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Aktivisten durften für Filmaufnahmen in Zuchtbetrieb eindringen – ZEIT ONLINE

ANIMALPEACE:

Das Urteil darf nicht vergessen lassen, dass auch Betriebe, die sich an Recht und Gesetz halten, reine Foltereinrichtungen sind.

EIN Gericht, untertreibt DIE ZEIT.

Es ist immerhin die höchste Instanz der Bundesländer-Gerichte (darüber gibt es nur noch den Bundesgerichtshof) und es hat die Urteile der zwei untergeordneten Instanzen bestätigt und damit das maximale geleistet, was ein Gericht bei der geltenden Rechtslage für die Tiere leisten kann: es hat einen „übergesetzlichen Notstand“ angenommen, wenn Tierschützer sich Zutritt in Ställe verschaffen und damit prinzipiell einen Hausfriedensbruch begehen, um Rechtsbrüche zu dokumentieren.
Dies geschieht in Zeiten, in denen in den GROKO-Verhandlungen eine verschärfte Bestrafung von Stall“einbrüchen“ anvisiert wurde, und macht Hoffnung, dass in Zeiten des Backlashs noch nicht alles verloren ist.

Andererseits: Das Urteil darf nicht vergessen lassen, dass auch Betriebe, die sich an Recht und Gesetz halten, reine Foltereinrichtungen sind. Bis jetzt ist es nicht gelungen, dies in ausreichendem Maß medial darzustellen. Wie es schon vor 25 Jahren war, wird die Folter fälschlich medial als „Missstand“ – und damit als Ausnahme – dargestellt und letztlich bewegt sich auch dieses Gerichtsurteil in diesem Denkrahmen. Dies impliziert, dass es meistens ja doch ordentlich zuginge. Die verschleiert in fataler Weise den Umstand, dass das Verbrechen legitimiertes Prinzip ist und nicht etwa eine Ausnahme und dabei muss man noch nicht mal von einem tierrechtlerischen Ansatz ausgehen. Die gesetzlichen Vorgaben bedeuten für die Betroffenen Folter und diese quält unabhängig davon, ob sie gesetzmäßig ist oder nicht.

Letztlich baut diese Denken auf einem diskriminierenden Tierbild auf, das Tieren wesentliche Bereiche der Leidensfähigkeit abspricht und rein auf die Fähigkeit zum körperlichen Schmerz reduziert. Des leugnet die vielen anderen, psychischen Aspekte des Leidens: die depressionsauslösende Wirkung von Ausweglosigkeit und Reduzierung des Lebens auf banalste Vorgänge: Schlafen, Essen, Ausscheiden. Es leugnet die Wichtigkeit von Glückserlebnissen für ein erfülltes Leben, die freie Gestaltung von Sozialbeziehungen, die Bedeutung von Freizügigkeit, von Selbstbestimmung statt völliger Kontrolle, vom Aspekt, reiche Erfahrungen zu machen und so vieles mehr. Hühner, Schweine, Rinder sind mehr als schmerzempfindende Lebewesen, sie sind Personen, die komplex denken und fühlen. Jede Reduzierung auf den Aspekt „Schmerz“ hält sie automatisch in Kategorien fest, die ihre Vielschichtigkeit leugnet. Mit diesem Tierbild werden wir uns (für die Tiere) nicht einen Millimeter voran bewegen.

Der andere Haken an der Sache ist, dass durch die Legalisierung der Recherche der Angelegenheit das Heldenhafte genommen wird und damit ein wesentlicher Aspekt seiner öffentlichen Wirkkraft. Kein Mensch mit der Fähigkeit zum grundsätzlich moralischem Denken wird in einem Tierschützer einen Verbrecher sehen, nur weil er Massentierhaltungsquälerei öffentlich gemacht hat. Im Gegenteil unterstreicht eine Verurteilung die Glaubwürdigkeit der Helden, die es auf sich nehmen, persönliche Opfer zu bringen, um das Verbrechen publik zu machen. Dies wird durch ein solches Urteil genommen.
In erster Linie ist das Urteil deshalb ein persönliches Glück für die Aktivisten, die vor Gericht standen. Für sie freuen wir uns und gratulieren von Herzen zu diesem Sieg.

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Tierschutz: Aktivisten durften für Filmaufnahmen in Zuchtbetrieb eindringen

Ein Gericht hat drei Tierschützer vom Vorwurf des Hausfriedensbruchs in einem Zuchtbetrieb freigesprochen. Sie hatten dort Missstände bei der Schweinezucht dokumentiert.
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Das Oberlandesgericht (OLG) Naumburg in Sachsen-Anhalt hat Freisprüche für mehrere Tierschützer vom Vorwurf des Hausfriedensbruchs bestätigt, die zur Dokumentation von Missständen in einen Zuchtbetrieb eindrangen. Laut einer Mitteilung verwarf das OLG die Revision der Staatsanwaltschaft und folgte damit den Vorinstanzen. Das Tierwohl sei im vorliegenden Fall deutlich höher zu bewerten als das verletzte Hausrecht, hieß es zur Begründung. Die Freisprüche haben damit Rechtskraft.

Die drei angeklagten Mitglieder einer Tierschutzorganisation waren im Jahr 2013 in zwei Sommernächten in einen Zuchtbetrieb eingedrungen, in dem sie Missstände unter anderem bei der Haltung von Schweinen vermuteten. Sie kletterten dazu über die Umzäunung und erreichten das Innere der Ställe durch geöffnete Türen.

Dort dokumentierten sie Verstöße gegen die Haltungsvorschriften. Das Videomaterial legten sie später den zuständigen Behörden vor und erstatteten Strafanzeige gegen die Verantwortlichen. Bei Kontrollen wurden schließlich diverse Verstöße gegen die Vorschriften festgestellt.

Bereits in erster Instanz sprach das Amtsgericht Haldensleben die Angeklagten frei. Eine Berufung der Staatsanwaltschaft verwarf dann das Landgericht Magdeburg. Es sah zwar den Tatbestand des Hausfriedensbruchs erfüllt, die Verletzung des Hausrechts sei aber unter dem Gesichtspunkt des Notstands gerechtfertigt gewesen.

Dem folgte nun auch das OLG Naumburg, indem es einen sogenannten rechtfertigenden Notstand feststellte. Die Tat sei zur Abwendung von Gefahr erforderlich gewesen, weil mit einem Eingreifen der zuständigen Behörden ohne die Filmaufnahmen nach vorherigen Erfahrungen nicht zu rechnen gewesen sei.

EIN GEFÜHL WIE FRISCH GEHÄUTET – CityVision

Pelz Bericht bei CityVision

ANIMAL PEACE AKTIV

Der Wolf geht um in Mönchengladbach und macht Jagd auf Nacktaffen mit Skalp im Genick. Flankiert von ANIMAL PEACE hetzt er die Konsumtäter durch die Zone. Noch hängt der Duft des Angstschweißes in der Luft, bald wird es zu spät sein und die Beißhemmung gegenüber Armseligen wird im Dienste der Sache unterdrückt werden müssen. Maximale Wirkung mit minimalem Aufwand, so soll es sein. ANIMALPEACE

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Ethik macht Quote

Der Wolf, der geht so freundlich mit den Nacktaffen um, dagegen ist Rotkäppchen, die stets und ständig mit den Jägern poussiert eher… ach lassen wir das.

konfro-wolf in großstadt gesehen, jäger in alarmbereitschaft und rotkäppchen wieder panisch.

konfro-wolf in großstadt gesehen, jäger in alarmbereitschaft und rotkäppchen wieder panisch.

Der Wolf und seine rote Nacktaffen-Security von ANIMAL PEACE haben allen Grund zu feiern, denn der Pelz Bericht von City Vision hat zumindest dort im Hause und vor allem hier auf facebook den vorherigen Video Abrufrekord pulverisiert.

Wir sind bei über 45 500! Ethik macht Quote!

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CityVision

Wir waren mit Animal-Peace auf Gladbachs Straßen und haben Pelzträger mal gefragt warum sie echten Pelz tragen.

Auch bei YouTube zu sehen: https://youtu.be/jfGFSo0YoY8

 

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EIN GEFÜHL WIE FRISCH GEHÄUTET

heute waren wir mit TV team und wolf in mönchengladbach unterwegs und haben über pelz und barbarei aufgeklärt.

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der wolf hat auch ein interview gegeben und dabei über seine, vom menschen geliebten und domestizierten brüder und schwestern, hunde und katzen, geredet. werden sie doch auch grausam terrorisiert, auch gehäutet, auch bei lebendigem leib, auch vergast, oder mit autobatterien und stromschlag im after brutalst ermordet …

Tierfreunde essen und tragen ihre Freunde nicht im oder am Körper,

Tierfreunde essen und tragen ihre Freunde nicht im oder am Körper,

IM NAMEN DER MODE VERURTEILT ZUM TODE!

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STOPPT ENDLICH DEN SINNLOSEN TERROR GEGEN TIERE!

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NEBENSCHAUPLATZ

leute, heute haben wir etwas ganz schlimmes erlebt.

Reinhold Kassen

Reinhold Kassen

kurz bevor wir unsere aktion beginnen wollten, ist eine ältere dame mit einem salto, eine bestimmt fünf meter hohe treppe hinunter gestürzt und unten, zuerst mit dem körper und dann mit dem kopf aufgeschlagen.
während wir erste hilfe geleistet haben war ich noch cool, als aktionsleiter kein wunder, aber jetzt geht es mir gar nicht mehr gut. manchmal wäre mir lieber ich hätte diese menschenverachtung in mir, die uns so manche versteckte tier-nazis andichten wollen, denn dann würden meine verdammten knie nicht mehr wackeln.
das traurigste, die frau war auf einem auge schon blind und ist auf das andere gefallen … alles gute und werden sie schnell wieder gesund.

reinhold kassen

(koordinator)

ANIMAL PEACE

Pohlmann wird wieder durchs Dorf getrieben

Landgericht prüft Zulassung der Anklage

Pohlmann wird wieder durchs Dorf getrieben

Pohlmann

Pohlmann-Prozess Oldenburg

Es ist nichts Neues, wenn Massen- und Serienmördern der feigsten und übelsten Sorge Schwierigkeiten gemacht werden. Das hat augenauswischende Alibifunktion, das Entsetzen der Bevölkerung kann sich an Sündenböcken abarbeiten. Neulich traf es den Schweinehitler Stratmann. Nun ist Stefan Pohlmann dran, er soll mit Salmonellen auf unschuldige Verbraucher losgegangen sein, einer starb sogar daran.

05-08-2006-03-08-10_0014In den 90ern erwischte es schon seinen Vater, den größten „Eierproduzenten“ Europas, Anton Pohlmann. Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium hatte den Hühnerhitler mit einem Tierhaltungsverbot belegt, nachdem der „Geflügelzüchter“ aus Südoldenburg rund 200 000 Legehennen qualvoll ermordet hatte. Um die von Salmonellen befallenen Tiere umzubringen, ließ Pohlmann einfach Lüftung, Tränken und Futtereinrichtungen abschalten.
Pohlmann überschrieb seine Betriebe an den Sohn. Der ging dann allerdings mit ihm in den Knast, weil er fünf Millionen milbenverseuchte Hühner mit Nikotinsulfat besprühen ließ und dabei der Arbeiter schweren gesundheitlichen Schaden nahm. Der alte Pohlmann ging dann zum Foltern ins Ausland. (Übrigens in die USA, da kennt man sich aus und in Utah liegt auch das Guantanamo der Hühner, es ist dort völlig rechtfreier Raum fürs Vogelfoltern).

 

Maximalmoral und Minimalmoral

Kleine Vorlesung über Grundbegriffe der Ethik

Was ist eigentlich geschehen?

Silke Ruthenberg

Silke Ruthenberg – ANIMAL PEACE

Da fährt am 20.12. ein Mann mit einem LKW mit terroristischen Absichten in einen Berliner Weihnachtsmarkt und zermalmt ein Dutzend tödlich, verletzt mehrere Dutzend weitere. Da postet ANIMAL PEACE die Pressemeldung mit einem kleinen Text: „Gänse? Sechs Millionen Terroropfer jährlich in Deutschland. Für Gänse ist jeden Tag Weihnachtsmarkt. Vergesst das nie!“ Ein Shitstorm bricht los. „Geschmacklos“, ist noch eines der höflichsten Wertungen. Doch geht es hier wirklich nur um Geschmacksfragen. Oder doch um viel mehr?

ANIMAL PEACE hat in seinem Post den Terroranschlage von Berlin mit der Sache der Gänse verknüpft und benutzte das Schicksal der über 60 toten und verletzten Gewaltopfer vom Berliner Weihnachtsmarkt als Vehikel, um auf andere Gewaltopfer hinzuweisen: sechs Millionen Gänse als Gewaltopfer derer, die jetzt vor allem nur Selbstmitleid und Schwarmsolidarität kennen. Die herrschende Moral nennt dieses Vorgehen nun unanständig und piätätlos. Es ist genau dieselbe herrschende Moral, die die anderen Tiere und deren Leben bürgerlichen Anstandsnormen unterordnet.

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Die Begriffe „Maximalmoral“ und „Minimalmoral“ gehören zu den Grundbegriffen der Ethik. Die Minimalmoral bezeichnet dabei ethische Basispositionen wie das Tötungsverbot und das Diskriminierungsverbot. Es ist eine Art Urmoral, die über allem anderen steht und ohne die alles andere nichts ist.
Die Maximalmoral hingegen beschreibt Gebote, die zum einen nicht verpflichtend sind und die vor allem lediglich das soziale Miteinander angenehm gestalten sollen. Es sind Anstandsregeln, das Gebot zur Freundlichkeit, zur Höflichkeit, das Gebot, den Nachbarn zu grüßen und bei Tisch nicht zu furzen. Es geht allein um tugendhaftes Verhalten. Wo die Minimalmoral eingehalten wird darf auch die Maximalmoral Platz nehmen.

Wo aber die Minimalmoral nicht gilt, wird alles andere zur Farce. Oder anders gesagt: wer würde sich nach dem Terroranschlag auf dem Weihnachtsmarkt darüber empören, dass der LKW-Fahrer das Warnblinklicht nicht angeschaltet hat? Wer würde sich beschweren, dass der Mörder sich nicht grüßte, bevor er die Leute abschlachtete? Es wäre grotesk. Im Angesicht von Mord und Totschlag wird jeder Anstand zum Zynismus.

Gänsemarsch zur Freiheit

Im Gänsemarsch zur Freiheit

Überhaupt ist alles, was man Wohlanständigkeit nennt […] nichts, als schöner Schein, schreibt Immanuel Kant in seiner Anthropologischen Didaktik. Minimalmoral muss, Maximalmoral darf man einhalten. Maximalmoral kann ihren Wert erst entfalten, wenn die Minimalmoral eingehalten wird.
Wird aber nun die Minimalmoral eingehalten, wenn jährlich sechs Millionen fühlende und denkende Gänse ums Leben gebracht werden, um die robusten Mägen der humanoiden Karnibalen zu stopfen? „Nein“, sagen die sechs Millionen Gänse und „Nein“ sagt auch jeder, der das Tierrecht verstanden hat, der das Tötungs- und Diskriminierungsverbot wirklich verinnerlicht hat.
Aber aus der Basismoral sind Milliarden fühlende und denkende Personen in der herrschenden Moral willkürlich ausgeschlossen. Weil sie der falschen Art angehören. Und im Angesicht von Mord und Totschlag wird der Blick auf den Anstand schnell zum Zynismus.

Wer Tiere als bedeutungslose Sache und Ware betrachtet, für den muss der Post von ANIMAL PEACE zwingend als ein geschmackloser Angriff auf die Pietät und die Anstandsregeln der Gesellschaft wahrgenommen werden. Was aber ist mit den vielen, die die anderen Tiere eben nicht als Ware und Sache betrachten, sondern ihre Persönlichkeit, ihre Würde und Schönheit, ihre Klugheit und Sensibilität erkennen können? Was ist mit denen, die verstanden haben was längst wissenschaftlich erwiesen ist: dass uns Gänse in ihrer sozialen Intelligenz überragen? Die von den tiefen Gefühlen der Gänse wissen, ihrer Liebe und Treue und ihrer Trauer, wenn der Partner stirbt. Die von der Gewalt wissen, die ihnen angetan wird, millionenfach. Diese furchtbare Gewalt, diese sadistischen Angriffe, wenn sie mehrfach in ihrem kurzen Leben lebendigen Leibes skalpiert werden, die Federn aus dem zuckenden, schmerzwindenden Leib gerissen, und das gefolterte, traumatisierte Opfer nackt sich selbst überlassen, bis der Zeitpunkt gekommen ist, ihm neben den Federn auch noch das Leben zu nehmen. Dass dies geschehen kann ist ein fundamentaler Bruch der Minimalmoral: des Tötungsverbotes und des Diskriminierungsverbotes gleichermaßen. Sie werden gemordet, weil sie der falschen Art angehören. Dafür können sie nichts. Und es tröstet sie nicht. Sie sind Opfer der Tyrannis der herrschenden Art.

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ANIMA PEACE – Tiere haben Rechte!

Wir von ANIMAL PEACE sagen deshalb folgerichtig: Anstandsregeln werden zur Farce, wenn die Minimalmoral nicht gilt. Und andererseits: wenn wir uns devot an Anstandsregeln halten, ordnen wir das Recht der Tiere auf ihr Leben der Pietätsvorstellung dieser Gesellschaft unter. Also werden wir uns nicht an Pietät und Anstand halten, solange diese Gesellschaft die Minimalmoral nicht einhält sondern foltert und mordet. Eben alles zu seiner Zeit.
Doch genau dazu sollte uns der Shitstorm der Überzeugungstierfresser und TÄTER treiben: dass wir das Tierrecht den Anstandsregeln unterordnen. Und viele Verräter aus den sogenannten eigenen Reihen sind gefolgt. Habt Ihr nun verstanden, was ihr da eigentlich gemacht habt? Wen ihr hier eigentlich verraten habt? Aus Feigheit und Unterwürfigkeit? Aus piefiger, eitler Sorge um den eigenen guten Ruf? Aus Gier, weil die echte Moral und das Geschäft nicht zusammengehen?
Diese Frage kann jeder Gänseverräter nur für sich selbst beantworten. Aber erwartet niemals, dass ANIMAL PEACE den Weg der Verräter mitgeht. Weder aus Feigheit und Unterwürfigkeit, weder aus der Sorge um den Ruf und schon gar nicht um das Geschäft. Das sind wir den Gänsen schuldig. Sie haben nur uns.
Silke Ruthenberg

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MUT deckt „Mogelpackung“ auf!

Tierschutzpartei klagt an:

Mogelpackung Tierschutzbeauftragter

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Lothar Tietge – Stadtrat Magdeburg

Was nützt Sachsen-Anhalt ein Tierschutzbeauftragter ohne Mitwirkungs- und Klagerecht? Nichts! Die Ungerechtigkeit bleibt und Millionen Tiere sind weiterhin schutzlos.

Die strikte Weigerung unserer Landesregierung ein Verbandsklagerecht einzuführen und stattdessen kurz vor der Wahl den Bürger mit einem Tierschutzbeauftragten zu täuschen, veranlasst uns die Notwendigkeit eines Verbandsklagerechts zu verdeutlichen. Am 5. März 2016 ab 11 Uhr organisiert die Partei Mensch Umwelt Tierschutz am Breiten Weg 20 in Magdeburg (nähe Mc Donalds) eine Informationsveranstaltung und Kundgebung unter anderem zu den Themen Alibifunktion des neuen Tierschutzbeauftragten, rassespezifischer Gesetzgebung für bestimmte Hunde und dem Leid unserer Mitgeschöpfe.

Unsere Partei setzt sich schon lange dafür ein, dass bestehende Klagerecht für Umwelt- und Naturschutzbelange um den Tierschutz zu erweitern.

Ja wir haben ein Tierschutzgesetz, nur haben die gequälten Tiere keine Möglichkeit ihr Recht vor einem Gericht durchzusetzen. Beispielsweise kann der Schweinezüchter Adrianus Straathof klagen, seine gequälten Schweine nicht! Die Funktion unseres neuen Tierschutzbeauftragten ist unsinnig, weil es keine Rechtsgrundlagen gibt aufgrund derer er handeln könnte. Diese Rechts-Lücke könnte durch ein Verbandsklagerecht geschlossen werden.

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Mit MUT aktv in Sachsen Anhalt

Wir haben ja ach so ein tolles Tierschutzgesetz, uns stellt sich die Frage, warum ändert sich dann nichts an den schrecklichen Zuständen bei der Behandlung unserer Mitgeschöpfe. Wir sind der Meinung, es kann so nicht weitergehen! Verschwendung von Milliarden Steuergeldern für umweltschädliche Subventionen, unermessliches Leid unserer Mitgeschöpfe und Desinteresse der etablierten Politiker. Nicht nur die Spitzenkandidaten fragen sich: Wo kommt unsere Nahrung her? Was wäre wenn Schlachthäuser Glaswände hätten? Wir rufen alle Bürger auf: schaut nicht weg, denkt nach, denn jetzt habt Ihr die Chance dazu. Unsere Spitzenkandidaten würde gern mit Ihnen ins Gespräch kommen über die Fragen: Wo kommt unsere Nahrung her, warum handeln wir nur für unsere trivialsten Interessen, warum müssen Millionen Tiere jedes Jahr EU-weit nutzlos sterben und warum ist der eine mein Gefährte (Haustier) und der andere mein Opfer (Nutztier)? Die Frage ist nicht können sie denken oder reden, sondern können sie leiden.

Gern würden wir unsere Mitbürger über Alternativen ihrer bisherigen Lebensweise informieren. Wir sind dankbar für Jeden, der uns zuhört und auf Grund gewisser Informationen einfach einmal nachdenkt. Zur Verkostung bieten wir leckere pflanzliche Alternativen zum Thema Milch, Fleisch und Wurst an. Wir verlosen Gutscheine im Wert von 50 Euro, 30 Euro und 7 mal 20 Euro verlosen.

Veranstaltung zum Thema in Magdeburg

10356317_766965809992612_9080926779861151555_nAm 13. März finden in Sachsen-Anhalt Landtagswahlen statt.
Gemeinsam mit befreundeten Organisationen (IG gegen Rasselisten e.V., Animal Peace, Aktion Fair Play, Human Animal Rights e.V. und anderen) wollen wir auf die Mißstände im Land hinweisen und die Bürger aufklären.
Massentierhaltung, Rasselisten, Tierversuche – Nur 3 Beispiele einer fehlgeleiteten Politik gegen Menschen und Tiere.
Die Berufung eines „Tierschutzbeauftragten“ ist eine Mogelpackung. Die Einführung eines uneingeschränkten Verbandsklagerechts hingegegen ist einer der zentralen Forderungen der Tierschutzpartei.

Facebook Veranstaltung

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