Soziopathische Gesellschaft

Unsere Gesellschaft ist eine TÄTERGESELLSCHAFT und die Herrschaft der Soziopathen weitet sich aus

BuchGefuehleDiesen Text habe ich verfasst in der Hoffnung auf Erkenntnis, was hinter der gebetsmühlenhaft wiederholenden denunziatorischen Beschuldigung des „Menschenhasses“ gegen ANIMAL PEACE eigentlich steckt: eine pathologische Abwehr. Ich könnte natürlich noch viel mehr schreiben, ein ganzes Buch über dieses Phänomen, das Tätersolidarität bekundet, aber soviele kulturelle Erkenntnisse der Philosophie in den Schmutz zieht. Haben die wirklich nie Hannah Arendt gelesen oder irgendwas von Popper mitbekommen oder von Nietzsche. Es ist ja eigentlich auch traurig, wie sich die Kritiker aus den eigenen Reihen selbst entwürdigen und als pöbelnde, kleinbürgerlich-vernagelte Idioten präsentieren…
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Soziopathische Gesellschaft
Unsere Gesellschaft ist eine TÄTERGESELLSCHAFT und die Herrschaft der Soziopathen weitet sich aus, Soziopathie wird zunehmend mehr und mehr zur Leitstörung dieser Kultur. Das ist nicht nur unsere Meinung, das sind wissenschaftliche Untersuchungen. Kennzeichen einer TÄTERGESELLSCHAFT ist nicht nur die praktizierte Soziopathie (Gewalt gegen Körper, Seele, Geist) und die Besetzung der herausragenden Positionen mit Soziopathen, sie offenbart sich vor allem in dem reflexhaften EINKNICKEN der Nichtsoziopathen vor dem Diktat der Soziopathen und dem gehorsamen VERRAT und IMSTICHLASSEN der Opfer dieser Gesellschaft. Solange wir Tierschützer und Tierrechtler das nicht verstanden haben, solange werden wir uns mit unserem ganzen Engagement letztlich keinen Millimeter voranbewegen, sondern nur unsere Träume darstellen. Das wichtigste Werkzeug der Soziopathen ist unsere Unfähigkeit zur uneingeschränkten und unbedingten Opfersolidarität. Dies bewußt zu machen und da dagegen zuhalten ist seit einem Jahr die Arbeit von ANIMAL PEACE auf Facebook. Unsere Provokationen sind ein Tabubruch: der Bruch mit dem Tabu, sich jenseits gesellschaftlich erlaubter Grenzen mit einem Opfer zu solidarisieren und in diesem Akt alles zu ertragen, was letztlich der verzweifelten Verteidigung der Soziopathie ODER der namlosen Angst vor den Soziopathen entspringt.
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Wir sind alle in der Kultur des Verrats großgeworden. Wir werden vom Tag der Geburt weggebracht von unserer Urmoral, die Welt zu betrachten, wahrzunehmen, zu empfinden: unserem Konzept von Gerechtigkeit und Fairness, das uns angeboren ist, unserem tiefen Unwillen gegen Zwang gegen sich selbst und gegen andere, unsere Loyalität gegenüber unseren Lieben usw. Wir werden abgelöst von unseren Gefühlen und hingeführt zu einem Denken, das den herrschenden Verhältnissen zur Aufrechterhaltung dient. Man nennt das Erziehung und es ist der allerschmerzhafteste und traumatisierenste Prozeß überhaupt, der uns zu schwachen Wesen macht und das Opfersein manifestiert. Jede Erinnerung und alles, was das Bemühen zur Verdrängung antastet, ist deshalb mit Aufregung verbunden und wird mit stigmatisierenden Begriffen (Verdrändungshelfern) zurück in den Tabubereich geschoben..
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Unsere Posts sind ein Frontalangriff gegen die vertrauten und tief manifestierten Herrschaftsstrukturen der Soziopathie in unserer Gesellschaft mit dem Mittel tabuisierter Opfersolidarität. Aber das Problem der Gewaltherrschaft ist tief verankert. Wenn es uns nicht gelingt, uns bis an die tiefsten Wurzeln heranzuarbeiten, wird jedes Bemühen um Veränderung zum Scheitern verurteilt sein. Wird das Beste, was wir erwarten können, ein paar Brotsamen sein, die man uns zugesteht, um dann das blutige Treiben weiterzutreiben. und wir stehen da und freuen uns über die Sojawurst aus Aldi – genfrei und lassen und bestechen. Stehen da wie Almosenempfänger und erbetteln an den Toren der Macht ein bisschen Gnade. Solange wir das tun, wird alle Arbeit nur eine Selbstdarstellung der erträumten Welt bleiben und die Soziopathen und ihre Anhänger werden sich vor Lachen krümmen und uns gelegentlich in aller Feudalherrlichkeit mit ein paar Zugeständnissen demütigen, während die Tötungs- und Vernichtungsmaschinerie ungehindert weiterläuft.
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Diese Bewegung muss endlich lernen, dass Verrat niemals eine Option ist. Die größten Wunden schlägt nicht das Schwert der Feindschaft, sondern das des Verrats. Das erste, was diese Bewegung lernen muss: NIEMALS VERRAT .
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Silke Ruthenberg – 17. März 2017
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