Monatsarchiv: März 2012

TNZ TV März 2012

Tier – Natur – Zukunft

TV MAGAZIN

Im März berichten wir über den Kampf der INITIATIVE GEGEN WELPEN-DISCOUNT, die Kaufhauskette Galeria Kaufhof, die klammheimlich wieder Pelz ins Sortiment aufnehmen wollte und ein grosses Thema der Sendung ist das Leiden der Fische.

Die Pelzfarmen Borken und Hörstel müssen schließen….))

Natürlich gibt es wieder News, Tipps vom Tierarzt, Berichte von Aktionen und unser Chefsatiriker Heinz Brobaschinsky begeht Tierversuche.

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Deutscher Tierhilfe Verband rät…

Zu Ostern gilt besonders: Augen auf beim Eierkauf!

Zwar ist seit dem 01.01.2010 die Haltung von Legehennen in herkömmlichen Käfigbatterien bundesweit verboten. Doch dies bedeutet keineswegs, dass sich in den Regalen nun keine Käfigeier mehr finden. Gerade zur Osterzeit werden Unmengen ausländischer Eier als gefärbte Ostereier verkauft – der Eierstempel, an dem der Kunde erkennen kann, welcher Haltungsform das Ei entstammt, findet sich hier nicht. Damit wird nicht nur Tierquälerei unterstützt, sondern auch ein gesundheitliches Risiko akzeptiert.

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Die Stempelpflicht gilt nur für Frischeier; da gefärbte Eier aber schon vor dem Färben gekocht werden, zählen sie zum Ärger vieler Verbraucherschützer zu den verarbeiteten Eiern und müssen keinen Stempel tragen. Weil sie in der Produktion die geringsten Kosten verursachen, werden deshalb hier meist Eier aus Käfighaltung verkauft. Hühner in Käfigbatterien fristen ein erbärmliches Dasein, dennoch galten ihre Eier lange als unbedenklich für Verbraucher. Eine Gefahr wurde jedoch mit dem kürzlich aufgedeckten Dioxinskandal offenbar: Durch chemische Beisätze im Futter der Tiere können unbewusst oder – wie zu Beginn des Skandals – sogar bewusst für den Menschen gefährliche Bestandteile in die Nahrungskette gelangen. Ein Futtermittelproduzent hatte verunreinigte Industriefette zu Futtermittel verarbeitet und so ganz bewusst Verbraucher gefährdet. Zwar sind die gesundheitsschädigenden Folgen des Dioxins im Futter noch nicht gänzlich bekannt. Verbraucherschützer sprachen jedoch angesichts massiv überschrittener Grenzwerte Warnungen aus, was zu einem Massenansturm auf Bioeier führte. Eier mit dem Biosiegel sind weitestgehend vor Verseuchungen geschützt, da die Legehennen nur ökologisch erzeugtes Futter bekommen. Lediglich ein zu vernachlässigender Anteil von 5% der Bestandteile darf aus konventioneller Produktion stammen, und auch dies nur, wenn kein ökologisches Äquivalent verfügbar ist. Der Eierstempel, den frisch verkaufte Schaleneier seit 2004 in der EU tragen müssen, ist für verantwortungsbewusste Verbraucher eine Hilfestellung bei der Kaufentscheidung:  Mit einem Code gibt er Aufschluss über die Haltungsform der Legehennen. Die erste Ziffer des Stempels, noch vor dem Kürzel des Erzeugerlandes und der Kennnummer des Hofes, gibt an, ob das Ei aus Käfighaltung (3), Bodenhaltung (2), Freiland- (1) oder Biohaltung (0) stammt.

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Die Käfighaltung in Deutschland darf mittlerweile nur noch in Kleingruppenhaltung stattfinden, die Tiere bekommen hierbei keinerlei Auslauf; Hühner in Bodenhaltung dürften immerhin frei im Stall herumlaufen, doch meist ist kein Platz dafür da, denn die Hühnerhalter stopfen die Ställe häufig sehr voll. Freilandhühnern muss ein Mindestmaß an Auslauf zur Verfügung stehen, Biohühner werden zudem nach ökologischen Standpunkten gehalten und gefüttert. Der Absatzanteil von käfiglosen  altungsformen befindet sich seit der Einführung der Stempelpflicht auf dem Vormarsch; doch immer noch stammt ein  eträchtlicher Teil der verbrauchten Eier aus der Käfighaltung. Dies liegt vor allem daran, dass in Back- und Teigwaren aufgrund der niedrigeren Kosten – und wegen der fehlenden Verpflichtung zur Herkunftsangabe auf dem fertigen Produkt – überwiegend Käfigeier verarbeitet werden; dass jedoch auch Ostereier von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen sind, wissen viele Verbraucher nicht. Die traditionelle Legebatterie ist in Deutschland nun verboten, im europäischen Ausland jedoch noch erlaubt. So finden sich unter den gefärbten Eiern vor allem Käfigeier aus dem Ausland – und Eier aus der deutschen Kleingruppenhaltung, die ebenfalls zur Käfighaltung zählt und von Tierschützern als nicht artgerecht eingestuft wird. Nach offiziellen Angaben des Bauernverbandes macht der Anteil deutscher Eier insgesamt nur noch knapp mehr als die Hälfte aller verkauften Eier in Deutschland aus.

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Wer also sichergehen möchte, die hierzulande bereits verbotene Käfighaltung nicht zu unterstützen, sollte keine Ostereier im Supermarkt kaufen. „Die Käfighaltung von Legehennen, ob in Einzelkäfigen oder ‚Kleingruppen‘, ist nicht artgerecht, da die Tiere weder Platz zum Scharren und Picken noch zum Sandbaden haben“, erklärt Michael Freitag, Mitarbeiter der Öffentlichkeitsarbeit beim Deutschen Tierhilfe Verband. „Auch die Kleingruppenhaltung ist nur Augenwischerei. Hier hat ein Huhn knapp 800 statt 550 cm² zur Verfügung – kaum mehr als ein DIN-A-4-Briefbogen. Am tierquälerischen Aspekt der Käfighaltung hat sich wenig geändert.“ Besonders deutlich wird dies am Vergleich mit der ökologischen Haltung von Legehennen: Ein Huhn in Biohaltung hat 4 m² zur Verfügung. Daher unser Tipp: Gefärbte Ostereier im Bioladen oder frische Eier aus Bio- oder Freilandhaltung kaufen und selbst färben, zum Beispiel mit Rote Beete, Fliederblüten, Petersilie oder Karotten.

Tierschutzbündnis startet ungewöhnliche Aufkleber-Kampagne

Aufkleber-Kampagne: „Werde zum Lebensretter – iss kein Kaninchenfleisch“

Das Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“ (Deutscher Tierhilfe Verband e.V. ist offizieller Partner vom Bündnis) startet eine Aufkleber-Kampagne.  Mit einer ungewöhnlichen Aufkleber-Kampagne macht das Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“ auf das Leiden der Mastkaninchen in deutschen Käfigmastbetrieben aufmerksam.

Ab sofort können die Aufkleber mit dem Titel „Werde zum Lebensretter – iss kein Kaninchenfleisch“ kostenlos über die Website http://www.kaninchenmast.info bezogen werden. Stefan Klippstein, Sprecher des Bündnisses, erklärt die Aktion: „Wir versprechen uns davon, dass die Aufkleber an allen möglichen und unmöglichen Orten Blicke auf sich ziehen und für Aufmerksamkeit sorgen. Die Tierquälerei der Kaninchenmast soll ans Licht der Öffentlichkeit gebracht werden, damit jeder sieht, was er mit dem Kauf von Kaninchenfleisch unterstützt.“ Nachdem vor einigen Jahren bereits mehrere Lebensmittelketten Kaninchenfleisch ausgelistet hatten, als durch TV-Beiträge von Tierschützern die Haltungsbedingungen der Tiere erstmals öffentlich gemacht worden waren, ist es nun wieder ruhiger geworden um die Kaninchenmast. Das Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“ setzt daher seit einigen Monaten verstärkt auf Öffentlichkeitsarbeit. So sorgte erst vor kurzem eine Veranstaltung in Berlin für Aufsehen, im Rahmen derer Tierschützer der verantwortlichen Ministerin Ilse Aigner 5.000 rote Herzen überreicht hatten: Jedes einzelne steht für eine Stimme, mit der die Online-Petition des Bündnisses unterzeichnet wurde. Den Online-Protest, der voraussichtlich noch bis Ende des Jahres läuft, finden Sie hier: http://www.kaninchenmast.info/wp/protestaktion-aigner/

Die Aufkleber der neuen Kampagne können Sie gegen Erstattung der Portokosten kostenfrei bestellen. „Wir erhoffen uns eine möglichst breite Verteilung der Sticker, daher stellen wir sie kostenlos zur Verfügung“, so Klippstein abschließend. Link zum Bestellen: http://www.kaninchenmast.info/wp/werd-zum-lebensretter-%E2%80%93-iss-kein-kaninchenfleisch/

Die INITIATIVE GEGEN WELPEN-DISCOUNT lädt ein

Große Informationsveranstaltung am 14.04. 2012 in der Duisburger City

Seid dabei  –  bekennt Farbe  –  zeigt Flagge

AB AUF DIE STRAßE !

Es ist soweit. Ein neuer Veranstaltungstermin steht fest und wir möchten mit all unseren Kooperationspartnern, mit allen Tierschützern & Bürgern und mit den großen Verbänden & Vereinen ein erneutes Zeichen gegen den Welpendiscount setzen. Eine Zusammenarbeit ist hinsichtlich der skandalösen Vorgänge bei Zajac und weiteren Welpenhändlern so wichtig wie nie. Die INITIATIVE GEGEN WELPEN-DISCOUNT würde sich sehr freuen Euch als Teil der großen Informationsveranstaltung gegen den Welpenhandel zu begrüßen. Jeder einzelne Welpendiscount-Gegner ist nun wichtig. Geplant sind Infostände der beteiligten Verbände/ Organisationen und eine begleitende Mahnwache. Ebenso gibt es für die Vertreter der großen Verbände/ Vereine die Möglichkeit öffentliche Vorträge zu halten und Interviews zu geben, da wir mit der dafür nötigen Technik vor Ort sein werden.

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Als Organisator dieser Veranstaltung ist es unser Ziel, so viele Menschen & Medienvertreter wie möglich zu erreichen um erneut auf die skandalösen Zustände aufmerksam zu machen. Eine laute Demo mit Schrei-Charakter wird es bei uns nicht geben. Der Sinn dieser Veranstaltung ist klar definiert: Aufklärung, Informationsplattform bieten und Geschlossenheit zeigen. Dafür braucht es nicht nur Publikum & jeden einzelnen Demonstranten, sondern eine Auswahl an guten Organisationen, die bereit sind mit uns Ihre Arbeit zu diesem breit gefächerten und hart umkämpften Thema vorzustellen.

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Da uns ein reibungsloser Ablauf am Herzen liegt und eine gewisse Planungsarbeit notwendig ist, bitten wir die Vereine/ Verbände/ Organisationen um eine Zusage incl einer Vorstellung der Mitarbeit. Ob Infostand, Vortrag, Unterschriftenaktion oder Banner-Demonstration, Kunstprojekt oder anderweitige Vorschläge der Teilnahme – wir haben ein offenes Ohr und freuen uns auf Eure Zusage.

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Termin: 14. April 2012 , von 12- 16 Uhr in der Duisburger Innenstadt

Sprechen Sie uns an:

Koordination:

Reinhold Kassen

Mobil: 0151- 42318339

Email: info@animal-peace.net

Web: www.reinholdkassen.de

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INITIATIVE GEGEN WELPEN-DISCOUNT

http://www.welpen-discount.info/

 

FACEBOOK

https://www.facebook.com/Initiative.gegen.Welpen.Discount

 

Kampagne gegen Wühltischwelpen – Offene Gruppe

https://www.facebook.com/groups/314106415306716/

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DER BRENNPUNKT IN DUISBURG

DIE AKTE ZAJAC

Welpenverkauf im größten Zoofachgeschäft der Welt
Seit Jahren steht die Duisburger Tierhandlung „Zoo Zajac“ in der Kritik von Tierschützern. So verkauft das Geschäft Wildtiere, die für die Privathaltung nicht geeignet sind, und hat auch mit dem Grundsatz gebrochen, dass Katzen nicht in Zoohandlungen verkauft werden. Jetzt ging Tierhändler Zajac noch einen Schritt weiter und stieg in den Handel mit Hundebabys ein. Bislang hat der Verkauf von Hunden in stillschweigendem Übereinkommen im Zoohandel nicht stattgefunden – nun bricht Zoo Zajac diese Selbstverpflichtung. Rund eine halbe Million Euro hat er dafür investiert, in der Hoffnung auf lukrative Geschäfte.
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Die Gründung der INITIATIVE GEGEN WELPEN-DISCOUNT – DIE Kampagne gegen Wühltischwelpen !

Die Gründung der INITIATIVE GEGEN WELPEN-DISCOUNT vor nun genau einem Jahr war die deutliche Antwort an Zajac. Unter der Leitung der animal-peace Medienkoordination wurde im Laufe der Demonstrationsveranstaltungen eine Initiative gegründet, welche mit immer mehr Kooperationspartnern einem steigenden Wachstum unterliegt. Ethik schafft Größe – in diesem Fall wortwörtlich.
Ziel des Bündnisses ist also nicht weniger als das Verbot des gewerblichen Verkaufs von Hunden und Katzen in Zoohandlungen. Zoo Zajac ist somit nur einer von vielen Gegnern der Initiative.
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Die Vertreter gegen „Wühltischwelpen“ –  viele Vereine, ein Ziel!

Viele namhafte Organisationen beziehen deutlich Stellung gegen den weit verbreiteten Welpenhandel. Das dafür gegründete Bündnis „Initiative gegen Welpendiscount“ sieht es an dieser Stelle bewusst als ihre Aufgabe an, die Bemühungen der verschiedenen Organisationen aktiv zu bündeln. Gemeinsam gegen Zajac bedeutet: gemeinsam den Welpenhandel im Keim zu ersticken. Mit den über 15.000 Mitgliedern der angeschlossenen Vereine, mit vielen weiteren Tierschutzorganisationen sowie Kooperationspartnern und nicht zuletzt mit jedem entschlossenen Duisburger Bürger möchten wir es schaffen, dem Geschäft mit Welpen nachhaltig und effektiv die Stirn zu bieten. Die Deutschen geben im Jahr ca. 5 Milliarden Euro für ihre Hunde aus. Der Kuchen, an dem verdient wird, ist somit sehr groß und verspricht hohe Erträge. Da bleibt die Moral schnell auf der Strecke.

Animal Peace am MEATOUT-DAY

Meatout 2012 in München

Bei strahlendem Sonnenschein wurden die Münchner Passanten
und Passantinnen in erster Linie über Fleischkonsum und dessen
Folgen aufgeklärt.
Aber auch andere Tierrechtsthemen, wie etwa unsere INITIATIVE GEGEN WELPEN-DISCOUNT, das Töten der Straßenhunde in der Ukraine, der Milch- und Eierkonsum oder Wildtiere in Zoos und Zirkussen, waren Gegenstand  zahlreicher Gespräche und Diskussionen.
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Zusätzlich lud das angebotene Infomaterial die Leute dazu ein, sich daheim noch umfangreicher zu erkundigen.
Zum Bühnenprogramm trug die Tierrechtsinitative mit einer veganen Kochshow bei, die begeistert vom Publikum aufgenommen wurde.
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Wir blicken auf einen schönen und  erfolgreichen Tag, den wir mit vielen anderen Gruppen gestalten durften, zurück und freuen uns schon auf den nächsten Meat-Out-Day.
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animal-liberation = animal-peace
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