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Das Storytelling der Qualitätspresse – so geht´s – ANIMALPEACE

Silke Ruthenberg

Noch ein paar letzte Worte zum verschissenen Kackartikel in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG

Nein, wir dementieren nicht! Wer denkt, ANIMAL PEACE würde sich wie die TIERSCHUTZPARTEI die Mühe machen, den verschissenen Kackartikel in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG zu widerlegen, denkt falsch.
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Wir werden uns hüten, auch weiterhin. Trotzdem sind wir noch nicht fertig damit. Es muss noch etwas gesagt werden, nämlich das hier:
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Das Storytelling der Qualitätspresse – so geht´s

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Medienarbeit läuft anders herum, als Lieschen Müller sich das so vorstellt. Am Anfang steht der Wille zum Ziel. In der Mitte wird die Story geschrieben wie das Drehbuch zu einem Film. An Ende dann die Suche nach Belegen, das Einsammeln von O-Tönen und Bildern, die die Zielvorgabe bedienen und vor allem beim Leser den Eindruck erzeugen sollen, das Urteil stünde am Ende einer Recherche und nicht am Anfang.
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Das Ziel von Jan Stremmel und der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG war es, den Eindruck zu erwecken, der Tierschutz/ das Tierrecht habe sich mit Rechtsradikalen verpaart (die einen aus Blödheit, die anderen aus Berechnung), und als argumentative Basis für den Verdacht wird das verschwörerische Geraune der Internetplattform INDYVEGAN herangezogen, die seit Jahren anonym mit pseudolinken Deutungen erfolgsauffällige Tierrechtler/ Veganer diffamiert. Diffamierte, denn INDYVEGAN gibt es nicht mehr. Website und fb-Auftritt wurden unmittelbar nach Erscheinen der Reportage vom Netz genommen. Na, sowas.
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Die geile Story des Jan Stremmel stand schon vor der ersten Kontaktaufnahme fest, dies bestätigt Matthias Ebner von der Tierschutzpartei in seiner Stellungnahme und das war auch mir klar, als hier die Interviewanfrage einging: „(…) ich bin Journalist der SZ und arbeite gerade an einer Geschichte über Tierschutz in Deutschland. Dafür würde ich auch gerne mit Ihnen sprechen. (…).“ Man muss schon auf der Brennsuppe dahergeschwommen sein, um hier nicht den Willen zum Verriss zu erkennen. Deshalb habe ich Jan Stremmel – die Kurzrecherche im Internet ergab als verdächtiges Fundstück ein kleines Machwerk gegen Veganlabels – umso lieber zu mir nach Hause eingeladen. Wenn man die Welt verändern will, ist der Widerspruch die Bestätigung, nicht der Applaus. Die Feinde sind mir noch immer die Liebsten gewesen.
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Von eineinhalb Stunden Gespräch im Stil „INDYVEGAN-Vorwurf – dezidierte Gegenrede“ blieb neben Drahthaaren (hart wie Kruppstahl, ich schwör´s), einem Hitlerbild an der Wand und etwas lalala als einziges Argument der falsch zitierte, vor allem aber vom Sinnzusammenhang isolierte und damit letztlich unverständliche Satz „Einem Rind ist es doch völlig wurscht, ob ein Linker oder ein Rechter es isst!“ Dabei habe ich mir echt Mühe gegeben.
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Wenn Interessen auf den Geist losgehen!

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Es lohnt nicht, auch nur einen einzigen Satz zu den Anschuldigungen zu verlieren. Wer sich verteidigt, klagt sich an, sagt das Sprichwort weise, und außerdem wäre es nur ein Ausdruck gekränkter Eitelkeit, die Scheißhausparolen mit Gegenargumenten zu adeln. Es geht nämlich nicht darum. Es geht einzig und alleine um das Interesse, diese unsere Botschaft in einem Rahmen festzuhalten, in dem sie verzweckt werden kann und verwertbar bleibt. Der Werdegang der Veganismus – einst der zum Verhaltensprinzip erhobene Respekt vor dem natürlichen Lebensrecht der Tiere, heute Lifestyleprodukt, angesiedelt zwischen Selbstoptimierung, Selbstdarstellung und ungefährlicher, pseudokritischer Meinungsäußerung zur Massentierhaltung und ihrer Massenfolter und des ethischen Markenkerns beraubt – steht symptomatisch dafür. Vegan heute ist Verzweiflung und Kapitulation vor der Urideee – was die mit Aldi-Sojawürsteln und veganer Ben&Jerry-Eiscreme Korrumpierten nicht mal mehr spüren, sondern ernsthaft als Erfolg wahrnehmen.
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Verzweckt wird auch der Tierschutz, denn Tierschutz und sein Grundgedanke bewegen sich im Spektrum akzeptierter Meinungen. Gerade erschien in der FAZ eine wortgewaltige Abrechnung mit dem Prinzip der Massentierhaltung, selbst der konservativste Mainstream fühlt sich heute auch dem Wohl des Schweins verpflichtet – zumindest als Lippenbekenntnis. Mit Tierschutzpositionen kann man Bestseller schreiben wie Jonathan Safran Foer oder Richard David Precht, man kann Spenden generieren; Robben und Wale und eben nicht Umweltschutz machten Greenpeace zu einer Macht. Was Jan Stremmel schrieb von den Nationalsozialisten, die sich propagandistisch an Tierschutz und Tierliebe bedienten, ist richtig, nur heute spielt sich der linke Flügel als Zerberus der Tierschutzszene auf und hält die Sache der Tiere in Geiselhaft. Am Geschäft mit dem Tierschutz haben viele Interesse. Auch, weil Tierschutz die entscheidenden Fragen eben nicht stellt, die es für einen verändernden Widerspruch benötigt, und damit das Thema über Scheindebatten in die Wirkungslosigkeit kanalisiert.
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Um den verschissenen Kackartikel von Jan Stremmel richtig einzuordnen, muss man tiefer graben und vor allem verstehen, dass Medien auch nur Interessen verfolgen, Volksaufklärung ist da Nebenschauplatz. Hier ist es das Interesse, das Tierrecht in etwas Nichtdenkbares zu verwandeln – für wen auch immer. Es reichen als mögliches Motiv dafür ja schon die Fressvorlieben eines Lohnschreibers.
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Stigma und Selbstzensur – wie totalitäre Systeme Meinung steuern

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Zuckerbrot und Peitsche zur Unterwerfung der Masse unter herrschende Verhältnisse funktionierte nicht nur im bolschewistischen Russland, wo jene, die sich nicht ausreichend von überführten „Volksfeinden“ distanzierten, selber in Gefahr gerieten, während die anderen, die sich hinreichend an der Hatz beteiligten, im öffentlichen Ansehen aufstiegen. Hier und heute in unserem, nicht minder totalitärem Schweinevernichtungssystem spielt sich das so ab: Wenn es um die Erlangung und Verteidigung der Deutungshoheit geht, wird die unerwünschte Meinung nicht einfach bekämpft, denn das würde sie nur groß machen. Sie wird in ein Undenkbares verwandelt, indem man die psychische und soziale Person ihres Trägers zum Schlachtfeld macht und zerstört und ihr gleichzeitig jede Ehrung als Märtyrer vorenthält. Für die Wahrheit zu sterben, ist kein Heldentod. Es hat damit jeden Glanz verloren, für eine unerwünschte Meinung einzustehen. Man kann nur verlieren, aber nichts ist zu gewinnen.
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Diese Signale werden verstanden. Auch von Journalisten. Auch von Tierschützern. Auch von den genannten Parteifreunden, denen man nun wirklich viel, aber eben gerade nicht vorwerfen kann, sie hätten bei der Abgrenzung zu Rechts irgendwas vermissen lassen. Dafür haben sie sogar das Tierrecht sausen lassen.
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Es geht nicht um rechts und links. Es geht um die Überwindung des Tyrannenstaates, um die Entmachtung der Tyrannen

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Denn es geht um das Tierrecht. Jenes Konzept, das ein gleiches Recht für alle fordert, die fühlen und denken können, befreit von allen Formen der Diskriminierung aufgrund fadenscheiniger Gründe wie der Artzugehörigkeit. Für dieses Recht nämlich steht ANIMAL PEACE in einer wohl noch nie dagewesenen Schärfe ein, und das nicht, indem wir es unsexy predigen oder philosophisch begründen, sondern, viel wirksamer, es leben und im Wissen um die Macht der Worte dabei einen Neusprech einführten, der es mit jedem Satz über das WIE ausdrückt. Theodor Adorno formulierte es so: „Man sollte, soweit das nur irgendwie möglich ist, so leben […] wie man in einer befreiten Welt glaubt leben zu sollen, […] versuchen, die Existenzform vorwegzunehmen, die eigentlich die richtige wäre.“ Wir betrachten und bewerten Tat und Täter in einer Art, die heute nur erlaubt ist, wenn es sich bei den Opfern um unschuldige Menschen, speziell Menschenkinder, handelt. Dieser Stil stellt die herrschenden Verhältnisse tiefer in Frage als jede Wertung, weil sie aus dem Innersten spricht und nicht Phrasen einer Kopfgeburt plappert. Wir nehmen die Existenzform des Tierrechts damit vorweg. Der Feudalherrscher gerät in Wallungen und sieht seine Privilegien fahren, die er für Rechte und Kultur hält.
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Der wildschäumende Verwurf von Menschenverachtung und die Nazikeule zeigen, dass nur allzu gut verstanden wird, dass es nun an den Kern der Wahrheit geht. Und wir verstehen nur allzu gut, dass der Angriff gegen uns von dem Interesse getragen ist, dass alles so bleibt wie es ist – weil man weiter aus den Tieren seinen Nutzen ziehen will, ohne einen angemessenen Preis dafür zu bezahlen.
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Das Tierrecht kann nicht verzweckt werden, weil es seine Kraft aus den archaischen Prinzipien der Moral schöpft, der angeborenen Fähigkeit zu Gerechtigkeit und Mitgefühl, und sein Fühlen und Denken damit prinzipiell autonom ist und unvergiftet von Machtstrukturen, Ideologien und Narzissmen der Gesellschaft. Deshalb ist es gefährlich über die Frage der Tiere hinaus. In Zeiten, in denen unsere Grundrechte (und vor allem unser Bewusstsein darüber) sukzessive untergraben werden und die moralischen kollektiven Leitplanken im Sinne von Machtinteressen verschoben werden, ist es unerwünscht, wenn ein Bewusstsein für Individualrechte, Werte und was sie wirklich bedeuten, über die Hintertür mit dem Tierrecht wieder auf der Bühne erscheint. Es ist nicht weniger als die Angst vor der immensen Kraft der Moral.
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Mit „rechts und links“ hat das alles nichts zu tun. Auch deshalb sind und bleiben wir politisch neutral. Wir wollen und werden die Sache der Tiere aber emanzipieren von jeder Form des Benutztwerdens. Unser Ziel ist die Autonomie der Sache der Tiere, die eine Unabhängigkeit vom herrschenden Denken und Fühlen voraussetzt. Wir bauen ausschließlich auf die natürliche Fähigkeit zur Moralität und zu Urteilen über Verletzungen elementarer moralischer Prinzipien. Jenseits aller Ideologien, rechter wie linker. Denn die Sache der Tiere ist größer. Sie ist die erste und einzig echte Befreiungsbewegung in der Geschichte.
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Apropos Neutralität. Nur dass keine Missverständnisse aufkommen: Die Rechtsradikalen müssen keine Angst vor uns haben, wir unterwandern sie mit guten Absichten. Wir sprechen mit JEDEM, denn das ist nämlich unser Grundrecht. Und davon verstehen zumindest wir etwas. Also Hi, Skinhead und Nazi, auch Du bist hier herzlich eingeladen zu einem Mineralwasser, so wie es Jan Stremmel bekommen hat, gern auch zu einem Kaffee mit Sojamilch oder einen Tee mit Zitrone. Wenn ein SÜDDEUTSCHE-Journalist seinen Fleischfresserarsch auf meinen heiligen Stuhl drücken darf, wo sonst der Hausherr Jussi schläft, und ich hinnehme, dass seine Fleischfresserlippen meine Gläser ethisch kontaminieren, dann darf das ein Rechtsradikaler schon lange. Die politische Gesinnung ist in so einem Fall nämlich mein geringstes Problem.
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Rechtsradikal! Linksradikal? Scheißegal

Rechtsradikal! Linksradikal? Scheißegal

Warum ideologisches Gewäsch die Tiere verrät und verkauft

Der Fuchs weiß viele Dinge,
aber der Igel weiß eine große Sache.
Archilochos

hahn-der-coole_0003Adolf Hitler soll ein großer Tierfreund gewesen sein, das hat ihn allerdings nicht daran gehindert, Blondie zu erschießen, was wir ihm heute noch übelnehmen. Auch sagt man ihm nach, dass er Vegetarier oder gar Veganer gewesen sei. Leider stimmt das nicht wirklich und in letzter Konsequenz, aber es scheint immerhin ein Faktum zu sein, dass er sich aus verdauungspolitischen Gründen (er musste nach dem Leichenschmaus immer so furzen) weitestgehend vegetarisch ernährte. Immerhin, das ist ja schon mal was.

05-08-2006-03-08-10_0014Der lange Arm von Adolf Hitler reicht in diesen Fragen bis in die Jetztzeit hinein. Auch der große und unvergessene österreichische Karikaturist und Miezekatzenjünger Manfred Deix (RiP, Bruder im Geiste!) hat Hitlers Tierliebe künstlerisch verarbeitet und wertgeschätzt (siehe Bild).
Gleichwohl durchtoben große ideologische Stürme derzeit die Szene der Tierbewegten, Tyranneien von rechts und links, vor allem von links, wenn in einigen Ecken rechte Gesinnungstümelei gewittert wird und diese mit aller Macht zu bekämpfen ist, Tiere hin oder her.
„Sire, geben Sie Gedankenfreiheit!“, möchte man mit Friedrich Schiller ausrufen, um nicht immer und ewig den Voltaire bemühen zu müssen und sein „Ich verachte, was sie denken, aber ich würde mein Leben geben, dass Sie es sagen dürfen.“ Aber auf Meinungsfreiheit ist in den heutigen Tagen ohnehin geschissen, wenn sie nicht die der Mehrheit ist.

hahn-der-coole_0004Besonders schlecht ergeht es derzeit denen, die es wagen, dabei an die eigentlich doch verbindende Ebene des Tierrechts zu erinnern. „HauptsachefürTiere“, höhnt der linke Kader in der Tradition der Gesinnungsgenossen von Vorgestern und deren tiefverwurzelter Verachtung tierliebender, unpolitischer Dackel-Tanten im Angesicht des Vietnamkrieges.
Damals soll man – im linken Selbstverständnis – aus Protest gegen die unpolitische, gleichgültige Gesellschaft sogar einen unschuldigen Schäferhund erschossen haben.

hahn-der-coole_0005Trotz dieses blutigen Erbes und ohne angemessene Vergeltung (noch nie hat ein linker oder rechter Tierrechtler aus Verachtung der gleichgültigen Gesellschaft gegenüber Tierleid einen Nacktaffen erschossen) ordnen sich große Teile der Tierrechtsbewegung in linken Ideologien ein – und die Idee des Tierrechts dem unter.
Dementsprechend wird alles bekämpft, was dieser Haltung zuwider läuft, ob das nun Tierrechtler sind mit Aversionen gegen Chinesen, Muslime und Afrikaner oder eben solche „HauptsachefürTiere“-Vertreter, die die Konzentration – nacktaffenpolitikbefreit – auf die anderen Tiere lenken.

ANIMAL PEACE wird deshalb natürlich nicht von der hier konsequent durchgezogenen und gehaltene Linie der „Animals First“-Strategie abweichen, das haben wir durch Wort und Tat manigfaltig zum Ausdruck gebracht. Heute möchten wir die wesentlichen Gründe nennen, warum wird überzeugt sind, dass dies nicht nur die richtige, sondern auch die zielführendste Strategie im Sinne der anderen Tiere darstellt.

Der Wesenskern der Tierrechtsidee bedient sich der ideologischen Strukturen des Menschenrechts auf (unter anderem) Leben und Freiheit, sowie Schutz vor Diskriminierung und Folter. Diese Idee ist weder links noch rechts, sondern anerkannter Teil des Völkerrechts und von links bis rechts prinzipiell akzeptiert. Fronten tun sich lediglich auf bei der politischen Ausgestaltung und praktischen Umsetzung in konkreten Sachverhalten (Stichwort: Flüchtlinge rein oder raus).
10906359_1546394428935209_1758625695258347040_nNatürlich kann man die Theorie des Tierrechts politisch einordnen als prinzipiell linke Idee des Chancenausgleichs zugunsten der Schwächeren, aber auch das weltkonservative Gedankengut beinhaltet genügend Inhalte zur Begründung des Tierrechts.
In der Praxis kann dies aber dahingestellt bleiben, da das herrschende Menschenrecht seinen intrinsischen Wert alleine dadurch verhöhnt und verkauft, indem sie es nur einer kleinen, elitären und vor allem mächtigen Gruppe von fühlenden, denkenden Personen zuteilt und es dem Rest der Machtlosen vorenthält. Es ist damit nur wieder ein Herrschaftsinstrument und es richtet sich faktisch gegen die anderen Arten.
Und damit sind wir bei dem Katalog strategischer Überlegungen, warum wir es für zwingend notwendig halten, dem Tierrecht alle anderen politischen Fragen unterzuordnen:

1) Das Menschenrecht in seiner heutigen Form ist praktizierter Rassismus gegen alle Arten außer Nacktaffen. Es ist das Privileg der Vertreter der Macht. Nicht mehr, nicht weniger. Es ist abzuschaffen, um etwas besserem Platz zu machen: dem Tierrecht. Und da die Idee des Rechts ohnehin ist, Schutzzäune um die Ohnmächtigen zu ziehen und die Schwachen zu unterstützen gegen das Recht des Stärkeren, ergibt sich daraus zwingend, dass das Tierrecht für Nerze Vorrang haben muss vor dem Tierrecht für Nacktaffen (heute noch Menschenrecht genannt).

2) Mit der Position, dem Tierrecht alle anderen politischen Überzeugungen unterzuordnen und der strikten Weigerung, das Tierrecht dadurch zu entwerten, es einer politischen Ausrichtung unterzuordnen, ehren wir die anderen Tiere und würdigen ihr Schicksal in Tyrannenhand als das, was es ist: ein durch nichts erreichter systematischer und andauernder Genozid. Wir verleihen ihm dadurch das absolute Alleinstellungsmerkmal, das es verdient.

3) Die politische Neutralität in Nacktaffenangelegenheiten und die Konzentration auf basale Moralfragen bei gleichzeitiger Würdigung der Meinungsfreiheit in Sachen politischer Grundüberzeugung (rechts-links-Gedöhns), geben wir dem Tierrecht einen Ausdruck, der universell verstanden werden kann. Das Tierrecht kann es sich gar nicht leisten, sowohl auf Mitstreiter als auf potentiell zu motivierende und überzeugbare Nacktaffen zu verzichten und ist deshalb zu einer Sprache verurteilt, die sich auf das Wesentliche beschänkt und sich von Ideologien fernhält.
Zu wenige Nacktaffen stehen auf der Seite der anderen Tiere, die überwältigende Mehrzahl steht bei ihren egoistischen Nacktaffeninteressen: Den Privilegien der herrschenden Kaste. Sie, die Nacktaffen, bedürfen unserer Hilfe wirklich nicht.

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Und vor diesem Hintergrund bilden sich Tierrechtler (eigentlich Tierrechtssdarsteller) ein, ANIMAL PEACE durch Rufmord mittels Stigmatisierung und Ächtung als Rechtsradikale diesem Mehrheitsdruck nachzugeben?
Dass wir nicht lachen! Niemals! Niemals wird das geschehen.
Aus den genannten Gründe und vor allem aufgrund der Millionen und Milliarden von Tieren, deren Anliegen wir unbestechlich dienen wie ein treuer Soldat und guter Anwalt, gilt für uns, gilt für ANIMAL PEACE, dass wir die Pfeile des Hasses gern für sie und alle ehrlichen Verbündeten der anderen Tiere abfangen und uns verunglimpfen lassen, weil wir wissen, wie wichtig es ist, dieses Tabu zu durchbrechen, auch um aufzudecken, wem dieses Tabu eigentlich dient: der Vormachtstellung des Nacktaffen und der Stabilisierung des Systems der Unterjochung.
Wer das nicht begreift, hat im Tierrecht nichts verloren und möge bitte zum Arbeiter Samariter Bund verschwinden

In diesem Sinne:

Let´s make the ANIMALS GREAT AGAIN!
Silke Ruthenberg

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ANIMAL PEACE nur auf der Seite der anderen Tiere. Unverrückbar parteiisch.