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Ius respicit aequitatem – ANIMALPEACE

AP Vorsitzende Silke Ruthenberg zu den erneuten Unruhen im Internet

Ius respicit aequitatem – gleiches Recht für alle

An alle paranoiden und gesetzestreuen Blockwarts und Konsorten, die ihr mit Euren Krankheiten mal wieder die Behörden belästigt mit Strafanzeigen gegen mich.
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1.  Ich habe nicht die Zeit, mich mit Euren Untertanenproblematiken länger als fünf Minuten auseinanderzusetzen.
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2.  Zu meiner Forderung nach der Todesstrafe für die unberechenbaren Verantwortlichen stehe ich weiterhin unerschüttert. Da könnt ihr drohen und shitstormen wie es die Konstitution Eures Kreislaufes und die Galle so hergeben oder auch nicht.
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3.  Das Grundprinzip der Gerechtigkeit lautet: ius respicit aequitatem. Das Recht achtet die Gleichheit. Das Recht auf Gleichheit vor dem Gesetz – eines der wertvollsten Grundfesten unserer Verfassung.
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4.  Sie (!) haben Chico umgebracht und uns alle verhöhnt mit dem hirnrissigen Ablenkungsmanöver, er hätte wegen zweier fauler Zähne mehrfach operiert werden müssen. Eine Beleidigung jeder gutgearteten Seele und der Intelligenz. Eigentlich hatte ich ja angenommen, sie ziehen eine Nummer durch so wie ehedem bei Jürgen Bartsch, der wegmußte, weil ihm die Kastration sonst den Weg in die Freiheit eröffnet hätte. So haben sie ihn halt auf dem OP-Tisch mit Narkosemittel zu Tode gespritzt und von einem Versehen geschwurbelt. Aber noch nicht einmal soviel Stil hatte man, sich Geiz als Begründung für einen Mord zu verkneifen. Der letzte verächtliche Fußtritt für ein Opfer, das ihre Niedrigkeit bloßlegte wie kaum ein anderer es vermochte. Der einzige Trost: sie hatten es nötig, im Pulk aufzutreten und die Verantwortung zu verteilen. Wenigstens wisst ihr, wie erbärmlich schwach ihr dasteht. und wir wissen es auch. Chico wurde ermordet, weil der Hofstaat der Soziopathie die Kraft des 300000fachen Erwachens des Rechtsempfindens und der Gefühle für ein Folteropfer im Keim ersticken wollte. Diese ungeheuerliche Solidarität mit Chico hat den eiskalten Bürokraten und Verwaltern Angst gemacht. So haben sie den letzten Zeugen weggemacht und uns ein Ammenmärchen über Zähne aufgetischt. Sie haben das Todesurteil vollstreckt. Sie haben einen UNSCHULDIGEN und in jedem Fall NICHT SCHULDFÄHIGEN umgebracht, diese schwachen und amoralischen Kreaturen.
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5.  Von der Todesstrafe verstehen sie offensichtlich etwas. Was also ist naheliegender, als mit ihnen in der Sprache zu sprechen, die sie offenkundig verstehen. Und nun will man mir aus dem Umstand, dass ich mit TÄTERN in einer Sprache spreche, die TÄTER verstehen, einen Strick drehen und rennt zum Petzen zur Staatsanwalt wie der kleine windige Spaßverderber zum Lehrer. Wenn ich mich nur nicht immer so ekeln würde vor diesem feigen und niedrigen Gebaren.
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Ach ja, und noch was. Wenn ich die Todesstrafe fordere, fordere ich eine Sanktionierung nach Artikel 21 der Hessischen Verfassung: „Ist jemand einer strafbaren Handlung für schuldig befunden worden, so können ihm auf Grund der Strafgesetze durch richterliches Urteil die Freiheit und die bürgerlichen Ehrenrechte entzogen und beschränkt werden. Bei besonders schweren Verbrechen kann er zum Tode verurteilt werden.“ Und ihr meint, dies sei ein strafbarer Aufruf zur Gewalt und blablabla? Ich mag den Schwachsinn, der das aus schäumenden Tastaturen kam, nicht mehr wiederholen. Geht mit Prusseliese ficken. Und nun könnt ihr mich mal. Kreuzweise. SR

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Lasst uns gemeinsam in diesem Geiste auf der Seite von Chico stehen – ANIMALPEACE

Chico

Von der Götterdämmerung der Erben Neros

In Hannover soll ein Staffordshire-Terrier-Mischling seine beiden Menschen totgebissen haben.Er erfährt eine noch nie da gewesene Welle an Sympathie. Über eine Viertelmillion Menschen unterzeichnen eine Protestnote gegen die angekündigte Hinrichtung des Hundes. Ein gefundenes Fressen für die Medien, allerlei Schlaumeier, Soziologen und „Terethiker“ und anderes wichtigtuerisches Gesindel, kriechen aus den Löchern und haben eine Meinung, die meist Binse an Binse aneinanderreiht. Doch über die offensichtlichen Ungereimtheiten geht man nonchalant hinweg. Die interessanten Fragen werden nicht gestellt. Die innovativen Antworten fehlen.
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Die offizielle Version:
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Eine Familie „mit Migrationshintergrund“ schafft sich 2012 einen Staffordshire-Terrier-Mischling an. Das ist leicht möglich, Hunde sind eine Ware, ein Handelsgut wie einst die schwarzen Sklaven aus Afrika. Die Anschaffung erfolgt offenbar aus Gründen des Selbstschutzes. Die Entlassung des gewalttätigen Ex-Ehemanns steht bevor. 2006 hatte dieser seiner Frau mit einer Axt zum Invaliden gehackt. Sie sitzt seitdem im Rollstuhl. Der Sohn ist kleinwüchsig, ihm wird Drogenmißbrauch unterstellt, zwischenmenschliche Gewalt und Kriminalität sind der Hintergrund dieser Familie. Dann der Tag im April, die Schwester erreicht ihre Angehörigen nicht telefonisch und fährt vor Ort. Durch ein Fenster entdeckt sie den leblosen Körper ihres Bruders und informiert die Polizei. Der Hund, erkennbar nicht mit Blut besudelt, wird von der Feuerwehr eingefangen und ins Tierheim gebracht, wo er als ängstlich und verunsichert beschrieben wird. Jedenfalls nicht als aggressiv. Freudlich wedelnd sieht man ihn Tage später, wie er an der einfachen Leine von einem Tierheimmitarbeiter gassi geführt wird. offenbar glaubt man selber nicht an die Geschichte von der blutrünstigen Bestie.
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Blitzschnell wird der Täter ermittelt. Die Obduktion ergibt als Todesursache Verbluten durch Hundebisse. Die Geschichte ist so auffällig simpel, dass den Reportern die kritischen Fragen im Halse stecken bleiben.
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1. Wurde über DNA-Abgleich sichergestellt, dass es der anwesende Hund war, der zugebissen hat? Was hat die Spurensicherung sonst ergeben? Immerhin gibt es einen Gewalt und Kriminalitätshintergrund,da sollte schon genauer ermittelt werden, nicht dass da am Ende ein Doppelmord übersehen wird.
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2. Wo steckt der Ex-Ehemann?
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3. Wie ist es möglich, dass ein Hund zwei Menschen zu Tode beißt und kein Nachbar bekommt etwas mit (Schreie, Knurren, Bellen, Poltern)?
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4. Wie ist es möglich, durch ein Fenster zu schauen? Die Bilder des Hauses zeigen keine Außentreppen, die das technisch ermöglichen würden.
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5. Warum zeigt der Hund praktisch keine Blutspuren nach seinem vorgeblichen Massaker?
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Es werden auch diese Ungereimtheiten sein, die zusammen mit der traurigen Biografie des Hundes zu dieser beispiellosen Solidaritätswelle geführt haben. Chico verbrachte seine Existenz als Leibeigener größtenteils wohl in einem Käfig, seine Notdurft musste er auf dem Balkon verrichten. Ein derart misshandelter Hund darf heutzutage auf Solidarität hoffen. Tatsächlich gibt es psychologische Untersuchungen dazu, dass Menschen ihr Mitgefühl den Hilflosen zukommen lassen, in erster Linie Babys/Kindern und Welpen. Erwachsene Hunde erwecken mehr Mitleid als erwachsene Menschen, wohl weil sie generell als hilfsbedürftiger betrachtet werden. Die Solidarität für Chico ist nicht erstaunlich, wie es Tierhasse behaupten. Sie ist normal.
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Genau dieser Umstand ist es, der die eifersüchtigen Anthroprozentriker auf den Plan ruft. Man wundert sich, man beklagt fehlende menschliche Solidarität – mit offensichtlichen Tätern. Denn was anderes sollen Menschen sein, die einem fühlenden und denkenden Lebewesen zumuten, seine Existenz im Käfig zu verbringen? „2000 gab es solche Debatten noch nicht“ beklagt in einem Kommentar in der Süddeutschen Zeitung die „Tierethikerin“ Ursula Wolf, die sich in ihren besseren Tagen intensiver und zu der damaligen Zeit fortschrittlich mit Tierrechtsfragen auseinandersetzte. Das sei „Zuviel des Guten“. „Es verletzt das Rechtsempfinden vieler Menschen, wenn an dem Hund die Todesstrafe vollstreckt wird“, wird der Geschäftsführer des Tierschutzvereins Hannover, Heiko Schwarzfeld, zitiert, um darauf zu höhnen: „Todesstrafe? Für einen Vierbeiner?“ Die Autorin verweist im Geiste des Korinthenkackers auf den Rechtstatus der Tiere als Sachen. Kaum zu glauben, dass die studierte Philosophin nicht weiß, dass der Legalismus als moralisches Prinzip nichts taugt, soviel sollte sie von Kant schon verstanden haben. Aber offensichtlich hält sie den Leser für völlig hirnverbrannt.
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Denn tatsächlich führt das Wort „Todesstrafe“ zum eigentlichen Kern der Problematik. Die Todesstrafe ist abgeschafft, heißt es in Artikel 102 unseres Grundgesetzes. Es ist Teil unserer Verfassung. Auch die grausamsten Gewaltverbrecher, Serienmörder, Kinderschänder, können auf unseren Rechtstaat insoweit vertrauen, als dass sie ein ordentliches Verfahren bekommen, das einer Verurteilung vorausgeht. Bei einer Verurteilung droht als schlimmste Strafe Gefängnis bei Schuldfähigkeit. Bei fehlender Einsichtsfähigkeit Unterbringung in der geschlossenen Psychiatrie. Dies entspricht unserer Vorstellung von Recht. Sie wird als humanitäre Errungenschaft gesehen, zuindest von denen, die den Wert erkennen und erleben.
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Aus diesem moralischen Konzept werden Tiere herausgehalten aufgrund eines Umstandes, für den sie nicht können und der auch ethisch gesehen keine echte Grundlage liefert: ihre Artzugehörigkeit. Sie werden stigmatisierend aus dem Rechtsverständnis ausgeschlossen, weil sie einer falschen Gruppe angehören. Doch diese feudalistische Selbstherrlichkeit wankt und das ist eine hoffnungstiftende Entwicklung der letzten Jahre und Jahrzehnte. Der Blick dringt zunehmend auf das Wesentliche: dass auch andere Arten fühlen und denken können, dass sie ebenso nach Glück streben und Leid vermeiden, dass sie an ihrem Leben hängen wie die Machthaber eben auch. So sehr dies die Überzeugungsfeudalisten auf der Sonnenseite der Macht und des Rechts auch grämt und sie alte Totschlagargumente aus den Schubladen holen wie das Unwort „Vermenschlichung“ werden sie diese Entwicklung nicht aufhalten. Diskriminierung hat etwas mit Macht und Missbrauch zu tun und nicht mit Mitgefühl und mit Gerechtigkeitsempfinden, Gefühle, die uns angeboren sind und die nur durch Gewalt und Gehirnwäsche unterdrückt und pervertiert werden können. Bei Hunden (auch Katzen und menschenaffen) bricht nun endlich wieder hervor, was so lange pervertiert war: das Rechtsempfinden.
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Bei Chico spielen tatsächlich ausschließlich folgende Aspekte eine Rolle und die bewegen sich jenseits der Fragwürdigkeit seiner Schuld am Tod der beiden Menschen.
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Chico ist – Mißhandlungen hin oder her – sicher nicht schuldfähig. Schuldfähigkeit beginnt nämlich erst mit 14 Jahren, volle Schuldfähigkeit wird erst mit 18 (teilweise erst mit 21) Jahren vorausgesetzt.
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Die Todesstrafe ist abgeschafft – sogar für voll schuldfähige Intensivtäter.
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Die Gesellschaft hat ein berechtigtes Interesse an Schutz vor gefährlichen Mitgliedern, aber ganz sicher nicht auf Rache und Vergeltung an einem Schuldunfähigen.
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Unsere Gesellschaft lässt sich unseren Rechtstaat viel Geld kosten, sehr viel Geld. Allein Bayern hat für den Maßregelvollzug im Staatshaushalt 2015/2016 rd. 280,6 Mio. Euro bzw. rd. 288,5 Mio. Euro veranschlagt. Der Tagessatz lag 2015 bei über 260 Euro pro Patient. Es ist höchste Zeit, ein vergleichbares Konzept zu entwickeln und einzurichten, in dem gefährliche Hunde in Würde ihr Leben verbringen können, wenn ein weiterer Aufenthalt in der Gesellschaft aus Sicherheitsinteressen nicht zu verantworten ist. Warum sollten sie es nicht wert sein, ein sadistischer Meuchelmörder aber schon?
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Dabei wären die Kosten für die Unterbringung nur ein Bruchteil derer für menschliche Häftlinge, dies nur am Rande bemerkt und für die Pfennigfuchser und Geizhälse, die meinen, Würde und Kultiviertheit gäbe es für lau. Lasst uns gemeinsam in diesem Geiste auf der Seite von Chico stehen. und für ihn das beste hoffen und fordern.
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Silke Ruthenberg
ANIMAL PEACE
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„…nicht bloß ein Mittel zum beliebigen Gebrauche…“ – ANIMALPEACE

Auf PETA Prime befasst sich Ingrid Newkirk mit der Frage, ob es ethisch vertretbar ist, Insekten zu essen. Ihre Argumente haben wir hier als Gastbeitrag übernommen.

PETAs Lösung für das ‘Proteinproblem’: Nein, es sind keine Grillen

insekten-grilleGrillen-Empanadas, Mehlwurmbällchen, Termite an Mango: Diese Gerichte klingen, als entstammten sie direkt einer Halloween-Horror-Küche. Aber vielleicht dauert es nicht mehr lange, bis sie auf der Speisekarte vieler Restaurants stehen. Denn seit einiger Zeit schießen sich immer mehr Foodies – die sowieso alles essen, ob es sich nun bewegt oder nicht – auf die Idee ein, das Essen von Insekten könne auf magische Weise den Welthunger stoppen. Denn, so die Annahme, man könnte damit eine wachsende Weltpopulation mit jeder Menge Proteinen versorgen.

Vegan Blog

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„…nicht bloß ein Mittel zum beliebigen Gebrauche…“

Da haben wir es wieder, dieses Phänomen, wenn die eigenen Reihen Tiere benutzen, um das Benutzen von Tieren anzuprangern., den Teufel also mit dem Belzebub austreiben wollen. Attila Hildmann ist neulich beim Benutzen sogar zur Tat geschritten, nun finde ich diesen Text von Ingrid Newkirk, die es tut, nämlich in einer Argumentationskette gegen das Insektenfressen. Letztlich folgt sie dem utilitaristischen Denken vom „größten Glück der größten Zahl“ als ethische Maxime. Warum es in Folge also aus Gründen der Effizienz besser sei, einen Wal mit der Harpune zu „schießen“ , schließlich könnte man mit einem 40 Tonnen schweren Wal ein ganzes Dorf wochenlang ernähren, mit einem toten Huhn nur eine Familie für einen Tag. Das mag sich für Unbeteiligte ganz verführerisch anhören, für den Dummen, der sein Leben lassen soll, ist diese Argumentation nur zynisch. Leben gegeneinander aufrechnen ist ein Unding.

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Es mag sein, dass diese utilitaristische Herangehensweise für den angloamerikanischen Kulturkreis eine gewisse argumentative Kraft entfaltet. Für den hiesigen Kulturkreis, geprägt vom Geist der kantschen Aufklärung, ist dieses Denke auch aus strategischen Erwägungen problematisch. Warum sollten wir ein schlechtes ethisches Konzept gegen ein besseres austauschen? Kant hat es sehr genau erklärt, warum die Maxime des Utilitarismus nichts taugt, da es nämlich das Individuum verdinglicht und zum Mittel zum Zweck macht. Das Verwerfliche von Hühner fressen, Wale fressen und Insekten fressen liegt einzig und allein in der Person des Betroffenen selbst und wird nicht besser dadurch, indem es einer größeren Menge nutzt. Die nutznießende Menge kann gar nicht so groß sein, als dass es den Angrif auf das leben rechtertigt.
Ingrid Newkirk benutzt ein denkbar schlechtes Konzept für ein natürlich richtiges Ergebnis, findet aber zum Glück zum Schluss zu diesem Kern, der völlig ausgereicht hätte, den Wahnsinn einer Insektenzucht für die Proteinversorgung der Weltbevölkerung ausreihend zu begründen: „Kognitionswissenschaftler/-innen haben mittlerweile herausgefunden, dass Insektengehirne zwar winzig sind, aber doch die gleichen Funktionen wie das menschliche Mittelhirn erfüllen. Dieses Mittelhirn ist der neurale Kern, der seit jeher unsere Wahrnehmungsfähigkeit unterstützt. Mit anderen Worten: Diese kleinen Lebewesen haben, genau wie wir, ein Bewusstsein. Damit wird der Gedanke, sie für unsere Ernährung zu züchten, ethisch problematisch.“
Warum sich also in verworrenen Argumentationsschrauben versteigen, wenn es so einfach geht?

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Silke Ruthenberg

ANIMALPEACE

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Seid den Tieren loyal, sie sind es wert – Silke Ruthenberg

Die archaische Kraft der Treue und die Tücke des Verrats

(Dieser kleine Text ist ein Dank an alle, die in stürmischen Zeiten mir die Treue halten.)

 

23561629_288855001622371_646785585615999970_nFür mich ist das eigentliche Thema des Tierrechts weniger das des Leidens, schon gar nicht des eigenen, sondern das des Verrats. Wenn das Füreinanderdasein nicht funktioniert. Für mich ist es wie ein Lebensthema von dem Moment an, als das Kätzchen ins Plumpsklo geworfen wurde und niemand ihm beistand. Das unberührte, unverbindliche Bedauern und gleichzeitige Imstichlassen. Aber es hat lange gebraucht, bis ich das überhaupt verstanden habe, ich dachte, es ginge immer um Empathie, um Mitgefühl. Aber im Leben ist immer Leid, Leben ist Leiden, sagte nicht nur Schopenhauer, der größte Pessimist aller Zeiten. Am Leiden kann man sogar wachsen, den Umgang damit lernen, daraus etwas Schöpferisches werden lassen. Bei Nietzsche las ich den Satz „Das dionysische mit seiner selbst am Schmerz perzipirten Urlust, ist der gemeinsame Geburtsschooss der Musik und des tragischen Mythus.“ Und er sagte auch „Muth zum Leiden. – So wie wir jetzt sind, können wir eine ziemliche Menge von Unlust ertragen, und unser Magen ist auf diese schwere Kost eingerichtet. Vielleicht fänden wir ohne sie die Mahlzeit des Lebens fade: und ohne den guten Willen zum Schmerze würden wir allzu viele Freuden fahren lassen müssen!“ Denn wo kein Schmerz ist, ist auch keine echte Freude, keine Liebe und Leidenschaft. Was wäre ich ohne die Schmerzen meines Lebens?

 

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Der Verrat jedoch separiert einen von allem Echten und Lebendigen. Nach dem Verrat gibt es kein Leben mehr im Miteinander. Zu wissen, dass man im Moment der Not alleine ist, schafft diese tiefste und schmerzhafteste Einsamkeit, die sich durch alle Schichten der Seele frisst. Verrat lähmt. Nicht Trost braucht man da, denn auch Trost trägt bereits den Verrat in sich, den Trost bekräftigt den Opferstatus. Es ist die Loyalität, die in solchen Momenten in Würde ertragen lässt. Verraten sind wir auf uns selbst zurückgeworfen und dafür sind wir nicht geboren. Der Verrat nimmt uns alle Sicherheit. Der Verrat vereinzelt das Individuum und zerstört seine innere Kraft. Das Prinzip Loyalität und ein „alle für einen, einer für alle“ hingegen führt uns an die archaiischen Wurzeln der Moral zurück, an seine Urprinzipien. Aufgefangen werden, das Gefühl, gesehen zu werden in seiner Not, ist rettend und heilend.

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In unserer Gesellschaft leben wir separiert voneinander wie in einem Schwarm lauter Einzelwesen, die sich aneinander orientieren, aber kein echtes Wir kennen. Nur die tiefe unbewusste Sehnsucht danach. Das macht uns verletzlich und schwach. Verstanden habe ich die Bedeutung des Verrats allerdings erst spät. Wahrscheinlich kann man ohnehin nur etwas wirklich verstehen, was man erfahren hat. Deshalb ist das Erlebnis mit dem Kätzchen für mich so ein wichtiges im Leben. (Ich hatte die Geschichte übrigens schon einmal erzählt, 1996 einem SPIEGEL-Reporter für die Reportage „Tierische Gier„, da nannte ich sie mein Schlüsselerlebnis).

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Ich habe in den vergangenen drei Jahren genau mit diesem Element „Verrat und Treue/ Loyalität“ gearbeitet und jedes Mal war es ein Donnerschlag in seiner Wirkmächtigkeit: wenn man die Welt verändern will, ist Widerspruch Bestätigung, nicht der Applaus. Jedes Mal habe ich mir den Hass zugezogen, ganz bewusst, um Treue und Loyalität zu demonstrieren als einen politischen Akt. Weil nichts stärker macht und schützt im psychologischen Sinn wie diese Botschaft: das Opfer steht nicht alleine.

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Das erste Mal war es der Rindermann, der den Bauern tötete, und dem ich meine Solidarität aussprach, was zu einem europaweiten Echo der Empörung führte. Ein Jahr später war es mein Satz zum Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt, mit dem ich erinnerte: „Sechs Millionen Terroropfer jährlich in Deutschland. Für Gänse ist jeden Tag Weihnachtsmarkt. Vergesst das nie!“ In diesem verletzlichen Moment Loyalität mit den Tieren leben, darum ging es und der Shitstorm war auch hier gewaltig. In der WELT erkannte ausgerechnet ein JÄGER mehr als so viele Tierschützer und Tierfreunde. Und nun war es meine demonstrierte Loyalität mit Hitlers Hündin Blondi und ihrem Schicksal, dass zum nächsten Widerstand führte, dem SÜDDEUTSCHE ZEITUNG-Artikel, und das in seiner vernichtendsten Form, nämlich dem Nazivorwurf. In unserer Gesellschaft ist Loyalität nur mit den Richtigen erlaubt, nämlich mit den Mächtigen, mit den Tätern und deren nützlichen Idioten, die im Spiel um die Macht eine Funktion als Opfer erfüllen und wo die ausgedrückte Solidarität, das Sehen ihres Leids, erlaubt und erwünscht ist. Dies allein dient der Aufrechterhaltung des Herrschaftssystems. Wer sich an diese Spielregeln nicht hält, wird sozial vernichtet mit dem Ziel, um das Ausgedrückte eine Art gedankliche Bannmeile zu legen, es zu einem Tabu zu erklären, um die Verhältnisse zu befestigen.

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Es ist eine archaische Sprache, die ich spreche. Es ist eine einfache Botschaft: Seid den Tieren loyal, sie sind es wert. Und am deutlichsten drückt man das aus in Konfliktsituationen, wo die solidarische Entscheidung der meisten aus einer unbewussten Beugung vor der Macht anders ausfällt. Und in dem Verrat des Opfers liegt die Wurzel des Unrechts. Das kleine Kätzchen aus Südtirol erfährt in meinem Fühlen damit jedes Mal eine Rettung. Fast ein halbes Jahrhundert nach dem Vorfall. Und vor allem jedes Opfer, dessen Opfersein nicht gesehen werden soll.

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Der Nicht-Verrat , die Loyalität mit dem Opfer, wertet das Opfer auf in seiner Bedeutung. In diesem Moment ist es nicht nur Opfer, es ist ein Jemand, der es wert ist, dass man zu ihm steht. Es sind Botschaften, die viel wichtiger sind als alle argumentativen Kopfgeburten, weil sie verstanden werden von allen, sehr schmerzhaft verstanden werden, weil sie die Wurzel der Moral berührt. Und nur im Schmerz lernt der Mensch.

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In diesem Sine: Seid stark! Seid treu!

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Silke Ruthenberg

 

Das Storytelling der Qualitätspresse – so geht´s – ANIMALPEACE

Silke Ruthenberg

Noch ein paar letzte Worte zum verschissenen Kackartikel in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG

Nein, wir dementieren nicht! Wer denkt, ANIMAL PEACE würde sich wie die TIERSCHUTZPARTEI die Mühe machen, den verschissenen Kackartikel in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG zu widerlegen, denkt falsch.
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Wir werden uns hüten, auch weiterhin. Trotzdem sind wir noch nicht fertig damit. Es muss noch etwas gesagt werden, nämlich das hier:
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Das Storytelling der Qualitätspresse – so geht´s

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Medienarbeit läuft anders herum, als Lieschen Müller sich das so vorstellt. Am Anfang steht der Wille zum Ziel. In der Mitte wird die Story geschrieben wie das Drehbuch zu einem Film. An Ende dann die Suche nach Belegen, das Einsammeln von O-Tönen und Bildern, die die Zielvorgabe bedienen und vor allem beim Leser den Eindruck erzeugen sollen, das Urteil stünde am Ende einer Recherche und nicht am Anfang.
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Das Ziel von Jan Stremmel und der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG war es, den Eindruck zu erwecken, der Tierschutz/ das Tierrecht habe sich mit Rechtsradikalen verpaart (die einen aus Blödheit, die anderen aus Berechnung), und als argumentative Basis für den Verdacht wird das verschwörerische Geraune der Internetplattform INDYVEGAN herangezogen, die seit Jahren anonym mit pseudolinken Deutungen erfolgsauffällige Tierrechtler/ Veganer diffamiert. Diffamierte, denn INDYVEGAN gibt es nicht mehr. Website und fb-Auftritt wurden unmittelbar nach Erscheinen der Reportage vom Netz genommen. Na, sowas.
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Die geile Story des Jan Stremmel stand schon vor der ersten Kontaktaufnahme fest, dies bestätigt Matthias Ebner von der Tierschutzpartei in seiner Stellungnahme und das war auch mir klar, als hier die Interviewanfrage einging: „(…) ich bin Journalist der SZ und arbeite gerade an einer Geschichte über Tierschutz in Deutschland. Dafür würde ich auch gerne mit Ihnen sprechen. (…).“ Man muss schon auf der Brennsuppe dahergeschwommen sein, um hier nicht den Willen zum Verriss zu erkennen. Deshalb habe ich Jan Stremmel – die Kurzrecherche im Internet ergab als verdächtiges Fundstück ein kleines Machwerk gegen Veganlabels – umso lieber zu mir nach Hause eingeladen. Wenn man die Welt verändern will, ist der Widerspruch die Bestätigung, nicht der Applaus. Die Feinde sind mir noch immer die Liebsten gewesen.
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Von eineinhalb Stunden Gespräch im Stil „INDYVEGAN-Vorwurf – dezidierte Gegenrede“ blieb neben Drahthaaren (hart wie Kruppstahl, ich schwör´s), einem Hitlerbild an der Wand und etwas lalala als einziges Argument der falsch zitierte, vor allem aber vom Sinnzusammenhang isolierte und damit letztlich unverständliche Satz „Einem Rind ist es doch völlig wurscht, ob ein Linker oder ein Rechter es isst!“ Dabei habe ich mir echt Mühe gegeben.
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Wenn Interessen auf den Geist losgehen!

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Es lohnt nicht, auch nur einen einzigen Satz zu den Anschuldigungen zu verlieren. Wer sich verteidigt, klagt sich an, sagt das Sprichwort weise, und außerdem wäre es nur ein Ausdruck gekränkter Eitelkeit, die Scheißhausparolen mit Gegenargumenten zu adeln. Es geht nämlich nicht darum. Es geht einzig und alleine um das Interesse, diese unsere Botschaft in einem Rahmen festzuhalten, in dem sie verzweckt werden kann und verwertbar bleibt. Der Werdegang der Veganismus – einst der zum Verhaltensprinzip erhobene Respekt vor dem natürlichen Lebensrecht der Tiere, heute Lifestyleprodukt, angesiedelt zwischen Selbstoptimierung, Selbstdarstellung und ungefährlicher, pseudokritischer Meinungsäußerung zur Massentierhaltung und ihrer Massenfolter und des ethischen Markenkerns beraubt – steht symptomatisch dafür. Vegan heute ist Verzweiflung und Kapitulation vor der Urideee – was die mit Aldi-Sojawürsteln und veganer Ben&Jerry-Eiscreme Korrumpierten nicht mal mehr spüren, sondern ernsthaft als Erfolg wahrnehmen.
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Verzweckt wird auch der Tierschutz, denn Tierschutz und sein Grundgedanke bewegen sich im Spektrum akzeptierter Meinungen. Gerade erschien in der FAZ eine wortgewaltige Abrechnung mit dem Prinzip der Massentierhaltung, selbst der konservativste Mainstream fühlt sich heute auch dem Wohl des Schweins verpflichtet – zumindest als Lippenbekenntnis. Mit Tierschutzpositionen kann man Bestseller schreiben wie Jonathan Safran Foer oder Richard David Precht, man kann Spenden generieren; Robben und Wale und eben nicht Umweltschutz machten Greenpeace zu einer Macht. Was Jan Stremmel schrieb von den Nationalsozialisten, die sich propagandistisch an Tierschutz und Tierliebe bedienten, ist richtig, nur heute spielt sich der linke Flügel als Zerberus der Tierschutzszene auf und hält die Sache der Tiere in Geiselhaft. Am Geschäft mit dem Tierschutz haben viele Interesse. Auch, weil Tierschutz die entscheidenden Fragen eben nicht stellt, die es für einen verändernden Widerspruch benötigt, und damit das Thema über Scheindebatten in die Wirkungslosigkeit kanalisiert.
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Um den verschissenen Kackartikel von Jan Stremmel richtig einzuordnen, muss man tiefer graben und vor allem verstehen, dass Medien auch nur Interessen verfolgen, Volksaufklärung ist da Nebenschauplatz. Hier ist es das Interesse, das Tierrecht in etwas Nichtdenkbares zu verwandeln – für wen auch immer. Es reichen als mögliches Motiv dafür ja schon die Fressvorlieben eines Lohnschreibers.
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Stigma und Selbstzensur – wie totalitäre Systeme Meinung steuern

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Zuckerbrot und Peitsche zur Unterwerfung der Masse unter herrschende Verhältnisse funktionierte nicht nur im bolschewistischen Russland, wo jene, die sich nicht ausreichend von überführten „Volksfeinden“ distanzierten, selber in Gefahr gerieten, während die anderen, die sich hinreichend an der Hatz beteiligten, im öffentlichen Ansehen aufstiegen. Hier und heute in unserem, nicht minder totalitärem Schweinevernichtungssystem spielt sich das so ab: Wenn es um die Erlangung und Verteidigung der Deutungshoheit geht, wird die unerwünschte Meinung nicht einfach bekämpft, denn das würde sie nur groß machen. Sie wird in ein Undenkbares verwandelt, indem man die psychische und soziale Person ihres Trägers zum Schlachtfeld macht und zerstört und ihr gleichzeitig jede Ehrung als Märtyrer vorenthält. Für die Wahrheit zu sterben, ist kein Heldentod. Es hat damit jeden Glanz verloren, für eine unerwünschte Meinung einzustehen. Man kann nur verlieren, aber nichts ist zu gewinnen.
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Diese Signale werden verstanden. Auch von Journalisten. Auch von Tierschützern. Auch von den genannten Parteifreunden, denen man nun wirklich viel, aber eben gerade nicht vorwerfen kann, sie hätten bei der Abgrenzung zu Rechts irgendwas vermissen lassen. Dafür haben sie sogar das Tierrecht sausen lassen.
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Es geht nicht um rechts und links. Es geht um die Überwindung des Tyrannenstaates, um die Entmachtung der Tyrannen

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Denn es geht um das Tierrecht. Jenes Konzept, das ein gleiches Recht für alle fordert, die fühlen und denken können, befreit von allen Formen der Diskriminierung aufgrund fadenscheiniger Gründe wie der Artzugehörigkeit. Für dieses Recht nämlich steht ANIMAL PEACE in einer wohl noch nie dagewesenen Schärfe ein, und das nicht, indem wir es unsexy predigen oder philosophisch begründen, sondern, viel wirksamer, es leben und im Wissen um die Macht der Worte dabei einen Neusprech einführten, der es mit jedem Satz über das WIE ausdrückt. Theodor Adorno formulierte es so: „Man sollte, soweit das nur irgendwie möglich ist, so leben […] wie man in einer befreiten Welt glaubt leben zu sollen, […] versuchen, die Existenzform vorwegzunehmen, die eigentlich die richtige wäre.“ Wir betrachten und bewerten Tat und Täter in einer Art, die heute nur erlaubt ist, wenn es sich bei den Opfern um unschuldige Menschen, speziell Menschenkinder, handelt. Dieser Stil stellt die herrschenden Verhältnisse tiefer in Frage als jede Wertung, weil sie aus dem Innersten spricht und nicht Phrasen einer Kopfgeburt plappert. Wir nehmen die Existenzform des Tierrechts damit vorweg. Der Feudalherrscher gerät in Wallungen und sieht seine Privilegien fahren, die er für Rechte und Kultur hält.
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Der wildschäumende Verwurf von Menschenverachtung und die Nazikeule zeigen, dass nur allzu gut verstanden wird, dass es nun an den Kern der Wahrheit geht. Und wir verstehen nur allzu gut, dass der Angriff gegen uns von dem Interesse getragen ist, dass alles so bleibt wie es ist – weil man weiter aus den Tieren seinen Nutzen ziehen will, ohne einen angemessenen Preis dafür zu bezahlen.
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Das Tierrecht kann nicht verzweckt werden, weil es seine Kraft aus den archaischen Prinzipien der Moral schöpft, der angeborenen Fähigkeit zu Gerechtigkeit und Mitgefühl, und sein Fühlen und Denken damit prinzipiell autonom ist und unvergiftet von Machtstrukturen, Ideologien und Narzissmen der Gesellschaft. Deshalb ist es gefährlich über die Frage der Tiere hinaus. In Zeiten, in denen unsere Grundrechte (und vor allem unser Bewusstsein darüber) sukzessive untergraben werden und die moralischen kollektiven Leitplanken im Sinne von Machtinteressen verschoben werden, ist es unerwünscht, wenn ein Bewusstsein für Individualrechte, Werte und was sie wirklich bedeuten, über die Hintertür mit dem Tierrecht wieder auf der Bühne erscheint. Es ist nicht weniger als die Angst vor der immensen Kraft der Moral.
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Mit „rechts und links“ hat das alles nichts zu tun. Auch deshalb sind und bleiben wir politisch neutral. Wir wollen und werden die Sache der Tiere aber emanzipieren von jeder Form des Benutztwerdens. Unser Ziel ist die Autonomie der Sache der Tiere, die eine Unabhängigkeit vom herrschenden Denken und Fühlen voraussetzt. Wir bauen ausschließlich auf die natürliche Fähigkeit zur Moralität und zu Urteilen über Verletzungen elementarer moralischer Prinzipien. Jenseits aller Ideologien, rechter wie linker. Denn die Sache der Tiere ist größer. Sie ist die erste und einzig echte Befreiungsbewegung in der Geschichte.
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Apropos Neutralität. Nur dass keine Missverständnisse aufkommen: Die Rechtsradikalen müssen keine Angst vor uns haben, wir unterwandern sie mit guten Absichten. Wir sprechen mit JEDEM, denn das ist nämlich unser Grundrecht. Und davon verstehen zumindest wir etwas. Also Hi, Skinhead und Nazi, auch Du bist hier herzlich eingeladen zu einem Mineralwasser, so wie es Jan Stremmel bekommen hat, gern auch zu einem Kaffee mit Sojamilch oder einen Tee mit Zitrone. Wenn ein SÜDDEUTSCHE-Journalist seinen Fleischfresserarsch auf meinen heiligen Stuhl drücken darf, wo sonst der Hausherr Jussi schläft, und ich hinnehme, dass seine Fleischfresserlippen meine Gläser ethisch kontaminieren, dann darf das ein Rechtsradikaler schon lange. Die politische Gesinnung ist in so einem Fall nämlich mein geringstes Problem.
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