche Menge von Unlust ertragen, und unser Magen ist auf diese schwere Kost eingerichtet. Vielleicht fänden wir ohne sie die Mahlzeit des Lebens fade: und ohne den guten Willen zum Schmerze würden wir allzu viele Freuden fahren lassen müssen!“ Denn wo kein Schmerz ist, ist auch keine echte Freude, keine Liebe und Leidenschaft. Was wäre ich ohne die Schmerzen meines Lebens?

 

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Der Verrat jedoch separiert einen von allem Echten und Lebendigen. Nach dem Verrat gibt es kein Leben mehr im Miteinander. Zu wissen, dass man im Moment der Not alleine ist, schafft diese tiefste und schmerzhafteste Einsamkeit, die sich durch alle Schichten der Seele frisst. Verrat lähmt. Nicht Trost braucht man da, denn auch Trost trägt bereits den Verrat in sich, den Trost bekräftigt den Opferstatus. Es ist die Loyalität, die in solchen Momenten in Würde ertragen lässt. Verraten sind wir auf uns selbst zurückgeworfen und dafür sind wir nicht geboren. Der Verrat nimmt uns alle Sicherheit. Der Verrat vereinzelt das Individuum und zerstört seine innere Kraft. Das Prinzip Loyalität und ein „alle für einen, einer für alle“ hingegen führt uns an die archaiischen Wurzeln der Moral zurück, an seine Urprinzipien. Aufgefangen werden, das Gefühl, gesehen zu werden in seiner Not, ist rettend und heilend.

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In unserer Gesellschaft leben wir separiert voneinander wie in einem Schwarm lauter Einzelwesen, die sich aneinander orientieren, aber kein echtes Wir kennen. Nur die tiefe unbewusste Sehnsucht danach. Das macht uns verletzlich und schwach. Verstanden habe ich die Bedeutung des Verrats allerdings erst spät. Wahrscheinlich kann man ohnehin nur etwas wirklich verstehen, was man erfahren hat. Deshalb ist das Erlebnis mit dem Kätzchen für mich so ein wichtiges im Leben. (Ich hatte die Geschichte übrigens schon einmal erzählt, 1996 einem SPIEGEL-Reporter für die Reportage „Tierische Gier„, da nannte ich sie mein Schlüsselerlebnis).

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Ich habe in den vergangenen drei Jahren genau mit diesem Element „Verrat und Treue/ Loyalität“ gearbeitet und jedes Mal war es ein Donnerschlag in seiner Wirkmächtigkeit: wenn man die Welt verändern will, ist Widerspruch Bestätigung, nicht der Applaus. Jedes Mal habe ich mir den Hass zugezogen, ganz bewusst, um Treue und Loyalität zu demonstrieren als einen politischen Akt. Weil nichts stärker macht und schützt im psychologischen Sinn wie diese Botschaft: das Opfer steht nicht alleine.

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Das erste Mal war es der Rindermann, der den Bauern tötete, und dem ich meine Solidarität aussprach, was zu einem europaweiten Echo der Empörung führte. Ein Jahr später war es mein Satz zum Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt, mit dem ich erinnerte: „Sechs Millionen Terroropfer jährlich in Deutschland. Für Gänse ist jeden Tag Weihnachtsmarkt. Vergesst das nie!“ In diesem verletzlichen Moment Loyalität mit den Tieren leben, darum ging es und der Shitstorm war auch hier gewaltig. In der WELT erkannte ausgerechnet ein JÄGER mehr als so viele Tierschützer und Tierfreunde. Und nun war es meine demonstrierte Loyalität mit Hitlers Hündin Blondi und ihrem Schicksal, dass zum nächsten Widerstand führte, dem SÜDDEUTSCHE ZEITUNG-Artikel, und das in seiner vernichtendsten Form, nämlich dem Nazivorwurf. In unserer Gesellschaft ist Loyalität nur mit den Richtigen erlaubt, nämlich mit den Mächtigen, mit den Tätern und deren nützlichen Idioten, die im Spiel um die Macht eine Funktion als Opfer erfüllen und wo die ausgedrückte Solidarität, das Sehen ihres Leids, erlaubt und erwünscht ist. Dies allein dient der Aufrechterhaltung des Herrschaftssystems. Wer sich an diese Spielregeln nicht hält, wird sozial vernichtet mit dem Ziel, um das Ausgedrückte eine Art gedankliche Bannmeile zu legen, es zu einem Tabu zu erklären, um die Verhältnisse zu befestigen.

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Es ist eine archaische Sprache, die ich spreche. Es ist eine einfache Botschaft: Seid den Tieren loyal, sie sind es wert. Und am deutlichsten drückt man das aus in Konfliktsituationen, wo die solidarische Entscheidung der meisten aus einer unbewussten Beugung vor der Macht anders ausfällt. Und in dem Verrat des Opfers liegt die Wurzel des Unrechts. Das kleine Kätzchen aus Südtirol erfährt in meinem Fühlen damit jedes Mal eine Rettung. Fast ein halbes Jahrhundert nach dem Vorfall. Und vor allem jedes Opfer, dessen Opfersein nicht gesehen werden soll.

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Der Nicht-Verrat , die Loyalität mit dem Opfer, wertet das Opfer auf in seiner Bedeutung. In diesem Moment ist es nicht nur Opfer, es ist ein Jemand, der es wert ist, dass man zu ihm steht. Es sind Botschaften, die viel wichtiger sind als alle argumentativen Kopfgeburten, weil sie verstanden werden von allen, sehr schmerzhaft verstanden werden, weil sie die Wurzel der Moral berührt. Und nur im Schmerz lernt der Mensch.

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In diesem Sine: Seid stark! Seid treu!

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Silke Ruthenberg