Monatsarchiv: März 2013

tierhilfe e.V. fordert konsequentes Vorgehen gegen Sodomie

tierhilfe e.V. gegen Sodomie

Sodomie, also der Sex mit Tieren, ist seit der Strafrechtsreform 1969 nicht mehr illegal. Dies soll durch eine Novelle des Tierschutzgesetzes geändert werden. Der Tierschutzverein “ tierhilfe e.V. Strasburg ” befürchtet, dass dies nicht genügt, um Tiere vor sexuellem Missbrauch zu schützen.

Der Sex mit Tieren, Sodomie oder auch Zoophilie genannt, ist seit der Strafrechtsreform im Jahr 1969 nicht mehr illegal. Lediglich wer einem Tier erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt oder sich an dem Tier eines Anderen vergeht, macht sich strafbar.

Der sexuelle Missbrauch eines Tieres oder eine auf sexuelle Gefügigkeit ausgerichteten „Erziehung“ sind hingegen nicht illegal.

Dies soll sich bald ändern. Die von Bundestag und Bundesrat beschlossene Novelle des Tierschutzgesetzes sieht auch ein Verbot von sexuellen Handlungen an Tieren vor.

Aus Sicht des Tierschutzvereins “tierhilfe e.V.” reicht dieses Verbot nicht aus um Tiere tatsächlich vor sexuellem Missbrauch zu schützen, denn naturgemäß findet dieser im Verborgenen statt. Der Nachweis eines sexuellen Missbrauchs ist entsprechend schwer zu führen und so wird sich auch die Verurteilung von Tätern schwierig gestalten.

Entsprechend sicher fühlen sich trotz der Novelle des Tierschutzgesetzt anscheinend auch die Zoophilen. Im Internet werden in diversen Foren Tipps ausgetauscht, über die „Beziehung“ zum tierischen Partner berichtet oder für Toleranz geworben, wie auf der Seite http://www.zoophiler-tierpfleger.de.

Der Tierschutzverein „tierhilfe e.V. Strasburg“ fordert ein konsequentes Vorgehen gegen Sodomie. Neben der Gesetzesänderung bräuchte es auch eine Sensibilisierung der Vollzugsbehörden und der Justiz für dieses schwierige Thema. Nur so kann aus Sicht der „tierhilfe e.V. Strasburg “ sichergestellt werden, dass das Verbot zukünftig nicht nur auf dem Papier existiert.

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SKARYSZEW DIE HÖLLE DER POLNISCHEN PFERDE!

Mahnwache gegen grausamen Sklavenhandel

01.03.2013 – Tatort Botschaft

Die polnischen Konsulate in Köln und München hatten heute bunten Besuch. Etwas anders als sonst schaute der Eingangsbereich der Diplomaten aus, da sich Tierschützer & Vertreter von Tierrechtsorganisationen vor den Toren versammelten um gegen den grausamen Pferdemarkt in Skaryszew zu demonstrieren.

„Jährlich im Februar findet in Skaryszew in Polen der größte und einer der grausamsten Pferdemärkte Europas statt. Ca 2.000 Pferde werden dort regelrecht verscherbelt, danach quer durch Europa nach Italien, Frankreich und andere Länder gekarrt, wo sie auf der Schlachtbank landen.“ (Quelle: Petitionsseite)

Die Bedingungen, unter denen die Tiere gehandelt werden, verladen werden und dann über Langstrecken in den Tod gefahren werden, könnten leidvoller nicht sein. Todesangst, Schläge und Tritte, nackte Panik, entkräftetes Wiehern und stilles Leiden, furchtbare Verletzungen bis hin zu vielen tödlichen „Unfällen“ sind Alltag der Schlachttransporte wie auch der Umschlagplätze „Pferdemarkt“.

Polnische Tierrechtler und Tierschützer kämpfen verzweifelt seit Jahren gegen diesen Markt. Auch in diesem Jahr vom 17.-18.Februar 2013 fand in Skaryszew eine Großdemo direkt auf dem Marktplatz statt.

     

Die Mehrheit der Pferde die dort verkauft wurden lebt nun nicht mehr. Sie starben entweder auf den grausamen Transporten oder in den Vorhöfen der Tierhölle, dem Schlachtraum. Die Transporte rollen weiter und wöchentlich gibt es andere Märkte, weitere Umschlagplätze und nachgezüchtetes „Lebendmaterial“ für die Todesfahrten.

animal-peace Tierhof war heute selbstverständlich auch in Köln zugegen und unterstütze die Demonstration gegen den (nebst dessen illegal geführten) Todesmarkt von Skaryszew.

„Der Druck auf die polnischen Politiker muss weiter erhöht werden und es ist ungemein wichtig, dass nicht nur in Polen vor Ort demonstriert wird. Wie bei vielen anderen Themen auch, kennt Tierrecht ebenso wenig keine Grenze wie Wasser….und jeder sollte die Möglichkeit nutzen seine Stimme für die Tiere zu erheben. Ob Stierkampf, Robbenjagden, Zirkusunternehmen, Todestransporte, Versuchsanstalten, Orang-Utanhandel, Tanzbären oder was auch immer: für Tierschutz & Tierrecht gibt es weder „Grenzen“ noch „Ausland“. Es gibt Nichts, was uns Nichts anginge, solange es Tiere gibt die leiden. Hier, in Polen oder sonst wo. Und jeder Politiker vor Ort sollte wissen, dass es uns gibt. Überall.“ kommentiert Reinhold Kassen, Leiter von AP Tierhof den Besuch vor dem polnischen Konsulat.

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Unbemerkt blieb die Aktion natürlich nicht und auch der Konsul wich einem Gespräch mit den Demonstranten nicht aus. Ein gutes Zeichen, wie wir finden. Wir wurden gehört.

Und sie werden wiederkommen, die Demonstranten, solange es solche Märkte wie das Blutbad in SKARYSZEW gibt. Bitte helft uns und den Tierrechtlern vor Ort, weiterhin druck auszuüben. Jede Stimme zählt!

 

„STOP SKARYSZEW – PIEKLO POLSKICH KONI!“

Stoppt Skaryszew – die Hölle der polnischen Pferde.

 

Die Petitionsseite:

https://www.change.org/de/Petitionen/stoppt-grausamen-pferdemarkt-in-skaryszew-polen-pieklo-polskich-koni

 

TV-Beitrag zum Thema:

http://www.sat1.de/tv/akte/video/polnischer-pferdemarkt-clip#MTM2MTM2MDEzMzkyN3wyMTcwMjEzfHMx