Monatsarchiv: Dezember 2013

Zirkus Probst – Abschlussmahnwache für 2013

Krefelder Weihnachtszirkus – die zweite…!

Mit der Unterstützung einer weiteren von der Tierrechtsgruppe „Die Eulen e.V.“ angemeldeten Mahnwache gegen die inakzeptable Haltung von Tieren im Zirkus verabschiedeten wir das Demo-Jahr 2013.

Der „Krefelder Weihnachtszirkus“ hinter dem sich der hinlänglich bekannte Zirkus Probst verbirgt, wirbt auf seiner Homepage u.a. mit der „artgerechten Präsentation herrlich exotischer Tiergruppen“ und dem „Auftritt von majestätischen weißen Löwen und Tigern“ (jeweils zitiert von der Homepage). Jedem normal denkendem und fühlendem Zeitgenossen dürfte sofort klar sein, dass es sich hierbei nur um eines handelt: Tierquälerei.

 

Eine Tierquälerei, die unserer Meinung nach umgehend unterbunden werden muss – dieser Meinung waren im übrigen auch 80% der Leser einer Krefelder Tageszeitung, die anlässlich ihrer Berichterstattung über die erste Mahnwache ihre Leser um ein Votum bat…! Gut, die Zeitung fragte gemäß leider immer noch gängiger speziesistischer Denkweise nach der Haltung sogenannter „Wildtiere“ im Zirkus, doch das sollte uns, die wir selbstverständlicherweise für die Rechte sämtlicher nicht-menschlicher Tiere streiten und kämpfen, nicht weiter irritieren, denn noch vor einem Jahrzehnt wäre das Votum anders ausgefallen. Die langsame Weiterentwicklung des öffentlichen Bewusstseins ist sicherlich auch das Ergebnis lang anhaltender und beharrlicher Proteste für die Rechte der Tiere.

Beharrlich werden wir – „animal-peace“ – uns auch in 2014 für die Rechte der Tiere einsetzen. Nachdem 2013 ein durchaus durchwachsenes Jahr gewesen ist, glauben wir, nicht zuletzt ausgehend von den tollen Demonstrationen und Mahnwachen am Ende diesen Jahres, dass im kommenden Jahr der Einsatz für die Rechte der Tiere dank neu zustande kommender Bündnisse und Zusammenschlüsse wieder die mediale Aufmerksamkeit erhalten wird, die dringend benötigt wird, um unserer Forderung auch politisch Gewicht zu verleihen.

Und bis dahin gilt nach wie vor: Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder – keine Frage! Für die Rechte der Tiere!

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Demo vor dem Duisburger Weihnachtszirkus 25.12.2013

Demo gegen den Weihnachtszirkus

Alle Jahre wieder…

Weihnachtszirkus? Nein Danke !Jaja, alle Jahre ereilt uns Weihnachten mit all den schönen Segnungen der Konsum- und Unterhaltungsindustrie. Nahezu alles, was den Verbrauchern das gesamte Jahr über feilgeboten wird, erhält nun den schönen Namens-Zusatz „Weihnachts-…“ und eine schöne kitschige Verpackung, um dann entsprechend vermarktet zu werden. Was bei Handwasch-Pasten und Schokoladenprodukten funktioniert, probiert mittlerweile manch findiger Zirkusbetreiber ebenfalls aus.

So gastierte in Duisburg ein „Weihnachts-Zirkus“, auf dessen Web-Präsenz nicht hervorgeht, dass sich um Unternehmen handelt, dass mehrfach wegen Tierquälerei und Verstößen gegen das Tierschutzgesetz in die öffentliche Kritik geriet: „Universal Renz“, zuletzt durch den Tod zweier Elefanten im Jahr 2012 sehr negativ aufgefallen.

Duisburg wehrt sich!

Der Düsseldorfer Verein „Die Eulen e.V.“ lud zum ersten Weihnachtstag zu einer Mahnwache gegen die Tierhaltung und –Vorführung des selbsternannten Weihnachtszirkus. Auch wenn das Unternehmen aus wirtschaftlichen und juristischen Gründen mittlerweile auf die Haltung „exotischer Wildtiere“ verzichtet / verzichten muss, werden dort weiterhin empfindsame Lebewesen gefangen gehalten und unter Anwendung körperlicher und seelischer Gewalt gefügig gemacht. Die Darstellung und Vorführung unnötig verursachten Leidens wird dem Publikum nach wie vor als „Tierdressur“ verkauft, und dies wohlgemerkt von einem Unternehmen, dessen Tiere teilweise wegen massiver Verstöße gegen das Tierschutzgesetz durch die Behörden beschlagnahmt wurden…

die Eulen

Erfreulicherweise fanden insgesamt etwa 20 TierrechtlerInnen den Weg nach Duisburg, selbstverständlich folgten wir dem Aufruf der „Eulen“, um gegen die Haltung und Vorführung von Tieren ein Zeichen zu setzen. Dem einen oder anderen Besucher wurde so und in persönlichen Gesprächen verdeutlicht, dass die Vorführung unnötig verursachten Leidens keinerlei Unterhaltungswert hat, sondern schlicht und ergreifend eine schleunigst zu verbietende Grausamkeit darstellt. Viele der angesprochenen Besucher gingen zwar nach den Aufklärungs-Gesprächen trotzdem in die Vorstellung, versprachen jedoch aufgrund ihrer generellen Ablehnung von Tierquälerei künftig davon Abstand zu nehmen…

Schön wär´s, bis dahin gilt der altbekannte Aussprach „Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder – keine Frage…!“

Zirkus-Premiere von Protesten begleitet (rp-online)

Zirkus geht auch ohne Löwen und Tiger

Duisburg. Viele Familie verließen an Weihnachten das heimische Wohnzimmer, um am Stadion Zirkusluft zu schnuppern. Sie trafen auf Artistik, Tierdressuren – und auf Tierschützer. Von Volker Poley

Zirkus-Premiere von Protesten begleitetZum vierten Mal gastiert der „Weihnachtszirkus“ in Duisburg. In den vergangenen Jahren (vor dem derzeit anhängigen Insolvenzverfahren) zog die internationale Artisten- und Tiershow noch unter dem Namen „Circus Universal Renz“ auf dem Gelände vor der MSV-Arena die Besucher an. Zur Premiere am ersten Weihnachtstag hatten diesmal nicht nur Familien, die wieder einmal Zirkusluft schnuppern wollten, den Weg in die Nachmittagsvorstellung gefunden. Sondern auch Gruppen von Tierschützern, die gegen die Haltung von Tieren im Zirkus generell protestierten, aber auch speziell auf Missstände in der jüngsten Vergangenheit rund um den traditionsreichen Zirkus hinweisen wollten, hatten sich vor dem Zirkus positioniert.

Zirkus-Chef Daniel Renz wirkte sichtlich genervt; Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen begleiten seit Jahren nicht nur die Gastspiele seines Unternehmens. „Ich weiß nicht, was die von uns wollen“, äußerte sich der Friedberger Unternehmer angesichts der Transparente der Tierrechtler und schob nach: „Wir haben in diesem Jahr, im Gegensatz zu unseren Mitbewerbern, keine Wildtiere im Programm.“ Außerdem seien die Tiere zuvor von amtlichen Veterinären untersucht worden, und dabei „sind keine Beanstandungen festgestellt worden“.

Danuta Zaczyk, die erste Vorsitzende der Düsseldorfer Tierrechtsorganisation "Die Eulen"Danuta Zaczyk, die erste Vorsitzende der Düsseldorfer Tierrechtsorganisation „Die Eulen“ sieht das prinzipiell: „Wir sind gegen die Ausbeutung und Zurschaustellung von Tieren im Zirkus, es ist dort einfach nicht artgerecht“. Dass es auch anders gehe, bewiesen Zirkusunternehmen wie „Flic-Flac“, die mit ihrer Artistenshow ganz auf Tiere verzichten würden.

Von alledem ließen sich die Besucher nicht großartig beeindrucken, die am Nachmittag dem Duft von Popcorn und Zuckerwatte folgten und zu Beginn der Vorstellung miterleben konnten, wie sich der Spanier Toni Alexis in der weihnachtlich geschmückten Manege in den lustigen Clown Toni verwandelte und mit seinen Späßen Groß und vor allen Dingen Klein zum Lachen brachte. Danach hieß es „Manege frei“ für erstklassige Artisten wie die kesse Pragerin Claudia, die mit einer anspruchsvollen Fuß-Jonglage glänzen konnte. Für Spitzen-Leistungen in Sachen Akrobatik sorgten ebenfalls Sharon Orfei und ihr Partner Carlo D’Amico am Trapez mit einer atemberaubenden Performance hoch unter der Zirkuskuppel.

Zirkus geht auch ohne Löwen und Tiger  >>> rp-online

Mahnwache gegen Tierversuche in Essen

Macht Licht im Dunkeln der Vivisektion

Am 4. Advent, 22.12.2013 fand die jährliche, traditionelle Mahnwache gegen Tierversuche »Macht Licht im Dunkeln der Vivisektion« in Essen statt. Wir waren natürlich auch dabei !

Macht Licht im Dunkeln der Vivisektion

Grausame Folter ist allgegenwärtig. Menschen und Tiere sind die Opfer! Die Aktion „Macht Licht im Dunkeln der Vivisektion“ wendet sich gegen das Leid tausender Tiere, die täglich im Tierversuch „verbraucht“ werden. Diese gequälten und getöteten Tiere dürfen wir nicht einfach vergessen, wir müssen ihr Schicksal ins Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit rücken. Mit einer symbolischen Lichterkette möchten wir der Tiere gedenken! Wir laden Sie ein uns dabei zu unterstützen.

Laut Bundeslandwirtschaftsministerium wurden 2012 in deutschen Labors 3.080.727 Tiere (Mäuse, Ratten, Fische, Vögel, Kaninchen, Hunde, Katzen, Schweine und Affen) eingesetzt.

IMG_0231Gegenüber 2011 wurden über 160.000 Tiere mehr verbraucht. Tierversuche sind grausam und enden immer mit dem Tod der Tiere, an denen jede Substanz in Medizin, Haushaltsmitteln und Hautpflege getestet wird. Auch für Rüstung und Abwassergebühren müssen sie leiden. Die Methode Tierversuch wird von vielen Ärzten und Wissenschaftlern aufs Schärfste kritisiert und als sinnlos und irreführend bezeichnet: Jahr für Jahr werden Mittel vom Markt genommen, weil sich bei Menschen Nebenwirkungen – nicht selten sogar tödliche – eingestellt haben. Gern geben wir Tipps, wie Sie im Tierversuch getestete Produkte meiden.

Organisation:
Tierversuchsgegner Mülheim an der Ruhr
Tierrechtsgruppe die ratten
Tanja Hintz, Hummelshagen 28, 45219 Essen u. Birgit Grümmer, Mülheim

Tierschützer: Mahnwache vor dem Zirkus (wz-newsline)

Zirkus Probst – Krefeld

onlineImageKrefeld. Am Premierenabend des Weihnachtscircus’ hielten Tierschützer eine Mahnwache gegen die Dressur und Haltung von Zirkustieren auf dem Sprödentalplatz ab. Auf einem Banner der rund 30 Tierschützer stand „Tiere zum Vergnügen, kein Vergnügen für Tiere.“ Einer der Initiatoren des Protests ist der Krefelder Sebastian Nehring. Er ist Gründer der „Antispe-Niederrhein“, einer Vereinigung veganer Tierschützer. „Wir sind für ein generelles Tierverbot im Zirkus“, erklärte Nehring.

Den Protest veranstaltete der Krefelder zusammen mit Mitgliedern von „Animal-Peace“. Reinhold Kassen ist Vorstandsmitglied der Tierrechtsorganisation. Er habe schon vor vielen Zirkuszelten protestiert. So ruhig, wie beim Weihnachtscircus der Familie Probst, sei es nicht immer. „Im Vergleich zu vielen anderen sind die Leute vom Zirkus hier sehr nett.“ Trotzdem sei er überzeugt, dass insbesondere die weißen Tiger nicht artgerecht gehalten werden können. „Es gibt keine positive Dressur bei Wildtieren. Die Tiere gehorchen, weil sie Angst vor Folter haben“, sagte er.

 „Animal-Peace“. Reinhold Kassen

Anders sieht das Zirkus-Sprecher Sven Rindfleisch: „Wir haben nichts zu verbergen. Unsere Tiere haben große Freigehege, können sich dort frei bewegen, bekommen gutes Futter und langweilen sich nicht.“ Auch der Vorwurf der Tierschützer, dass die Dressur von Wildtieren, nicht ohne Gewalteinwirkung möglich sei, sei ein Gerücht. Die Dressur laufe im Prinzip wie bei Hunden, durch
„positive Verstärkung“, ab. Anstatt eines Leckerlis bekämen die Tiger natürlich Fleisch zur Belohnung. pasch

mit Umfrage – Sind Sie für Wildtiere im Zirkus?  >>>

wz-newsline >>>

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