Monatsarchiv: August 2011

TNZ – Tier Natur Zukunft 08.11

DIESMAL :  ZOO-ZAJAC !

TV Sendungen 2011

  08/11

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INITIATIVE GEGEN WELPEN-DISCOUNT – Banner Aktion

Kampagne gegen Wühltischwelpen!

Wir machen mobil!

SUPPORT !

Liebe Tierschützer, Tierrechtler, Hundefreunde

Wir möchten Euch bitten Euch an unserer gemeinschaftlichen Online-Aktion zu beteiligen.

Ziel der Banner-Aktion ist es auf so vielen Tierschutz- und Hundeschutzseiten wie möglich ein Zeichen gegen Zajac zu setzen, um dem tierschutzwidrigen Verhalten des Zoo Zajac auf einem weiteren Weg die Stirn zu bieten. Das Thema Welpendiscount in Zoofachgeschäften muss weiterhin in die Öffentlichkeit getragen werden.

Helfen Sie bitte mit und setzen das Banner mit auf Ihre Homepage.

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Die Initiative

Die Gründung der „Initiative gegen Welpendiscount“ ist die deutliche Antwort an Zajac. Es ist uns eine Freude mitteilen zu können, dass aus einer anfänglichen Informationskampagne gegen Zajacs Vorhaben eine schlagkräftige Initiative entstanden ist, die mit immer mehr Kooperationspartnern einem steigenden Wachstum unterliegt. Ethik soll Größe schaffen – in diesem Fall wortwörtlich!

Seit Jahren steht die Duisburger Tierhandlung „Zoo Zajac“ in der Kritik. So verkauft das Geschäft Wildtiere, die für die Privathaltung nicht geeignet sind. Nun geht Zajac noch einen Schritt weiter. Hundewelpen sollen in Zukunft das Geschäft zum Blühen bringen. Über eine halbe Millionen Euro hat er bereits in den Bau seines Welpensupermarktes investiert. Wenn Zajac an den Plänen des Welpenhandels kritiklos & ungestört festhalten kann, wird das weitere dubiose Trittbrettfahrer auf den Plan rufen, die sich diese tierschutzwidrige Geschäftsidee zu Nutze machen werden. Mit seiner Profitgier schafft ‚Zoo Zajac‘ die Tierschutzprobleme von morgen. Nahezu alle Tierheime sind voll und der mafiöse Handel mit Welpen hat bereits eine nicht endende Notlage verursacht.

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die Vertreter gegen „Wühltischwelpen“ – viele Vereine, ein Ziel!

Der öffentliche Druck auf Zajac steigt. Viele namhafte Organisationen wie der Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt), der Deutsche Tierschutzbund und Peta beziehen deutlich Stellung gegen Zajacs Geschäftsidee. Das freut uns sehr und wir sehen es an dieser Stelle bewusst als unsere Aufgabe an, die Bemühungen dieser verschiedenen Organisationen aktiv zu bündeln. Gemeinsam gegen Zajac bedeutet: gemeinsam den Welpenhandel im Keim zu ersticken.

Und wir sind uns sicher! Mit den über 10.000 Mitgliedern der hier angeschlossenen Vereine, mit vielen weiteren Tierschutzorganisationen sowie Kooperationspartnern … und nicht zuletzt mit jedem entschlossenen Bürger/Hundefreund können wir es schaffen, dem skrupellosen Geschäft mit Welpen effektiv die Stirn zu bieten.

Denn eines sollte Norbert Zajac sich bewusst machen: man lernt nie aus! Beginnen wir mit einem Zitat…

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„Die Welt ist kein Machwerk, und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig.“    (A. Schopenhauer)

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INITIATIVE GEGEN WELPEN-DISCOUNT

Tierschützer bewirbt sich als Nerztöter

Protestaktion vor Nerzfarm in Hörstel

Nerzfarmer unterliegt mit Einschüchterungsversuch vor Gericht

Duisburg/Hörstel, 12.08.2011. Im Rahmen einer Demonstration vor der Nerzfarm „Wijnands“ in Hörstel bewirbt sich Reinhold Kassen, von animal peace Tierhof, um einen Job als Nerztöter. Laut Betreiber der Nerzfarm reichte im Jahr 2007 seine bloße Anwesenheit, um 1300 Nerze zu Tode zu erschrecken.

Im Oktober/November findet auf der Nerzfarm „Wijnands“ die sog. „Ernte“ statt.  Bedeutet: die Nerze werden brutal getötet, um an das Fell der Tiere zu kommen. Als Tierschützer Kassen 2007 öffentlich auf die Missstände auf der Nerzfarm Hörstel aufmerksam machte und vor Ort recherchierte, beschuldigte ihn der Nerzfarmer, seine bloße Anwesenheit hätte 1300 Nerze zu Tode erschreckt. Der Nerzfarmer verklagte ihn und den begleitenden Journalisten Jan Peifer daraufhin auf eine Schadensersatzzahlung von jeweils über 22.000,00 ¤. Vor dem Landgericht Duisburg unterlag der Nerzfarmer vor wenigen Tagen mit diesem mehr als fragwürdigen Versuch, Reinhold Kassen einzuschüchtern (Peifers Prozess soll im Oktober in Bonn stattfinden, siehe auch www.nackte-wahrheit.com).

Um auf den abstrusen Einschüchterungsversuch von Seiten des Nerzfarmers aufmerksam zu machen, bewirbt sich Reinhold Kassen nun offiziell als Nerztöter. „Wenn man sich vor Augen führt, unter welch grausamen Bedingungen der Nerzfarmer die Tiere tötet, wäre ich eine humane Alternative!  Auch wenn ich mich zugegebener Maßen vor dem Spiegel gar nicht als so angsteinflößend und hässlich betiteln würde wie mir wohl unterstellt wird. Meine Kinder & Tiere sind morgens noch nie tot umgefallen, nur weil sie mir in der Küche begegneten“, kommentiert Reinhold Kassen etwas süffisant lächelnd dieses sehr ernste und traurige Thema.

„Mal ernsthaft: Wenn die Pelzlobby der Meinung ist, mich mit so einem plumpen Versuch einschüchtern zu können, dann liegt sie damit falsch. Ich werde die Tierquälerei auf Pelzfarmen weiter öffentlich anprangern – auch in Hörstel – jetzt erst recht“.

Tierschützer Kassen stützt seine Anschuldigungen vor allem mit Bildmaterial, welches die Tierhaltung auf der Nerzfarm zeigt: „In kleinen Käfigen werden die Nerze unter grausamsten Bedingungen gehalten, das ist leider bei jeder Nerzfarm in Deutschland der Fall, so auch in Hörstel.“

Die Aktion im Überblick:

Wann:    01.09.2011, 10–13 Uhr

Was:    Demonstration mit 20–40 Personen – alle tragen eine „Reinhold-Kassen-Maske“ und bewerben sich als Nerztöter. Es wird versucht, mit dem Verantwortlichen der Nerzfarm in Kontakt zu treten.

Wo:    Direkt vor der Nerzfarm „Wijnands“, Mühlenbrook 61, 48477 Hörstel-Gravenhorst

Kontakt:    Reinhold Kassen, animal peace Tierhof e.V., Mobil: 0151-42318339

Medienvertreter sind herzlich willkommen.

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animal-peace Tierhof e.V.

Medienkoordination
Reinhold Kassen

Friedrich-Alfred-Str. 182–184
47226 Duisburg
https://reinholdkassen.wordpress.com

E-Mail: info@animal-peace.net
Mobil: 0151-42318339

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Nun geht’s den Tierschützern an den Pelz

Pelztierzüchter bedroht Kamerateam und Tierschützer

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Im Zoo Magdeburg wird weiter getötet

animal-peace Tierhof begrüßt die erneute Strafanzeige gegen den Magdeburger Zoodirektor

Im Mai 2008 hatte der Magdeburger Zoodirektor schon einmal für großes Entsetzen gesorgt. Er und drei seiner Mitarbeiter (Zootierarzt Piere G und zwei Pfleger) hatten drei Tigerbabys kurz nach der Geburt getötet. Der Grund der Tötung: durch einen Gentest war ersichtlich, dass der Vater der Tigerwelpen kein reinrassiger Sibirischer Tiger ist, sondern unter seinen Vorfahren auch ein Sumatra-Tiger war. Der Zoo begründete die Tötung dementsprechend damit, dass die Tiere für die Erhaltungszucht wertlos gewesen seien und damit Platz blockiert hätten, der für reinerbige Tiere gebraucht werde. Ein unglaubliches Vergehen und aus ethischem Hintergrund schreckliches Verbrechen. Wie in vielen anderen Zoos üblich werden niedliche Tierkinder als Besuchermagneten gezüchtet und dann einfach nach Belieben getötet, wenn sie nicht länger gebraucht werden. Mehrere Tierschutzvereine, wie auch animal public und Peta erstatteten sofort Strafanzeige gegen den Direktor und seine Mitarbeiter – animal-peace Tierhof berichtete und unterstützte diese notwendige Aktion.

Im Juni 2010 befand das Gericht die Angeklagten dann für schuldig im Sinne der Anklage und verurteilte sie zu hohen Geldstrafen, ausgesetzt auf Bewährung. Nun sind Perret und seine Mitarbeiter wieder aufgefallen, sie entsorgen erneut Tiere durch gezielte Tötungen.

Zoodirektor Perret soll laut einer Pressemeldung von Peta zusammen mit einigen Mitarbeitern, darunter auch der rechtskräftig verurteilte Zootierarzt G., 27 Zebrafinken getötet haben. Das Töten der völlig gesunden Zebrafinken erfolgte – wieder einmal – ohne vernünftigen Grund, so Peta. Da sie anscheinend nicht mehr benötigt wurden, wollte Perret sie nach eigenen Angaben dem Nahrungskreislauf des Zoos zuführen – sprich- an andere Tiere verfüttern. Laut vorliegenden Informationen mussten die Zebrafinken jedoch nur aus einem einzigen Grund sterben: sie sollten Platz für die attraktiveren Goldamadinen (ebenfalls eine Finkenart) schaffen. Erneut ist eine Strafanzeige gegen Perret und seine Mitarbeiter gestellt.

Dieser Zoodirektor, der nach aussen hin gerne seinen Besuchern vermitteln möchte, dass Zoos Tiere schützen, sie bestens versorgen und aus dem Hintergrund des Artenschutz züchten, macht wieder einmal deutlich wie es um die Tiere in Wirklichkeit bestellt ist. Tiere, die von Nutzen sind und Profit abwerfen, werden lebenslänglich hinter Gittern gehalten und die, die keinerlei Gewinn mehr bringen, werden hinter verschlossenen Türen entsorgt. Die Zucht als vermeindlicher Tierschutz findet in Wirklichkeit ausschließlich statt, um Besucher mittels süßer Tierbabys in den Betrieb zu locken.“ So Reinhold Kassen, Vorsitzender von animal-peace Tierhof und seit fast 20 Jahren Aktivist gegen das System Zoo. Tierbabys sind Publikumsmagneten. Deshalb sind sie erwünscht. Doch sind sie erstmal groß, sind sie unnütze Fresser und sie werden getötet.

Die lebenslange Haltung von Wildtieren hinter Gittern und Panzerglas ist ohnehin schon ein Grund, jeden Zoobesuch abzulehnen. Den Besuchern werden gerne und äußerst plakativ Fehlinformationen über artgerechte Haltung untergejubelt. Dabei ist leicht ersichtlich, dass Zootiere in kleinen Gehegen Verhaltensstörungen entwickeln, unter vielen Stresssymptomen leiden, teils sehr oft krank sind und unmöglich auf so kleinem Raum ihren Bedürfnissen gerecht leben können. Reinhold Kassen arbeitet seit Jahrzehnten aktiv im Tierrechtsbereich und hat sich lange und ausgiebig mit dem Tierknast „Zoo“ beschäftigt. Er findet deutliche Worte gegen das Besucherziel Zoo: „Gefangenschaft und Stress macht Tiere krank. Sie leben als Karikaturen ihrer selbst ohne ihren natürlichen Bedürfnissen nachkommen zu können. Ein paar Quadratmeter als immer gleicher Lebensraum, zusammengepfercht auf dem Präsentierteller – den menschlichen Blicken Tag für Tag ausgesetzt. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigten mittlerweile bei allen untersuchten Tierarten Stereotypien, die 30 bis 40 Prozent der Tagesaktivität ausmachen.“

animal-peace Tierhof begrüßt somit die erneute Strafanzeige gegen den Magdeburger Zoodirektor und bittet jeden Bürger von einem Besuch im Zoo abzusehen. Unterstützen sie nicht lebenslanges Leid in Gefangenschaft!

Deutscher Tierhilfe Verband rät: Vorsicht beim Welpenkauf

Kriminellen Hundehandel stoppen!

Über das Internet, Inserate in Zeitungen oder auf Flohmärkten werden Hundewelpen zuhauf und zu Schleuderpreisen angeboten. Rassehunde haben immer Saison. Im Augenblick erfreuen sich Chihuahuas besonderer Beliebtheit, aber auch andere Hunderassen werden in Deutschland gerne gekauft. Golden Retriever, Pudel, Westhighland White Terrier und auch Kampfhunde stehen hoch im Kurs. Rassehund zum Discountpreis – so werden die Tiere für einen Spottpreis angeboten; für einen kleinen Golden Retriever müssen beim seriösen Züchter zwischen 1500 und 2000 Euro ausgegeben werden, beim Ostimport ist solch ein Tier bereits für 150 Euro, also für ein Zehntel des Normalpreises zu haben. Solche Gewinnspannen gehen immer auf Kosten der Tiere – die skrupellosen Händler schrecken vor Betrug nicht zurück.

Trotz aller Warnungen fallen immer wieder Tierfreunde auf die kriminellen Lockangebote der Tierhändler herein. Beim Anblick der süßen Welpen schmelzen im Nu alle Bedenken dahin. Das Tier wird schnell gekauft und mit nach Hause genommen, doch oft währt die Freude an dem Hund nicht lange, erste Krankheiten treten auf und sind nur mit teuren Tierarztkosten zu beheben. Im schlimmsten Fall muss der Welpe sogar eingeschläfert werden, weil er unheilbar krank ist. Wendet sich der Käufer dann an den Züchter, ist es meist mit der Freundlichkeit vorbei: Er erstattet in den meisten Fällen nicht den Kaufpreis und von Tierarztkosten will er erst recht nichts hören. Meist verweist er darauf, dass bei der Übergabe des Tieres augenscheinlich alles in bester Ordnung war und verweigert jedes Entgegenkommen – der Tierfreund hat das Nachsehen und kann allerhöchstens versuchen, sein Recht gerichtlich einzuklagen. Doch die überwiegend ausländischen Händler sind meist auf und davon.

Auch professionelle Betrüger wie die berüchtigte Nigeria-Connection drängen zunehmend auch auf den Tiermarkt im Internet. Mit gefeilten Worten wird um Geld für den Transport notleidender Hunde geworben, welches im Vorfeld eines Kaufes zum günstigen Preis zu zahlen sei. Schnell, anonym per Geldtransfer auf ein Konto irgendwo in der Welt – auf den Kosten bleibt der unbedachte Käufer sitzen, ein Tier wird er nie sehen.

Zusätzliche „Konkurrenz“ zur Tierheim-Vermittlung von Hundewelpen schafft nun Deutschlands größter Zoohändler, der – lauten Gegenstimmen zum Trotz, nicht nur von Tierschützern, Hunde zum Kauf in seiner Tierhandlung anbieten möchte. Kritisiert wird er unter anderem vom Präsidenten des Verbandes für das deutsche Hundeswesen (VDH), Prof. Dr. Friedrich. Auch Zulieferer von Hundenahrung haben das Einstellen ihrer Kooperation mit Zoo Zajac bereits angekündigt, Tierschützer protestieren heftig gegen den geplanten Verkauf.

Nicht nur die Abgabe von Welpen an unkundige Käufer wird jedoch von Tierschützern kritisiert. Auch die nicht artgerechte Unterbringung wird Zajac vorgeworfen, vor allem aber bleibe die Herkunft der Tiere umstritten. Da die Verkaufspreise unter dem Preisniveau von Vereinszüchtern liegen werden, ist ein Einsparen von Kosten wohl nur zu Lasten der Tiere möglich. Der Betreiber der Zoohandlung selbst gibt an, Welpen aus Familienzüchtungen verkaufen zu wollen, und zwar bis zu 1000 im Jahr. Zwar spricht auch er sich gegen die Unterstützung von „Massenvermehrern“ aus, gleichzeitig wird jedoch angekündigt, Welpen entsprechend der Nachfrage an- und verkaufen zu wollen. Dass bei einer entsprechenden Anzahl die Herkunft des Tieres für den Käufer nicht mehr einwandfrei nachvollziehbar sein wird, ist zu erwarten.

„Der erste Gang sollte immer ins Tierheim führen, wenn über die Anschaffung eines Haustieres nachgedacht wird. Ein Haustier sollte niemals spontan, beispielsweise aus Mitleid und erst recht nicht aus zweifelhafter Herkunft gekauft werden. Hunde, auch Kleintiere und Katzen, warten im Tierheim in großer Zahl auf ein neues Zuhause. Nur durch die Nachfrage der Kunden können sich Geschäfte wie der Duisburger Tierhandel überhaupt halten“ rät Reinhold Kassen, Vorstand des Deutschen Tierhilfe Verbands.

Weitere Informationen und einen ausführlichen Artikel zum Thema Der skrupellose Welpenhandel finden Sie auf der Website des Deutschen Tierhilfe Verbands unter: www.deutschertierhilfeverband.de