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ANIMAL PEACE – TIERRECHTE IN DIE PARLAMENTE!

TIERRECHTE IN DIE PARLAMENTE!

Nach der Zurücknahme der disziplinären Maßnahmen gegen das Pateimitglied Reinhold Kassen durch das Schiedsgericht der Partei, Mensch, Umwelt, Tierschutz hat sich das Parteimitglied Reinhold Kassen, bis auf Weiteres dazu entschlossen, die aktive Tätigkeit in der Partei vorerst ruhen zu lassen.

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Begründung:

image001Die Zurücknahme der disziplinarischen Maßnahmen gegen Reinhold Kassen durch das Schiedsgericht erfolgte aus formalen Gründen, vor einer Sachentscheidung hat man sich letztlich gedrückt. Es steht damit weiterhin ungeklärt im Raum, ob das Teilen von ANIMAL PEACE-Posts auf der privaten Seite tatsächlich den Vorwurf der „Menschenverachtung“ erfüllt und sich in einer Art parteischädlich auswirkt, oder nicht vielmehr von rechten Parteigenossen ein denunziatorische Zerrbild entworfen und befeuert wurde, um das tierrechtlerische Lager in der Partei zu schwächen und in die Defensive zu drängen.
Die wirklich interessante Frage, inwieweit der Bundesvorstand im Spannungsfeld zwischen dem Recht auf freie Meinungsäußerung des einzelnen aktiven Mitglieds und der Parteiraison Maßnahmen überzogen hat oder nicht, wurde damit nicht geklärt.
Damit wird ein Klima der Unsicherheit geschaffen, das zur Selbstzensur ermuntert und damit das eigentliche Ziel, radikale Stimmen in der Partei mundtot zu machen, auf elegantem Wege erreicht wird, während eine klare Sachentscheidung womöglich nicht so gelungen wäre, wie es dem anderen Flügel der Partei genehm gewesen wäre, die die Verwässerung der Positionen und Ziele anstreben.
Eine Klärung der Sachfrage wäre auch aus dem Grund angebracht gewesen, um beurteilen zu können, ob eine Abkehr von antropozentrischen Positionen als Grundvoraussetzung für Tierrechte überhaupt in dieser Partei möglich ist, denn nichts anderes drücken die „umstrittenen“ Posts von ANIMAL PEACE aus. Die Unterstellung, sie seien „menschenverachtend“, bleibt eine Unterstellung und eine denunziatorische Taktik, die mithilfe der Umklammerung mit negativen Begiffen die Position in Mißkredit bringen soll.

Die Angriffe gegen Reinhold Kassen werden nach der Entscheidung des Schiedsgerichts zudem auf eine sehr persönliche Weise fortgesetzt, was den Eindruck verstärkt, dass es lediglich um das Ziel der Entfernung einer missliebigen Person aus der Partei geht und die Unterstellung, Reinhold Kassen sympathisiere mit menschenrechtswidrigen Positionen, nur vorgeschoben ist.

Wir sehen vor diesem Hintergrund der Durchsetzung ängstlich-devoter Parteiraison zulasten einer lebendigen und progressiven Demokratie, die letztlich eine Bescheinigung der Meinungsfreiheit des einzelnen Aktiven zur Folge hat, keine Möglichkeiten zur aktiven Teilnahme an der Pateiarbeit. Das tatsächlich menschenverachtende Klima in der Partei, der seinen Mitgliedern mit fadenscheinigem Vorwand ein Grundrecht beschneiden will mit stillschweigender Billigung des Schiedsgerichts, macht dies bereits aus gründen der Selbstachtung unmöglich. Gleichwohl wollen wir die Parteiarbeit im Wahljahr nicht durch interne Flügelkämpfe belasten und stellen deshalb die aktive Mithlfe vorerst ein.

 

Foto Aniela Adams

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Die Befreiung der Sprache

Eine Herausforderung für 2017:

Die Befreiung der Sprache von rassistischen Anachronismen.

Kein einzig Wort mehr soll Euch fürderhin beleidigen, hochgeschätzte Tierheit.

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Die Gewalt gegen Tiere wird über die Sprache vorbereitet. Ohne diese Vorbereitung über verbale Herabwürdigung funktioniert Gewalt gegen die Tiere nicht, die Sprache geht unmittelbar auf den Geist und das Gewissen los, um sie taub zu machen für Mitgefühl, Empathie und Solidarität mit den Ausgegrenzten und Geschwächten und um die Tätergesellschaft zu installieren. Begonnen wird folgerichtig bei den Kleinen, indem sie nach uns nach zu TÄTERN und TÄTERLAKAIEN heranerzogen werden.

Zum Beispiel mit tierverachtenden Kinderliedern:

Limburg ändert Glockenspiel nach Protest einer Veganerin

Kapiert, Vegandarsteller? Nein? Das hatten wir uns fast gedacht.

Applaus, Applaus … Sebastian Joy

 

Applaus, Applaus … Sebastian Joy

Applaus, Applaus…

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heute für Sebastian Joy vom VEBU und zwar genau dafür, dass er die Eier in der Hose hatte, das politische Tierrecht hochzuhalten, während ihm der Wind der Anpasser und Dumpfbeuteln um die Ohren weht. Wer traut sich das sonst schon – außer ANIMAL PEACE?

Limburger Rathaus ändert nach Veganerin-Protest das Glockenspiel

Eine Veganerin in Limburg an der Lahn fand Anstoß an dem Titel „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“, das das Rathaus in seinem Glockenspiel-Repertoire hatte. Der Bürgermeister gab nach und strich dieses Kinderlied. Nun fordert der deutsche Vegetarierbund, auch andere Kinderlieder inhaltlich kritisch zu prüfen. STERN TV

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Kapiert, Vegandarsteller? Nein? Das hatten wir uns fast gedacht.

Shitstorm und Nachhilfe

15994463_1334221276639201_2730771827586233029_oMilitante Tierfresser lassen auf den Bürgermeister von Limburg einen Shitstorm herniedergehen, weil der der höflichen Bitte einer Veganerin nachkam, die Glocken des Rathauses nicht mehr nach dem Kinderlied „Fuchs du hast die Gans gestohlen“ klingen zu lassen. Vegandarsteller distanzieren sich auch bzw. identifizieren sich ausdrücklich nicht und exmatrikulieren die Veganerin, die mit ihrer kleinen Bitte es europaweit in die Medien geschafft und damit einen öffentlichen Geniestreich gelandet hat.


15995169_1334221293305866_7277086903164315468_oEin verlässlicheres Zeichen für den richtigen Weg gibt es nicht als der Hass der Gegner und die Distanzierung aus den eigenen Reihen. Der Applaus dieser Woche gilt deshalb dieser unbekannten Schwester! Die Glocken sollen denen abfaulen, die hier nicht geschlossen hinter der Schwester stehen.


16179264_1343220715739257_4980296299714593782_oAll den Begriffstutzigen, die den Sinn des Ganzen nicht erfassen können, hier eine kleine Nachhilfstunde:

Die Gewalt gegen Tiere wird über die Sprache vorbereitet. Ohne diese Vorbereitung über verbale Herabwürdigung funktioniert Gewalt gegen die Tiere nicht, die Sprache geht unmittelbar auf den Geist und das Gewissen los, um sie taub zu machen für Mitgefühl, Empathie und Solidarität mit den Ausgegrenzten und Geschwächten und um die Tätergesellschaft zu installieren. Begonnen wird folgerichtig bei den Kleinen, indem sie nach uns nach zu TÄTERN und TÄTERLAKAIEN heranerzogen werden. Zum Beispiel mit tierverachtenden Kinderliedern.

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Und was ist nun das Verwerfliche des strittigen Liedes?

1) Stehlen kann man nur Dinge und Eigentum. Die Gans wird damit zur Sache und Eigentum diskreditiert, ansonten hieße es nämlich: Fuchs, du hast die Gans entführt.

2) Der Fuchs wird – als Strafunmündiger – einer Straftat bezichtigt (der Rufmord geht dem Mord voraus) ) und wegen eines Vergehens ( Diebstahl!!) mit dem Tod bedroht, das geht ja schon mal gar nicht!

3) Und letztlich tritt der Jäger – der pathologische Serienkiller – als Vollstrecker des Rechts auf, eine Reinwaschung erster Güte.


16422302_1347716865289642_8765638219055238867_oKapiert, Vegandarsteller? Nein? Das hatten wir uns fast gedacht. Aber es soll ja noch lichte Gestalten geben, die sich in ihrer Meinung nicht danach richten, dass sie imagemäßig gut weg kommen.

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FOCUS-ONLINE

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Limburg

Bürgermeister nach Glockenspiel-Eklat:

„Ich habe es nett gemeint“

Eine Posse aus Hessen um ein Kinderlied, eine Veganerin und einen Bürgermeister sorgt bundesweit für Aufsehen, Kopfschütteln und bei manch einem Fleischliebhaber sogar für Entrüstung. Entsprechend gepfefferte Mails und Anrufe erreichen derzeit die Stadt Limburg, in der die Geschichte spielt.

„Die Reaktionen sind unverständlich und überzogen“, sagt Sprecher Johannes Laubach am Freitag. Er berichtet von Beschimpfungen, Beleidigungen und sogar von Rücktrittsforderungen gegen den Rathauschef. Wundern tut ihn das allerdings nicht: Auf Behörden und Minderheiten wie eben Veganer werde gerne draufgehauen. >>> focus-online