Monatsarchiv: Juni 2015

Zirkus Altoff Köllner in Mönchengladbach – RP-ONLINE

Zirkus wehrt sich gegen rabiate Tierschützer

Mönchengladbach 27. Juni 2015

Neben Dromedaren treten im Zirkus Altoff Köllner auch noch Pferde, Ponys, Ziegen und Lamas auf. - FOTO: Andreas Baum

Neben Dromedaren treten im Zirkus Altoff Köllner auch noch Pferde, Ponys, Ziegen und Lamas auf. – FOTO: Andreas Baum

Ein Zirkus in der Stadt, das bedeutet kein ungetrübtes Freizeitereignis mehr. Tierschützer demonstrieren immer öfter und werden dabei zum Teil auch rabiater. Aktuell werden Zirkusplakate mit „Abgesagt wegen Tierquälerei“ überklebt. Von Angela Rietdorf und Gabi Peters

Kaum hatte der Zirkus Karl Altoff Köllner vor wenigen Tagen seine Zelte am Rollermarkt an der Lürriper Straße aufgeschlagen, da wurde er schon von Tierschützern torpediert. Fast alle Ankündigungsplakate für die Vorstellungen in der Manege wurden mit der Aufschrift „Abgesagt wegen Tierquälerei“ überklebt. „Das ist Rufmord“, sagt Zirkusfrau Liane Weisheit-Köllner. Mit Meinungsfreiheit habe das nichts mehr zu tun, findet sie.

Zirkus Altoff Köllner hat Dromedare, Pferde, Ponys, Ziegen und Lamas. Allen Tieren gehe es gut, versichert Liane Weisheit-Köllner. Weder die Vertreter von Ordnungsamt, Bauordnungsamt und Amt für Umweltschutz noch die Veterinäre hatten bei ihren Kontrollen etwas zu beanstanden. „Alle Auflagen waren erfüllt“, bestätigt Stadtsprecher Wolfgang Speen.

Trotzdem gibt es Gegenwind. Die Tierschützer würden immer radikaler, sagt Liane Weisheit-Köllner. Die Zirkusfrau kennt sogar Fälle, wo Geschäftsleute massiv angegangen wurden, weil sie Flyer von Zirkussen auslegten oder Plakate aufhängten.

Rund 40 Tierschützer demonstrierten gestern vor der Premiere des an der Lürriper Straße gastierenden Zirkus. -  FOTO: Isabella Raupold

Rund 40 Tierschützer demonstrierten gestern vor der Premiere des an der Lürriper Straße gastierenden Zirkus. – FOTO: Isabella Raupold

Auch gestern vor der Premiere von Zirkus Altoff Köllner demonstrierten Tierschützer vor dem Manegenzelt. Rund vierzig Tierrechtsaktivisten aus der ganzen Region von Bochum über Duisburg bis Krefeld hatten sich eingefunden, um gegen die „moderne Sklavenhaltung“, wie sie die Tierhaltung im Zirkus nennen, zu demonstrieren. Sie schwenkten Fahnen, hielten Plakate hoch und beschrifteten mit Kreide die Gehwege mit Parolen wie „Kein Applaus für Tierquälerei“. Die Polizei, mit drei Mannschaftswagen angerückt, behielt die Aktion im Auge, musste aber nicht eingreifen. Den Tierschützern ist die Tierhaltung im Zirkus grundsätzlich ein Dorn im Auge. „Es macht für mich keinen Unterschied, wie groß das Gehege der Tiere ist“, sagt Sven Fucker, Aktivist von Animal Peace und erster veganer OB-Kandidat für Krefeld. „Die Tiere können sich nicht frei bewegen. Es sind denkende, fühlende Wesen, die zu Auftritten gezwungen werden“. Es gehe dem Zirkus nur darum, Profit mit den Tieren zu machen. Reinhold Kassen, seit vielen Jahren bei Animal Peace aktiv, gibt sich etwas verbindlicher: „Ich glaube, dass die Zirkusleute ihre Tiere lieben“, sagt er, „aber es bleibt moderne Sklavenhaltung.“ Die Aktivisten fordern den völligen Verzicht auf Tierhaltung im Zirkus. Für Liane Weisheit-Köllner ist dagegen ein Zirkus ohne Tiere kein richtiger Zirkus. „Sie gehören dazu wie der Duft der Manege, die Lichteffekte, die Musik und die Akrobatik“, sagt sie. Die Aktivisten sollten doch bitteschön kommen und ihre Tiere ansehen. Es gehe ihnen gut, sie würden gut versorgt. „Das Erste, was mein Mann am Morgen tut, ist, nach den Tieren zu sehen“, erklärt sie.

Die Aktivisten planen weitere Aktionen an der Lürriper Straße für Samstag und Sonntag, dann unter dem Namen Peta-2-Streetteam. Ein anderer Name, aber größtenteils die gleichen Demonstranten. Der Zirkus Altoff Köllner plant dagegen, Anzeige zu erstatten – wegen der überklebten Ankündigungsplakate.

Die nächsten Vorstellungstermine des Zirkus: Samstag, 15 und 18 Uhr, Sonntag, 11 und 15 Uhr.
Quelle: RP

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Der Aufstand der Tiere nimmt Fahrt auf

Was für die Fleisch und Pharmaindustrie der Rindermann ist für die menschliche Unterhaltung die Elefantenkuh

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© Karl-Heinz Wörner

In den letzten Monaten häufen sich die Meldungen über tragische Unfälle mit Tieren in menschlicher „Obhut“. Ob ein Bulle seinen Bauern tödlich verletzt, ein Stier einen Torero auf die Hörner nimmt, ein Löwe seinen Wärter tötet oder wie in dem aktuellsten Fall ein Mensch (dieser hatte tragischer Weise nicht einmal einen persönlichen Bezug zu dem Tier) von einem Elefanten erdrückt wird, die Empörung der Menschen ist unermesslich und das Blut des jeweiligen Ausbeutungsopfers wird zur „Rache“ eingefordert.

Wir stellen uns dagegen und werden die Ermordung des afrikanischen Elefanten Benjamin/Baby nicht wortlos hinnehmen. Wir kämpfen seit Jahrzehnten für ein Tier Verbot zu Zwecken der menschlichen Unterhaltung. Die tragischen Vorfälle des frühen Morgens (13.06.2015 in Buchen) sind Resultat der jahrelangen Ausbeutung und Falschbehandlung der Dame „Benjamin“. Aber ebenso zu erwarten wenn man ihre Geschichte und Persönlichkeit kennt. Schluss mit Tierausbeutung und Misshandlung aus menschlicher Arroganz!

Da wir heute Sonntag haben mal zum Hauptproblem aller Unterdrückung und der Ausbeutung schlechthin, der Kirche!

Räumen wir doch mal kurz mit ihrer Überlegenheitsformel, der Bibel, auf …

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Bibel:

„Macht euch die Erde Untertan!“

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Wie wär’s hiermit:

Macht euch der Erde Untertan!

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oder nehmen wir das oft zitierte:

„Du sollst nicht töten!“

Einen Menschen umbringen ist Mord! Ein Tier kann man aber NUR töten!

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DA STEHT DOCH TÖTEN! -also? Wo bleibt die Logik?

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Animal Peace

Wir kämpfen für ein würdevolles Leben, für Frieden, größtmöglicher Freiheit und Würde aller Opfer der menschlichen Ausbeutung!

Was der Rindermann und die Elefantenkuh uns aufzeigen ist unser perverses Verständnis von Gerechtigkeit! Schluss mit der Ausbeutung aller fühlenden Wesen, ihr verzweifelter Aufstand bleibt -zumindest durch uns- nicht unbeachtet!

Für die Rechte der Tiere!

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Veganismus in aller Munde – Tierschutzpartei schickt Besseresser ins Rennen

Pressemitteilung zur Oberbürgermeisterkandidatur in Krefeld

Sven Fucker – erster veganer Oberbürgermeisterkandidat in Deutschland

Erster veganer Oberbürgermeisterkandidat in Deutschland

Erster veganer Oberbürgermeisterkandidat in Deutschland

Für die Partei MENSCH-UMWELT-TIERSCHUTZ / Tierschutzpartei tritt Herr Sven Fucker als Oberbürgermeisterkandidat an. Sven Fucker ist 29 Jahre alt und gelernter Groß–und Außenhandelskaufmann mit IHK Weiterbildung zum Handelsfachwirt. Darüber hinaus ist er Geschäftsführer des Landesverbandes NRW, sowie Mitglied im Bundesvorstand der Tierschutzpartei.

Als überzeugter Tierrechtler arbeitet er aktiv an einer Verbesserung unseres Mensch-Tierverhältnises. Selbstverständlich sind ihm auch andere Themen sehr wichtig. So baut sein Wahlprogramm nicht einseitig auf Tierrechte auf, sondern umfasst auch Aspekte unserer Umwelt, sowie einem menschlicheren Umgang mit den Schwächsten unserer Gesellschaft.

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Tierschutzpartei schickt Besseresser ins Rennen

Tierschutzpartei schickt Besseresser ins Rennen

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Auszug aus dem Wahlprogramm für Krefeld:

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Förderung von Tierrechten auf lokaler Ebene
– alle Tiere haben das Recht auf ein Leben in Freiheit und auf eine möglichst vom Menschenhand nicht manipulierte Existenz. Alle Tiere wollen und sollen ohne seelische und körperliche Grausamkeiten leben dürfen.

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Befriedung der städtischen Waldflächen
– Krefelder Wälder und Naturschutzgebiete sollen von den Jägern und ihrer Naturmanipulation befreit werden.

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Menschenrechte für Menschenaffen im Zoo Krefeld
– Weltweit wurden verschiedenen Menschenaffen Persönlichkeitsrechte zugesprochen z.B. das Recht auf Freiheit. Diese Persönlichkeitsrechte sollen auch die Menschenaffen im Krefelder Zoo erhalten.

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Essbare Stadt Krefeld”
– Anlage von Gärten auf städtischen Beeten, ähnlich dem “urban gardening”. Diese von der Stadtverwaltung bepflanzten und gepflegten Beete sollen für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich sein. Der Vorteil dieser Stadtbepflanzung ist, dass die Kosten nur ca. 1/10 von einem Blumenbeet betragen und jeder Bioprodukte kostenlos ernten kann, sodass die bio-vegane und gesunde Ernährung erleichtert wird.

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“Fair Trade Town Krefeld”
– viele Städte ( u.a. unsere Nachbarstädte Neuss, Mönchengladbach, Moers, Viersen, Düsseldorf, ) sind bereits Fair Trade Towns. Es ist eine gute Möglichkeit für Krefeld, dass Thema Fair Trade öffentlich anzusprechen und bei allen Menschen die positive Wirkung solcher Produkte für die Fair-Trade-Bauern bekannt zu machen. Es ist auch wichtig für die gesellschaftliche und mediale Außenwirkung unserer Stadt.

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Besuch im Krefelder Tierheim

Besuch im Krefelder Tierheim

Die Zeit für die Weiterentwicklung unserer Stadt Krefeld ist angebrochen.
Dafür setzt sich Sven Fucker ein, mit innovativen Ideen und einem Weitblick, der den meisten Politikern zu fehlen scheint.

Am 13. September heißt es mit MUT Partei ergreifen! KrefelderInnen wählt Sven Fucker als OB.

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