Samstag, 08.12.2012. – Tatort Jagdmesse in Hannover

Und da waren sie wieder…

 

Unsere drei Probleme…

 

IMG_29921. Es gibt Europas größte Jagdmesse in Hannover immer noch…(vollkommen unverständlich für intelligente Menschen mit einem ethisch-moralischen Bewusstsein)

 

2. Es gibt wieder erfrorene Füße beim Demonstrieren

 

3. Es wird trotz jahrelanger Arbeit der unzähligen Jagdgegner weiter auf Tiere geschossen

 

…nichts desto trotz wächst auch in der Bevölkerung ein gesundes Unwohlsein bzgl der Jagd und ihrer verlogenen Lobby. Jahrelange Aufklärungsarbeit vieler verschiedener Wissenschaftler, Tierrechts-, Tierschutz- und Artenschutzorganisationen haben dazu geführt, dass der ehrenwerte, traditionsschwangere Gang des Jägers in den Wald in unserer Gesellschaft kritischer beleuchtet wird. Die Jagdlobby hat mittlerweile unglaublich viel zu tun um ihr blutiges Handwerk zu bewerben – und macht auch vor Märchenstunden in Schulen und Kindergärten nicht halt.

Die große Jagdmesse in Hannover war wieder eine gute und wichtige Gelegenheit der Öffentlichkeit zu zeigen was hinter der Fassade der lodengrünen Trachtenwelt geschieht – ein nicht endender, blutiger Krieg gegen wehrlose Tiere.

Von modernen Waffen bis Fallenjagd, von buchbaren Abschüssen im Bereich der Trophäenjagd bis Pelzmode, von Hundezucht bis Trachten war in Hannover wieder alles vertreten was mit der millionenfachen Tötung von Wild- oder Zuchttieren sein Geld verdient. Die Jagd ist ein gutes Geschäft, nach wie vor.

 

Wir zielen auf die Jagd

 

Tierrechtler, angeschlossene Vereine/ Tierschutzgruppen und Kooperationspartner haben mittels einer Demonstration vor den Toren der Messe auf das „Verbrechen Jagd“ aufmerksam gemacht. Ziel war es, den Besuchern, Bürgern und auch der Politik erneut aufzuzeigen, dass es sich bei der Jagd weder um ein schützenswertes Brauchtum noch um eine unter dem Gesichtspunkt des Naturschutzes notwendige Hege handelt. „Die Jagd ist das letzte Reservat straflosen Lustmordes“ – sie ist weder ökologisch wertvoll, noch ethisch vertretbar, weder zeitgemäß noch gerecht – und genau das lässt sich beweisen. Der mittlerweile gefährlich hohe Image-Schaden, den Jagdlobbyisten händeringend weiter zu verhindern versuchen, kommt nicht von ungefähr.

Trotz kalter Füße war es ein wahres Vergnügen, dem Mob der Tötungsfetischisten eine deutliche Botschaft zu senden. Der Widerstand wächst – sowohl bei Tierschützern, als auch bei Bürgern und Wissenschaftlern, die sich schon längst nicht mehr so leicht ins Bockshorn jagen lassen wie die Lodenfraktion es gerne hätte. Ron Meyer, Tierrechtler aus Osnabrück, Organisator und Veranstalter der Demo hatte keine Mühen gescheut, Menschen zusammen zu bringen und eine bunte, mit aufwändigem Infomaterial bestückte Gegenveranstaltung zu kreieren, die auch für die Pressevertreter keine Wünsche übrig ließ. Vor dem Eingang der Messe wurden die Besucher mit Flyer, Transparenten und guter Laune begrüßt.

 

Auch wir, Reinhold Kassen, Leiter von animal-peace Tierhof & sein Team, waren wieder vor Ort um dem letzten Reservat straflosen Lustmordes seinen Gegenwind zu verpassen. „Wir haben sehr gerne die Demonstration von Ron Meyer und seinen Mitstreitern besucht und danken ihm für seine wunderbare Vorarbeit. Es ist nach wie vor wichtig überall dort zu sein, wo die Jagdlobby ihrem mörderischen Handwerk nachgeht. Sowohl in den Wäldern als auch an den Orten wo für das millionenfache blutige Leid geworben wird. Die Jagd ist Nichts anderes als ein blutiges Schlachtfeld. Und am Ende hängen die Überreste der Opfer als Trophäen an den Wänden. Wie heruntergekommen kann fehlende Moral noch aussehen? Ein schutzloses Leben in ein blutendes, gehetztes Bündel Leid zu verwandeln ist doch ein Verbrechen! Was sollte sonst ein Verbrechen sein? Wissen Sie, Gegner der Jagd wird man nicht aus Langeweile, sondern weil man die dunkle Wahrheit über sie kennt.“

 

 

Und so bleibt nach dieser Messe auch Nichts anderes zu sagen als:

 

Alle Jahre wieder…..

 

Wir sehen uns bei der nächsten Jagdmesse!

 

Bis umgesetzt ist was längst überfällig ist: das Ende der Jagd auf Tiere!

 

 

Der Nachmittag nach der Messe

 

…war einfach nur göttlichst. Ein wunderschön inszenierter und liebevoller bewirtschafteter veganer Weihnachtsmarkt entschädigte für die üblen Begegnungen und Aussichten auf dem Messegelände. In der Stadt Hannover wurden Tierrechtler und Tierschützer, Anti-Jagd-Demonstranten und jeder interessierte Bürger mit Leckereien aus der veganen, tierleidfreien Küche umsorgt…es gab heiße Getränke gegen kalte Demo-Füße, jede Menge Infos über Tierrecht & Tierschutz und tolle Gespräche mit Gleichgesinnten.

 

Auch dafür ein herzliches Danke an alle Beteiligten, die damit dem Tag noch eine Genuß-Note der ganz besonderen Art gegeben haben!

 

Wir freuen uns aufs nächste Mal

 

 

„Wo Recht zu Unrecht wird – wird Widerstand zur Pflicht“  …immer wieder!

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