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TIERVERSUCHE – Die Preisgabe unserer Werte

Prominenter Tierschutzaktivist FM:

Nur dumm oder ein Verräter?

Der verfängliche Satz „Wenn man bei 300 Kilometern pro Stunde eine Vollbremsung macht, wird das nicht gut ausgehen“ steht nach wie vor in allen Medien unverändert, es wurde also nichts berichtigt.

Üblicherweise werden Onlineartikel, die nachträglich geändert werden, mit einem entsprechenden Vermerk versehen. Insofern ist die 4-7 Tage nach Veröffentlichung nun endlich erfolgte Erklärung von SOKO/ Mülln bereits eine Lüge.

Einige Medien bringen diesen Satz in zusammenhanglosen Kontext und damit für Laien nur vage fassbar, was damit gemeint sein könnte. Die MOPO leitet diesen Satz auf die einzig mögliche sinnerklärende Art ein, nämlich als eine Verständnisäußerung, dass man zum jetzigen Zeitpunkt nicht auf Tierversuche verzichten könne. Dies wurde ebenfalls nicht abgeändert.

Bemerkenswert auch ist in diesem Zusammenhang, dass das Statement zwar klarstellt, dass SOKO kompromisslos gegen Tierversuche steht (Die Wortklauberei, dass das dabei übliche Wort „ALLE“ fehlt, ersparen wir uns), gleichzeitig damit aber eine zugrundeliegende massive Egozentrik offenbart und ein völliges Fehlen eines Problembewusstseins. Wen interessiert es ernsthaft, ob SOKO/Mülln gegen Tierversuche ist? Vielleicht Das Goldene Blatt. Das ist doch kein Narzisstenzirkus.

Außerdem: Hinter Stirnen kann niemand kucken, also weiß man eh nicht, ob es Lüge ist oder Wahrheit. Wer sich so billig einseifen lässt, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen. Und nein, das hat nichts mit Animositäten zu tun sondern mit reinem Denkvermögen. Wir werden hier für dumm verkauft.

Im Raum steht eine Formulierung, die nicht anders als eine Akzeptanzäußerung für Tierversuche in der Coronakrise auszulegen ist – weil man ja nicht genügend Alternativforschung betrieben habe. Das verheerende daran ist, dass sie aus dem Mund einer Sprachrohrs der Antitierversuchsbewegung, eine Rolle, die mit Verantwortung verbunden ist.

Diese Akzeptanzäußerung kann zwei Hintergründe haben:

1. Man anerkennt, dass das Problem mit Corona so schwerwiegend ist, dass es in Ermangelung von Alternativmethoden derzeit Tierversuche zwingend notwendig macht.

2. Man weiß, dass in der jetzigen, corona-panisch-pandemischen Zeiten die Forderung nach Abschaffung aller Tierversuche aus psychologischen Gründen auf taube Ohren stößt.

Selbst wenn die zweite Variante zugrunde liegen würde, wäre die Äußerung unprofessionell und vor dem Hintergrund 40jähriger Erfahrungswerte mit der Tierversuchsdiskussion aus dem Mund eines medienerfahrenen Mannes äußert dilettantisch. Das kann allerdings passieren, wenn die Fragesteller hinterhältig vorgehen. Die Reaktion auf die Kritik lässt aber vermuten, dass noch nicht einmal ein Problembewusstsein darüber besteht, wie ein solcher Satz per se die ganze Bewegung gegen Tierversuche verrät.

Alternativ dazu, dass man es nicht für nötig empfindet, sich mit solchen Banalitäten auseinander zu setzen. Hier mangelt es an der Demut vor den Werten, die man – vorgeblich – vertritt.

Verräter oder Dummkopf, das ist nun hier die Frage.

Das Zutodefilmen der Kuh bei Sabotage ihrer Rettung ist allerdings ein ganz anderes Kaliber. Merkwürdig, dass dieser Umstand, dass diese Kuh, hier kein Wort wert ist. Was zählen die Tiere eigentlich in dem ganzen Geschehen?

Covid19 ist kein Grund für Folter und Mord 25. April 2020

Covid19 ist kein Grund für Folter und Mord

In der Krise beweist sich der Charakter

Schluss mit allen Tierversuchen!

Leider ist das opportunistische Statement des Kollegen Mülln zu den Covid19-Versuchen denkbar danebengegangen, als er gegenüber der MOPO (Quelle) für die Durchführung dieses Organisierten Verbrechens in der momentanen Situation Verständnis äußerte. Zitat: „Wenn man bei 300 Kilometern pro Stunde eine Vollbremsung macht, wird das nicht gut ausgehen“.
Soll offenkundig heißen: Jetzt könne man halt gerade nicht aus der Praxis der Tierversuche aussteigen.
Ein Tabubruch in einem mittlerweile annähernd 40jährigen Kampf gegen Tierversuche, der sich über all die Jahre hinweg in der Maxime treu geblieben ist, keine Maus preiszugeben an die Schlächter in den Laboratorien.
Das ist kein Anfängerfehler. Das ist die Preisgabe unserer Werte, unserer Vision. Das ist Verrat an den Tieren und Verrat an der Bewegung.

Deshalb hier nun unsere Gegendarstellung zu Tierversuchen im Allgemeinen und im Besonderen:

In Deutschland werden nach offiziellen Quellen Jahr für Jahr etwa drei Millionen Tiere in Laboratorien misshandelt und umgebracht.
Diese betroffenen Tiere leiden und sterben für eine behauptete theoretische Chance, auf diesem Weg menschliche Krankheiten zu besiegen und gesundheitliche Gefahren für sich abzuwenden. Diese Tiere opfern sich nicht freiwillig. Das Opfer ihrer Gesundheit und ihres Lebens wird ihnen mit Gewalt abgezwungen.
Alle diese Tiere fühlen und denken. Sie empfinden Angst und Schmerz, Freude und Hoffnung, führen ein bewusstes Leben und möchten mit ihren Gefühlen und Gedanken alt werden. Deshalb haben sie ein natürliches Recht auf ihr Leben und auf Schutz vor der Folter.

Tierversuche sind ein organisiertes Verbrechen, zu dem die Macht zwar befähigt, aber keine Moral berechtigt. Das Recht des Stärkeren zeigt hier nur seine abscheulichste Fratze. Der Zweck heiligt nicht die Mittel.

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TIERVERSUCHE – Die Preisgabe unserer Werte  28. April 2020

Zoff um AFFENLABOR COVANCE/MÜNSTER!

Zusammenfassung zur Mahnwache vor dem Justizministerium

AFFENLABOR COVANCE/MÜNSTER!

Sandra Lück AP/MUT

Sandra Lück AP/MUT

Wie gehen wir hier vor?
2012 haben Bürgerinnen im Rahmen eines Seminars zum Einklagen der Rechte der Versuchstiere von dem Tierschützer und Tierrechtler Gerhard Oesterreich folgende rechtliche Systematik beigebracht bekommen, die aus den folgenden 9 Abschnitten besteht und schon für mehrere Fällen bundesweit konkret eingeleitet wurden – es wird im öffentlichen Recht nur gegen die genehmigenden Behörden vorgegangen, nie gegen die Experimentatoren selbst!
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Einholung von Auskünften über die Versuche in einem bestimmten Tierversuchslabor im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes bei der für die Genehmigung zuständigen und verantwortlichen Behörde.
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Die erteilten Auskünfte der Behörde werden Verstöße gegen das Tierschutzgesetz ersichtlich machen: Dann Erstattung einer Strafanzeige gegen die Behörde. Verstöße gegen geltende Gesetze sind Straftaten.
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Die Staatsanwaltschaft wird die Anzeige einstellen mit der Begründung, es bestünde kein Anfangsverdacht für eine verfolgbare Straftat. Durch ein unausgesprochenes Gesetz verfolgen nämlich Staatsanwaltschaften nie den Staat, was zwar tiefgründig gesetz- und verfassungswidrig ist, jedoch einer allgemein bekannten und beobachteten Tatsache entspricht.
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Dann Einreichung einer Beschwerde wegen der Einstellung der Anzeige an die zuständige Generalstaatsanwaltschaft.
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Die Generalstaatsanwaltschaft wird die Einstellung der Anzeige mit der Begründung bestätigen, dass kein Anfangsverdacht für eine verfolgbare Straftat vorliegt. Wie gehabt.
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Dann Einreichung einer Beschwerde bei dem zuständigen Justizminister als höchste Diensthierarchie der Staatsanwaltschaften.
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Falls der Justizminister die Einstellung der Strafanzeige bestätigt, Einschaltung der Legislative durch Einreichung einer Petition nach § 17 GG beim zuständigen Landtag. Zur Einreichung einer Petition bei einem Landtag reicht ein einziger Bürger aus!
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Falls der Landtag die Einstellung der Strafanzeige bestätigt, dann Einreichung einer Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.
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Falls wir vor dem Bundesverfassungsgericht verlieren, dann Einreichung einer Klage beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. Dort enden die Instanzen.
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Engel für Versuchstiere

Engel für Versuchstiere

Für den Fall des Affenlabors COVANCE in Münster wurde eine Strafanzeige gegen die zuständige und verantwortliche Behörde LANUV NRW wegen Genehmigung der Tierhaltung in diesem Labor erstattet: Nach §§ 2 und 7 Tierschutzgesetz müssen die Tiere artgerecht gehalten werden. Trotz Vorliegen eines erschreckenden Fotomaterials über die Haltung der Tiere in diesem Labor, das barbarische Zustände nachweist, hat die Staatsanwaltschaft Bochum, wie auch zu erwarten war, die Strafanzeige mit der Begründung eingestellt, dass kein Anfangsverdacht für die Einleitung von Ermittlungen vorliegen würde (siehe o.g. Stufe 3).
Wir befinden uns gegenwärtig für den Fall COVANCE auf Stufe 7 der oben dargestellten rechtlichen Systematik: Wir haben die Legislative als Volksvertretung und Kontrollinstanz der Exekutive eingeschaltet und eine Petition nach § 17 GG beim Landtag NRW eingereicht (drei Petentinnen: Jocelyne Lopez, Gisela Urban und Sandra Lück), die aktuell dem Petitionsausschuss zur Entscheidung vorliegt: Wir fordern vom Landtag, dass er die Erhebung der öffentlichen Klage im Interesse der Allgemeinheit durch den Justizminister Thomas Kutschaty veranlasst, damit die vorgebrachten Vorwürfe der Verstöße gegen geltende Gesetze durch die Behörde LANUV NRW von dem zuständigen Verwaltungsgericht geprüft werden und Recht gesprochen wird.

 

Mahnwache vor dem Justizministerium NRW

Mahnwache vor dem Justizministerium NRW

Wir wollen am 27. März 2015 mit einer Mahnwache den NRW-Justizminister Thomas Kutschaty an seine per Verfassung angeordneten Verpflichtungen erinnern, Gesetze respektieren zu lassen und die Grundrechte der Tiere und der Bürger zu schützen und zu garantieren!

VERBRECHEN AN WEHRLOSEN ENDLICH STOPPEN!

MUTig gegen Tierversuche!

IMG_4975Unser Teammitglied Sandra Lück (MUT-ESSEN) engagiert sich sehr im Kampf gegen Tierversuche. Der öffentliche Druck den sie, mit ihren tapferen Mitstreitern von Stop COVANCE, aufgebaut hat soll euch nicht vorenthalten werden und wir bitten auch um Unterstützung eurerseits. Lasst uns diesen Kampf gemeinsam gewinnen und unterstützt die Petitionskampangnen, haltet euch auf dem Laufenden was die Forschung im Namen der Menschheit den Tieren antut und fragt Sandra wie ihr euch sonst noch einbringen könnt.
Wenn du sagst ich bin Mensch und Menschlichkeit ist Liebe und Ehrfurcht vor allem Leben nicht skrupellose und sinnlose Tierquälerei, bist du für unseren Kampf unerlässlich.
Ärzte gegen Tierversuche ist dafür unsere erste Quelle, engagiere dich wenn du auch Mensch bist und nicht Frankenstein.

 
STOPPT TIERVERSUCHE!

Tierleidfreie Forschung – MUT gegen Tierversuche! 

In Deutschland wurden alleine im Jahr 2013 fast 3 Millionen Tiere in Tierversuchen „verbraucht“ (wobei in der entsprechenden Statistik des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft nicht alle getöteten Tiere berücksichtigt werden). Die Zahl der dabei getöteten Affen betrug in diesem Zeitraum 2165 Tiere.

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Eine Umfrage der europäischen Koalition ergab, dass sehr viele der BürgerInnen Tierversuche ablehnen.
Allein die Europäische Initiative Stop Vivisection hat bis Ende letzten Jahres (2014) 1,1 Millionen Unterschriften gesammelt, davon 158.000 aus Deutschland. Fast 17.000 hat jetzt Stop COVANCE zusammen.

Hier die Studie, von Ärzte gegen Tierversuche, über den nicht vorhandenen Tierversuchsnutzen von 2014 auf die wir uns beziehen:
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/infos/wissenschaftliche-studien/1538-studie-belegt-kein-nachweis-ueber-angeblichen-nutzen-von-tierversuchen

Kaum ein/e BürgerIn vermag auch nur erahnen, was hinter den hermetisch gesicherten Türen der Tierversuchslabore vor sich geht. So sorgte die Veröffentlichung der Undercover-Recherche über die Quälerei der Affen am MPI (Max-Planck-Institut) Tübingen, ausgesendet bei Stern TV Ende 2014, für bundesweites Entsetzen.

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Aber auch in NRW befinden sich wahre Tierversuchshochburgen, so zum Beispiel in Münster. Hier ist ist mit COVANCE eines der größten Tierversuchslabore Europas ansässig.

Veröffentlichungen von Undercover-Aufnahmen (bei Frontal 21) bescherten COVANCE 2003 unrühmliche Bekanntheit. Eine Klage wegen Tierquälerei wurde seitens der Staatsanwaltschaft Münster jedoch eingestellt.
Viele weitere Versuche, dem Treiben bei COVANCE Einhalt zu gebieten, waren bislang fruchtlos.

10658921_476886695784785_1158259615863249665_oDa Forschung ohne Tierversuche seit jeher ein grundsätzliches Anliegen der Partei “Mensch-Umwelt-Tierschutz” ist, startet unsere Partei jetzt eine Initiative gegen die Firma COVANCE, bzw. gegen die entsprechende Aufsichtsbehörde, die für die Genehmigung der jeweiligen Tierversuche zuständig ist.

Dem Ausschuss des Landtages von NRW liegt eine Petition der Tierrechtlerinnen Jocelyne Lopez, Gisela Urban und Sandra Lück (MUT-Mitglied) vor, welche eine von der Staatsanwaltschaft Bochum kürzlich eingestellte Strafanzeige gegen COVANCE wegen illegaler Tierhaltung im Münsteraner Affenlabor zum Thema hat.

Wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz (Erteilung der Genehmigung der „illegalen“ Affenhaltung bei COVANCE) wird gefordert, dass der Landtag NRW veranlasst, im Interesse der Allgemeinheit öffentlich Klage zu erheben, um die Vorwürfe gegen das LANUV NRW (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz) vor dem zuständigen Gericht prüfen zu lassen.
Ebenso fordern die Petitionsstellerinnen, dass per einstweilige Verfügung das sofortige Aussetzen der Tierversuche bis zum Ergehen eines Urteils.

Petition als pdf: www.jocelyne-lopez.de/pdfDateien/Petition_Landtag_NRW_wegen_COVANCE-18-11-14-o.pdf
Hier der Link zur Strafanzeige gegen LANUV:
http://www.jocelyne-lopez.de/pdfDateien/Strafanzeige-LANUV-COVANCE-04_08_14-o.pdf

10941256_707804482661428_1068313286_nBereits 2013 erstatteten Frau Lopez und Frau Urban Strafanzeige gegen LANUV wegen Verstöße gegen §§ 1, 7 und 8 des Tierschutzgesetzes bei der Genehmigung der Primatenversuche an der Universität Bochum.
Auch diese Strafanzeige wurde trotz eklatanter Verstöße gegen das Tierschutzgesetz von der Staatsanwaltschaft Bochum mit der Begründung eingestellt, es läge kein Anfangsverdacht für eine verfolgbare Straftat vor.
Die resultierende Petition wurde 2014 vom Petitionsausschuss des Landtages NRW abgewiesen.

Die Zulassung der aktuellen Petition und einer somit eventuell einhergehenden Klageerhebung könnte nicht nur das traurige „Leben“ der Laboraffen in Münster maßgeblich verändern, es könnte eine Chance auf ein gerechtes Urteil sein!

In einer beispiellosen Aktion wurden alle 237 Abgeordnete des Landtags NRW, darunter auch die Mitglieder des Petitionsausschusses, zur laufenden Petition persönlich kontaktiert, um sicher zu stellen, dass sie sich vorab mit den Fakten beschäftigen.

Die Partei Mensch-Umwelt-Tierschutz” ruft bundesweit zur Unterstützung diese Petition auf.

Einzelheiten und ausführliche Hintergrundinformationen zu Klagen und Petitionen bezüglich COVANCE und die Universität Bochum,
sowie der bisherige Kommunikationsverlauf zwischen den Petitionsstellerinnen und den Abgeordneten und Behörden, sowie den Stand der aktuellen Entwicklung finden sich hier:

http://www.jocelyne-lopez.de/blog/

Pünktlich zu unserer aktuellen Stellungnahme reicht der Verein “Ärzte gegen Tierversuche” Klage gegen die Affenfolter am Max-Planck-Institut in Tübingen ein.

Ein Stein wurde ins Rollen gebracht!
Lasst uns gemeinsam und Hand in Hand dafür sorgen, dass niemand ihn mehr aufhalten kann!

www.jocelyne-lopez.de


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Ärzte gegen Tierversuche – Studie belegt: Kein Nachweis über angeblichen Nutzen von Tierversuchen
www.aerzte-gegen-tierversuche.de

FACKELMAHNWACHE GEGEN TIERVERSUCHE IN DÜSSELDORF!

ORGANISATOR:

TIERRECHTSORGANISATION“DIE EULEN e.V.“

10850169_811232508938083_4242610188186170174_nFür den 06.Dezember, dem Nikolaustag des Jahres 2014, rief die Tierrechtsorganisation „Die Eulen e.V.“ auf, sich in der vorweihnachtlichen Zeit, vorbereitend auf das Fest der Liebe und Besinnlichkeit , in der Düsseldorfer Innenstadt einer Mahnwache für die tausenden geschundenen Seelen in den Tierversuchslaboren anzuschliessen.
„Du sollst nicht töten!“ – Diesem Motto wollten viele unserer aktiven MUT-Mitglieder neben den knapp 200 Mitstreitern ein Gesicht geben und an das Herz und den Verstand der Menschen appelieren.
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10354139_811232908938043_2108306765453177231_nAb 13.00 Uhr wurden gegenüber der extravaganten Einkaufsmeile „Königsallee“ am Infostand von „Ärzte gegen Tierversuche“ interessierte Passanten über die unsinnigen, ethisch verwerflichen und auch überaus gefährlichen Tierversuche informiert. Einige unserer eifrigsten Aktivisten liessen es sich nicht nehmen, die Veranstaltung dazu zu nutzen, die doch erschreckend vielen Pelzträger anzusprechen und zusätzlich über das Leid der Tiere für die Modeindustrie aufzuklären.
Wem die realen Qual-Bilder an einer aufgebauten „Klagemauer“ nicht zu sehr auf den Magen schlugen, der konnte sich zwischendurch mit Leckereien von „Veganice e.V.“ stärken.
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10846492_811230272271640_3713545561867097807_nMit Einbruch der Dunkelheit startete vom Graf-Adolf-Platz aus ein Fackelmarsch über die gesperrte Königsallee, der sehr viel Aufsehen erregte und teilweise sogar Passanten, welche eigentlich ihren Weihnachtseinkäufen nachgehen wollten, dazu bewegte, sich spontan anzuschliessen und mit uns gemeinsam für die Abschaffung aller Tierversuche zu plädieren!
Höhepunkt dieser sehr eindrucksvollen und phantastisch organisierten Veranstaltung war der gemeinsame Gesang des Songs „ 10.000 Tränen“.
Im Schein der vielen gezündeten Lichter für die zahllosen Opfer der Tierversuchsindustrie, brachte dieser hochemotionale Moment auch noch hart gesottenen Aktivisten zum Weinen.

10805815_10203235887682877_6796331838967990863_nAuch wenn wir an diesem Tag leider wieder einmal auch auf Unverständnis getroffen sind, so haben wir doch vermehrt positive Eindrücke mitgenommen und wahrgenommen, dass der Widerstand in der Bevölkerung wächst!
Einen großes Dankeschön an alle Beteiligten, die bei diesem widrigen Wetterverhältnissen so standhaft geblieben sind, um sich für die Gerechtigkeit einzusetzen.