Schlagwort-Archiv: pferde

Ärger bei Zirkus Renz: Plakate wurden überklebt. – NRZ

Zirkus-Plakate in Dinslaken von Unbekannten überklebt

Hanna Lohmann – 23.09.2016

Am Niederrhein.  Ärger bei Zirkus Renz: Plakate in Dinslaken wurden von Unbekannten überklebt. Dabei könnte es sich um eine Aktion von Tierschützern handeln.

FFamilie Renz ist sauer über die Plakataktion. Hier ein Archivbild vom 25-jährigen Bestehen des Zirkus 2012 - Foto: Markus Joosten / FUNKE Foto Services

FFamilie Renz ist sauer über die Plakataktion. Hier ein Archivbild vom 25-jährigen Bestehen des Zirkus 2012 – Foto: Markus Joosten / FUNKE Foto Services

Katharina Renz ist sauer. Die Geschäftsführerin des Familienzirkus Renz, der sein festes Winterquartier in Wesel hat, gastiert von Donnerstag, 29. September bis Montag, 3. Oktober in Dinslaken. Im Stadtteil Eppinghoven soll es fünf Vorstellungen geben. Mit Plakaten wirbt die Familie für die Aufführungen. Das ist notwendig, denn kleine Zirkusse haben es schwer, ihre Zelte zu füllen. Doch die bunten Plakate mit den großen, weißen Pferden und dem lustigen Clown wurden überklebt: „Abgesagt wegen Tierquälerei“ steht jetzt in fetten, schwarzen Lettern und auf neongelbem Hintergrund auf einigen Plakaten.
Familie Renz hat Anzeige erstattet. Die Kreispolizei in Wesel bestätigt, dass wegen Sachbeschädigung ermittelt wird. Für die Zirkus-Leute geht es wahrlich um mehr. Es wäre nicht das erste Mal, dass Tierschützer massiv gegen den Zirkus protestieren. Katharina Renz erinnert sich: „Vor vier Jahren in Dinslaken fragte eine Tierschutzgruppe, ob sie unsere Aufführung filmen dürfe. Erst habe ich zugesagt, wir haben nichts zu verbergen. Dann hatten meine Söhne Bedenken, dass wir falsch dargestellt würden.“ Man zerstritt sich heftig, die Polizei war bei den Vorstellungen damals vor Ort. „Die Anzeige jetzt ging gegen Unbekannt“, sagt Renz. Sie wolle niemanden verdächtigen. Doch der Schreck von damals ist in Erinnerung geblieben.

.
Die Fronten sind verhärtet: Tierschützer gegen Zirkus
Unser Archivbild zeigt die Kamele im Zirkus Renz - Foto:  Stefan Arend / FUNKE Foto Services

Unser Archivbild zeigt die Kamele im Zirkus Renz – Foto:  Stefan Arend / FUNKE Foto Services

Im Zirkus weiß man, wie weit Tierschützer gehen können. Manchmal müssen sie nachts Wache schieben, weil ihre Tiergehege geöffnet werden. Oder sie werden beschimpft und Aufführungen systematisch gestört. Dabei gibt es im Zirkus nicht einmal Wildtiere: „Pferde, Ponys, Hunde, Ziegen und zwei Kamele“, zählt Renz auf. „Alles Haustiere“, ergänzt sie. Alle? Auch die Kamele? „Das sind menschenbezogene Haustiere, die wir nicht dressieren, sondern vorführen. Und die Hundevorführung ist nichts anderes als Agility.“
Das sieht sieht Reinhold Kassen etwas anders. Der Duisburger engagiert sich unter anderem bei animal-peace Tierhof e.V. und in der Tierschutzpartei. Seit 25 Jahren kämpft er gegen die „moderne Sklavenhaltung“ wie er Zirkusse mit Tieren nennt. 2012 waren seine Leute und er es, die den Zirkusleuten in Dinslaken gegenüberstanden. „Frech“, nennt er den Film, der damals entstanden ist. „Falsche Tatsachen“ sieht Familie Renz darin.

.
Tierschützer: Das ist moderne Sklavenhaltung

Reinhold Kassen ANIMAL PEACE

Reinhold Kassen ANIMAL PEACE

Auf das Argument, dass es in der Natur der Tiere liege, Kunststücke zu erlernen, sagt Kassen: „Das liegt in der Natur des Menschen, nicht in der des Tieres.“ Mit der aktuellen Sachbeschädigung und dem Plakatebekleben in Dinslaken will er nichts zu tun haben. „Ich gebe aber zu, dass ich darüber schmunzeln muss,“ äußert der Medienkoordinator von animal-peace Verständnis für die Aktion. Allerdings sagt er auch, dass andere Zirkusse eher in seinem Fokus seien. Er lehne „Sklavenhaltung“ prinzipiell ab und stelle das ganze System in Frage. Die Aktion in Dinslaken trage deshalb eher die Handschrift dogmatischer Tierschützer und nicht die seine.
Bei aller Kritik am Zirkus zeigt Kassen auch Verständnis für die Zirkusleute. „Die stehen mit dem Rücken gegen die Wand. Das sind oft ungebildete, fleißige Menschen, die ihren Tieren das gleiche abverlangen, wie sich selbst.“ Doch die Tiere haben eben keine Wahl und deshalb kämpfen Tierschützer wie er gegen Tiere im Zirkus. Es habe sich zwischen ihm und vielen Zirkuss-Leuten, wie auch der Familie Renz, eine „Hassliebe“ entwickelt, so nennt Kassen das.

.
Nie Mängel festgestellt

„Abgesagt wegen Tierquälerei“ steht jetzt auf dem Werbeplakat. 
Foto:  Fam. Renz

Katharina Renz betont neben der eigenen Liebe zu ihren Tieren auch, dass sie strengen Kontrollen unterliegen. Jährlich würden sie in ihrem Winterquartier im Wesel behördlich geprüft. Vrlassen sie den Landkreis für ein Gastspiel, stehen auch dort lokale Prüfungen an. Noch nie habe es seitens der Veterinärbehörden Beanstandungen zur Tierhaltung gegeben.

IKZ-online.de

Werbeanzeigen

Und wieder ist ein Held aus unserer Mitte aufgestanden

Rolando nimmt Rache

Meckenheim – Und wieder ist ein Held aus unserer Mitte aufgestanden und hat einen Problemmenschen unschädlich gemacht: Rolando, der Ruhmreiche des Geschlechts der Pferde, hat der Foltermagd und Dressurreiterin Christine Wels tödliche Kopfverletzungen verpasst und damit auch den Foltertod des unvergessenen Wallachs Wimbledon gerächt.

viva-vegan.info

viva-vegan.info

Ehre dem Helden! Ehre allen Unterjochten, die aufstehen und zurückschlagen! Ehre allen, die sich das psychopathische Herrenmenschengehabe nicht länger bieten lassen und Rache üben. Alle geheimen Feinde der Tyrannei, welche in Europa und auf dem ganzen Erdkreise den Dolch des Brutus unter ihren Gewändern tragen, fordern wir auf, diesen erhabnen Augenblick mit uns zu teilen.

Zirkus Altoff Köllner in Mönchengladbach – RP-ONLINE

Zirkus wehrt sich gegen rabiate Tierschützer

Mönchengladbach 27. Juni 2015

Neben Dromedaren treten im Zirkus Altoff Köllner auch noch Pferde, Ponys, Ziegen und Lamas auf. - FOTO: Andreas Baum

Neben Dromedaren treten im Zirkus Altoff Köllner auch noch Pferde, Ponys, Ziegen und Lamas auf. – FOTO: Andreas Baum

Ein Zirkus in der Stadt, das bedeutet kein ungetrübtes Freizeitereignis mehr. Tierschützer demonstrieren immer öfter und werden dabei zum Teil auch rabiater. Aktuell werden Zirkusplakate mit „Abgesagt wegen Tierquälerei“ überklebt. Von Angela Rietdorf und Gabi Peters

Kaum hatte der Zirkus Karl Altoff Köllner vor wenigen Tagen seine Zelte am Rollermarkt an der Lürriper Straße aufgeschlagen, da wurde er schon von Tierschützern torpediert. Fast alle Ankündigungsplakate für die Vorstellungen in der Manege wurden mit der Aufschrift „Abgesagt wegen Tierquälerei“ überklebt. „Das ist Rufmord“, sagt Zirkusfrau Liane Weisheit-Köllner. Mit Meinungsfreiheit habe das nichts mehr zu tun, findet sie.

Zirkus Altoff Köllner hat Dromedare, Pferde, Ponys, Ziegen und Lamas. Allen Tieren gehe es gut, versichert Liane Weisheit-Köllner. Weder die Vertreter von Ordnungsamt, Bauordnungsamt und Amt für Umweltschutz noch die Veterinäre hatten bei ihren Kontrollen etwas zu beanstanden. „Alle Auflagen waren erfüllt“, bestätigt Stadtsprecher Wolfgang Speen.

Trotzdem gibt es Gegenwind. Die Tierschützer würden immer radikaler, sagt Liane Weisheit-Köllner. Die Zirkusfrau kennt sogar Fälle, wo Geschäftsleute massiv angegangen wurden, weil sie Flyer von Zirkussen auslegten oder Plakate aufhängten.

Rund 40 Tierschützer demonstrierten gestern vor der Premiere des an der Lürriper Straße gastierenden Zirkus. -  FOTO: Isabella Raupold

Rund 40 Tierschützer demonstrierten gestern vor der Premiere des an der Lürriper Straße gastierenden Zirkus. – FOTO: Isabella Raupold

Auch gestern vor der Premiere von Zirkus Altoff Köllner demonstrierten Tierschützer vor dem Manegenzelt. Rund vierzig Tierrechtsaktivisten aus der ganzen Region von Bochum über Duisburg bis Krefeld hatten sich eingefunden, um gegen die „moderne Sklavenhaltung“, wie sie die Tierhaltung im Zirkus nennen, zu demonstrieren. Sie schwenkten Fahnen, hielten Plakate hoch und beschrifteten mit Kreide die Gehwege mit Parolen wie „Kein Applaus für Tierquälerei“. Die Polizei, mit drei Mannschaftswagen angerückt, behielt die Aktion im Auge, musste aber nicht eingreifen. Den Tierschützern ist die Tierhaltung im Zirkus grundsätzlich ein Dorn im Auge. „Es macht für mich keinen Unterschied, wie groß das Gehege der Tiere ist“, sagt Sven Fucker, Aktivist von Animal Peace und erster veganer OB-Kandidat für Krefeld. „Die Tiere können sich nicht frei bewegen. Es sind denkende, fühlende Wesen, die zu Auftritten gezwungen werden“. Es gehe dem Zirkus nur darum, Profit mit den Tieren zu machen. Reinhold Kassen, seit vielen Jahren bei Animal Peace aktiv, gibt sich etwas verbindlicher: „Ich glaube, dass die Zirkusleute ihre Tiere lieben“, sagt er, „aber es bleibt moderne Sklavenhaltung.“ Die Aktivisten fordern den völligen Verzicht auf Tierhaltung im Zirkus. Für Liane Weisheit-Köllner ist dagegen ein Zirkus ohne Tiere kein richtiger Zirkus. „Sie gehören dazu wie der Duft der Manege, die Lichteffekte, die Musik und die Akrobatik“, sagt sie. Die Aktivisten sollten doch bitteschön kommen und ihre Tiere ansehen. Es gehe ihnen gut, sie würden gut versorgt. „Das Erste, was mein Mann am Morgen tut, ist, nach den Tieren zu sehen“, erklärt sie.

Die Aktivisten planen weitere Aktionen an der Lürriper Straße für Samstag und Sonntag, dann unter dem Namen Peta-2-Streetteam. Ein anderer Name, aber größtenteils die gleichen Demonstranten. Der Zirkus Altoff Köllner plant dagegen, Anzeige zu erstatten – wegen der überklebten Ankündigungsplakate.

Die nächsten Vorstellungstermine des Zirkus: Samstag, 15 und 18 Uhr, Sonntag, 11 und 15 Uhr.
Quelle: RP

Tierschützer demonstrieren gegen Zirkus Busch – DER WESTEN

Duisburger Tierschützer demonstrieren gegen Circus Paul Busch

 Tierschutz

Simon Rahm – 20.02.2015

Duisburg. Der Circus Paul Busch gastiert ab Freitag in Friemersheim. Dagegen wollen Tierschützer demonstrieren – wegen der Dressur-Nummern mit Tieren.

Mechthild Mench

Mechthild Mench

Der Zirkus ist in der Stadt: Ab Freitag lädt das Ensemble des Circus Paul Busch auf dem Bürgermeister-Johann-Asch-Platz in die „Arena der Attraktionen“ ein. Versprochen werden „waghalsige Aktionen am Todesrad, zeitgemäße Clownerie und Dressurleistungen“. Genau letztere stößt den Tierschützern in Rheinhausen bitter auf. Gegen die Premierenveranstaltung haben die Organisationen „animal peace Tierhof“, Partei Mensch, Umwelt und Tierschutz“, „Aktion Fair Play“ und „Initiative Anti-Corrida“ eine Demonstration ins Leben gerufen.

Für die Tierrechtler ist das Treiben in der Manege „keine hochkarätige Unterhaltung, sondern schlichte Tierquälerei“. Denn schließlich beherrsche kein Tier von Natur aus solche Kunststücke, Stock- und Peitschenhiebe dazu gezwungen werden.

 

Mechthild Mench von der Initiative Anti-Corrida: „Zirkus ist ein mobiler Tierknast.“ Jeder weiß, dass die Tiere nicht artgerecht leben können.“ Diese Ansicht teilt auch der Mitorganisator der Demonstration, Sven Fucker: „Eine artgerechte Haltung kann nicht gewährleistet werden, weil die Lebewesen dort auf engstem Raum eingesperrt werden.“

Ein Pony zum Beispiel gehöre auf eine Koppel, auf der es „zu allen Seiten 30 Meter laufen kann“. Auf den Zirkusplätzen gebe es jedoch keinen Auslauf. „Die Tiere werden nach der Vorstellung wieder eingesperrt und, wenn der Zirkus weiterzieht, in dunkle LKW verladen und abtransportiert“, so Fucker. Henry Frank von der Direktion des Circus Paul Busch kennt all diese Vorwürfe, beteuert jedoch, dass seine Tiere stets gut behandelt werden: „Ein Zirkus ist heutzutage der meistkontrollierte Betrieb was den Umgang mit Tieren angeht.“

Gegen Tiernummern des Circuses Paul Busch demonstrieren Tierschützer in Duisburg. - Foto: IKZ

.
Unangekündigte Kontrollen

So müsse er sich beim zuständigen Veterinäramt eine Woche vor der Premiere ankündigen, danach gebe es einmal pro Woche unangekündigte Kontrollen. Das Ergebnis werde dann in ein so genanntes Tierbestandsbuch eingetragen. „Darin wird alles festgehalten, auch etwaige Mängel in Sachen Ernährung oder Unterbringung“, so Frank. Sollte das Veterinäramt bei der Kontrolle auf Missstände stoßen, drohe dem Zirkus ein Entzug der Lizenz zur Tierhaltung.

Mit den Demonstranten will die Zirkusdirektion indes nicht in Dialog treten: „Das haben wir schon einmal versucht“, erinnert sich Henry Frank. „Aber da ist keine vernünftige Argumentation möglich. Diese Leute haben ihren festen Standpunkt und lassen sich davon auch nicht abbringen.“ Der Zirkus hat noch bis zum 1. März seine Zelte auf dem Bürgermeister-Johann-Asch-Platz aufgeschlagen.

 

Artikel auf  DER WESTEN

Wieder kurzfristig – wieder Zirkus Paul Busch

Kein Applaus für Tierquälerei! – Artgerecht ist nur die Freiheit!

Zirkus mit Tieren gehört eindeutig in die Kategorie längst vergangener Zeit!

Lebenslange Tiertransporte, körperliche Züchtigung und seelischer Schmerz lassen eine artgerechte Haltung nicht zu! Wir möchten an diesem Freitag friedlich auf die Situation der Zirkustiere aufmerksam machen und mit netten Gesprächen die Menschen vor Ort aufklären und dazu bewegen die Vorstellung nicht zu besuchen.

Zirkus Busch

Zirkus Busch – facebook Veranstaltung


Herzlich willkommen sind, wie immer, selbstgebastelte Plakate, Strassenkreide, Banner, Kostüme …. seid einfach kreativ
Wir distanzieren uns vehement von rassistischen Äußerungen und radikalem Gedankengut.
Das hat in dieser Veranstaltung nichts zu suchen. Animal Peace läd ein und freut sich schon auf euch und eure Unterstützung!

 

Zirkus Leute demonstrieren vor animal-peace Transparent gegen Gewaltübergriffe

Zirkus Leute demonstrieren vor animal-peace Transparent gegen Gewaltübergriffe

Paul Busch, ein alter Bekannter:

Kein Applaus für Tierquälerei! – Artgerecht ist nur die Freiheit!   Mahnwache bei Zirkus Paul Busch   Zirkus Busch in Mönchengladbach  Zirkus Leute demonstrieren vor animal-peace Transparent gegen Gewaltübergriffe