Rinder-Frau, Rinder-Mann, entschlossen gehet Ihr voran!

Die sieben Helden von Dortmund

cache_36168669Weil sich nach dem heldenhaften Aufstand des Nümbrechter Bullen (R.i.P.) unter den Rindern herumgesprochen hat, dass auf die Solidarität des Tierschutzes kein echter Verlass ist, entschlossen sich weitere sieben Rinder, ihre Sache selbst in die Klaue zu nehmen.

Es geschah in Dortmund, wo die Sklavenhalter bereits vor Hunderten von Jahren mit den Bochumer Mittätern um die Leibeigenen im Streit lagen. Die sieben Leibeigene verschafften ihrer Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben einen Weg und brachen aus ihre Gefängnis auf einem Hof in Dortmund aus.

Die Häscher der Polizei und Bedienstete des Gefängnisses nahmen die Verfolgung auf. Zunächst flohen die Freunde der Freiheit über den Hof einer nahegelegenen Schule. Kurz darauf trennte sich die Gruppe aus taktischen Gründen, um die Verfolger in die Irre zu führen. Zwei Rinder verbargen sich in einen Hinterhof an der Carl-von-Ossietzky-Straße, um abzuwarten, bis die Luft rein ist. Leider begaben sich damit in eine ausweglose Situation, denn die Häscher bemerkten die beiden. Die Rinder kapitulierten daraufhin widerstandslos vor den eingetroffenen Beamten und Bediensteten des Gefängnisses und ließen sich abführen.

Der zweite Teil der Gruppe bewies mehr Klaue bei den Fluchtbemühungen. Zu fünft wählten sie den Fluchtweg über eine Kleingartenanlage zum Waldgebiet „Bolmke“. Die Verfolger holten daraufhin die Gefängniswärter des Dortmunder Zoos zur Unterstützung herbei und mit deren Hilfe wurden die Helden der Freiheit auf einer Wiese in der Bolmke schließlich festgesetzt und zurück in ihr Gefängnis zurückgebracht.

Wir verneigen uns vor der Entschlossenheit und dem Mut dieser sieben Helden der Freiheit. Mögen ihre nächsten Ausbruchversuche und die ihrer Brüder und Schwester die Freiheit bringen und damit ihnen zu ihrem natürlichen Recht auf eine würdige und selbstbestimmte Existenz verhelfen.

Rinder-Frau, Rinder-Mann, entschlossen gehet Ihr voran!

Den Häschern und Freiheitsberaubern aber möchten wir die Worte des großen Abraham Lincoln zurufen: „Wer anderen die Freiheit verweigert, verdient sie nicht für sich selbst.“

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