Weil recht radikal: ANIMALS FIRST!

Weil recht radikal:

Tierschutzpartei Hamburg distanziert sich von ANIMAL PEACE

image001Nacktaffengedöhns aus Hamburg. Für Nichtspießer und leidenschaftliche Verhaltensforscher und Nacktaffenbeobachter ist das narzisstische Spektakel ja schon ein Brüller an sich, wenn sich der eine Nacktaffe vom anderen Nacktaffen distanziert.

In der Politik erlebt man das ja andauernd, wie sich Politikdarsteller von anderen Politikdarstellern mit dem Brustton selbstgerechter Empörung abwenden. Die Augen empört geweitet und die Stirn in besorgte Falten gelegt, die Mundwinkel leicht nach unten gezogen, dazu das bedächtige Nicken oder Schütteln des Kopfes – die Nummer läuft immer nach dem gleichen Schema ab. Denn folgt mit tragigumflorter Stimmlage das vernichtende Werturteil. Gern lässt der Distanzierer dem Theaterschauspiel noch ein: „Das geht gar nicht!“ folgen.

Man könnte sich freilich ewig damit befassen und dabei Psychologie und Geschichte und Politik und andere Disziplinen bemühen und den alten Tocqueville aus dem Grabe ziehen und zitieren, gleichwohl, es wäre zuviel der Ehre. Das Leben ist eine Komödie für jene, die denken, eine Tragödie aber für jene, die fühlen, sagte einst der Dichter Oskar Wilde und er hat ja so recht damit.

Nun erfahren wir heute aus einem Hamburger Blättchen, dass sich mal wieder die Tierschutzpartei Hamburg von ANIMAL PEACE „distanziert“ hat. Freilich ohne sich auch nur im entferntesten überhaupt mit uns auseinandergesetzt zu haben, geschweige denn, dass die Kippschüler auch nur etwas von unseren Texten und ausführlichsten kindgerechten Erklärungen dazu verstanden haben.

Aber egal: wir mögen das, macht weiter so, es macht Spaß zu beobachten, wie Leute ihren eigenen strukturellen Analphabetismus so frank und frei öffentlich eingestehen und das noch nicht einmal merken. Sowas erledigt der Lauf der Revolution ohnehin von ganz allein, da müssen wir uns nicht abrackern und in Niederungen herablassen. Die Dumpfbacken, die sich von diesem denunziatorischem Geraune beeindrucken lassen, sind für die Befreiung der Tiere ohnehin bedeutungslos.

„Rechtsradikal“ seien wir, behaupten sie zum wiederholten Male (Propagandamotto: Wenn es an inhaltlicher Kraft gebricht, muss man die Frequenz erhöhen), und damit haben sie ja recht, nur schreiben sie es falsch, denn das heißt im korrekten Deutsch „recht radikal“ und wird ohne „s“ und auseinandergeschrieben. Kapiert?

Natürlich stecken dahinter billigste dreckschleudernd-verleumderische Machtkämpfchen, über die sich auszulassen echt nicht lohnt. Nacktaffenkrimskrams halt. Für uns uninteressant. Es macht auch keinen Spaß, dauernd den Oberlehrerzeigefinder herausklappen zu müssen.
Und deshalb – aus faktischen wie strategischen Gründen und aus denen der Selbstachtung heraus – heißt es bei uns: ANIMALS FIRST !!!

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LET´S MAKE THE ANIMALS GREAT AGAIN!

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Hamburger Wochenblatt – Jan Zobel

Tierschutzpartei Hamburg distanziert sich von Animal Peace sowie der Ratsfraktion Düsseldorf und begrüßt Maßnahmen des Bundesvorstandes

 

 

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