Kategorie-Archiv: Tierrechtsbund-aktiv

SCHÜTZT UNSERE KINDER – stoppt das Gänsereiten

SCHÜTZT UNSERE KINDER –

stoppt das Gänsereiten

IMG_1221Diese Petition wird versendet an:

Hannelore Kraft
Stadt Bochum
Oberbürgermeisterin Bochum
 .

20140303_141157In Bochum-Wattenscheid findet jährlich am Rosenmontagszug das traditionelle „Gänsereiten“ statt. Dabei wird eine zuvor ermordete Gans an den Füßen zwischen zwei Bäumen aufgehängt und mehrere Reiter versuchen ihr im Galopp den Kopf abzureißen. Wem das gelingt, der darf sich für ein Jahr „Gänsereiterkönig” nennen. Bis dahin muss der Gans der Hals immer wieder angeschnitten werden. Während in anderen Städten mittlerweile Attrappen verwendet werden, hält Bochum-Wattenscheid an der toten Gans fest.

Das ursprünglich aus dem 16. Jahrhundert stammende Brauchtum wurde damals von spanischen Kriegsleuten übernommen und diente in erster Linie dem Training der Reiter und sollte diesen jegliche Skrupel nehmen. Damals riss man noch einer lebenden Gans den Kopf ab, was durch eine „landesherrliche Verordnung” bereits 1806 verboten wurde.

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Heute rechtfertigen die Gänsereiter den Erhalt ihrer Tradition damit, dass die Gans bereits zuvor getötet und anschließend gegessen wird. Seit der Eingemeindung Wattenscheids in Bochum hat das Gänsereiten als lokalpatriotisches Ereignis zusätzlich an Gewicht gewonnen. Sowohl das Reiten als auch das Abreißen des Kopfes, also das Ausbeuten und Ermorden von Lebewesen, werden als Karnevalsbrauchtum und spannendes Spektakel dargestellt.

Kriegsspiele als „Karnevalsspass” gehören definitiv nicht in eine aufgeklärte Gesellschaft. Unfassbar, dass so offen und ohne Skrupel auch Kindern diese gewalttätigen Handlungen als „Stimmung, Spaß und gute Laune“ gezeigt werden.

Gewalttaten gegenüber Tieren werden schon seit langem als Indikatoren für eine Erkrankung der Psyche angesehen, die nicht auf Tiere beschränkt sind. „Für jeden, der sich einmal daran gewöhnt hat, das Leben irgendeines Lebewesens als lebensunwürdig anzusehen, besteht die Gefahr, dass er eines Tages auch zu dem Schluss kommt, menschliches Leben sei wertlos”, schrieb der Humanist Albert Schweitzer.

Wir sollten uns davor hüten, das Gänsereiten als harmlose Gaudi abzutun oder gar als „wertvolles Brauchtum” hinzustellen. Das Gänsereiten ist als abstumpfendes und brutales Kriegsspiel eingeführt worden- und genau diesen Charakter besitzt es noch immer. Misshandlung der Tiere ist nur ein erster Schritt – amerikanische Studien zur Entstehung von Gewaltstrukturen bei Jugendlichen haben belegt, dass der rücksichtslose Umgang mit Tieren oft auch den rücksichtslosen Umgang mit anderen, schwächeren Menschen zur Folge hatte.

In Bochum-Wattenscheid halten zwei Vereine, nämlich der
– „Gänsereiterclub Sevinghausen 1598 e. V.“ und der
– „Gänsereiter-Club Höntrop von 1598 e. V.“,
weiterhin an diesem hemmungslosen und barbarischen Brauch fest und beziehen sich auf eine 400 Jahre alte Tradition, die wie die Hexenverbrennung heute nich mehr zeitgemäß ist.

Wir fordern daher die Stadt Bochum und deren Verantwortlichen auf, diesem Treiben sofort Einhalt zu gebieten und dafür Sorge zu tragen, dass unsere Kinder mit dem notwendigen Respekt vor (auch toten) Tieren aufwachsen und zu vermeiden, dass Eltern ihre teils noch sehr jungen Kinder einem verstörenden und blutigen Schauspiel aussetzen dürfen, welches durch die Brutalität ( hier wird solange an einem leblosen Körper gezerrt, bis das geschundene Gewebe, Muskeln und Sehnen
irgendwann nachgeben und der Kopf abreisst!) schwere emotionale Schäden hinterlassen kann!

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Petition unterschreiben:

https://www.change.org/p/hannelore-kraft-sch%C3%BCtzt-unsere-kinder-stoppt-das-g%C3%A4nsereiten

 

Veranstaltung:

https://reinholdkassen.wordpress.com/2015/01/13/leichenfledderei-als-volksvergnugen/

Mahnwache vor der Angelmesse in Duisburg

Besuch bei Zoo Zajac

Duisburg

07.01.2015

IMG_6160 (2)Als Vorbereitung auf das stattfindende Fernseh – Interview bei dem Duisburger Stadtsender Studio 47 und die am Wochenende anstehende Mahnwache vor der Angelmesse Duisburg, haben Reinhold Kassen und Sven Fucker dem Veranstalter der Angelmesse Zoo Zajac unangemeldet besucht.

Zoo Zajac gilt als der größte Zoohandel der Welt und als der größte in Deutschland, welcher Hundewelpen an Privatkunden verkauft.

Bei dem Besuch konnten Hühner aufgefunden werden, welche unter ähnlichen Bedingungen wie in der Massentierhaltung leben müssen. Auf ca. 2m² werden ungefähr 20 Tiere gehalten.
Einigen davon fehlen punktuell sehr viele Federn. Ob es sich dabei um eine natürliche Mauser oder um eine der Enge und der fehlenden Rückzugsmöglichkeiten geschuldeten Auffälligkeit ist, konnte nicht festgestellt werden. Allerdings waren die fehlenden Federn nicht bei allen Tieren erkennbar, sodass ein heraus Picken von anderen Hühnern nicht auszuschließen ist.

 

Mahnwache

IMG_6157An diesem Wochenende, dem 10. + 11.01.2015 von 13-18 Uhr wird eine Mahnwache vor der Angelmesse stattfinden.
Unterstützt wird diese Mahnwache von Animal Peace, der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, Anti–Corrida, Schnitzel-ist-out, die Ratten, die Eulen, Animals United, Aktion Fair Play. dem altbewährten Zoo Zajac Gegner Iniative gegen Welpen Discount und hoffentlich noch etliche mehr.

 

Fette Beute im Rein-raus-Teich – FOCUS

http://www.focus.de/wissen/natur/tid-23300/forschung-und-technik-fette-beute-im-rein-raus-teich_aid_646447.html

Deutsches Tierschutzbüro organisiert Demonstration gegen letzte Farm in NRW

Demonstration Pelztierfarm, Rhaden NRW, 12. 04. 2014

IMG_1833 Das Deutsche Tierschutzbüro rief alle Tierschützer des Landes auf, sich an der Demonstration zur Schließung der letzten Pelztierfarm in Rhaden, NRW zu beteiligen. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz war selbstverständlich ebenfalls dort vertreten und der Bundesvorsitzende, Stefan Bernhard Eck eigens aus Saarbrücken angereist, um an der Demo teilzunehmen.

Zitiert aus der Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbüros:

„200 Tierschützer aus ganz Deutschland sind dem Aufruf des Deutschen Tierschutzbüro e.V. gefolgt und haben heute in Rahden für die Schließung der letzten Pelztierfarm Nordrhein-Westfalens demonstriert. Gemeinsam zogen sie vom Hauptbahnhof bis vor die Farm in Varl, wo sie eine stille Mahnwache abhielten. Auf der Farm werden tausende Nerze entgegen geltenden Rechts in winzigen Gitterkäfigen gehalten.

IMG_1819Mit Bannern, Schildern und Flugblättern haben heute 200 Tierschützer aus ganz Deutschland in der Rahdener Innenstadt für die Schließung der letzten Pelztierfarm Nordrhein-Westfalens demonstriert. Diese liegt nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum Rahdens entfernt.
Nachdem vor rund sieben Jahren vom Bundesrat eine neue Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung beschlossen wurde, die auch bessere Haltungsbedingungen für Tiere auf Pelztierfarmen festschreibt, haben die anderen Farmen den Betrieb eingestellt. Nur auf der Farm in Varl, werden noch immer tausende Nerze in winzigen Drahtgitterkäfigen gehalten – nunmehr illegal.
Gegen die Umsetzung der neuen Tierschutzvorschriften hat der Betreiber der Farm geklagt. Ihm wurde erlaubt die Farm vorerst weiter zu betreiben, bis ein endgültiges Urteil ergeht.

Unbenannt2Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbüro ein Skandal. Daher hatte der Verein bundesweit zu einer Großdemonstration in Rahden aufgerufen.
Im Anschluss an die Demonstration versammelten sich die Tierschützer vor der Rahdener Pelztierfarm zu einer stillen Mahnwache. Vor wenigen Wochen hat auf der Farm die Zuchtsaison begonnen. Stefan Klippstein, Sprecher des Deutschen Tierschutzbüro e.V., erklärt was das bedeutet: „Damit hat der Betreiber der Farm erneut Tatsachen geschaffen. Auch in diesem Jahr werden in Rahden tausende Nerze geboren, um ein kurzes erbärmliches Dasein in kleinsten Gitterkäfigen zu fristen und dann einen grausamen Vergasungstod zu sterben.“
Eine Vorstellung, die nicht nur die Tierschützer erschüttert, sondern auch viele Anwohner. „Wir haben heute großen Zuspruch von den Rahdener Bürgern erhalten“, berichtet Stefan Klippstein, „viele haben uns gesagt, dass sie unser Anliegen voll und ganz unterstützen und einige haben sogar mitdemonstriert.““

Zirkus Leute demonstrieren vor animal-peace Transparent gegen Gewaltübergriffe

Eilmahnwache bei Zirkus Paul Busch auch ein zwischenmenschlicher Erfolg

es fing an wie immer ...Von Mittwoch bis Sonntag den 15ten bis 19ten Januar 2014 gastiert der Zirkus „Paul Busch“ in Moers-Asberg an der Trompeter Strasse.

Auf seiner Homepage stellt der Zirkus Paul Busch erfreulicherweise fest „dass auch ohne Verpflichtung sogenannter Wildtiere ein Zirkusprogramm auf höchstem Niveau zu erleben ist“ (zitiert von der Homepage).

Die bereits seit über 28 Jahren bestehende Tierrechtorganisation Animal Peace stellte kurzfristig einen Eilantrag für eine Mahnwache, um den Betreiber und seine Besucher freundlich darauf aufmerksam zu machen, dass Tiere generell nicht zur „allgemeinen Volksbelustigung“ in den Zirkus gehören. Verschiedene Aktivisten u.a. Mitglieder der Tierschutzpartei, Aktion Fair Play ua. nahmen daran teil.

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Die Gespräche mit den Mitarbeitern des Circus Paul Busch verliefen äusserst positiv, aus diesen ging hervor, dass man dort nicht mehr genügend Einnahmen verbucht, um alte, überholte Plakate auszutauschen. Desweiteren entschuldigten sie sich sogar für die Übergriffe ihrer prügelnden Kollegen in Leipzig.

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Der Organisator, die Tierrechtsorganisation Animal Peace ist, wie bekannt, gegen jedwede Tierausbeutung – Dressur und Vorführung von Tieren, stellt jedoch mit Freuden fest, dass ruhige Gespräche auf Augenhöhe möglich sind und hatte das Gefühl, dass sie die Mitarbeiter des Circus Paul Busch zum nachdenken anregen konnte.

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Animal-Peace wird sich auch weiterhin in allen Bereichen für die Rechte der Tiere einsetzen.

Und bis dahin gilt nach wie vor: Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder – keine Frage! Für die Rechte der Tiere!

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Mahnwache bei Zirkus Paul Busch

Animal Peace sorgt mit Eilantrag für Mahnwache

bei  Zirkus Paul Busch

WARUM keine Pferde im Zirkus. Animal Peace bezieht StellungVon Mittwoch bis Sonntag den 15ten bis 19ten Januar 2014 gastiert der Zirkus „Paul Busch“ in Moers-Asberg an der Trompeter Strasse.

Zu seinem Programm gehören unter anderem Pferde, ‚Exoten‘ wie Kamele und Hunde.

Bei seinem Webauftritt stellt der Zirkus Paul Busch erfreulicherweise fest „dass auch ohne Verpflichtung sogenannter Wildtiere ein Zirkusprogramm auf höchstem Niveau zu erleben ist“ (zitiert von der Homepage).

Infos ...Die bereits seit 1986 bestehende Tierrechtorganisation Animal Peace befindet diese Aussage als lobenswert positiven Fortschritt, spricht sich jedoch generell gegen die Dressur und Vorführung von Tieren aus. Animal Peace möchte den Betreiber und seine Besucher darauf aufmerksam machen, dass Tiere nicht zur „allgemeinen Volksbelustigung“ in den Zirkus gehören. Sie zu dressieren, in Gefangenschaft zu halten, oder lebenslänglich zu transportieren, entspricht nicht der „Artgerechtigkeit“.

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Es ist an der Zeit, sich von derartigen „Traditionen“ zu verabschieden.
Eine Mahnwache ist am Mittwoch, eine Stunde vor Einlassbeginn, 15.00 Uhr geplant.

Zirkus Infos

Der Initiator des Protests ist der Duisburger Animal Peace Aktivist Kai Kassen

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„Zirkus: ein Ort, wo Pferde, Ponys und Elefanten zusehen dürfen, wie Männer, Frauen und Kinder sich wie Narren benehmen.“ Ambrose Bierce, Schriftsteller, 1842 -1914*