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Rechtsradikal! Linksradikal? Scheißegal

Rechtsradikal! Linksradikal? Scheißegal

Warum ideologisches Gewäsch die Tiere verrät und verkauft

Der Fuchs weiß viele Dinge,
aber der Igel weiß eine große Sache.
Archilochos

hahn-der-coole_0003Adolf Hitler soll ein großer Tierfreund gewesen sein, das hat ihn allerdings nicht daran gehindert, Blondie zu erschießen, was wir ihm heute noch übelnehmen. Auch sagt man ihm nach, dass er Vegetarier oder gar Veganer gewesen sei. Leider stimmt das nicht wirklich und in letzter Konsequenz, aber es scheint immerhin ein Faktum zu sein, dass er sich aus verdauungspolitischen Gründen (er musste nach dem Leichenschmaus immer so furzen) weitestgehend vegetarisch ernährte. Immerhin, das ist ja schon mal was.

05-08-2006-03-08-10_0014Der lange Arm von Adolf Hitler reicht in diesen Fragen bis in die Jetztzeit hinein. Auch der große und unvergessene österreichische Karikaturist und Miezekatzenjünger Manfred Deix (RiP, Bruder im Geiste!) hat Hitlers Tierliebe künstlerisch verarbeitet und wertgeschätzt (siehe Bild).
Gleichwohl durchtoben große ideologische Stürme derzeit die Szene der Tierbewegten, Tyranneien von rechts und links, vor allem von links, wenn in einigen Ecken rechte Gesinnungstümelei gewittert wird und diese mit aller Macht zu bekämpfen ist, Tiere hin oder her.
„Sire, geben Sie Gedankenfreiheit!“, möchte man mit Friedrich Schiller ausrufen, um nicht immer und ewig den Voltaire bemühen zu müssen und sein „Ich verachte, was sie denken, aber ich würde mein Leben geben, dass Sie es sagen dürfen.“ Aber auf Meinungsfreiheit ist in den heutigen Tagen ohnehin geschissen, wenn sie nicht die der Mehrheit ist.

hahn-der-coole_0004Besonders schlecht ergeht es derzeit denen, die es wagen, dabei an die eigentlich doch verbindende Ebene des Tierrechts zu erinnern. „HauptsachefürTiere“, höhnt der linke Kader in der Tradition der Gesinnungsgenossen von Vorgestern und deren tiefverwurzelter Verachtung tierliebender, unpolitischer Dackel-Tanten im Angesicht des Vietnamkrieges.
Damals soll man – im linken Selbstverständnis – aus Protest gegen die unpolitische, gleichgültige Gesellschaft sogar einen unschuldigen Schäferhund erschossen haben.

hahn-der-coole_0005Trotz dieses blutigen Erbes und ohne angemessene Vergeltung (noch nie hat ein linker oder rechter Tierrechtler aus Verachtung der gleichgültigen Gesellschaft gegenüber Tierleid einen Nacktaffen erschossen) ordnen sich große Teile der Tierrechtsbewegung in linken Ideologien ein – und die Idee des Tierrechts dem unter.
Dementsprechend wird alles bekämpft, was dieser Haltung zuwider läuft, ob das nun Tierrechtler sind mit Aversionen gegen Chinesen, Muslime und Afrikaner oder eben solche „HauptsachefürTiere“-Vertreter, die die Konzentration – nacktaffenpolitikbefreit – auf die anderen Tiere lenken.

ANIMAL PEACE wird deshalb natürlich nicht von der hier konsequent durchgezogenen und gehaltene Linie der „Animals First“-Strategie abweichen, das haben wir durch Wort und Tat manigfaltig zum Ausdruck gebracht. Heute möchten wir die wesentlichen Gründe nennen, warum wird überzeugt sind, dass dies nicht nur die richtige, sondern auch die zielführendste Strategie im Sinne der anderen Tiere darstellt.

Der Wesenskern der Tierrechtsidee bedient sich der ideologischen Strukturen des Menschenrechts auf (unter anderem) Leben und Freiheit, sowie Schutz vor Diskriminierung und Folter. Diese Idee ist weder links noch rechts, sondern anerkannter Teil des Völkerrechts und von links bis rechts prinzipiell akzeptiert. Fronten tun sich lediglich auf bei der politischen Ausgestaltung und praktischen Umsetzung in konkreten Sachverhalten (Stichwort: Flüchtlinge rein oder raus).
10906359_1546394428935209_1758625695258347040_nNatürlich kann man die Theorie des Tierrechts politisch einordnen als prinzipiell linke Idee des Chancenausgleichs zugunsten der Schwächeren, aber auch das weltkonservative Gedankengut beinhaltet genügend Inhalte zur Begründung des Tierrechts.
In der Praxis kann dies aber dahingestellt bleiben, da das herrschende Menschenrecht seinen intrinsischen Wert alleine dadurch verhöhnt und verkauft, indem sie es nur einer kleinen, elitären und vor allem mächtigen Gruppe von fühlenden, denkenden Personen zuteilt und es dem Rest der Machtlosen vorenthält. Es ist damit nur wieder ein Herrschaftsinstrument und es richtet sich faktisch gegen die anderen Arten.
Und damit sind wir bei dem Katalog strategischer Überlegungen, warum wir es für zwingend notwendig halten, dem Tierrecht alle anderen politischen Fragen unterzuordnen:

1) Das Menschenrecht in seiner heutigen Form ist praktizierter Rassismus gegen alle Arten außer Nacktaffen. Es ist das Privileg der Vertreter der Macht. Nicht mehr, nicht weniger. Es ist abzuschaffen, um etwas besserem Platz zu machen: dem Tierrecht. Und da die Idee des Rechts ohnehin ist, Schutzzäune um die Ohnmächtigen zu ziehen und die Schwachen zu unterstützen gegen das Recht des Stärkeren, ergibt sich daraus zwingend, dass das Tierrecht für Nerze Vorrang haben muss vor dem Tierrecht für Nacktaffen (heute noch Menschenrecht genannt).

2) Mit der Position, dem Tierrecht alle anderen politischen Überzeugungen unterzuordnen und der strikten Weigerung, das Tierrecht dadurch zu entwerten, es einer politischen Ausrichtung unterzuordnen, ehren wir die anderen Tiere und würdigen ihr Schicksal in Tyrannenhand als das, was es ist: ein durch nichts erreichter systematischer und andauernder Genozid. Wir verleihen ihm dadurch das absolute Alleinstellungsmerkmal, das es verdient.

3) Die politische Neutralität in Nacktaffenangelegenheiten und die Konzentration auf basale Moralfragen bei gleichzeitiger Würdigung der Meinungsfreiheit in Sachen politischer Grundüberzeugung (rechts-links-Gedöhns), geben wir dem Tierrecht einen Ausdruck, der universell verstanden werden kann. Das Tierrecht kann es sich gar nicht leisten, sowohl auf Mitstreiter als auf potentiell zu motivierende und überzeugbare Nacktaffen zu verzichten und ist deshalb zu einer Sprache verurteilt, die sich auf das Wesentliche beschänkt und sich von Ideologien fernhält.
Zu wenige Nacktaffen stehen auf der Seite der anderen Tiere, die überwältigende Mehrzahl steht bei ihren egoistischen Nacktaffeninteressen: Den Privilegien der herrschenden Kaste. Sie, die Nacktaffen, bedürfen unserer Hilfe wirklich nicht.

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Und vor diesem Hintergrund bilden sich Tierrechtler (eigentlich Tierrechtssdarsteller) ein, ANIMAL PEACE durch Rufmord mittels Stigmatisierung und Ächtung als Rechtsradikale diesem Mehrheitsdruck nachzugeben?
Dass wir nicht lachen! Niemals! Niemals wird das geschehen.
Aus den genannten Gründe und vor allem aufgrund der Millionen und Milliarden von Tieren, deren Anliegen wir unbestechlich dienen wie ein treuer Soldat und guter Anwalt, gilt für uns, gilt für ANIMAL PEACE, dass wir die Pfeile des Hasses gern für sie und alle ehrlichen Verbündeten der anderen Tiere abfangen und uns verunglimpfen lassen, weil wir wissen, wie wichtig es ist, dieses Tabu zu durchbrechen, auch um aufzudecken, wem dieses Tabu eigentlich dient: der Vormachtstellung des Nacktaffen und der Stabilisierung des Systems der Unterjochung.
Wer das nicht begreift, hat im Tierrecht nichts verloren und möge bitte zum Arbeiter Samariter Bund verschwinden

In diesem Sinne:

Let´s make the ANIMALS GREAT AGAIN!
Silke Ruthenberg

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ANIMAL PEACE nur auf der Seite der anderen Tiere. Unverrückbar parteiisch.

Prügel hat noch keinem Kind geschadet…

Rentier-Schlachtung in Norwegen

Ein Tracht Prügel hat noch keinem Kind geschadet

hahn-der-coole_0002So lautete bis vor wenigen Jahren und Jahrzehnten die allgemeine Meinung und bei vielen (hinter mehr oder weniger vorgehaltener Hand) auch heute noch. Und trotzdem ist Kinderprügeln mit gutem Grund seit 17 Jahren mit dem Gesetz zur Ächtung von Gewalt in der Erziehung verboten. Das gilt im übrigen für alle skandinavischen Länder, Österreich, Kroatien, Zypern und Lettland. Auch für Norwegen.
Natürlich liegen solchen Gesetzen lange Entwicklungsprozesse in einer Gesellschaft zugrunde und insbesondere auch Erkenntnisse der Psychologie hinsichtlich der nachhaltend traumatisierenden Auswirkungen körperlicher Misshandlungen auf ein Opfer.

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Und die Forschung scheitet auch hier fort und öffnet den Blick auf die psychischen Folgen jedweder Gewalt. Vor einem Jahr berichtete die Süddeutsche Zeitung über eine große Studie, die belegte, was einzelne Forscher immer wieder vermutet haben. Die emotionale Misshandlung von Kindern wirkt sich ähnlich schlimm auf die psychische Gesundheit aus wie körperliche Gewalt und Vernachlässigung. http://www.sueddeutsche.de/…/emotionale-misshandlung-ohrfei…

Traumatisierungen haben auf Menschen unterschiedliche Auswirkungen. Entweder sie schaffen es, die Erfahrungen zu bewältigen, oder sie verdrängen und werden körperlich oder psychisch krank. Aus der Traumaforschung ist bekannt, dass das Erleben von Gewalt als Zuschauer bereits schwere Traumafolgestörungen nach sich ziehen kann. Dies ist keine These oder Außenseitermeinung der Disziplin sondern anerkannter Fakt. es hat wohl etwas mit genereller Empathiefähigkeit zu tun.

Und aus diesem Grund ist das Geschwätz des Kinderpsychiaters Günter in der Stuttgarter Zeitung unfundiertes und inkonsistentes Geschwätz eines auf gesellschaftsgefällige Anpassung Orientierten, der selbstbedacht andere die heißen Kohlen der Erkenntnis aus dem Feuer holen lässt, um sich später im sicheren Bereich damit wichtig zu tun.

Wie viel entsetzliche und rohe Gewalt gegen Tiere haben Kinder gerade in der Vergangenheit miterleben müssen. Die Anpasser unter ihnen haben sie – ihrer geistigseelischen Grundkonstitution entsprechend – akzeptieren gelernt und sich mit dem Gewalttäter und der Gewalt lebenslang identifiziert (so entwickelt sich generell die Täterkultur, so wie sie Arno Gruen beschreibt).
Ein anderer Teil hat es geschafft, die entsetzlichen Bilder zu verdrängen und im Schweigen darüber versinken zu lassen in unterdrückten Erinnerungen und bei manchen wurden sie zum unerkannten Trauma.
Wie viele Menschen haben mir dann aber doch davon erzählt: der alte Mann mit Tränen in den Augen, wie am Tag nach dem Tod des geliebten Großvaters er dessen Hund zum Schlachthof bringen musste. Die Trauer der Geschwisterkinder um die erfrorenen Fische, die Mutter hatte das Glas mit diesen in der Winternacht auf den Balkon gestellt und die weinenden Kinder wurden am nächsten Tag dafür noch verhöhnt mit einer inszenierten Trauerveranstaltung für die toten Fische. Die Schreie des Schweines aus dem Keller, wo es wochenlang in Dunkelhaft gemästet wurde. Und so viele andere schreckliche Geschichten von Rohheit und Gewalt.

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Silke Ruthenberg, Bild via Imago.

Von mir selbst kann ich sagen, dass ein entsprechender Vorfall das für mich beeindruckendste Erlebnis meiner Kindheit war: Südtirol, Villnösstal, Wanderurlaub mit den Eltern, ich war vier Jahre alt. Da erfuhren wir von einer Bäuerin, dass ihr zweijähriger Sohn das kleine Katzenbaby, mit dem ich immer gespielt hatte, ins Plumpsklo geworfen hatte, es käme nicht mehr hinaus und würde wohl in den nächsten Tagen im Dung ersticken. Die Geschichte ging zum Glück gut aus, das Kätzchen schaffte es wieder Erwarten allein aus dem Dreckloch hinaus, schwer traumatisiert lief es dann verängstigt über den Hof, streicheln ließ es sich natürlich nie mehr. Von mir kann ich sagen, dass ich dieses Gefühl namlosen Entsetzens, das mich damals erfasste, bis heute nicht verloren habe. Was für Folgen hätte es erst gehabt, wenn das Kätzchen – im Stich gelassen von allen – alleine im Dreck gestorben wäre? Auch für mich?

15941381_1354285707948791_8130262185665115655_nSchadet es Kindern, wenn sie zuschauen müssen, wie der Pastor die große Schwester und den großen Bruder vor ihren Augen mit der Rute züchtigt, wie im oskar-nominierten Film „Das weiße Band“ so nachdrücklich szenisch dargestellt wird? Sie sind in dieser psychologisch äußerst feinfühligen Geschichte alle groß geworden in dieser von seelischer, sexueller und körperlichen Gewalt und Unterdrückung geprägten Welt. Und sie sind alle bereitwillig, nur allzubereitwillig in den 1. Weltkrieg gezogen. Gewalt ist in ihrer Erlebniswelt von Kindesbeinen an normal. Wie kann man annehmen, dass Gewalterleben folgenlos bleibt? Sie bleibt nie folgenlos, weder für den einzelnen, der unter der Gewalt moralisch deformiert, noch für eine ganze Gesellschaft.

Man kann davon ausgehen, dass in einer Gesellschaft, in der Gewalt gegen Tiere als „normal“ empfunden wird, die durch kindliche Gewalterfahrung an Tieren Beeinträchtigte darüber weitgehend schweigen werden, um sich selbst vor Lächerlichmachung zu schützen. Bei so einem Kinderpsychiater wie Günter ist es geradezu empfehlenswert, aus Selbstschutzgründen den Mund zu halten. Man muss sich sonst nur ärgern über einen, der psychologisch och in der Höhle sitzt, seine Schattenbilder betrachtet und meint, die Wahrheit zu kennen.

Silke Ruthenberg

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Rentier-Schlachtung in Norwegen

STUTTGARTER ZEITUNG

media-media-3ddafd5e-1027-4e56-b713-d837eba3c208-normalized„Kindern schadet es nicht, wenn sie so etwas angucken“

Stuttgart – So geht Kindererziehung in Norwegen: Der Ausflug des norwegischen Kindergartens Granstubben Barnehage zu einer Rentierschlachtung hat auf Facebook helle Empörung ausgelöst. Besser gesagt: Eine veritablen digitalen Orkan #RentierMassaker #Shitstorm. Die Bilder, die die Kita-Mitarbeiter aus Henning bei Trondheim ins Netz gestellt haben, sind in der Tat an Expressivität kaum zu überbieten. Man sieht auf den Fotos Kinder, die blutige Rentierfelle durch den Schnee schleifen und die Köpfe der Tiere in hohem Bogen in einen Abfallcontainer schmeißen. . . .

Kindergarten besucht Rentier-Schlachtung

Nacktaffenkinder dürfen Morden spielen –

in echt jetzt!

hahn-der-coole_0002Früh übt sich was ein Meister werden will. Eine nordnorwegische Kita wollte seine Schützlinge ans Morden gewöhnen und ließ sie an einem Rentiermassaker teilnehmen, bei dem 40 Rentiere hinter hohen Zäunen zusammengetrieben wurden und die völlig Verstörten dann grausam massakriert. Die Veröffentlichung löste in Norwegen eine Protestwelle aus, auf die der Kindergarten aus Henning mit den Worten konterte: „Wir sind als Kindergarten überwältigt von dem Interesse. Wie man auf unserer Facebook-Seite sehen kann, sind wir viel an der frischen Luft“.

 

BILD – Blutiges Spektakel in Norwegen

Von: INGRID RAAGAARD 12.01.2017

 

Foto - BILD

BILD-Die Kinder betrachten die eingepferchten Rentiere

Kindergarten besucht Rentier-Schlachtung

hahn-der-coole_0003Henning (Norwegen) – Die meisten Kinder kennen Rentiere als die fröhlichen Schlittentiere vom Weihnachtsmann. In Norwegen landen die Tiere allerdings auch oft auf dem Teller. An sich kein Problem – dass eine norwegische Kita ihren Kindern aber eine blutige Rentierschlachtung zeigte, sorgt jetzt für Diskussionen im Netz.

Der Granstubben-Kindergarten liegt in Henning in Nord-Norwegen, die Kinder sind drei bis sechs Jahren alt. Was sie sehen mussten: Erst wurden die ängstlichen Tiere in einem Gatter zusammengetrieben, dann getötet, ausgenommen und gehäutet. Der Schnee verfärbte sich rot. . . .