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DANKE! Jäger zu lebenslänglich verurteilt

Polizistenmord in Georgensgmünd

Reichsbürger muss lebenslang in Haft

Ein Jahr nach den tödlichen Schüssen auf einen Polizisten bei einer Waffenrazzia verurteilt das Landgericht Nürnberg-Fürth den Schützen Wolfgang P. zu lebenslanger Haft. Seine Tat werten die Richter als Mord. Der Fall ist ein Wendepunkt im Umgang mit Reichsbürgern.

ca032a279160939660d2e1c26c42126cDas Landgericht Nürnberg-Fürth hat den zur Reichsbügerszene zählenden Wolfgang P. wegen Mordes an einem Polizisten zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Landgericht Nürnberg-Fürth wertete die Tat des 50-Jährigen im mittelfränkischen Georgensgmünd als Mord und zweifachen versuchten Mord. Wolfgang P. hatte bei einem Polizeieinsatz Mitte Oktober 2016 auf Beamte eines Spezialeinsatzkommandos geschossen. Dabei starb ein Polizist, zwei weitere wurden verletzt.

Während die Staatsanwaltschaft sich zunächst noch nicht zu einer möglichen Revision äußern wollte, kündigte die Verteidigung von P. umgehend Rechtsmittel gegen das Urteil an. Verteidigerin Susanne Koller sprach von einem politisch motivierten Urteil. „Uns wurde zugetragen, es bestand eine gewisse Erwartungshaltung der Politik und Behörden über den Ausgang des Verfahrens“, sagte sie vor Journalisten. Das Gericht habe dem offensichtlich nicht stand gehalten. Die Verteidiger hatten auf fahrlässige Tötung plädiert, was eine deutlich mildere Strafe bedeutet hätte.

SEK-Beamte hatten am 19. Oktober des vergangenen Jahres das Haus von P. gestürmt, um ihm seine über 30 Waffen abzunehmen. Denn bei den Behörden galt der Jäger als nicht mehr zuverlässig. Der Angeklagte betrat den Gerichtssaal mit einem Lächeln. Das Urteil nahm er regungslos zur Kenntnis. Der Fall gilt als Wendepunkt im Umgang mit den sogenannten Reichsbürgern. Seither gab es bundesweit zahlreiche Razzien gegen Anhänger der Szene.

Staatsanwalt sprach von Mordplan

Der Fall hat ein Schlaglicht auf die Bewegung der Reichsbürger geworfen, die noch vor rund einem Jahr meist nur Insidern der Sicherheitsbehörden ein Begriff waren. Anhänger dieser Bewegung lehnen die Bundesrepublik, deren Organe und Behörden ab und akzeptieren keine amtlichen Bescheide. P. selbst hatte Anfang 2016 im Einwohnermeldeamt seinen Personalausweis abgegeben.

Staatsanwalt Matthias Held hatte dem 50-Jährigen in seinem Plädoyer vorgeworfen, einen Angriff auf Polizisten von langer Hand geplant zu haben. Aus dem Hinterhalt habe er an jenem Morgen elfmal auf die Beamten geschossen – mit dem Ziel, möglichst viele von ihnen zu verletzen und zu töten. Dem widersprach Anwältin Susanne Koller und kritisierte den Einsatz als „dilettantisch“ und unnötig.

Keine schuldmindernden Faktoren

Als zentral wertete das Gericht vor allem eine Zeugenaussage. Vier Tage vor den Schüssen habe P. beim Pokern in einem FKK-Club einem Zeugen gesagt, er rechne mit einem Einsatz von Polizei und SEK. Dazu habe er dem Zeugen mit ausgestrecktem Zeigefinger gesagt: „Ein paar von denen nehme ich mit.“ Die Aussage des Manns sei absolut glaubwürdig.

Anders als von den Verteidigern behauptet habe P. auch erkannt, dass vor seiner Tür Polizisten standen. Er habe nicht blindwütig drauf los geschossen, sondern ganz gezielt elf Schüsse abgegeben. Von den elf Schüssen sei nach der Beweisaufnahme höchstens einer kein Treffer gewesen. Wie die Richterin sagte, gibt es trotz seiner „sehr ungewöhnlichen, abnormen Gedanken“ bei P. keine Hinweise auf einen schuldmindernden Wahn.

Quelle: n-tv.de , jug/AFP/dpa

 

Jäger zu lebenslänglich verurteilt

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ANIMAL PEACE nur auf der Seite der anderen Tiere. Unverrückbar parteiisch.

Endlich! Jäger Wolfgang P. wurde wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Jahrelang war er straffrei damit davongekommen, Familiengemeinschaften zu zerstören und Leben zu vernichten. Vor einem Jahr hat er dann das falsche Wild zur Beute gemacht. Er hat einen Nacktaffen erschossen, Vertreter der privilegierten Art, quasi einen Feudalherren. Nun sitzt er da, wo er schon längst hätte hingehört. AP

 (wegen diesem Kerl hat uns der Staatsschutz vorgeladen, aber es war sehr schnell klar, wir sind hier auf Seiten der Behörden und jegliche Verfahren gegen uns und die Meinungsfreiheit wurden eingestellt)
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Applaus, Applaus … Sebastian Joy

Applaus, Applaus…

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heute für Sebastian Joy vom VEBU und zwar genau dafür, dass er die Eier in der Hose hatte, das politische Tierrecht hochzuhalten, während ihm der Wind der Anpasser und Dumpfbeuteln um die Ohren weht. Wer traut sich das sonst schon – außer ANIMAL PEACE?

Limburger Rathaus ändert nach Veganerin-Protest das Glockenspiel

Eine Veganerin in Limburg an der Lahn fand Anstoß an dem Titel „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“, das das Rathaus in seinem Glockenspiel-Repertoire hatte. Der Bürgermeister gab nach und strich dieses Kinderlied. Nun fordert der deutsche Vegetarierbund, auch andere Kinderlieder inhaltlich kritisch zu prüfen. STERN TV

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Kapiert, Vegandarsteller? Nein? Das hatten wir uns fast gedacht.

Shitstorm und Nachhilfe

15994463_1334221276639201_2730771827586233029_oMilitante Tierfresser lassen auf den Bürgermeister von Limburg einen Shitstorm herniedergehen, weil der der höflichen Bitte einer Veganerin nachkam, die Glocken des Rathauses nicht mehr nach dem Kinderlied „Fuchs du hast die Gans gestohlen“ klingen zu lassen. Vegandarsteller distanzieren sich auch bzw. identifizieren sich ausdrücklich nicht und exmatrikulieren die Veganerin, die mit ihrer kleinen Bitte es europaweit in die Medien geschafft und damit einen öffentlichen Geniestreich gelandet hat.


15995169_1334221293305866_7277086903164315468_oEin verlässlicheres Zeichen für den richtigen Weg gibt es nicht als der Hass der Gegner und die Distanzierung aus den eigenen Reihen. Der Applaus dieser Woche gilt deshalb dieser unbekannten Schwester! Die Glocken sollen denen abfaulen, die hier nicht geschlossen hinter der Schwester stehen.


16179264_1343220715739257_4980296299714593782_oAll den Begriffstutzigen, die den Sinn des Ganzen nicht erfassen können, hier eine kleine Nachhilfstunde:

Die Gewalt gegen Tiere wird über die Sprache vorbereitet. Ohne diese Vorbereitung über verbale Herabwürdigung funktioniert Gewalt gegen die Tiere nicht, die Sprache geht unmittelbar auf den Geist und das Gewissen los, um sie taub zu machen für Mitgefühl, Empathie und Solidarität mit den Ausgegrenzten und Geschwächten und um die Tätergesellschaft zu installieren. Begonnen wird folgerichtig bei den Kleinen, indem sie nach uns nach zu TÄTERN und TÄTERLAKAIEN heranerzogen werden. Zum Beispiel mit tierverachtenden Kinderliedern.

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Und was ist nun das Verwerfliche des strittigen Liedes?

1) Stehlen kann man nur Dinge und Eigentum. Die Gans wird damit zur Sache und Eigentum diskreditiert, ansonten hieße es nämlich: Fuchs, du hast die Gans entführt.

2) Der Fuchs wird – als Strafunmündiger – einer Straftat bezichtigt (der Rufmord geht dem Mord voraus) ) und wegen eines Vergehens ( Diebstahl!!) mit dem Tod bedroht, das geht ja schon mal gar nicht!

3) Und letztlich tritt der Jäger – der pathologische Serienkiller – als Vollstrecker des Rechts auf, eine Reinwaschung erster Güte.


16422302_1347716865289642_8765638219055238867_oKapiert, Vegandarsteller? Nein? Das hatten wir uns fast gedacht. Aber es soll ja noch lichte Gestalten geben, die sich in ihrer Meinung nicht danach richten, dass sie imagemäßig gut weg kommen.

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FOCUS-ONLINE

limburg

Limburg

Bürgermeister nach Glockenspiel-Eklat:

„Ich habe es nett gemeint“

Eine Posse aus Hessen um ein Kinderlied, eine Veganerin und einen Bürgermeister sorgt bundesweit für Aufsehen, Kopfschütteln und bei manch einem Fleischliebhaber sogar für Entrüstung. Entsprechend gepfefferte Mails und Anrufe erreichen derzeit die Stadt Limburg, in der die Geschichte spielt.

„Die Reaktionen sind unverständlich und überzogen“, sagt Sprecher Johannes Laubach am Freitag. Er berichtet von Beschimpfungen, Beleidigungen und sogar von Rücktrittsforderungen gegen den Rathauschef. Wundern tut ihn das allerdings nicht: Auf Behörden und Minderheiten wie eben Veganer werde gerne draufgehauen. >>> focus-online

Limburg ändert Glockenspiel nach Protest einer Veganerin

Vegane Machtausübung in Limburg

16266149_1342124405848888_6846198778203063710_nAuf Anregung einer Veganerin hat in Limburg die Stadtverwaltung von Bürgermeister Marius Hahn entschieden, auf das Glockenspiel des Rathauses nach der Melodie des Kinderliedes „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“ zu verzichten. Die Veganerin hatte vor allem die Liedzeile „Sonst wird dich der Jäger holen, mit dem Schießgewehr“ gerügt.

Seit dieser Woche spielt das Glockenspiel das Lied nun nicht mehr, doch die Stadtverwaltung werde derzeit deshalb von einer beispiellosen Welle des Hasses überrollt. Den TÄTERN und MITTÄTERN geht wohl ideologisch der Arsch auf Grundeis.

Viele Leute giften im Internet gegen den Protest der Veganerin und auch der Bürgermeister wird in den sozialen Netzwerken massiv angefeindet – „bis hin zu Rücktrittsforderungen“. „Die Leute fragen sich, warum wir uns für so etwas überhaupt Zeit nehmen“, sagt der Pressesprecher Laubach, „dabei war das eine Sache von fünf Minuten.“

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SPIEGEL-ONLINE

Veganer-Protest gegen Glockenspiel

Posse um „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“

Limburg ändert Glockenspiel nach Protest einer Veganerin

Eine Veganerin stört sich an „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“ – und die Stadt Limburg streicht das Lied aus dem Glockenspiel des Rathauses. Nun muss der Bürgermeister einen Sturm der Entrüstung ertragen.

Johannes Laubach kann die ganze Angelegenheit nicht wirklich begreifen. „Eigentlich dachte ich“, sagt der Pressesprecher der Stadt Limburg, „dass diese Sache im Bistum heute das große Thema ist.“ Mit „dieser Sache“ meint Laubach die derzeitigen Kinderporno-Ermittlungen gegen einen Mitarbeiter der Diözese. Doch die seien nicht das bestimmende Thema in der hessischen Stadt – sondern der Streit um ein uraltes Kinderlied.

Aber von vorn.

Vor Kurzem, so sagt Laubach und so berichten es lokale Medien, habe sich eine Veganerin bei der Stadt über das Glockenspiel des Rathausturms beschwert. Das spielt unter anderem die Melodie des Kinderliedes „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“ – und das störte die Limburgerin demnach: Die Frau, die nach eigenen Angaben keine tierischen Produkte esse, störe sich an der Liedzeile „Sonst wird dich der Jäger holen, mit dem Schießgewehr“.

Seit dieser Woche spielt das Glockenspiel das Lied nun nicht mehr, das hat die Stadtverwaltung von Bürgermeister Marius Hahn so entschieden. Seitdem klingele bei ihm permanent das Telefon, so Laubach. Vor allem aber werde die Stadtverwaltung derzeit von einer beispiellosen Welle des Hasses überrollt. >>> spiegel-online