ANIMAL PEACE TIERHOF – PROJEKTE

Gelebtes Tierrecht

Umsetzung am Tier, im Tierschutz

Kopie von logo-3Tierschutz ist die Arbeit am Tier. Die Rettung vor dem sicheren Tod, die Betreuung und die Sorge dafür, dass weder gequält noch vernachlässigt wird. Diese wichtige Aufgabe betreiben und unterstützen wir jeden Tag mit dem Ziel die Lebensbedingungen unserer Mitgeschöpfe immer weiter zu verbessern. Dennoch muss immer wieder deutlich gesagt werden: Tierschutz allein reicht nicht aus, denn er bekämpft nur die Symptome eines falschen Umganges mit Tieren. Ein Fass ohne Boden, wenn wir uns weigern die Ursachen zu betrachten und die eigentlichen Probleme zu erkennen – eine moralische wie auch ethische Fehlentwicklung unserer Gesellschaft. Die Ursache liegt begraben unter einem Berg von moralischen Bewertungen, ethischem Fehlverhalten und einer Gesellschaft, die daran gewöhnt wurde, die Tatsache hinzunehmen, dass der Konsum über der Moral angesiedelt ist. Fortschritt und Wandel im moralischen Denken ist jedoch deutlich zu erkennen. Anschauliche Beispiele sind hier zum Beispiel der stetige Rückgang rassistischer Betrachtungsweisen oder auch die Veränderung in der Diskussion um Frauenrechte. Letztendlich auch die wachsende Erkenntnis, dass auch Tiere leidensfähige Wesen sind. Jeder kleine Schritt dieser  Veränderungen ist die Folge hart umkämpfter Werte und zeigt:

ETHIK IST UNTEILBAR!

16266149_1342124405848888_6846198778203063710_nMoral ist wertlos, wenn sie nicht umgesetzt wird. Daher ist die schwierigste Aufgabe die der „praktizierten Ethik“. Diesem Motto haben wir uns verschrieben. Denn es ist wissenschaftlich längst erwiesen, dass auch Tiere leiden können. Dass sie Schmerz und Angst empfinden und den Wunsch nach Leben in sich tragen. Um es noch deutlicher zu sagen: Tiere fühlen und es ist unsere Pflicht als Menschen die Gefühle anderer Lebewesen zu respektieren und für deren seelische und körperliche Unversehrtheit Sorge zu tragen. Unser Wissen erteilt uns einen klaren Auftrag:

GERECHTIGKEIT FORDERN! SCHUTZ FÖRDERN!

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ANIMAL-PEACE  TIERHOF

1993 öffnete der erste animal-peace Tierhof im Herzen des Ruhrgebiets seine Pforten.
Tiere, die aus tierquälerischer Haltung befreit worden sind, werden dort aufgenommen und verbringen den Rest ihres Lebens unter der liebevollen Obhut der Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, diesen Tieren ein würdevolles Leben zu ermöglichen.

Mit Hilfe von Pädagogen wurde nun das Projekt „Jugendfarm“ mit aufgenommen, bei dem Kindern der Umgang mit Tieren unter Aufsicht ermöglicht wird, eine Verantwortung gegenüber unseren Mitgeschöpfen genauso Bestandteil des Programmes ist, wie auch die Sensibilisierung für die Bereiche Umweltschutz, Artenschutz und Tierschutz. Kinder, die in unseren heutigen Betonwüsten kaum noch die Möglichkeit haben, mit Tieren in Kontakt zu treten, wird hier die Möglichkeit gegeben, ihr Bewusstsein für Tiere zu wecken, eine Nähe zur Natur und ihren Bewohnern sowie deren Bedürfnissen herzustellen.

animal-peace Tierhof e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, den in Duisburg bestehenden und weitere entstehende Tierhof-Projekte finanziell und praktisch zu unterstützen und weiter auszubauen.

Die Beherbergung gequälter Tiere und auch der Umgang mit Kindern und Jugendlichen sind wichtige Bestandteile der praktischen Tierschutzarbeit, welche auch die Tierrechts-Philosophie nicht aussen vor lassen.  >>>

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Reinhold Kassen mit Helga Hedrich und Bär Balu.   animal-peace Duisburg   Animal Peace Duisburg

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Pferdehilfe Sonnenhof

Akade & NicoDie zwei Arbeitsfelder der Pferdehilfe:

1. Gesellschaftliche & politische Arbeit für die Rechte der Pferde (aufklären, informieren, aufdecken)

2. Aktive Pferdehilfe & Schutzhofarbeit durch vereinseigene Pflegestellen

In Not geratene Pferde schützen reicht nicht! Das wäre reine Symptombehandlung. Aufklärung, Information und das hartnäckige Aufdecken von Missständen in der Pferdewirtschaft/ im Pferdesport ist mehr als notwendig, um die Situation der Tiere dauerhaft zu verändern. Pferde werden als sog. „Nutztiere“ & Sportgeräte durch das Tierschutzgesetz praktisch nicht geschützt. Das Übel an der Wurzel packen ist demnach wichtiger Teil der Vereinsarbeit.

Den Schutz fördern & das Recht fordern Eine Aufgabe, der wir uns verschrieben haben.

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Schutzhofarbeit:

Neben den bereits vorhandenen Dauerpflegeplätzen für versehrte Pferde, die bis zu ihrem letzten Tag bei uns bleiben, wollen wir in Zukunft Notpflegestellen einrichten können. Beschlagnahmte oder aus akuter Not befreite Pferde sollen aufgenommen und kurzfristig bis zu einer Weitervermittlung versorgt, sowie schonend auf ein neues Zuhause vorbereitet werden können. Oftmals scheitert die Rettung oder Beschlagnahmung von Pferden an nicht vorhandenen Pflegeplätzen! Es gibt keine Tierheime für Pferde in Not! Bisher leben die von uns betreuten & finanzierten Pferde auf zwei Pflegestellen. Pflegestelle Pfalz & Pflegestelle NRW.

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Gesellschaftliche & politische Arbeit:

Flyer SonnenhofPraktischer Tierschutz ist eng verknüpft mit einem Bildungsauftrag, den wir in Zusammenarbeit mit Fachleuten auch wahrnehmen wollen. Der Bereich beinhaltet die gesamte Pferdeschutzarbeit. Er umfasst ebenso eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit wie auch den Sektor der Bildung. Es soll die Möglichkeit geschaffen werden, Weiterbildung im Bereich „Umgang, Pflege, Gesundheit und Haltung“ von Pferden zu bieten. In Zusammenarbeit mit Gastreferenten wie Pferdefachleuten, Tierärzten, Hufschmieden und Tierschutzorganisationen ist dies ein wunderbarer Auftrag, den man nicht ernst genug nehmen kann.

Weiterhin sehen wir es als unsere Aufgabe an Missstände aufzuzeigen – ohne Rüschen, ohne Kompromisse auf Kosten der Tiere und ganz sicher ohne Rücksicht auf die Befindlichkeiten von Menschen, die lieber nicht genannt werden wollen wenn es darum geht mit systematischer Tierschinderei in Verbindung gebracht zu werden. Provokation ist nicht immer das beste Mittel – und doch kommt man in vielen Fällen nicht darum herum. Die Dinge deutlich beim Namen zu nennen und der Pferdewirtschaft schonungslos den Spiegel vorzuhalten ist kein niedliches Hobby. Effektive Aufklärungsarbeit braucht Mut zur Wahrheit – und die ist mitunter ein Schlachtfeld. „Den Finger in die Wunde legen“ gehört dazu. „Genau das vermisse ich bei vielen Pferdeschutzhöfen sehr. Sie nehmen versehrte Pferde auf, üben aber kaum offene Kritik an der Pferdewirtschaft & dem Pferdesport aus. Höchstens mal hinter vorgehaltener Hand, wenn überhaupt. Manche bedienen diesen Markt sogar weiterhin – das will mir nicht in den Kopf.“ so Nico.

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5 heruntergekommene Pferde so schnell und so gut, langfristig zu vermitteln, ist wohl den Titel Aktivistin des Monats wert. DANKE Nikola Welp    Wo um so viel Macht, Ehrgeiz,. Geld, sportlichen wie auch wirtschaftlichen Erfolg gerungen wird, ist es mit dem Schutz der Tiere vorbei.    Die ehemaligen Schulpferde konnten mit viel Einsatz und engagierten Vereins- wie auch Privatpersonen aus ihrer traurigen Lage befreit werden.

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Rüsselheim

Doris RauhDas Projekt Rüsselheim hat sich als ehrgeiziges Ziel gesetzt, in Zusammenarbeit mit dem Landwirt einen ehemaligen Schweinemastbetrieb in einen Tierhof umzuwandeln.  An einem Ort der Dunkelheit soll die Sonne aufgehen für diejenigen, die nur Finsternis und Hoffnungslosigkeit kennen. Die zukunftweisende Symbolik des Projektes verpflichtet uns alle, denen uns das Tierecht am Herzen liegt, hier mitzuhelfen. Wir gestalten eine neue Welt.

Mittelfristig kann der Hof 60 Schweinen einen schönen Lebensraum mit Freiläufen und Suhlen bieten. Das bedeutet, dass wir 120 Schweine auf anderen Höfen unterbringen müssen, bis wir einen eigenen weiteren Hof gefunden haben, den anderen Tieren ein würdiges, lebenswertes Leben bietet. Das braucht Zeit. Vor Ort kann nicht umgebaut werden, weil überall Schweine stehen. Der Bauer ist Willens, aber nicht in der Lage, alles Schweine durchzufüttern. Er muss diese Woche noch 33 Schweine an den Schlachter verkaufen, weil das Projekt momentan so schnell nicht zu stemmen ist.

Sie, die doch noch Kinder sind, die die gleiche Sehnsucht nach dem Leben, nach einem erfüllten Leben in sich tragen wie wir alle. Die wissen, dass sie sind, die ein Ich- Bewusstsein haben, die sich untereinander über Schmerzen und Ängste unterhalten, die Computer bedienen können und in einer Stunde das lernen, wozu ein Hund eine Woche braucht.

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     noch einmal zurück schauen...   

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Sie können die Arbeit der PFERDEHILFE SONNENHOF auf vielfältige Weise unterstützen!

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AKTION GLÜCKSSCHWEIN – Wann reißt der Himmel auf? Auch für uns??!!

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