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HUND ist HUND 2014

Partei ergreifen auf der HUND ist HUND

Samstagmorgen (19.7.2014) – die Sonne brennt !

IMG_2843Fast 1000 Menschen, aus ganz Deutschland und dem umliegenden Ausland, viele in Begleitung ihrer „ach so böse“ Listenhunden, versammelten sich auf dem Domplatz in Köln, um am „Worldwide peaceful Protest against BSL / Global Run – weltweite Protestaktion gegen die Rasselisten“ teilzunehmen.

 

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IMG_2790Wir, wie immer kunterbunt und mit dem brandneuen MUT Handzettel “HUND = HUND”, mittendrin. Das erste “Baby” unserer Kooperation mit Fair Dog Deutschland. Großen Dank für die klasse Zusammenarbeit an Horst Wester, Sabine Hasselbeck-Grütering, Nicole Gruber und Sylvia Fricke. Wir lieben es, wenn ein Plan funktioniert …

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IMG_2883Weiterhin geht an dieser Stelle unser Dank an die OrganisatorInnen: Alexandra Ronsiek, Petra Müller, Bodo und Team… die einjähige Planung, der unermüdliche Einsatz aller Beteiligten…Respekt ! Klar, dass auch das WDR-Fernsehen nicht fehlen konnte.


IMG_2887Die Eröffnungsrede von Thomas Schröder (Präsident des Deutschen Tierschutzbundes) war ein flammendes Plädoyer für die Abschaffung aller Rasseliste. Einfach toll.

Anschließend spachen die menschlichen und hündischen TeilnehmerInnen auf dem Demolauf für sich selbst. Die fast 1000 TeilnehmerInnen mit ihren mindestens 300 Hunden spazierten friedlich durch die Kölner City. Der Nachmittag klang aus mit allerlei Planscheinlagen bei gutem Essen, rockiger Musik von der Band Jimmy Slik und einem bombastischen Bühnenprogramm.

IMG_2793Auskünfte über rechtliche Angelegenheiten zum Thema rund um Rasselisten gab Rechtsanwalt Lars-Jürgen Weidemann.
Kate Kitchenham, Fachjournalistin und Verhaltensforscherin, referierte über eine neue Studie, die aufzeigt, wie bestimmte Hunderassen mit Klischees belegt werden und welche Vorurteile daraus entstehen.


10320496_10204547496555751_3810212453184630417_nSimone Sombecki, die veganlebende Schauspielerin und Moderatorin der Sendung „Tiere Suchen ein Zuhause“ (WDR), gab sich die Ehre und stellte neben zwei als Rettungshunde arbeitende Listenhunde, noch drei „Notfelle“ aus dem Bochumer Tierheim vor, die auf Vermittlung in ein liebevolles Zuhause hoffen.
Unter den vielen anwesenden Organisationen entdeckten wir doch tatsächlich einen kleinen Tierrechtsstand der LINKEN. Das freut uns ja schon für die Tiere …aber ey, daran müssen wir uns erst noch gewöhnen …

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Stolz, glücklich und zufrieden ließen wir mit unseren Sympatisantinnen und Wegbegleiterinnen Simone Sombecki und Bettina von der Heiden (1te Vorsitzende des TSV Bochum, Hattingen und Umgebung e.V.) den Tag ausklingen und verabschieden uns bis zum nächsten Mal.

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Wie immer freuen wir uns über rege Teilnahme unserer Mitglieder und stehen Interessenten mit Rat und Tat parat.
Bis bald

Euer MUT-Team NRW

 

Zu Weihnachten lieber ein Stofftier

Deutscher Tierhilfe Verband:

Zu Weihnachten lieber ein Stofftier

Gerade zur Weihnachtszeit ist die Versuchung groß, viele Kinder wünschen sich einen kleinen Hund oder ein Kätzchen. Doch Tiere können nicht so einfach zurückgegeben oder umgetauscht werden, weil etwa die Zeit oder das Geld fehlt, sich um das Tier zu kümmern. Viele Tierheime geben deshalb auch im Winter keine Tiere mehr ab. Tiere sollten nicht unbedacht verschenkt werden – ganz besonders gilt das zu Weihnachten. Zwar ist ein Haustier für viele Familien eine Bereicherung, mit der Anschaffung eines Tieres sind jedoch immer viel Aufwand und auch finanzielle Belastungen verbunden. Ratgeber für Haustierhaltung rechnen so etwa mit Kosten von ca. 10.000 €, die ein Hundehalter bei einer ca. 15-jährigen Lebenserwartung seines Tieres für Futter, tierärztliche Behandlung und Versorgung aufbringen muss. Einige Rassehunde und -katzen benötigen auf Grund spezieller Züchtungen zudem noch zusätzliche Versorgung oder Pflege, die über die übliche Betreuung hinausgeht. Auch sind bestimmte Krankheiten oder Pflegebedürfnisse bei Rassetieren keine Seltenheit. Die Anschaffung eines Haustieres sollte eine wohlüberlegte Entscheidung sein, die mit Verantwortung getragen werden muss. Ein Tier zu halten, bedeutet auch das Eingehen von Kompromissen und gewissen Einschränkungen. Bevor ein Tier angeschafft wird, sollte man sich die Frage stellen, ob man auch dazu bereit ist. Katzentoiletten und Kaninchenställe müssen gesäubert, ein Hund muss täglich ausgeführt werden, bei jedem Wetter. Je nach Größe sollten mindestens eine bis zwei Stunden für das Gassigehen eingeplant werden.

HH_F Nr_ 005sViele Tierhalter, die sich spontan für den Kauf eines Haustieres entschieden haben, stehen dazu regelmäßig vor einem weiteren Problem: Wohin mit dem Tier im Urlaub, wenn sich niemand kümmern kann? Viele Züchter und auch Tierheime bieten eine vorübergehende Urlaubsbetreuung von Haustieren an. Doch Tierheime melden regelmäßig zu den klassischen Urlaubszeiten und leider auch verstärkt nach Weihnachten einen dramatischen Anstieg von ausgesetzten Tieren. Auf diese Weise entledigt sich so mancher Tierhalter seines „Problems“, doch ist das Aussetzen eines Tieres nicht nur strafbar, sondern bedeutet für das Tier – wenn es nicht gefunden wird – meist den sicheren Tod. Hunde und Katzen, die heute als Heimtiere gehalten werden, sind zu einem selbständigen Überleben in der Natur nicht mehr fähig. Wenn sie nicht anderen Tieren zum Opfer fallen, verhungern sie meist kläglich, da sie nicht in der Lage sind, für ihre Ernährung zu sorgen. Auch über die Unterbringung des Haustieres im Urlaub oder im Krankheitsfall sollte man sich daher im Vorfeld Gedanken machen. Nach offiziellen Angaben der Tierheime werden Jahr für Jahr bis zu 500.000 Tiere ausgesetzt, die Dunkelziffer dürfte noch weit darüber liegen. Was viele allerdings nicht wissen: Das Aussetzen von Tieren kann mit bis zu 25.000 € Strafe ziemlich teuer werden.

Ein großes Problem, welches oft und ganz besonders zur Weihnachtszeit zu Spontankäufen führt, stellen Verkäufe von Tieren auf Märkten dar: Meist im Grenzgebiet zu Osteuropa werden Hunde und Katzen zu Niedrigstpreisen angeboten. Dabei haben die meisten Tiere eine eher zweifelhafte Herkunft – auf Wochenmärkten, in Zeitungsanzeigen oder einfach am Straßenrand angebotene Jungtiere sind meist eingeschmuggelte Tiere, die oft unter erbärmlichen Zuständen als Massenware „produziert“ werden, häufig sind diese Tiere krank und überleben oft nicht lange. Meist werden die Jungen viel zu früh von den Muttertieren getrennt, sind nicht oder nur unzureichend geimpft, leiden an Mangelerscheinungen und brauchen oft eine kostspielige Behandlung, während die Muttertiere viel zu häufig geschwängert und als Gebärmaschinen missbraucht werden. Solche Tiere sollte man nicht kaufen, so mitleiderregend sie auch angepriesen werden, denn für jedes verkaufte Tierbaby steht meist schon ein neues bereit.

dtvUm solche Strukturen nicht ungewollt zu unterstützen, sollte man sich beim Kauf eines Haustieres daher wenn möglich auch immer die Elterntiere ansehen und Tiere nur bei seriösen Verkäufern erwerben – grundsätzlich jedoch nie anonym. Der Deutsche Tierhilfe Verband e.V. empfiehlt, die Anschaffung eines Haustieres immer mit der ganzen Familie mit genügend Zeit zu überlegen, damit es nicht zu Enttäuschungen kommt. Auch für Tiere, die aus dem Tierheim geholt werden, ist es schlimm, wieder zurück zu müssen. Regelmäßige Besuche im Tierheim, die auch mit dem Ausführen von Hunden verbunden werden können, sind vor der Anschaffung eines Haustieres ein guter Weg, sich an die Verantwortung zu gewöhnen. Und zu Weihnachten freuen sich Kinder seit jeher auch über Stofftiere.

Neues von der Welpenfront

WELPEN-DISCOUNT.INFO

Unser Blog gegen den Welpenhandel (und dessen ganz besondere Vertreter Zoo Zajac/ Duisburg und Tierhändler Winkel/ Dorsten) hält Sie auf dem Laufenden.

Zur Geschichte der Welpenstube Winkel in Dorsten & Zoo Zajac in Duisburg muss man keine erneuten Worte verlieren. Tierhändler Winkel handelt seit langer Zeit im großen Stil mit „Wühltischwelpen“ und Huftieren aller Art (Rinder, Pferde, Esel, Kamele, Zebras, Ponies etc.pp). Zahlreiche Verstöße und Anzeigen, Verfahren und Strafen konnten Tierhändler Winkel bisher nicht dazu bringen den massenhaften Handel mit Tieren – insbesondere auch kranken Tieren – zu beenden. Mittlerweile ist das „Geschäft mit Tieren“ auf seine Partnerin überschrieben, da Herr Winkel selbst wohl nicht mehr genannt sein soll oder darf.

Norbert Zajac, Inhaber des weltweit größten Zoofachgeschäftes, ist ebenfalls dafür bekannt, dass er verkauft & hält was verkäuflich scheint. Er schreckt weder vor exotischen Tieren wie z.B. Nasenbären, Faultieren, Krokodilen etc.pp. zurück ….noch hat er das geringste Problem damit Katzen, ehemals in Mode gekommene Minischweine und nun seit Beginn des Jahres auch Hundewelpen (schauen Sie sich dazu unsere detaillierten Artikel an) über die Ladentheke rutschen zu lassen. Es wird ausgeschöpft was geht, dahingehend sind sich Winkel & Zajac wohl einig.

Nachdem wir dieses Jahr in Lembeck wieder den Welpenhändler Winkel und seine im Übrigen jugendlichen (nicht volljährigen) Hilfsverkäuferinnen beim Welpenverkauf auf einem Tiermarkt beobachtet haben (siehe Bericht), war es nun an der Zeit mal wieder bei Zajac durch die Glastür zu schauen.

Die Entwicklung zeigt deutlich, dass Zajac aufgrund der bundesweiten Proteste gegen seinen Welpendiscount weit hinter seinen erwarteten Verkaufzahlen zurückbleibt. Für Tierschützer erfreulich und auch nicht verwunderlich, da Käufer wie auch bereitwillige Züchter (zwecks Welpenabgabe bei Zajac) ausblieben. Die Züchter bzw Vermehrer, die einen Zajac durch ihre Tür lassen, sind eben doch die, die man als durchweg „unseriös“ bezeichnen darf. Das musste auch Norbert Zajac am eigenen Leib erfahren. Nun hat Zajac ein Problem für Welpennachschub zu sorgen. In einem Interview mit der WAZ gab er an, dass es wohl zu wenig seriöse Züchter gäbe. Wir möchten ihn dahingehend etwas korrigieren: Es gibt sie schon, Herr Zajac. Nur werden die Ihnen ihre Welpen nicht verkaufen. Das ist nachweislich das Ergebnis der Züchter-Seriösität, des wachsenden Bewusstseins, der guten Aufklärung im Hundewesen und der guten Informationsarbeit der vielen Tierschutzorganisationen – auch wenn Sie das nicht hören wollen und ihre bisherige Verkaufspleite auf keinen Fall das Ergebnis der Proteste aus Tierschutz- und Tierrechtskreisen sein darf. Wir haben Verständnis dafür, dass Sie das nicht öffentlich zugeben werden. Ist auch nicht notwendig.

Pressestimmen: (Quelle- WAZ) :

„Zajac verkaufte im ersten Halbjahr 230 statt 500 Welpen und kritisiert die Züchter

Norbert Zajac wollte in seinem XXL-Zoogeschäft 1000 Hunde pro Jahr verkaufen. Dieses Ziel wird er zunächst nicht erreichen: Im ersten Halbjahr nach dem Start des umstrittenen Welpenverkaufs brachte er nur 230 Welpen an Herr- und Frauchen. Schuld daran sei das schlechte Angebot der Züchter.

Vor einem halben Jahr brach Norbert Zajac das wohl größte Tabu im deutschen Zoofachhandel: Am Freitag, dem 13. Januar, nahm er die ersten Hundewelpen in Quarantäne , eine Woche darauf setzten die Veterinärinnen seiner Megatierhandlung „Zoo Zajac“ die Jungtiere in die Verkaufsboxen. Als damals am ersten Tag des Welpenverkaufs der Essener Dominic Hietsch trotz der lautstarken Proteste entrüsteter Tierschützer einen Rauhaardackel mit nach Hause nahm , kündigte Norbert Zajac an, 1000 Hunde jährlich verkaufen zu wollen.

Nun muss der Geschäftsmann seine Pläne nach unten korrigieren. Denn verkauft hat er im ersten Halbjahr als Hundehändler nach eigenen Angaben nur 230 statt der avisierten 500 Welpen. Er sei „nicht zufrieden“, sagt er selbst. Dass der schleppende Start ein Erfolg der Tierschutzorganisationen ist, die gegen ihn im Internet und auf der Straße mobil gemacht haben, bestreitet Zajac. Er hat eine eigene Erklärung für den unerwartet niedrigen Absatz: „Ich dachte, es gibt mehr gute Züchter.“

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Zajac schickt „die Hälfte der Hunde zurück zu den Züchtern

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Zajacs Rechnung geht so: Von den vielen Hundezüchtern, die er mit seinen Veterinärinnen deutschlandweit besucht hat, „hält die Hälfte die Tiere ganz schlimm. Von diesen Leuten will ich keine Hunde kaufen.“ Diese seien schlecht oder gar nicht sozialisiert, in Kellern und in der Kälte aufgewachsen. „Solche Haltungsbedingungen wollen wir nicht fördern.“

Des Weiteren, so Norbert Zajacs Darstellung, müsse er nach der Eingangsuntersuchung die Hälfte der Hunde, die ihm die ausgewählten Züchter liefern, „leider wieder zurückschicken“. Seine Tierärztinnen hätten etlichen Welpen unter- beziehungsweise überständige Mäuler, Atemprobleme und andere körperliche Schäden attestiert: „Aber wir können es uns nicht leisten, Hunde mit Zuchtfehlern zu verkaufen.“ Seine neue Devise nach diesen „Negativ-Erfahrungen“: „Statt 1000 lieber 500 garantiert gesunde Hunde im Jahr verkaufen und keine Reklamationen riskieren.““

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Die neue Kundenfalle

Nun hat Zajac sich etwas Neues ausgedacht um potentielle Kundschaft von seinen Hunden zu überzeugen. Eine neu eröffnete, halbautomatische „Waschstrasse für Hunde“ ist der vermeintliche Renner der letzten Tage. Hier kann man seinen Vierbeiner auf Hochglanz bringen – Shampoo, Anti-Floh-Mittel und Fell-Konditioner inklusive. Die Degradierung eines Tieres zu einer Ware/ einem Verkaufsartikel hat damit wieder eine neue Dimension angenommen. Wir gratulieren dahingehend nicht, sondern schauen kritisch und auch ein wenig mitleidig auf einen Tierhändler, dem nicht nur jedes Mittel recht ist auf dem Rücken die Tiere Geschäfte zu machen, sondern der auch Stück für Stück den Bezug zur gesamten Natur der Tiere verloren hat. Tiere in Glaskästen halten, abverkaufen und zwischenzeitlich fürs optische Wohlgefühl in die halbautomatische Waschstrasse packen– eine deutlichere Bankrotterklärung ist kaum umsetzbar.

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Unser Dank

Wir möchten uns bei allen Mitstreitern und Organisationen für die bisherige Unterstützung unserer Arbeit gegen den Tierhandel bedanken und hoffen auch weiterhin auf Eure Unterstützung. Die „Initiative gegen Welpendiscount“ und animal peace Tierhof werden weiterhin gegen den skrupellosen Tierhandel arbeiten – egal um welche Tierart es sich dreht- und hoffen, dass immer mehr Menschen mit uns zusammen den Tieren eine Stimme geben.

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tierhilfe e.V. Strasburg warnt vor skrupellosen Welpenhändlern

tierhilfe e.V.  im Bündnis gegen Welpen-Discount

Rassehundewelpen sind begehrt und teuer, wenn man sie bei einem seriösen Züchter kauft. Das verleitet manche Hundehalter dazu, auf Schnäppchenjagd zu gehen und einen Welpen bei einem vermeintlichen Privatzüchter, per Kleinanzeige oder auf dem Polenmarkt zu kaufen. Davor warnt jetzt der Verein „Tierhilfe e.V. Strasburg“. Viele der Tiere sind schwer krank, sterben schon kurz nach dem Kauf qualvoll.

„Sie suchen einen Rassehund? Wir besorgen alle, weit unter Preis, Fragen an Mobil-Nr. 0174-XXXXX“ – so oder so ähnlich lauten viele Inserate im Internet oder in Anzeigenblättern. Interessierte Anrufer bekommen Rassehundewelpen schon für einen Bruchteil des normalen Preises angeboten. Das vermeintliche Schnäppchen ist jedoch keines, warnt der Tierschutzverein „Tierhilfe e.V. Strasburg“.

Die so angebotenen Tiere kommen zumeist aus Massenzucht in Osteuropa. Schätzungen zu Folge sind 90 Prozent der aus Osteuropa importierten Welpen mit Parvovirose- oder Staupeerregern infiziert, meist in Verbindung mit starkem Parasitenbefall.
Die tierärztliche Behandlung kann dann sehr teuer werden, oft überschreitet sie den Kaufpreis. Viele der Welpen können auch trotz intensiver tierärztlicher Behandlung nicht mehr gerettet werden.

Der Verein „Tierhilfe e.V. Strasburg“ warnt daher ausdrücklich davor, beim Kauf eines Hundes auf den Preis zu achten. „Das zahlt sich nicht aus“, so ein Sprecher des Verbandes: „Ein Hund ist keine Schrankwand. Wer sich ein Haustier zulegt, sollte sich darüber bewusst sein, dass es sich um ein fühlendes Lebewesen und ein zukünftiges Familienmitglied handelt. Die „Geiz ist geil“-Mentalität ist hier nicht angebracht.“

Vom Kauf eines Welpen sollte abgesehen werden, wenn ein vermeintlicher Züchter gleiche mehrere Rassen anbietet, die Zucht nicht besucht werden kann, die Elterntiere nicht gezeigt werden, eine Übergabe an einem Parkplatz oder vor der Haustür vereinbart wird, rät der Verein. Dies sind eindeutige Merkmale dafür, dass man es nicht mit einem seriösen Züchter, sondern mit einem skrupellosen Welpenhändler zu tun hat.

 

tierhilfe e.V. strasburg hat es sich zur Aufgabe gemacht Tierheime und Tierschutzprojekte zu finanzieren und notleidenden Tieren unmittelbar zu helfen. Die Hilfe unserer Tierschutzpartner und unsere Projekte sind so vielfältig wie die Probleme im Tierschutz selbst. Aber es gibt immer eine Gemeinsamkeit: Egal um welche Tiere es sich handelt und welches individuelle Schicksal sie erleiden, alle brauchen menschliche Hilfe – sie können sich nicht selbst helfen!

Deutscher Tierhilfe Verband kämpft gegen skrupellosen Welpenhandel

DTV im Bündnis gegen Welpen-Discount

Seit Jahren verzichten die Tierhandlungen in Deutschland aus Gründen des Tierschutzes auf den Verkauf von Hundewelpen. Dieses ungeschriebene Gesetz bricht seit Anfang dieses Jahres der höchst umstrittene Tierhändler Norbert Zajac. Er verkauft in seinem Duisburger Geschäft Hundebabys aller Rassen. Dagegen setzt sich der Deutsche Tierhilfe Verband  gemeinsam mit der „Initiative gegen Welpen-Discount“ zur Wehr.

Seit Jahren steht die Duisburger Tierhandlung „Zoo Zajac“ in der Kritik von Tierschützern. So verkauft der Tierhändler Norbert Zajac in seinem Geschäft zahlreiche Wildtiere, wie Affen, die für die Privathaltung vollkommen ungeeignet sind. Seit Anfang dieses Jahres bietet der als skrupellos verschriene Tierhändler auch Hundewelpen zum Verkauf an. Dabei verzichten Tierhandlungen in Deutschland seit Jahren aus Tierschutzgründen freiwillig auf den Verkauf von Hunden.

Der Deutsche Tierhilfe Verband e.V. lehnt den Verkauf von Hundewelpen im Zoohandel entschieden ab und unterstützt daher die „Initiative gegen Welpen-Discount“. Die Initiative ist ein Zusammenschluss zahlreicher Tierschutzorganisationen, die sich gegen den Welpenhandel bei „Zoo Zajac“ zur Wehr setzen. Gemeinsam demonstrieren die Aktivisten des Deutschen Tierhilfe Verbandes e.V. mit der Initiative regelmäßig in der Duisburger Innenstadt, um auf den skrupellosen Welpenhandel bei „Zoo Zajac“ aufmerksam zu machen, und unterstützten die Aufklärungskampagnen im Internet und den Social Networks.

Die Anschaffung eines Hundes sollte wohlüberlegt sein. Ein Hund und ganz besonders ein Welpe braucht viel Pflege und Aufmerksamkeit. Zudem ist die Haltung eines Hundes auf die Dauer mit horrenden Kosten für Futter und Tierarzt verbunden. Mit dem Ausstellen von niedlichen Hundewelpen und dem Verkauf der Tiere an jedermann schafft „Zoo Zajac“ aus Sicht des Tierhilfe Verbandes die Tierschutzprobleme von morgen. Schon jetzt sind die Tierheime voll mit unüberlegt angeschafften Hunden.

Norbert Zajac scheint diese Problematik nicht weiter zu berühren. Er will zukünftig in seinem Geschäft jährlich rund 1000 Welpen verkaufen. Für den Deutschen Tierhilfe Verband e.V. macht dieses Geschäftsgebaren deutlich, dass freiwillige Übereinkünfte mit Tierhalter- und Händlerverbänden nicht ausreichen, um Tiere zu schützen. Daher fordert er gemeinsam mit der „Initiative gegen Welpen-Discount“ ein gesetzliches Verbot des gewerblichen Verkaufs von Hunden und Katzen in Zoohandlungen.

 

 

 

Der Deutsche Tierhilfe Verband geht auf die Straße und informiert die Bevölkerung, wie z. B. hier in Duisburg