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Hat es sich bald endlich ausgeflippert?

Der Sturm ums Wasserbecken

Delfinarien Duisburg  (5)_2Wir haben über die Jahre viele Artikel über Delfinarien und ihre tierverachtende Praxis von Show & Tierhaltung geschrieben, waren jahrelang vor Ort und haben zig Demonstrationen geleitet oder begleitet. Animal Peace ist als Gegner der Delfinhaltung eine Institution und stand bereits vor 20 Jahren vor den Toren der systematischen Delfinfolter in Betonbecken.

Die Vergewaltigung mit Applaus, eine immer noch lebende Maschinerie – aber eine sehr angekratzte. Zeichnen sich in den letzten Jahren doch Erfolge für ab. Immer mehr Todesbecken müssen schliessen, immer mehr potentielle Besucher kehren dem zweifelhaften Vergnügen einer Delfin-Show aus ethischen Beweggründen den Rücken, immer mehr Organisationen arbeiten gemeinsam gegen dieses Geschäft mit dem Tod und mittlerweile ist das Thema auch in der Politik angekommen.

Zu den Problemen der Haltung und Dressur wie auch zu den Aktionen von AP Tierhof und ihren Kooperationspartnern finden Sie Archiv-Material unter folgendem Link:

kampagne-delfinarien

 

In diesen Tagen regt sich wieder eine Menge

Das Duisburger Delfinarium – in den letzten Wochen wieder Schauplatz von Demonstrationen – kann im April seinen Besuchern weiterhin keine Vorführung anbieten. Die Statiker streiten sich über die wohl nicht gute Dachkonstruktion.

 

http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/duisburg/nachrichten/delfinarium-bleibt-geschlossen-1.3323665

 

 

Das Nürnberger Delfinarum, welches einen millionenschweren Umbau hinter sich hat um weiter Delfine zu quälen, hat sichtlich Probleme seine so erwünschte Nachzucht in Gefangenschaft am Leben zu erhalten. Wundern tut das keinen – weder Tierschützer, Organisationen zum Schutz der Delfine, weder den ehemaligen Delfintrainer und heutigen Delfinschützer Ric O`Barry noch die sich damit beschäftigende Wissenschaft. Da Wildfänge den Ruf ruinieren ist man eigentlich auf Nachzuchten angewiesen. Die Sterblichkeitsrate der Delfinbabies ist jedoch weiterhin sehr hoch, da die Tiere in Gefangenschaft vielseitigen Leiden ausgesetzt sind.

Die Gabe von Medikamenten und Psychopharmaka, um die Tiere langfristig überhaupt in dieser Situation überleben zu lassen, hält weiterhin alle in Atem. Eine grausige Wahrheit, die sich mehr als erschütternd liest.

Gute Recherche des WDSF: http://www.wdsf.eu/index.php/delfinarien/delfinarium-nuernberg

 

Das Delfinarium in Münster hat bereits für immer seine Pforten geschlossen. Siehe Artikel:

https://reinholdkassen.wordpress.com/2013/02/06/das-delfinarium-munster-ist-nun-geschichte/

 

 

Deutsche Reiseveranstalter werben nicht mehr für die Todesbecken in den angepriesenen Urlaubsorten. Wir danken dahingehend dem WDSF und freuen uns sehr über ihren Erfolg.

„(WDSF) Knapp einen Monat benötigte das Wal- und DelfinschutzForum (WDSF) sämtliche großen deutschen Reiseveranstalter davon zu überzeugen, ein „Todes-Delfinarium“ in Dubai nicht mehr zu bewerben. Nachdem die marktbeherrschenden Unternehmen anfänglich nur zögerlich reagierten, machten sie jetzt nach einem Sturm der Entrüstung auf Facebook einen Rückzieher: TUI, DER Touristik mit ITS, Dertour, Jahn Reisen, Tjaereborg und Meier’s Weltreisen, FTI Touristik, Schauinsland Reisen und als letzter Thomas Cook mit Neckermann stoppen sämtliche Werbung für das Hotel-Delfinarium.

Das WDSF hatte dokumentiert, dass in dem „Dolphin Bay“-Delfinarium des Hotels „Atlantis The Palm“ in Dubai innerhalb von fünf Jahren mehr als 10 Delfine verstorben sind. 28 Delfine hatte das Hotel im Jahr 2007 zur Eröffnung von den Solomon-Inseln nach einem 30-stündigen Flug importiert. Fünf Delfine starben kurz nach der Ankunft. „Alle 28 Delfine stammen aus einer der grausamsten und blutigsten Delfintreibjagdjagd aller Zeiten und landeten in dem Todes-Delfinarium in Dubai“, formuliert das WDSF.“

Link: http://www.wdsf.eu/index.php/wdsf-aktuell-53/287-sturm-der-entruestung-stoppt-alle-grossen-reiseveranstalter

 

Die Politik wurde wieder und wieder wachgerüttelt, so dass unsere jahrelangen Proteste nun dazu führen, dass der Punkt “Verbot von delfinarien” nicht mehr unter den Tisch fallen gelassen werden kann. Zusammen mit vielen Kooperationspartnern und in erster Linie mit dem WDSF konnte erreicht werden, dass genug Druck aufgebaut werden konnte. Während die Grünen mit vielen Organisationen und Wissenschaftlern weiter für das verbot kämpfen, halten CDU/CSU aufgrund des drohenden wirtschaftlichen Zusammenbruches der tierquälerischen Betriebe (wie so oft, wenn es um Tierschutz gehen sollte) dagegen.

(Die CDU ist und bleibt mit ihren Partnern eine Lobby-Landschaft, die sich auf Tierausbeutung in jeder Lage stützt. Ob Massentierhaltung, Tierhaltung in Zirkusbetrieben oder Schlachtakkorde…wo es ums Geld geht zeigen diese Parteigrößen wie immer ihre hässlich mordende Fratze.)

 

Der aktuelle Medien-Rundumblick:

Pressemitteilung des WDSF

http://www.themenportal.de/politik/gruene-im-bundestag-wollen-delfinhaltung-in-deutschland-verbieten-42952

 

Lokalzeit WDR:

http://www.youtube.com/watch?v=4uf3tKXK8wM

 

WDR berichtet weiter:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-duisburg/videodelfineimzoo100_size-L.html?autostart=true

 

Die Grünen im Bundestag – deutliches Signal zur Schließung der Todesbecken

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/duisburger-delfine-schwimmen-ins-ungewisse-id7957778.html?ciuac=true

 

http://www.taz.de/Delfinhaltung-im-Zoo/%21116332/

 

Der Kampf der Parteien geht weiter

http://nachrichten.rp-online.de/leitartikel/verzicht-auf-delfine-im-zoo-ein-signal-1.3400730

 

Zoodirektor muss die Zahlen der bereits toten Delfine veröffentlichen:

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/zoodirektor-nennt-bundestag-zahl-der-toten-tuemmler-in-duisburg-id7952871.html?ciuac=true

 

Bundestag informiert über den Stand der Dinge:

http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2013/44669679_kw20_pa_landwirtschaft/

 

Martin-Sebastian Abel, Sprecher der Grünen (Mitglied des Landtags von NRW | Sprecher für Tierschutz | Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien) hält öffentlich dagegen:

http://martin-sebastian.de/2013/05/delfinarium-in-duisburg-nicht-artgerecht-zoo-muss-konsequenzen-ziehen/

 

Es wird spannend bleiben im Kampf gegen die industrielle Mordmaschine „Delfinarium“, welche es übrigens in vielen anderen Ländern aus Tierschutzgründen schon längst nicht mehr geben darf. Immer mehr Länder schließen sich dem an und verbieten die Haltung und Dressur von Delfinen in Gefangenschaft. Wir sind gespannt wie lange die deutsche Politik noch braucht um der Wahrheit taten folgen zu lassen.

Wir bleiben dran…

Ebenso wie viele andere, allen voran der von uns sehr geschätzte Jürgen Ortmüller (WDSF), mit dem wir gerne jederzeit wieder vor den Toren der Delfinarien stehen werden.

tierhilfe e.V. Strasburg wünscht viel Spaß im Urlaub..

… aber nicht auf Kosten der Tiere

Die Deutschen gelten als reisefreudige Nation. Über 84 Milliarden Dollar gaben sie laut Welttourismusorganisation (UNWTO) im letzten Jahr für Ferien aus. Auch in diesem Jahr wird ein weiterer Anstieg erwartet. Der Tierschutzverein Tierhilfe e.V. Strasburg warnt davor, dass in beliebten Urlaubsregionen immer öfter versucht wird, Geld auf Kosten von Tieren zu machen. Der Verein bittet alle Urlauber, kein Geld für tierquälerische Attraktionen auszugeben.

                                                                                                                     

Delfinarien - Ein Mordsvergügen (DTV)Dort, wo viele Touristen sind, wird naturgemäß auch versucht, Geld an ihnen zu verdienen. Die tierhilfe e.V. warnt davor, dass dafür häufig Tiere leiden müssen.

So gibt es in zahlreichen Ferienländern wie Spanien, der Türkei oder den USA Delfinarien, die neben Shows den Urlaubern auch die Möglichkeit bieten, mit Delfinen zu schwimmen oder sich mit ihnen fotografieren zu lassen. Was wie ein unvergessliches Urlaubserlebnis klingt, ist in Wirklichkeit schreckliche Tierquälerei.

Denn eine artgerechte Haltung von Delfinen in Gefangenschaft ist nicht möglich. Räumliche Enge, das Fehlen von Beschäftigung, der Lärm von Umwälzpumpen, Showmusik und Besuchern, die unnatürliche Nahrung lassen die hoch entwickelten Meeressäuger physisch und psychisch krank werden. Viele der wild gefangenen Tiere sterben nach nur wenigen Monaten.

Häufig wird Urlaubern auch angeboten, sich mit anderen Wildtieren, wie jungen Tigern oder Affen, fotografieren zu lassen. Dafür werden die Tiere ihren Müttern entrissen und mit Gewalt oder Medikamenten gefügig gemacht. Werden sie zu groß oder gefährlich, werden sie entsorgt.

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Auch Reittiere, wie Kamele und Kutschpferde, werden zumeist unter tierschutzwidrigen Umständen gehalten. An angemessener Ernährung und tiermedizinischer Behandlung wird gespart, stattdessen wird die Peitsche eingesetzt, wenn das Tier schwächelt.

Die tierhilfe e.V.  bittet daher alle Urlauber, keine tierischen Attraktionen zu besuchen, sich nicht mit Tieren fotografieren zu lassen und auf Rundritte und Kutschfahrten zu verzichten. Solange Geld für diese tierquälerischen Attraktionen ausgegeben wird, werden sie fortbestehen.

Ausdrücklich warnt der Verein zudem vor Mitleidskäufen von Tieren. Jedes Jahr werden zahlreiche Affen, Schildkröten oder Echsen von gutgläubigen Touristen nach Deutschland gebracht. Das ist nicht nur illegal, sondern auch äußerst tierschutzwidrig. Eine artgerechte Haltung dieser Exoten in Privathand ist nicht möglich.

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Das Delfinarium Münster ist nun Geschichte

Und endlich geht es weiter…

Gegen das Flippern bis zum Tod

 

Wieder schließt eines der letzten verbliebenen deutschen Delfinarien seine Pforten. Das Delfinarium Münster ist nun Geschichte. Zum Glück!

Wie jedes anderes Todesbecken wird auch diese Schließung in die dunklen Kapitel der Sklaverei abtauchen und als Mahnmal hoffentlich dafür sorgen, daß auch die letzten zwei Riesen (Nürnberg & Duisbug) bald folgen.

Animal Peace hat den Kampf gegen Delfinarien vor mehr als 20 Jahren aufgenommen. Wir standen immer wieder mit vielen gleichgesinnten Tierrechts- und Tierschutzorganisationen wie auch bemühten Bürgern vor den Toren der „Todeszone Betonbecken“ um aufzuklären, zu demonstrieren und auf die dunklen, tierquälerischen Machenschaften in der Delfinhaltung aufmerksam zu machen.

Noch letztes Jahr war die gemeinsame Demonstration mit dem WDSF (http://www.wdsf.eu) und dem international bekannten Delfinschützers Ric O´Barry  vor den Toren des Duisburger Zoos eine gute Gelegenheit um Bürger aufzuklären und der Politik, der Stadt Duisburg und den Betreibern weiterhin Druck zu machen.

Der prominente Delfinschützer Ric O’Barry titulierte den Zoo Duisburg als den vielleicht größten Delfin-Friedhof Europas    War mir eine Ehre...    Um die 200 Teilnehmer verschiedener Organisationen versammelten vor dem Zooeingang und folgten so dem Aufruf von Jürgen Ortmüller, Leiter des WDSF

Das Durchhaltevermögen lohnt sich….so einige Delfinarien konnten mit Hilfe vieler Verbündeter in die Aufgabe genötigt werden und wir möchten uns hiermit bei allen bedanken, die mit uns und vor allem mit dem WDSF den Tieren eine Stimme verleihen. Jetzt heißt es auch weiterhin nicht locker lassen bis der Tag endlich gekommen ist und es keine gedrillten, um ihr natürliches Leben gebrachten Delfine in kleine Betonbecken mehr gibt….bis die endlos langen Todeslisten der in diesen qualvollen Verhältnissen verstorbenen Tiere endlich Teil einer dunklen Geschichte sind, die es nie wieder geben darf.

 

 Jürgen Ortmüller, Leiter des WDSF (Wal- und Delfinschutz –Forum).Die unrühmliche Geschichte der Vergewaltigung mit Applaus nimmt in Münster ein Ende und die letzten drei überlebenden Delfine Nando, Palawas und Rocco wurden in die Niederlande verbracht, wo sie nun leben und teils auch geboren wurden. Die Freiheit ist nicht in Sicht, soviel steht fest. Die Tiere werden nie ihrer eigentlichen Natur in den endlosen Weiten des Meeres folgen können um das Leben zu leben auf das sie ein natürliches Recht gehabt hätten. Sie bleiben Gefangene…und doch gibt es einen Grund zu feiern. Niemals wieder werden in Münster Delfine eingesperrt werden können um lebendig begraben in immer wiederkehrenden, würdelosen Shows zur Volksbelustigung beizutragen.

 

Das Delfinarium Münster wurde im Jahr 1974 als „Filiale“ des Dolfinarium im holländischen Harderwijk eröffnet, dorthin wurden die Tiere nun umgesiedelt.

 

Auszug aus der aktuellen Meldung des Altwetterzoos:

 

„Delfine wohlbehalten in Harderwijk eingetroffen!

…am frühen Dienstagmorgen (5.2.) haben die Delfine Nando, Palawas und Rocco das Delphinarium Münster in Richtung Harderwijk in den Niederlanden verlassen. Der Umzug wurde von Tierärzten und Delfintrainern sowie von Spezialisten begleitet, die Erfahrung mit dem Transport dieser Meeressäuger haben. Die Fahrt ins rund 200 km entfernte Harderwijk verlief ruhig und ohne Störungen. Man hat bewusst eine Abfahrtszeit am sehr frühen Morgen gewählt, um Verkehrsstaus zu vermeiden. Im Dolphinarium Harderwijk bezogen die drei Großen Tümmler in der Meereslagune ihr neues Zuhause. Palawas und Rocco wurden 2004 bzw. 2005 in Harderwijk geboren und kennen die dortigen Gegebenheiten. Einzig Nando muss sich an eine neue Umgebung gewöhnen. Er kam 1990 im Tiergarten Nürnberg zur Welt. Aber er sieht in Harderwijk seinen älteren Bruder Nemo wieder, der seit knapp fünf Jahren in den Niederlanden lebt.“ (Quelle: http://www.allwetterzoo.de)

 

AP Tierhof – Kampagne Delfinarium mit WDSF & Ric O´Barry:

 

https://reinholdkassen.wordpress.com/2012/04/01/animal-peace-kampagne-flippern-bis-zum-tod/

 

https://reinholdkassen.wordpress.com/2011/11/28/%E2%80%9Edelfine-gehoren-ins-meer/

 

 

Weitere Informationen finden Sie unter:

 

http://www.wdsf.eu/index.php/delfinarien/delfinarium-muenster

 

 

Presseauszug zur Schließung:

 

http://www.derwesten.de/region/delfine-verlassen-zoo-muenster-weiter-kritik-am-duisburger-delfinarium-id6866253.html

 

http://www.presseportal.de/pm/43450/2395869/delfinschuetzern-platzt-der-kragen-klage-gegen-delfinarium-muenster

 

TV-Bericht ZDF:

 

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1817422/Delfinarium-in-Muenster-wird-geschlossen#/beitrag/video/1817422/Delfinarium-in-Muenster-wird-geschlossen

 

animal-peace Tierhof und viele Organisationen werden weiterhin vor den Toren der beiden Zoologischen Gärten Duisburg und Nürnberg demonstrieren. Infos und Termine erhalten Sie unter: 

www.animal-peace.net    www.wdsf.eu 

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Deutscher Tierhilfe Verband warnt vor Tierleid im Urlaub

Tierleid ist kein Urlaubsspaß

Einmal ein Tigerbaby auf den Arm nehmen, auf einem Elefanten reiten oder mit Delfinen schwimmen – für viele Reisende ist das ein unvergessliches Erlebnis, das sie sich etwas kosten lassen. An immer mehr Urlaubsorten boomen daher die tierischen Attraktionen. Besonders die Zahl der Delfinarien in Urlaubsregionen hat in den letzten Jahren zugenommen.

Tierschützer warnen vor diesem Trend. So rät der „Deutsche Tierhilfe Verband e.V.“ allen Tierfreunden, auf tierische Urlaubsattraktionen zu verzichten. Michael Freitag, Sprecher des Verbandes, erklärt: „Tiger, Elefanten und Delfine sind Wildtiere. Sie werden aus ihren Familien gerissen und mit Gewalt trainiert, um sie als Fotoobjekte oder Reittiere für Touristen nutzen zu können. Viele der Tiere sind krank, verhaltensgestört und sterben früh. Solche Zurschaustellungen sind Tierquälerei.“

Schon vor Jahren hat der „Deutsche Tierhilfe Verband e.V.“ die Aufklärungskampagne „Tierleid ist kein Urlaubsspaß“ ins Leben gerufen. An Flughäfen haben Aktivisten des Verbandes Urlauber über das Leid von Delfinen in Delfinarien aufgeklärt.

„Nur wenn sich mit den tierischen Attraktionen kein Geld mehr verdienen lässt, wird das Leid der Tiere ein Ende haben“, ist sich Michael Freitag sicher. Daher rät er jedem Tierfreund, keine Delfinarien zu besuchen, nicht an Reitausflügen teilzunehmen und sich nicht mit Tieren gegen Geld fotografieren zu lassen.

„Für uns sind es wenige Minuten Spaß im Urlaub“, so Michael Freitag, „doch den Tieren wird ihr ganzes Leben zerstört.“

Der Deutsche Tierhilfe Verband macht bereits seit Jahren im Rahmen einer Kampagne auf das Leiden der Delfine in Delfinarien aufmerksam. Hier finden Sie ein Video von einer Informationsaktion direkt am Flughafen Frankfurt. Die Urlauber wurden vor ihrem Abflug entsprechend informiert:

Animal Peace Kampagne – Flippern bis zum Tod

Mit Ric O`Barry und dem WDSF vor den Toren des Duisburger Delfinknast

Unglaublicher Medien Rummel in Duisburg

30.03.2012 – Der Duisburger Zoo wurde wieder einmal ins Rampenlicht gezogen. Wie schon so oft nicht freiwillig. Die Gefangenschaft von Wildtieren auf engstem Raum – lebenslang hinter Gittern der Gaffgier tausender Besucher ausgesetzt – ein Knast für die Tiere, die als Karikaturen ihrer selbst um ihr Leben gebracht werden. Das ist für Animal Peace in aller Kürze: der Duisburger Zoo.
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Thema der Demonstration am vergangenen Freitag war erneut das Delfinarium des Zoos, welches seit über 20 Jahren hart von Tierrechtlern & Tierschützern bekämpft wird. Um die 200 Teilnehmer verschiedener Organisationen versammelten vor dem Zooeingang und folgten so dem Aufruf von Jürgen Ortmüller, Leiter des WDSF (Wal- und Delfinschutz –Forum). Selbstverständlich war auch Animal Peace mit seinen Aktivisten vor Ort, um Ortmüllers Forderung nach der endgültigen Schließung des Delfinariums in vollem Umfang zu unterstützen. Reinhold Kassen, Leiter der Tierrechtsorganisation: “Der Duisburger Zoo und wir sind alte Bekannte. Kaum vor einem Zoo standen wir öfter. Wir haben vor Jahren schon Delfinshows im dortigen Delfinarium aktiv boykottiert & frühzeitig beendet. Über die Jahre haben nun viele Delfinarien nach aufwändiger Aufklärungsarbeit geschlossen – Duisburg wird das früher oder später auch tun. Es wird Zeit für die Wahrheit – auch für den Duisburger Zoo. Eine Haltung von Delfinen, wie sie dort betrieben wird, ist Tierquälerei. Absolut traurige Sklavenhaltung in einem Planschbecken des stillen Leidens.“

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Zu den Tierschützern gesellte sich ein besonderer Gast, welcher extra für die Demonstration den weiten Weg aus seiner Heimat auf sich genommen hatte.
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Prominente Unterstützung durch Ric O`Barry

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Der prominente Delfinschützer Ric O’Barry titulierte den Zoo Duisburg als den vielleicht größten Delfin-Friedhof Europas. Ric O’Barry, der in den 60-iger Jahren die Delfine für die TV-Serie Flipper trainierte und nach dem Tod seines TV-Delfins zum weltweit größten Kritiker der Delfinhaltung wurde, appellierte an die Menschen in Deutschland: „Kauft keine Tickets für Delfin-Shows“. Ric O`Barrys Kampf für Delfine fand schon voriges Jahr einen wahren Höhepunkt als sein Öko-Thriller „Die Bucht“ einen Oscar holte und er für diese ehrliche Dokumentation nicht nur weltweite Unterstützung, sondern auch einen Bambi verliehen bekam. Ric O’Barry: „Deutschland wird sehr bald Delfin-freundlich sein. Wenn die Menschen miteinander kooperieren, schaffen wir das. Kaufen Sie keine Tickets für eine Delfin-Show. Das ist die friedliche gewaltfrei Botschaft mit der wir dieses Problem lösen.“ (O-Ton Ric O’Barry bei der Bambi-Verleihung)

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Dem kann sich Animal Peace nur anschließen und freut sich sehr über die persönliche Begegnung mit einem Mann, der auch nach so vielen Jahren des Kampfes nicht müde erscheint – im Gegenteil. „Ric und uns verbindet ein gemeinsames Ziel. Und wir sind ihm sehr dankbar für den frischen Wind, den er mitbringt. Er führt Menschen zusammen – unentwegt und immer hoch motiviert.“ kommentiert Kassen sein Gespräch mit O´Barry.

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Die WAZ berichtete zu O`Barrys Besuch u.a.: „Veterinäre und Zoo-Direktoren nennt O’Barry Lügner, weil sie um die Qual der Tiere wüssten. Den Bildungsauftrag, mit dem die Zoos immer wieder argumentieren, spricht O‘ Barry den Zoodirektoren ab. …Der Zoo Duisburg war gegenüber der WAZ-Mediengruppe übrigens zu keiner Stellungnahme bereit. Am 6. Juli werden sich dann die Stadt und WDSF vor dem Verwaltungsgericht in Düsseldorf gegenüberstehen, da der Zoo Duisburg den Delfinschützern die Einsicht in Unterlagen zur Aufzucht und Haltung der Tümmler verweigert.“ (WAZ/aw/mawo)

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Animal Peace unterstützt Jürgen Ortmüller (WDSF) und Ric O´Barrys Äusserungen in vollem Umfang. „Es ist eigentlich unglaublich.“ so Nicola Welp, Animal Peace- Aktivistin. „Die Wissenschaft hat in den vergangenen Jahrzehnten derart viel über das komplexe Leben & Sein der Delfine hervorgebracht. Dieses Wissen erteilt uns doch den klaren Auftrag zu reagieren. Gerade von Institutionen, die sich die `Wissenschaft` selbsternannt auf die Fahne geschrieben haben, muß man auch ein dementsprechendes Handeln erwarten können. Der Duisburger Zoo zeigt sich nach wie vor realitätsfremd, wenn er vollkommen veraltete Behauptungen hochhält, man könne Delfine in einem Betonplanschbecken „artgerecht“ unterbringen und ihnen einen Lebensalltag bieten, der ihrem Wesen und ihren Bedürfnissen angemessen ist. Das ist im Grunde nur noch als `ignorant und peinlich` zu bezeichnen.“ Sie stellt sich dahingehend die Frage, wann die Ergebnisse der Wissenschaft endlich Vorrang vor der Wirtschaft haben werden. „Der Duisburger Zoo vermittelt seinen Besuchern kein Wissen, sondern vermarktet sein vermeintliches Eigentum. In diesem Fall lebende, leidende Wesen – ohne Rücksicht auf Verluste und entgegen jeglicher ethischer Verantwortung.“

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Zum selbsternannten Bildungsauftrag und Wissenschaftsbeitrag des Duisburger Delfinariums berichtete der Spiegel schon 1997: „Der angebliche Bildungsauftrag des Delfinariums Duisburg, der dem Delfinarien erst die Legitimierung gibt, wird von dem Pädagogik-Experten Norbert Kochhan (Dipl. Pädagoge/Logopäde – Düsseldorf) kritisiert: „Aus pädagogischer Sicht ist der Bildungsauftrag der Delfinarien völlig verfehlt, weil Kindern Delfine in den Vorführungen als stets lustige und gutgelaunte Menschenfreunde dargestellt werden.

Über das artspezifische Leben der Tiere erfahren sie zu wenig und über die leidvolle Haltung in den Anlagen gar nichts.“ (Quelle: Spiegel/ 1/97)

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Für Animal Peace ist klar, dass man auch weiterhin vor den Toren des Duisburger Zoos stehen wird. Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage! Der Kampf gegen die letzten noch verbliebenen Delfinarien in Deutschland geht in die nächste Runde.

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Presseauszüge zur Demonstrationsveranstaltung:

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Duisburger Zoo hält trotz Demo am Delfinarium fest

Mal wieder wird in Duisburg gegen die Delfinhaltung im Zoo demonstriert. Mit Unterstützung aus Hollywood, versuchen die Demonstranten die Aufmerksamkeit auf das Delfin-Problem zu erhöhen. Der ehemalige Flipper-Trainer Richard O’Barry setzt sich seit Jahren für die Meeressäuger ein. Im Zoo sieht man keine Gründe für eine Schließung des Delfinariums. Den Delfinen wird ein professioneller Umgang und eine artgerechte Haltung garantiert, so die Zoomitarbeiter.“

(Quelle PR-Online)

http://www.rp-online.de/video/region-duisburg/stadt-duisburg/duisburger-zoo-haelt-trotz-demo-am-delfinarium-fest-1.2775925

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Demonstration gegen Delfinarium im Duisburger Zoo

An Freizeitaktivitäten mangelt es in Duisburg nicht. Da sind zum Beispiel der Landschaftspark, die vielen Museen in der Innenstadt oder natürlich der Zoo. Dort kann man wilde Tiere ganz aus der Nähe bestaunen. Ein Highlight des Tierparks ist das Delfinarium. Täglich gibt es dort eine Delfinshow, die Jung und Alt begeistert. Doch das wird von vielen Tierschützern kritisiert. Sie versammelten sich zur Demo gegen das Delfinarium. Unterstützung bekamen Sie von Oscarpreisträger und Tierschützer Richard O’Barry.“

(Quelle: PR-Online)

http://www.rp-online.de/video/region-duisburg/studio-47/demonstration-gegen-delfinarium-im-duisburger-zoo-1.2775500

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Tierschützer fordern Freiheit für Duisburgs Delfine

(Quelle: der Westen.de)

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/tierschuetzer-fordern-freiheit-fuer-duisburgs-delfine-id6513429.html

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Flipper“-Trainer fordert Boykott von Delfinshow

Tierschützer Richard O’Barry hat deutsche Zoobesucher aufgerufen, Delfinshows nicht zu besuchen. Bei seiner Europa-Reise warnt der „Flipper“-Trainer nicht nur vor dem Delfinarium des Duisburger Zoos.“

(Quelle: welt online)

http://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article106139837/Flipper-Trainer-fordert-Boykott-von-Delfinshow.html

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„Flipper“-Trainer protestiert in Duisburg“Delfinarium nichts für Kinder“

Schonungslos rechnet der prominente Delfinschützer Richard O’Barry mit dem Zoo Duisburg ab. Der einstige „Flipper-Trainer“ bezeichnet das Delfinarium als den „größten Delfin-Friedhof der Welt“. Zudem lernten Kinder dort nichts über Delfine, sondern nur über Freaks. Der Zoo weist das empört zurück.“

(Quelle: n-tv.de)

http://www.n-tv.de/wissen/Delfinarium-nichts-fuer-Kinder-article5914311.html

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lesenswert & informativ:

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Auszug aus dem Spiegel-Bericht von 1997 über das Duisburger Definarium gegen Jürgen Ortmüller (WDSF)

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 SPIEGEL special 1/1997 – Bis 1997 wurden mindestens 47 Delfine in Duisburg „verschlissen“

 
Im Jahr 2011 hat das Umweltministerium NRW und das Landesamt für Natur, Umwelt- u. Vernraucherschutz (LANUV) dem WDSF bestätigt, dass „in den letzten 20 Jahren insgesamt 15 Delfine im Zoo Duisburg verstorben sind, davon neun Delfinbabys“. Daher ist davon auszugehen, dass das Delfinarium Duisburg mit etwa 60 verstorbenen Delfine der größte Delfinfriedhof Europas ist. Der Zoo-Chef Achim Winkler verweigerte bisher jede Auskunft zu den Todesfällen. Das WDSF hat daher die Stadt Duisburg mit seinem Zoo vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf verklagt, Einsicht zu den Todesfällen und den offenbar katastrophalen Haltungsbedingungen zu gewähren. Den mündlichen Verhandlungstermin hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf auf den 06. Juli 2012 terminiert. In einem Beitrag von WELT-online heißt es: „Im Duisburger Zoo, der nach dem Ausstieg von Münster bald mit Nürnberg die letzten Delfinarien in Deutschland betreiben wird, gibt man sich zugeknöpft. Jochen Reiter, wissenschaftlicher Leiter des Duisburg Zoos: „Zahlen zu toten Delfinbabys geben wir nicht raus“.

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Das WDSF hat bisher vergeblich die vollständigen Todeszahlen seit Bestehen des Delfinariums vom Umweltamt Duisburg (Untere Aufsichtsbehörde für den Zoo) und vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV – Höhere Fachaufsichtsbehörde) angefordert. Auch die Intervention der Landesdatenschutzbeauftragten führte nicht zu einer Auskunft seitens des Zoos. Die Stadt erteilte lediglich eingeschränkt Auskunft zur Betriebsgenehmigung des Zoos. Das WDSF vermutet, dass die verschwiegenen Todeszahlen bei über 60 Delfinen liegen (s.a. SPIEGEL spezcial und  http://www.dauphinlibre.be/fresh.htm#KILLED) und Duisburg damit eine noch höhere Todesrate als der Tiergarten Nürnberg (38 Todesfälle von Nürnberger Delfinen) aufweist. Sehr wahrscheinlich wurden in der Vergangenheit die verstorbenen Delfine einfach stillschweigend gegen neue Importe ausgetauscht und nachweislich von dem Tier-Händler Tiebor angemietet, ohne dass die Besucher dies überhaupt bemerkt hätten. Sollten sich die Zahlen bestätigen, würde es sich um den größten Delfinfriedhof der EU handeln.

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Von der Höheren Fachaufsichtsbehörde (LANUV) und vom NRW-Umweltministerium wurden im April 2011 gegenüber dem WDSF lediglich 15 Todesfälle in den letzten 20 Jahren bestätigt – davon neun verstorbene Delfinbabys. Das WDSF geht davon aus, dass seit Bestehen des Delfinariums mindestens weitere 45 Delfine in Duisburger vorzeitig verstorben sind. Recherchierte Daten durch Jahresberichte des Duisburger Zoos (seit 1995 veröffentlichte der Zoo Duisburg keine weiteren Chroniken):

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Von 1965 bis 2000 wurden 20 Große Tümmler gekauft (davon von 1965 bis 1981 insg. 17 Tiere). Weiterhin wurden in dieser Zeit mdst. 10 Große Tümmler von dem Tierhändler Tiebor vorübergehend gemietet. Die durchschnittliche Haltungsdauer der 14 bis 2000 verstorbenen Delfine betrug lediglich 8 Jahre. Ohne die angemieteten Tiere wurden von 1965 bis 1984 mindestens 49 Wale und Delfine importiert:

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17 Große Tümmler

17 Jacobita-Delfine

5 Toninas 5 Schweinswale

3 Beluga-Wale (Heimat Arktis)

2 Sotalia-Delfine

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Von diesen 49 Walen u. Delfinen wurden 3 umgetauscht, 29 lebten weniger als 3 Jahre lang, 12 lebten 4 bis 18 Jahre und nur 5 wurden älter als 20 Jahre.

Das Delfinarium in Duisburg gibt es seit 1965. Delfine haben in freier Wildbahn eine durchschnittliche Lebenserwartung von 25 bis 40 Jahren. Genaue Forschungsergebnisse liegen nicht vor, da überwiegend gestrandete Tiere untersucht werden.
Der angebliche Bildungsauftrag des Delfinariums Duisburg, der dem Delfinarien erst die Legitimierung gibt, wird von dem Pädagogik-Experten Norbert Kochhan (Dipl. Pädagoge/Logopäde – Düsseldorf) kritisiert: „Aus pädagogischer Sicht ist der Bildungsauftrag der Delfinarien völlig verfehlt, weil Kindern Delfine in den Vorführungen als stets lustige und gutgelaunte Menschenfreunde dargestellt werden. Über das artspezifische Leben der Tiere erfahren sie zu wenig und über die leidvolle Haltung in den Anlagen gar nichts.“

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Quelle: WDSF (Lesen Sie mehr zur Delfin- und Walhaltung in Gefangenschaft unter: http://www.wdsf.eu)

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