Monatsarchiv: Mai 2014

Wildpferdefang zum ersten mal mit Demonstration begleitet

Es war wieder soweit !

 Der Wildpferdefang – das jährliche Schauspiel im Merfelder Bruch, Dülmen (NRW)

 Wir fordern im Sinne der Tiere:

– dass die Verantwortlichen und auch die Besucher diese Form der tierquälerischen Massenveranstaltung abschwören, endlich ein Umdenken zugunsten der Tiere stattfindet

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– dass die Achtung vor den Tieren definitiv über dem zirkusartigen Spektakel zu stehen hat dass der Verbleib der einzelnen Tiere genauestens überwacht werden muss

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– dass es hier einzig und allein um das Wohl der Tiere gehen muss, die man in diesem Reservat zu schützen und zu erhalten versucht

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– dass jedes einzelne dieser Pferde ein Recht auf Unversehrtheit hat, sowohl seelisch wie auch körperlich

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– dass zusammen mit Organisationen, die im Bereich Tierschutz tätig sind, neue, bessere Wege gefunden werden… Wir bieten jede mögliche Unterstützung an!

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http://www.ardmediathek.de/tv/Lokalzeit-M%C3%BCnsterland/Proteste-gegen-Wildpferdefang/WDR-Fernsehen/Video?documentId=21619088&bcastId=7293612

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Und wir fragen uns immer noch :

Warum verschwindet die Achtung gegenüber einem Tier bei Betreten dieser Arena?

 

AnimalsUnited – Aktion Fair Play – Animal-Peace – Partei Mensch Umwelt Tierschutz NRW ua

Erstmals Demonstation beim traditionellen Wildpferdefang – DER WESTEN

Tierschützer protestieren gegen Wildpferdefang in Dülmen

Am 31.05.2014

Was wir bereits wissen

TIERE SIND KEINE WARE!

TIERE SIND KEINE WARE!

Tierschützer haben zum ersten Mal gegen den traditionellen Wildpferdefang im münsterländischen Dülmen protestiert. Die Demonstranten kritisierten, dass das „Spektakel mit Volksfestcharakter“ großen Stress für die Tiere bedeute; sie könnten verletzt und sogar getötet werden. Der Besitzer der Tiere bestritt das.

IMG_2441Dülmen.. Erstmals haben beim traditionellen Wildpferdefang in Dülmen Tierschützer protestiert. Sie trugen Transparente mit Aufschriften wie „Tiere sind keine Ware“. „Wir möchten den Besuchern verdeutlichen, dass dieser eine Tag für die Pferde unheimlicher Stress ist“, sagte die Sprecherin der Tierschützer, Sabine Hasselbeck-Grütering. „Es geht um dieses inszenierte Spektakel mit Volksfestcharakter.“ Die Pferde litten dabei Todesangst, könnten verletzt und sogar getötet werden.

Im vergangenen Jahr war bei dem Spektakel im Münsterland ein Fohlen umgekommen. Rudolph Herzog von Croÿ, dem die Wildpferde gehören, bestreitet die Vorwürfe. Nach seiner Überzeugung gibt es keine bessere Möglichkeit, die Junghengste aus der Herde auszusondern. Auf die mit dem Wildpferdefang verbundenen Einnahmen kann von Croÿ nach eigenen Worten zudem nicht verzichten, da die 400 Tiere große Kosten verursachten.
Dülmener Wildpferde zum ersten Mal im 14. Jahrhundert erwähnt

DER WESTEN

DER WESTEN

Das Dülmener Wildpferd ist eine Ponyrasse im Merfelder Bruch bei Dülmen im Münsterland. Die etwa 400 Tiere umfassende Herde lebt in einem 360 Hektar großen Areal, das eingezäunt ist. Genetisch betrachtet sind es keine Wildpferde, da sich immer wieder Hauspferde unter die Herde gemischt haben. Die Bezeichnung „wild“ bezieht sich auf ihre Lebensweise: Die Tiere werden nur im Winter gefüttert, sonst hält sich der Mensch so weit wie möglich zurück.

IMG_2418Tierschutz Die Pferde, die 1316 erstmals erwähnt wurden, gehören Rudolph Herzog von Croÿ. Mitte des 19. Jahrhunderts hatte der damalige Herzog ein eingezäuntes Reservat geschaffen, das den damals nur noch etwa 40 Tieren das Überleben sicherte. Andere Herden, die noch durch die nordwestdeutsche Heide- und Moorlandschaft streiften, starben in den Jahrzehnten der Industrialisierung allesamt aus.

Die Wildpferde gehen ohne Hufschmied und Tierarzt durchs Leben, sie haben keinen Stall und keinen Namen. Nur Heu erhalten sie im Winter vom Menschen. Und manchmal, wenn sich ein altes Tier sehr quält, bekommt es den Gnadenschuss. (dpa)

 

DER WESTEN

Cows With Guns

Die Revolution der Stiere beginnt

lNach dem Aufstand des namenlosen Stiers, der am 12.5. in Bayern Frau und Kind vor zwei Kidnappern in Menschengestalt beschützte und seinen Einsatz mit dem Leben bezahlte (siehe unten), standen in Mexiko und Spanien weitere Helden aus unserer Mitte auf:

 

foto-shdr-fotolia-comAm gestrigen unvergessenen Dienstag, dem 20.5.2014, hat im Süden Mexikos ein weiterer namenloser Stier seine Würde verteidigt. Er hat einem 27jährigen Torero die Oberschenkelschlagader aufgerissen und damit getötet.

Am gleichen ruhmreichen Tag wurde in Madrid erstmals seit 1979 ein Stierkampf abgebrochen, nachdem sich zwei Stiere heldenhaft verteidigt und drei Matadore schwer verletzt hatten. Dem Verbrecher David M. – vulgo Torero genannt – rammte der Held der Revolution das Horn in den Oberschenkel, trampelte dann tüchtig auf ihm herum und schleuderte ihn in die Luft. David M. überlebte schwer verletzt.

Wir verneigen uns vor diesem Helden der Freiheit, der diesen ehrenhaften Kampf leider mit dem Leben bezahlt hat.

Jedoch hat ein weiterer ehrenhafter und mutiger Stier Momente später Rache genommen und den Brudermörder Antonio Nazare und dessen Komplizen Saul Jimenez Fortes schwer verletzt.

Leider verlor auch dieser zweite Held sein Leben durch Mörderhand. Jedoch vier Stiere, die massakriert werden sollten, überlebten den Kampf an diesem Tag durch den mutigen Einsatz ihrer Brüder.

 

Wir verneigen uns vor Euch, ihr heldenhaften Stiere, die ihr aufgestanden seid an jenem denkwürdigen 20.Mai 2014 gegen das Unrecht und der Tyrannenherrschaft des Menschen heldenhaft Widerstand entgegengesetzt habt.

 

Wir verneigen uns, dass ihr im Angesicht des Todes für die große Idee von Freiheit und Gerechtigkeit eingetreten seid.

 

Möge Eurer Beispiel zu einem Aufstand der Geknechteten führen. Mögen die Brüder und Schwestern mit erhobener Klaue die Tore und Mauern durchbrechen und in den Widerstand ziehen.

 

Alle geheimen Feinde der Tyrannei, welche in Europa und auf dem ganzen Erdkreise den Dolch des Brutus unter ihren Gewändern tragen, fordern wir auf, diesen erhabenen Augenblick mit uns zu teilen.

 

Ein echter Held muss unschuldig sterben, damit er weiterleben kann.

Wer sich für einen Gott hält, der vergibt! Wer Ehre hat, kämpft!

Rinder-Mann, geh Du voran!!

 

RIP, ihr namenlosen Helden

 

Lasst starke Stiere um uns sein!

[hier das Video der ruhmreichen Aktion in Mexiko]

 

Wann werden alle Tiere schießen lernen? Wann wird es für jeden Jäger gefährlich werden zu schießen? Wann werden Tiere wie Rebellen Gewehre stehlen, beiseite schaffen und sich im Schießen üben? Horntiere hätten es besonders gut, aber auch mit Zehen und mit Zähnen ließe sich auf Jäger schießen. Und wenn unschuldige Menschen dabei zu Schaden kämen? Aber wieviel unschuldige Tiere….!  Elias Canetti

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