Kategorie-Archiv: gegen Welpen-Discount

Chico – † 16. April 2018 Ein Nachruf | Ein Aufruf

Chico – † 16. April 2018

Ein Nachruf | Ein Aufruf

Mit unbändigem Schmerz haben wir soeben erfahren, dass Chico tot ist. Das Folteropfer wurde heute aus Geiz ermordet. Unser Hass gilt den Mördern.
.
Unbenanntggg
.
Wir benennen hiermit die unberechenbaren schuldigen Verantwortungsträger und Verbrecher:
.
Vertreter der Stadt Hannover
Vertreter der Tiermedizinischen Hochschule
Vertreter des Tierheims Vertreter des Landwirtschaftsministeriums
.
Diese Feudalherren setzten sich über die Grundprinzipien von Rechtstaatlichkeit und die Grundfesten unserer Kultur hinweg, die wir haben. Zum Beispiel:
.
1. Ein Verdächtiger hat solange als unschuldig zu gelten, bis seine Schuld in einem ordentlichen Gerichtsprozess festgestellt wurde.
.
2. Die Todesstrafe ist abgeschafft.
.
30688432_351509085356962_8399308395621908480_n
.
Wehe dem Besiegten! Tagelang ging der Rufmord dem Mord voraus. Dem Folteropfer und Opfer behördlichen Totalversagens wurde in einer höchst zweifelhaften Weise die Tötung seiner Folterknechte untergeschoben, was im Fall des Falles als erweiterte Notwehr zu verstehen sein kann. Heute haben die Feudalherren in ihrer Allmacht das Folteropfer hingerichtet und beleidigen die gerechtigkeitsliebende Öffentlichkeit mit einer ungeheuerlichen Begründung: sie brachten ihn aus Geiz um.
.
Zwei kaputte Zähne hätten mehrere Operationen notwendig gemacht.
.
Noch nicht einmal eine ordentliche Lüge können sie sich einfallen lassen. Als wäre dafür das Geld nicht da gewesen! Als würden sie sich nicht mit diesem Mord nicht nur feige aus der Verantwortung stehlen.
.
Welch ein Hohn für das Opfer.
.
Welch eine Beleidung des Gerechtigkeitsgefühls und unserer Werte.
.
Im Namen aller geheimen Feinde der Tyrannei, welche in Hannover und überall den Dolch des Brutus unter ihren Gewändern tragen, fordern wir auf, die Leiche von Chico herauszugeben, dass wir ihm die letzte Würde erweisen können, die ihm der Hofstaat der Soziopathie – die versagenden Behörden und ihre Handlanger – 10 Jahre lang verweigert haben.
.
Kein Vergessen! Kein Verzeihen. Wir haben verstanden.
.
ANIMAL PEACE
Silke Ruthenberg

.

.

30167742_352721798569024_6921786302209168840_o

Kein Vergeben für dieses Verbrechen an einem Folteropfer.

Advertisements

Lasst uns gemeinsam in diesem Geiste auf der Seite von Chico stehen – ANIMALPEACE

Chico

Von der Götterdämmerung der Erben Neros

In Hannover soll ein Staffordshire-Terrier-Mischling seine beiden Menschen totgebissen haben.Er erfährt eine noch nie da gewesene Welle an Sympathie. Über eine Viertelmillion Menschen unterzeichnen eine Protestnote gegen die angekündigte Hinrichtung des Hundes. Ein gefundenes Fressen für die Medien, allerlei Schlaumeier, Soziologen und „Terethiker“ und anderes wichtigtuerisches Gesindel, kriechen aus den Löchern und haben eine Meinung, die meist Binse an Binse aneinanderreiht. Doch über die offensichtlichen Ungereimtheiten geht man nonchalant hinweg. Die interessanten Fragen werden nicht gestellt. Die innovativen Antworten fehlen.
chico
.
Die offizielle Version:
.
Eine Familie „mit Migrationshintergrund“ schafft sich 2012 einen Staffordshire-Terrier-Mischling an. Das ist leicht möglich, Hunde sind eine Ware, ein Handelsgut wie einst die schwarzen Sklaven aus Afrika. Die Anschaffung erfolgt offenbar aus Gründen des Selbstschutzes. Die Entlassung des gewalttätigen Ex-Ehemanns steht bevor. 2006 hatte dieser seiner Frau mit einer Axt zum Invaliden gehackt. Sie sitzt seitdem im Rollstuhl. Der Sohn ist kleinwüchsig, ihm wird Drogenmißbrauch unterstellt, zwischenmenschliche Gewalt und Kriminalität sind der Hintergrund dieser Familie. Dann der Tag im April, die Schwester erreicht ihre Angehörigen nicht telefonisch und fährt vor Ort. Durch ein Fenster entdeckt sie den leblosen Körper ihres Bruders und informiert die Polizei. Der Hund, erkennbar nicht mit Blut besudelt, wird von der Feuerwehr eingefangen und ins Tierheim gebracht, wo er als ängstlich und verunsichert beschrieben wird. Jedenfalls nicht als aggressiv. Freudlich wedelnd sieht man ihn Tage später, wie er an der einfachen Leine von einem Tierheimmitarbeiter gassi geführt wird. offenbar glaubt man selber nicht an die Geschichte von der blutrünstigen Bestie.
.
Blitzschnell wird der Täter ermittelt. Die Obduktion ergibt als Todesursache Verbluten durch Hundebisse. Die Geschichte ist so auffällig simpel, dass den Reportern die kritischen Fragen im Halse stecken bleiben.
.
1. Wurde über DNA-Abgleich sichergestellt, dass es der anwesende Hund war, der zugebissen hat? Was hat die Spurensicherung sonst ergeben? Immerhin gibt es einen Gewalt und Kriminalitätshintergrund,da sollte schon genauer ermittelt werden, nicht dass da am Ende ein Doppelmord übersehen wird.
.
2. Wo steckt der Ex-Ehemann?
.
3. Wie ist es möglich, dass ein Hund zwei Menschen zu Tode beißt und kein Nachbar bekommt etwas mit (Schreie, Knurren, Bellen, Poltern)?
.
4. Wie ist es möglich, durch ein Fenster zu schauen? Die Bilder des Hauses zeigen keine Außentreppen, die das technisch ermöglichen würden.
.
5. Warum zeigt der Hund praktisch keine Blutspuren nach seinem vorgeblichen Massaker?
.
Es werden auch diese Ungereimtheiten sein, die zusammen mit der traurigen Biografie des Hundes zu dieser beispiellosen Solidaritätswelle geführt haben. Chico verbrachte seine Existenz als Leibeigener größtenteils wohl in einem Käfig, seine Notdurft musste er auf dem Balkon verrichten. Ein derart misshandelter Hund darf heutzutage auf Solidarität hoffen. Tatsächlich gibt es psychologische Untersuchungen dazu, dass Menschen ihr Mitgefühl den Hilflosen zukommen lassen, in erster Linie Babys/Kindern und Welpen. Erwachsene Hunde erwecken mehr Mitleid als erwachsene Menschen, wohl weil sie generell als hilfsbedürftiger betrachtet werden. Die Solidarität für Chico ist nicht erstaunlich, wie es Tierhasse behaupten. Sie ist normal.
.
Genau dieser Umstand ist es, der die eifersüchtigen Anthroprozentriker auf den Plan ruft. Man wundert sich, man beklagt fehlende menschliche Solidarität – mit offensichtlichen Tätern. Denn was anderes sollen Menschen sein, die einem fühlenden und denkenden Lebewesen zumuten, seine Existenz im Käfig zu verbringen? „2000 gab es solche Debatten noch nicht“ beklagt in einem Kommentar in der Süddeutschen Zeitung die „Tierethikerin“ Ursula Wolf, die sich in ihren besseren Tagen intensiver und zu der damaligen Zeit fortschrittlich mit Tierrechtsfragen auseinandersetzte. Das sei „Zuviel des Guten“. „Es verletzt das Rechtsempfinden vieler Menschen, wenn an dem Hund die Todesstrafe vollstreckt wird“, wird der Geschäftsführer des Tierschutzvereins Hannover, Heiko Schwarzfeld, zitiert, um darauf zu höhnen: „Todesstrafe? Für einen Vierbeiner?“ Die Autorin verweist im Geiste des Korinthenkackers auf den Rechtstatus der Tiere als Sachen. Kaum zu glauben, dass die studierte Philosophin nicht weiß, dass der Legalismus als moralisches Prinzip nichts taugt, soviel sollte sie von Kant schon verstanden haben. Aber offensichtlich hält sie den Leser für völlig hirnverbrannt.
.
Denn tatsächlich führt das Wort „Todesstrafe“ zum eigentlichen Kern der Problematik. Die Todesstrafe ist abgeschafft, heißt es in Artikel 102 unseres Grundgesetzes. Es ist Teil unserer Verfassung. Auch die grausamsten Gewaltverbrecher, Serienmörder, Kinderschänder, können auf unseren Rechtstaat insoweit vertrauen, als dass sie ein ordentliches Verfahren bekommen, das einer Verurteilung vorausgeht. Bei einer Verurteilung droht als schlimmste Strafe Gefängnis bei Schuldfähigkeit. Bei fehlender Einsichtsfähigkeit Unterbringung in der geschlossenen Psychiatrie. Dies entspricht unserer Vorstellung von Recht. Sie wird als humanitäre Errungenschaft gesehen, zuindest von denen, die den Wert erkennen und erleben.
.
Aus diesem moralischen Konzept werden Tiere herausgehalten aufgrund eines Umstandes, für den sie nicht können und der auch ethisch gesehen keine echte Grundlage liefert: ihre Artzugehörigkeit. Sie werden stigmatisierend aus dem Rechtsverständnis ausgeschlossen, weil sie einer falschen Gruppe angehören. Doch diese feudalistische Selbstherrlichkeit wankt und das ist eine hoffnungstiftende Entwicklung der letzten Jahre und Jahrzehnte. Der Blick dringt zunehmend auf das Wesentliche: dass auch andere Arten fühlen und denken können, dass sie ebenso nach Glück streben und Leid vermeiden, dass sie an ihrem Leben hängen wie die Machthaber eben auch. So sehr dies die Überzeugungsfeudalisten auf der Sonnenseite der Macht und des Rechts auch grämt und sie alte Totschlagargumente aus den Schubladen holen wie das Unwort „Vermenschlichung“ werden sie diese Entwicklung nicht aufhalten. Diskriminierung hat etwas mit Macht und Missbrauch zu tun und nicht mit Mitgefühl und mit Gerechtigkeitsempfinden, Gefühle, die uns angeboren sind und die nur durch Gewalt und Gehirnwäsche unterdrückt und pervertiert werden können. Bei Hunden (auch Katzen und menschenaffen) bricht nun endlich wieder hervor, was so lange pervertiert war: das Rechtsempfinden.
.
Bei Chico spielen tatsächlich ausschließlich folgende Aspekte eine Rolle und die bewegen sich jenseits der Fragwürdigkeit seiner Schuld am Tod der beiden Menschen.
.
Chico ist – Mißhandlungen hin oder her – sicher nicht schuldfähig. Schuldfähigkeit beginnt nämlich erst mit 14 Jahren, volle Schuldfähigkeit wird erst mit 18 (teilweise erst mit 21) Jahren vorausgesetzt.
.
Die Todesstrafe ist abgeschafft – sogar für voll schuldfähige Intensivtäter.
.
Die Gesellschaft hat ein berechtigtes Interesse an Schutz vor gefährlichen Mitgliedern, aber ganz sicher nicht auf Rache und Vergeltung an einem Schuldunfähigen.
.
Unsere Gesellschaft lässt sich unseren Rechtstaat viel Geld kosten, sehr viel Geld. Allein Bayern hat für den Maßregelvollzug im Staatshaushalt 2015/2016 rd. 280,6 Mio. Euro bzw. rd. 288,5 Mio. Euro veranschlagt. Der Tagessatz lag 2015 bei über 260 Euro pro Patient. Es ist höchste Zeit, ein vergleichbares Konzept zu entwickeln und einzurichten, in dem gefährliche Hunde in Würde ihr Leben verbringen können, wenn ein weiterer Aufenthalt in der Gesellschaft aus Sicherheitsinteressen nicht zu verantworten ist. Warum sollten sie es nicht wert sein, ein sadistischer Meuchelmörder aber schon?
.
Dabei wären die Kosten für die Unterbringung nur ein Bruchteil derer für menschliche Häftlinge, dies nur am Rande bemerkt und für die Pfennigfuchser und Geizhälse, die meinen, Würde und Kultiviertheit gäbe es für lau. Lasst uns gemeinsam in diesem Geiste auf der Seite von Chico stehen. und für ihn das beste hoffen und fordern.
.
.
Silke Ruthenberg
ANIMAL PEACE
.

Landesparteitag der Tierschutzpartei NRW – LOALKOMPASS

Tierschutzpartei:

Landesparteitag zwischen Aktion und parlamentarischer Arbeit

image001Die zweite Vorsitzende des Landesverbandes NRW der Partei Mensch Umwelt Tierschutz – MUT / Tierschutzpartei, Sabine Haselbeck-Grütering hielt auf dem Landesparteitag am Wochenende in Düsseldorf den Rückblick auf die Arbeit des größten und aktivsten Landesverbandes innerhalb der Tierschutzpartei.

.

Neuaufstellung 2015

„Nachdem der Landesverband NRW Anfang 2015 neu aufgestellt wurde – dafür auch noch einmal einen ganz großen und herzlichen Dank an Reinhold Kassen, der als Gebietsbeauftragter auf Geheiß von Stefan Bernhard Eck – Großartiges geleistet, waren wir vor die Herausforderung gestellt, bereits politisch und zum Teil parlamentarisch erfahrene Menschen, mit Erfahrungen aus den Bezirksvertretungen, und aktive Tierrechtler mit politischen Ambitionen zu einer Einheit zusammenzuführen. Nach und nach waren hierbei Erfolge zu spüren und wir sind zu einem der aktivsten Landesvorstände zusammengewachsen.
IMG_7111
Das Jahr 2016 war geprägt von zahlreichen Aktivitäten, davon nur einige wenige zur Illustration, die eindrucksvoll zeigen wie politischer Aktivismus und aktive politisch-parlamentarische Arbeit, wie die Ratsfraktion aus Tierschutzpartei und FREIE WÄHLER Düsseldorf sie geprägt und bislang beispiellos in der Geschichte dieser Partei und weit darüber hinaus ausgefüllt hat, zu einer Erfolgsgeschichte heranreifen können und herangereift sind – das haben unzählige Medienberichte und Zuschriften von Mitgliedern und Nichtmitgliedern gezeigt, die uns MUT gemacht haben, diesen Kurs weiter einzuschlagen und beizubehalten und unsere Strategie auszubauen und fortzuführen.
.

Halal-Schlachthof Neuss, Januar 2016 – bis heute nicht gebaut worden, mangels Baulizenz

img_9634

lokalkompass.de

.

Riesenrad Düsseldorf, Rats-Sondersitzung

duesseldorf-see-attached-file-img-20160125-wa0010-jpg-duesseldorf

Die Tierschützer von Animal Peace postierten sich vor dem Rathaus. Foto: OH

Natürlich waren wir nicht so naiv zu glauben, dass wir dies verhindern könnten, aber der Hintergrund war ein anderer: 1.) Wir wollten Rechtssicherheit für den Rat der Stadt Düsseldorf zeigen, da ging es uns ums Prinzip, nämlich: freiheitlich-demokratische Werte einzuhalten, und wir haben gezeigt, dass diese immer wieder aufs Neue erkämpft werden müssen; 2.) Wir wollten die Bürgerinitiative in und um Düsseldorf stärken, zeigen, dass deren Anliegen durch unsere Partei vertreten und ernst genommen werden; 3.) Ein Bürgermeister hat sich an die Verwaltungsvorschriften zu halten – ohne Wenn und Aber! Wenn dies im Kleinen nicht gelingt, ist das große Ganze in Gefahr und wer soll sich dann noch an Gesetze und Ordnungen halten? Ein schlechtes Vorbild für die Bürger und ein schlechtes Bild für Politik und alle Politiker. Wir haben ein Zeichen gesetzt – nachhaltig! Über 100 Medienberichte bundesweit, Presse, Radio, Fernsehen, Internet haben den Vorgang begleitet.

 

Aktiv gegen den Abschuss von Kanadagänsen im Grugapark

15800074_1321569277904401_1394990473975157550_o

Kanadagänse – Düsseldorf   Foto: W.Herrmanns

Zusammen mit anderen Tierrechtlern ist es uns gelungen, aktiv gegen den Abschuss von Kanadagänsen im Grugapark Essen vorzugehen. Auch haben wir gegen das Ponykarussell auf der Neusser Kirmes interveniert – es hat in 2016 kein solches Fahrgeschäft mehr gegeben!

.

Gegen das Gänsereiten in Wattenscheid

18224_10205618310727571_8427127849315717726_n

Sabine Hasselbeck-Grütering gegen Gänsereiten

Wir sind gegen das Gänsereiten in Wattenscheid aktiv vorgegangen, es wurde Anzeige erstattet und versucht auch über Ministerien und zuletzt über das Jugendamt dagegen vorzugehen – bislang ohne Erfolg.

Die Ratsfraktion in Düsseldorf hat zahlreiche Anträge in den Rat der Stadt eingebracht! Dafür Danke Claudia Krüger.

.

Größter Erfolg – auf unsere Initiative hin wurde endlich die Katzenkastration in Düsseldorf eingeführt!

IMG_7084 (2)

Ratsfrau Claudia Krüger

Wir werden weiterhin für Mensch, Umwelt, Tiere eintreten – aktiv und engagiert!
Die Ratsfraktion hat gezeigt, wie vielseitig kommunalpolitische Arbeit sein kann und wie breit eine Partei, eine Fraktion dafür aufgestellt sein sollte, ja muss!
Dafür auch ein riesengroßes Dankeschön an Chomicha El Fassi, Ratsfrau für die FREIEN WÄHLER und Dr. Ulrich Wlecke, Ratsherr der FREIEN WÄHLER in Düsseldorf, der uns insbesondere zu haushalts- und finanzpolitischen Fragen und Themen hervorragend unterstützt hat.
.

Gemeinsam mit der ÖDP gegen 2,5% Sperrklausel

15193600_1461784680515922_3815322237126571818_n

Wichtige Termine, die unseren Thomas Schwarz so umtreiben

Zusammen mit ÖDP NRW haben wir gegen die drohende 2,5%-Sperrklausel bei Kommunalwahlen in NRW Verfassungsklage eingereicht, vertreten durch eine etablierte Sozietät in Münster. Wir erwarten, dass diese Klage Erfolg haben wird und wir auch künftig kommunale Mandate, hier in Düsseldorf und in anderen Kommunen, erlangen werden, um diese erfolgreiche politische Arbeit fortzuführen und unserem Motto: Tierrechte in die Parlamente! Rechnung zu tragen.

Bitte beachtet auch die Seite des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen in Facebook, über die wir – in enger Kooperation mit der Ratsfraktion Tierschutzpartei/FREIE Wähler – über die politischen Arbeit im Parlament und unsere weiteren Aktivitäten und Erfolge regelmäßig berichten.
Das Wahljahr 2017 werden wir unter anderem dafür nutzen, eine Mitgliederoffensive zu starten! Bitte helft uns dabei! Helft uns insbesondere beim Sammeln von Unterstützungsunterschriften für die Bundestags- und die Landtagswahl!

13133374_1284959214865137_887454680015908536_n

Nie war die Partei oder auch ANIMAL PEACE häufiger, erfolgreicher auf Messen als in 2016

Unterstützt uns auf den Messen! Wir werden uns einige wenige Messen heraussuchen, auf denen wir unseren Landesverband präsentieren wollen! Dank des Teams um Reinhold Kassen, Kai Kassen und Sven Fucker hat unser Landesverband die Partei bundesweit auf Messen repräsentiert. Dies wird in dieser Form nicht mehr umgesetzt werden können. Aber innerhalb von NRW werden wir weiterhin so aktiv sein wie zuvor! Unser Landesverband hat sogar andere Landesverbände im Wahlkampf unterstützt, und nur durch unseren Beitrag – dafür ebenfalls noch einmal herzlichen Dank, Reinhold Kassen und Team – konnten andere Landesverbände zu den jeweiligen Wahlen in ihrem Gebiet antreten und von der Wahlkampfkostenerstattung profitieren!

Noch einmal und abschließend: Wir werden in 2017 ein Jahr der Wahrheit erleben! Ein absolut wegweisendes Jahr! Wir hoffen, und wir sind zuversichtlich, dass wir auch künftig kommunale Mandate erzielen werden und aktive parlamentarische Arbeit leisten können werden! Denn dazu ist eine Partei schließlich da – um Mandate zu erzielen! Euch, unsere Mitglieder und Mitstreiter, brauchen wir dafür! Die Tiere, die Menschen in diesem Land, die Umwelt und drängende soziale Fragen sind unser Auftrag, dem wir mit unserem Grundsatzprogramm, unserem Verstand, unseren Herzen und unserer wachsenden Erfahrung Rechnung tragen wollen!“

LOALKOMPASS

Tierschutzpartei zeigt Straßen-Performance am Schlachthof – LOKALKOMPASS

Neuss:

Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Tierschutzpartei zeigt Straßen-Performance gegen die Gewalt an Tieren

zum Artikel auf lokalkompass.deEs war nasskalt in Neuss, kein Wetter, das in diesen Tagen, so kurz nach Neujahr, einen freiwillig auf die Straße lockt (es sei denn, man ist Hundebesitzer), als der Landesverband NRW der Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Tierschutzpartei sich zu einer Mahnwache vor dem Werksgelände des ehemaligen Schlachthofs im Norden von Neuss versammelt hat.
Anwesend waren neben Mitgliedern des Landesvorstands NRW, darunter die beiden Parteivorsitzenden, Thomas Schwarz (Neuss) und Sabine Hasenbeck-Grütering (Bochum), Landesgeschäftsführer Sven Fucker und Landesgeneralsekretärin Heidi Stümges, auch Tierschützer und Tierrechtler aus Organisationen wie „Aktion Fair Play“ sowie Bürgerinnen und Bürger aus Neuss, die mehr über die Pläne erfahren wollten, den Schlachtbetrieb in Neuss wieder aufzunehmen, als bisher aus der Presse zu erfahren war (Stadt-Kurier, Neuß-Grevenbroicher Zeitung und Westdeutsche Zeitung hatten berichtet). Denn dass der Schlachthof wieder aktiviert werden soll, sei beschlossene Sache, fraglich sei lediglich der Zeitpunkt, so der Landesvorsitzende Thomas Schwarz (41).
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz habe bereits mit Herrn Baharifar persönlich gesprochen, der Ton sei „freundlich und respektvoll“ gewesen, man habe „an sich nichts Negatives übereinander sagen können“, so Schwarz weiter.

.

Dem illegalen Schächten in Neuss und Umgebung den Boden entziehen

Es sei „fast schon tragisch, dass Herr Baharifar zur Zielscheibe der Aktion geworden ist“, da „er eigentlich, aus seiner Sicht, nur Gutes“ vorhabe: er wolle „dem illegalen Schächten in Neuss und Umgebung den Boden entziehen“, nicht zuletzt „aus hygienischen Gründen“, wie Schwarz erfahren haben will. Aber auch das Geld wolle der Geschäftsmann „lieber in Deutschland ausgeben“, als wenn er aus den Niederlanden und aus Belgien Halal-Fleisch importiert, das dort betäubungslos geschächtet worden sei, anders als es das Tierschutzgesetz in Deutschland verlangt.

.

Das absichtliche Töten von Tiere immer kritisch

„Es geht uns nicht primär um die Tatsache, dass hier künftig halal geschlachtet werden soll. Nichtsdestotrotz sehen wir das Schächten mit vorheriger Elektrokurzzeitbetäubung genauso kritisch wie die Jagd oder das Töten der Tiere in einem herkömmlichen Schlachthof“, so der Vorsitzende im Landesverband NRW und Bundesgeneralsekretär der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, Thomas Schwarz.

.

Straßen-Performance mit Metzger, Jäger, Rind, Hase und Schwein

image001Aktivisten, die verkleidetet als Hase, Jäger, Rind, Metzger, Schwein und Schlachthofarbeiter auftraten, reichlich beschmiert mit Kunstblut, legten eine eindrucksvolle Darbietung hin. Sie wollten damit generell auf die Ausmaße der Gewalt an Tieren aufmerksam machen. Mehrfach formierten die Teilnehmer der Mahnwache sich für diverse Foto-Wünsche. Auch von der Rheinischen Post war ein Fotograf vor Ort. Den Aktivisten selbst schien das Schauspiel mehr als geläufig, die Botschaft eindeutig: Fleisch ist immer Gewalt gegen Tiere, und Gewalt gegen Tiere ist ein Unrecht, wenn es bloß unserem Gaumenschmaus dient!
So kam – natürlich – auch die Frage auf, ob diejenigen, die zur Mahnwache gekommen waren, denn alle konsequent auf Fleisch verzichteten? „Wir leben fast alle vegan. Jedenfalls die, die ich kenne, also die meisten hier“, sagt eine junge Frau, die angibt, Lehrerin an einer Grundschule zu sein.

Eingeladen hatte die Tierschutzpartei sämtliche im Rat der Stadt Neuss vertretenen Parteien (CDU, SPD, FDP, Grüne, Linke, Piraten, Afd, UWG, BIG) – gezeigt hat sich: Niemand. „Wir werten dies als Zeichen des Desinteresses der hiesigen Politik an Themen, die Bürger aufwühlen, verunsichern und die das Potenzial besitzen, Ressentiments zu schüren und sogar Hass zu erzeugen.“, so Thomas Schwarz, der Landesvorsitzende und Bundesgeneralsekretär der Gesamtpartei.
Dass das Halal-Schlachten dieses Potenzial besitzt, hat zuletzt der „Shitstorm“ auf die Supermarktkette „Spar“ in Österreich gezeigt: einige Wiener Filialen hatten testweise Halal-Fleisch angeboten, nach zum Teil hasserfüllten Protesten in den sozialen Netzwerken das Fleisch aber nach wenigen Wochen wieder aus den Regalen genommen und den Verkauf wieder eingestellt. Nun komme dort die Kritik von der anderen Seite: der Konzern sei eingeknickt und habe sich von Halal-Gegnern unter Druck setzen lassen.

.

Enorme gesellschaftspolitische Brisanz

Thomas Schwarz

Thomas Schwarz

Dieses Thema hat eine enorme gesellschaftspolitische Brisanz. Dass die Tierschutzpartei sich auf dieses Feld getraut hat, allen Vorverurteilungen für ein solches Engagement zum Trotz, und dass sie zu den anderen politischen Parteien in Neuss den Kontakt gesucht und sogar mit dem Investor der „Fleischversorgung Neuss“ gesprochen hat, das alles verdient jede ehrliche Anerkennung.

.

Artikel auf lokalkompass.de

Duisburger demonstrieren gegen Zirkus – DER WESTEN

Duisburger Tierschützer demonstrieren gegen Circus Paul Busch

Simon Rahm

am 20.02.2015 um 00:11 Uhr

Der Circus Paul Busch gastiert ab Freitag in Friemersheim. Dagegen wollen Tierschützer demonstrieren – wegen der Dressur-Nummern mit Tieren.
Tierschutz – Duisburger Tierschützer demonstrieren gegen Circus Paul Busch – West – derwesten.de

zirkus-circus-busch

Duisburg.. Der Zirkus ist in der Stadt: Ab Freitag lädt das Ensemble des Circus Paul Busch auf dem Bürgermeister-Johann-Asch-Platz in die „Arena der Attraktionen“ ein. Versprochen werden „waghalsige Aktionen am Todesrad, zeitgemäße Clownerie und Dressurleistungen“. Genau letztere stößt den Tierschützern in Rheinhausen bitter auf. Gegen die Premierenveranstaltung haben die Organisationen „animal peace Tierhof“, Partei Mensch, Umwelt und Tierschutz“, „Aktion Fair Play“ und „Initiative Anti-Corrida“ eine Demonstration ins Leben gerufen.

Für die Tierrechtler ist das Treiben in der Manege „keine hochkarätige Unterhaltung, sondern schlichte Tierquälerei“. Denn schließlich beherrsche kein Tier von Natur aus solche Kunststücke, Stock- und Peitschenhiebe dazu gezwungen werden.

dscn3450Mechthild Mench von der Initiative Anti-Corrida: „Zirkus ist ein mobiler Tierknast.“ Jeder weiß, dass die Tiere nicht artgerecht leben können.“ Diese Ansicht teilt auch der Mitorganisator der Demonstration, Sven Fucker: „Eine artgerechte Haltung kann nicht gewährleistet werden, weil die Lebewesen dort auf engstem Raum eingesperrt werden.“

Ein Pony zum Beispiel gehöre auf eine Koppel, auf der es „zu allen Seiten 30 Meter laufen kann“. Auf den Zirkusplätzen gebe es jedoch keinen Auslauf. „Die Tiere werden nach der Vorstellung wieder eingesperrt und, wenn der Zirkus weiterzieht, in dunkle LKW verladen und abtransportiert“, so Fucker. Henry Frank von der Direktion des Circus Paul Busch kennt all diese Vorwürfe, beteuert jedoch, dass seine Tiere stets gut behandelt werden: „Ein Zirkus ist heutzutage der meistkontrollierte Betrieb was den Umgang mit Tieren angeht.“

dscn3436

Unangekündigte Kontrollen

So müsse er sich beim zuständigen Veterinäramt eine Woche vor der Premiere ankündigen, danach gebe es einmal pro Woche unangekündigte Kontrollen. Das Ergebnis werde dann in ein so genanntes Tierbestandsbuch eingetragen. „Darin wird alles festgehalten, auch etwaige Mängel in Sachen Ernährung oder Unterbringung“, so Frank. Sollte das Veterinäramt bei der Kontrolle auf Missstände stoßen, drohe dem Zirkus ein Entzug der Lizenz zur Tierhaltung.

10628460_1414858758813951_8346741261941298652_n

Mit den Demonstranten will die Zirkusdirektion indes nicht in Dialog treten: „Das haben wir schon einmal versucht“, erinnert sich Henry Frank. „Aber da ist keine vernünftige Argumentation möglich. Diese Leute haben ihren festen Standpunkt und lassen sich davon auch nicht abbringen.“ Der Zirkus hat noch bis zum 1. März seine Zelte auf dem Bürgermeister-Johann-Asch-Platz aufgeschlagen.

dscn3433