Kurze Verschnaufpause für animal-peace Tierhof und Rüsselheim e.V.

Der Anfang ist gemacht…

Und nun?

animal-peace Tierhof  feiert, bedankt sich, bittet um Entschuldigung, reflektiert und wird zu gegebener Zeit an den richtigen Stellen die konstruktive Kritik äußern, die der teils katastrophale und gefährliche Verlauf dieser Schweinerettung auch verdient hat.

 

noch einmal zurück schauen...Schwer war die Angelegenheit allemal. Nach vielen Wochen des Ärgers, des Bangens, des Lösens von unzähligen Problemen und auch des ständigen Reagierens auf unglaubliche Grabenkämpfe in gewissen Foren, sozialen Netzwerken sowie auch im teils zerrütteten Rüsselheim-Team selbst, ist es nun endlich gelungen die Tiere an einen schweinegerechten Ort zu verbringen. Dort können sie endlich ein Leben als Schwein führen – und das dauerhaft unter kompetenter Betreuung. Wir hoffen sehr, daß die Tiere nun Ruhe haben vor dem Dilettantentango der letzten Wochen, der sie fast noch das Leben gekostet hätte.

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Dilettanten-Tango…was oder besser wen zählen wir dazu? Zum einen sicherlich Einzelpersonen, die aus niederen Beweggründen die Rettungsaktion mit allen Mitteln verhindern wollten und irrsinniger Weise sowohl aus dem Rüsselheim-Umfeld selbst kamen oder auch von außen hinzukamen. Die internen Störungen kann AP Tierhof nur noch als geradezu desaströs bezeichnen – und in Zukunft als nicht mehr hinnehmbar verurteilen.

schweinehirtenteamwork ))Weiterhin waren das größte Problem der Rettung wohl die vielen verschiedenen Gruppierungen der Beteiligten selbst, welche ganz sicher ein gutes Herz und ein lobenswertes Ziel hatten, aber als „Freizeit-Tierschützer“ einer solchen Größenordnung nicht ansatzweise gewachsen waren. Man kann durchaus sagen: Man war von Beginn an zu schlecht aufgestellt. animal-peace Tierhof hatte sich daraufhin für die Schweine und auch für eine überaus bemühte und kämpferische Doris Rauh ins Zeug gelegt, um die Rettung zu dem zu machen, was die Schweine und auch das gute Motiv verdient hatten. Das ist uns nicht in allen Punkten gelungen.

Last but not least darf man die besondere Aufmerksamkeit mancher Unbeteiligter nicht vergessen. Die teils unglaublichen Intrigenspinnereien aus gewissen altbekannten Foren und sozialen Netzwerken, sowie einer selbsternannten Gossenschreiberin mit ausgeprägter, narzisstischer Artikelsucht, waren im Zusammenschluss nicht wirklich hilfreich, einen kühlen Kopf zu bewahren. Sie waren und sind allerdings zu vernachlässigen, da weitaus unbedeutender als sie selbst von sich glauben. Wir nehmen schlicht zur Kenntnis, daß Unruhe wohl gestiftet wurde, aber der dort beheimatete niedere Charakter erwartungsgemäß derart offensichtlich gestaltet wurde, dass er wenig Gefährdendes hervorbringen konnte. Trotzdem danken wir mit einem diabolischen Grinsen für die stetige Aufmerksamkeit und hoffen dass die verspeisten Tonnen an Popcorn wenigstens vegan waren. Man darf sich jetzt ruhig wieder dem eigenen Leben widmen (wohlwollender Tip am Rande).

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Uns wird derzeit oft die Frage gestellt ob wir nun die gesamte Aktion für einen Erfolg halten. Die Leitung von animal-peace Tierhof kann dazu vorläufig nur „JEIN“ sagen.

 

Menschen auf die während der ganzen Zeit verlass war, gab es auch...Einerseits haben wir mit wirklich wunderbaren Menschen arbeiten können, die mit uns zusammen nicht locker gelassen haben. DANKE dafür an Euch alle!

Andererseits wissen wir darum, daß der Erfolg sich an der Zukunft messen lassen muss. Eine Rettung alleine ist erst der Anfang. Die Zeit wird also erst noch zeigen, wie gut man sich aufstellen kann, wie effektiv man für die Tiere arbeiten kann, wie souverän man mit Problemen und Öffentlichkeitsarbeit umgeht und wie gut man aus den durchaus groben Fehlern und Fahrlässigkeiten gelernt hat.

Tierschutz ist keine Freizeitveranstaltung und kein Hobby. Tierschutz ist eine enorm verantwortungsvolle Aufgabe, der wir uns gerne auch weiterhin mit Rüsselheim e.V. stellen würden um das Leben der Tiere zu sichern und das Projekt erfolgreich werden zu lassen.

Wir werden unsere Bereitschaft zu einer weiteren Zusammenarbeit mit Rüsselheim e.V. jedoch überdenken müssen, da wir den bisherigen Umgang mit Aufgaben und Konflikten, Problemen und der gesamten Desorganisation der Beteiligten wie auch Verantwortlichen nicht gewohnt sind und uns auch nicht daran gewöhnen wollen. Wir sind uns jedoch sicher, dass man sehr gut gemeinsam arbeiten kann, wenn man sich auf einen professionelleren Charakter einigen kann – sicherlich auch wünschenswert für Rüsselheims Vorstand Doris Rauh, welche in den letzten Wochen wirklich zu leiden hatte, erstaunlicher Weise auch unter den eigenen Leuten.

Um Entschuldigung möchten wir jene bitten, die an ebenso wichtigen Projekten arbeiten und von AP Tierhof normalerweise mehr Aufmerksamkeit gewohnt sind sowie verdient haben. Wir haben unsere eigenen Projekte und Arbeitsbereiche für eine Zeit hinten anstellen müssen und sind dankbar für die Geduld, die uns dahingehend entgegengebracht wurde.

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D-Tango ))Unser besonderer Dank hinsichtlich der ersten schweren Etappe gilt vielen Menschen, die sich stark gemacht haben für eine gute Lösung. Dazu gehören u.a. die Besonnen unter den Rüsselheimern, die eigenen AP-Leute und deren wunderbare Unterstützer, die Spender und Paten, die sich nicht verunsichern ließen und die paar wenigen wirklich soliden Medienfachleute, die ihre Arbeit wirklich ernst genommen haben.

Unser Dank gilt einigen beratenden Fachleuten und Veterinärbeamten, ganz besonders aber dem Verantwortlichen vor Ort, Herr Thiele, der trotz unterschiedlicher Ansichten fair/sachlich gearbeitet hat und ganz sicherlich über seinen Beruf hinaus für das Wohlergehen der Tiere eingetreten ist.

Unser Dank gilt der Rüsselheim-Vorsitzenden Doris Rauh, welche viel Kritik einstecken musste – teils berechtigt, teils unberechtigt – und doch weiter an der Seite der Tiere jederzeit  ihrer Verantwortung gerecht wurde. Sie nimmt eine große Herausforderung an und kann unter gewissen Voraussetzungen jederzeit mit der Unterstützung von AP Tierhof rechnen. Wir danken nebst dessen einem jungen Mann, welcher seit Weihnachten trotz der eher schwierigen Bedingungen jeden Tag hart für die Tiere gearbeitet hat und sich bemühte eine optimale Versorgung sicher zu stellen.

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Wir möchten uns auch bei den konstruktiven Kritikern bedanken, die wertvolle und faire Denkanstöße gegeben haben. Den Niederen unter den Kritikern, die sich eher beschämender Hetze hingaben sei mit auf den Weg gegeben: „Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.“

(Johann Wolfgang von Goethe)

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Wir schließen den Auftakt des überaus großen und einzigartigen Projektes mal bewusst mit Maybrit Illners Worten: „Ich wünsche viel Freude beim Vermehren der gewonnen Einsichten“ – und verabschieden uns damit ins Wochenende.

Ab Montag geht es dann um die Aussichten!

 

Rüsselheim hat eine Zukunft, soviel steht fest. Und das ist gut so.

 

 

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Altmark Zeitung

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2013 01 25  Schweinedrama endet heute

2013 01 19  Die ersten Tiere sind weg

2013 01 18  Saukalt Landkreis fordert 15 Grad

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