Artgerechte Haltung ist im Zirkus unmöglich
Zum Abschluss des Gastspiels von Zirkus Renz in Münster demonstrierten Aktivisten von animal-peace Tierhof und dem Tierrechtstreff Münster gemeinsam gegen die Haltung und Zurschaustellung von Tieren in Zirkussen. Durch mitgebrachte Holzkreuze und Poster betrauerten sie insbesondere den Tod der Elefantendame Maya aus dem Besitz von Zirkus Renz, die am vergangenen Wochenende aufgrund ihrer schweren Verletzungen eingeschläfert werden musste (vgl. Bericht von PeTA Deutschland).
Wildtiere haben in ihrem natürlichen Lebensraum sehr viel Platz zur Verfügung. Sie können laufen, springen, klettern, schwimmen oder fliegen, begeben sich auf Nahrungssuche oder pflegen den Kontakt zu ihren Artgenossen. Im Zirkus entwickeln Tiere jedoch oft typische Verhaltensstörungen, wie beispielsweise das “Weben” mit dem Kopf oder ständiges Hin- und Herlaufen im Käfig, weil ihnen die natürlichen Verhaltensweisen verwehrt bleiben.
Die vom Tierschutzgesetz geforderten Richtlinien für Tiere im Zirkus enthalten nur minimale Bedingungen und sehen keinerlei artgerechte Haltung vor.
Besonders die Dressur von Wildtieren ist immer mit Gewalt verbunden. Die oft gerühmte “sanfte Dressur”, die auf Belohnungen und Bindungen zwischen Mensch und Tier beruht, gibt es bei wilden, nicht domestizierten Tieren nicht. Futterentzug und Isolation sind weitere Methoden, um den Tieren den Willen zu brechen.
Tiere sollten in einer zivilisierten Gesellschaft schon lange nicht mehr zu den Attraktionen in einem Zirkus gehören. Die Dressuren wilder Tiere sind altertümliche Relikte, die aber leider noch in vielen Zirkusunternehmen dazu gehören. Zirkus bedeutet für die Tiere lebenslange Gefangenschaft sowie ständigen Tiertransport und Folter.
In vielen Ländern sind Vorführungen mit bestimmten Tierarten bereits verboten oder stark eingeschränkt. Es gibt keinen vernünftigen Grund, an tierquälerischen Traditionen festzuhalten, denn ein guter Zirkus kommt auch ohne Tiere aus. Große und erfolgreiche Zirkusbetriebe beweisen seit Jahren, dass Clownnummern und sehenswerte Artistik ausreichen, um die Vorstellungen zu füllen.
(aus dem Flyer “Manege frei für Quälerei” der Tierfreunde e.V.)
Die Gründung der “Initiative gegen Welpendiscount” ist die deutliche Antwort an Zajac. Es ist uns eine Freude mitteilen zu können, dass aus einer anfänglichen Informationskampagne gegen Zajacs Vorhaben eine schlagkräftige Initiative entstanden ist, die mit immer mehr Kooperationspartnern einem steigenden Wachstum unterliegt und ihresgleichen sucht. Ethik schafft Größe – in diesem Fall wortwörtlich!
Aktivisten vom Deutschen Tierhilfe Verband und vom Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“ haben 5.000 rote Herzen an Bundesagrarministerin Aigner überreicht, wobei jedes Herz für eine Stimme steht. In den letzten Monaten haben mehr als 5.000 Menschen an der Online-Petition „Frau Aigner, lassen Sie die Kaninchen frei“ teilgenommen. „Diese Petition haben wir ins Leben gerufen, nachdem Frau Aigner ihr Wort gebrochen hat“, so Stefan Klippstein, Sprecher vom Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“. Im Frühjahr 2011 kündigte Frau Aigner an, dass sie eine Haltungsverordnung für Mastkaninchen umsetzen werde, dabei sollte auf die Käfighaltung verzichtet werden. Im Spätsommer wurde dann der Entwurf der Verordnung vorgestellt, darin fand sich weiterhin die Käfighaltung. „Seitdem führen wir monatliche Aktionen durch, um Frau Aigner zum Umdenken zu bewegen“, so Stefan Klippstein, der erst vor wenigen Wochen den traditionellen Presserundgang von Frau Aigner auf der Grünen Woche lautstark unterbrochen hat, um auf das Leid der Mastkaninchen aufmerksam zu machen, siehe auch: 















































