Monatsarchiv: Juli 2011

Demo-Report der „Intitiative gegen Welpendiscount“ vom 29.07.2011

„Gestern war nicht alle Tage, wir kommen wieder…keine Frage!“

Auch gestern versammelten sich wieder Menschen vor dem Zoofachgeschäft Zajac, um gegen den dort geplanten Welpenverkauf zu demonstrieren. Die Kundgebung wurde von einigen Misslichkeiten überschattet, dennoch liessen sich die anwesenden Demonstranten der Initiative gegen Welpendiscount und weitere Tierschützer nicht von ihrem Vorhaben ablenken.

Pressevertreter waren vor Ort und lichteten die Kundgebung ab. Etwas schlecht getimet hatte ein Fotograf der WAZ seinen Zeitpunkt des Besuches. Direkt zum Demo-Beginn, an dem noch nicht viele Demonstranten aufgrund von beruflichen Verpflichtungen zugegen sein konnten, fotografierte er die schon Anwesenden, fuhr direkt wieder und berichtet nun in seinem Artikel aufgrund der wenigen Menschen von einem „Flop“ mit gerade mal 37 Personen. Sicherlich hatten wir mit mehr Menschen gerechnet, aber von einem „Flop“ können wir angesichts des gestrigen Tages nicht sprechen. Letztendlich standen 80 Menschen auf der Strasse vor dem Geschäft…für uns sicherlich keine Zielzahl, aber ein Anfang im Rahmen unserer Kampagne.

Richtig erkannt hat die WAZ jedoch, dass der Demo mittels einiger Störfaktoren der Wind aus den Segeln genommen werden sollte.

„Leider verlief die Demo nicht so, wie es seitens der Aktivisten geplant war. Hierfür gab es mehrere Gründe: Die Parkbucht vor dem Geschäft war nicht für Freitag, 29. Juli, sondern für den Tag danach gesperrt und bot somit auch für die wenigen für die Demonstration kaum Platz, da dort große Lkw von Zoo Zajac parkten. Zwar behaupteten die Aktivisten, dass sie bei der Stadt den richtigen Termin angegeben haben, ändern ließ sich, trotz langen Gesprächen mit der Polizei, jedoch nichts mehr. Die Lkw blieben, wo sie waren und die Protestanten mussten zusammen rücken.

Noch schlimmer für die Tierschützer war allerdings, dass die Kunden, die man erreichen wollte, kaum etwas von der Aktion mitbekamen. Denn Norbert Zajac hatte den Zaun des Geländes mit einer Plane bedeckt, so dass die Kunden auf dem Parkplatz nichts von der Demonstration sehen konnten. Vor der Einfahrt zum Gelände durften sich die Demonstranten darüber hinaus gar nicht aufhalten und auch das Ansprechen von Kunden war verboten.“

(WAZ, der Westen. de)

Damit muss man rechnen… und damit kann man gut leben. Wir wissen, dass Norbert Zajac Nichts unversucht lassen wird, unsere Bemühungen zu ersticken. Sein übergroßes Interesse uns „verschwinden zu lassen“ ist für uns ein gutes Zeichen. Und er wird sich noch wesentlich mehr einfallen lassen müssen, denn auch Planen, LKWs oder seine eigens engagierte Security wird Nichts daran ändern, was Tatsache ist: es gibt da draussen in der Bundesrepublik Deutschland eine wachsende Vielzahl an Menschen & Organisationen, die seine skandalöse Geschäftsidee zu recht verurteilen.

Wir laden auch weiterhin ein. Jeden Bürger und Tierschützer, der sich eines Welpen-Supermarktes erwehren möchte und jede große Tierschutz-Organisation, die das bisher via Pressemitteilung getan hat. Ein Bündnis im Wachstum und ein gemeinsames Ziel sind eine gute Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Wir freuen uns darauf.

Zu guter Letzt möchten wir an dieser Stelle das Wort an Herrn Norbert Zajac, Inhaber des Zoofachgeschäftes richten:

Herr Zajac, Sie sind natürlich gerne eingeladen, unsere weitere Arbeit gegen Ihr Vorhaben zu begleiten. Ihre hohe Aufmerksamkeit uns gegenüber, sowohl in der Medienlandschaft als auch gestern bei der Demo freut uns wirklich. Sie standen, geschmückt mit einem Welpen-T-Shirt und einer höflichen Grundhaltung fast zwei Stunden mit uns draussen, haben sich erklärt und waren Gesprächen nicht abgeneigt. Dafür ist Ihnen unser Respekt sicher, es geht doch Nichts über ein persönliches Gespräch. Dem sind wir auch weiterhin nicht abgeneigt. Es steht Ihnen auch weiterhin frei, Ihre eigenen Leute erneut als Pseudo-Demonstranten zu uns zu schicken, damit sie Ihnen berichten, was auf der anderen Strassenseite „so läuft“. Aber die Mühe müssen Sie sich gar nicht machen: ein Anruf oder ein Besuch bei uns im Duisburger Büro wäre doch vielleicht angenehmer? Sie sind herzlich eingeladen, denn wir können Ihnen auch ganz offen sagen, was passieren wird, dafür braucht es keine zivilen „Spitzel“: Das Bündnis wächst und wächst. Größere Vereine haben schriftlich ihr Interesse bekundet zukünftig mit uns zusammenzuarbeiten. Darüber hinaus werden wir weitere Möglichkeiten des Protestes über Kundgebungen hinaus nutzen. Mahnwachen, Demonstrationsnachmittage und Unterschriftenlisten sind ja nicht alles. Auch wenn diese selbstverständlich weiterhin stattfinden. Wie wir Ihnen schon in unserem offenen Brief mitteilten: es ist noch jede Menge „Luft nach oben“… wir fangen gerade erst an.

„Die Welt ist kein Machwerk, und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig.“    (A. Schopenhauer)

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Zoo Zajac weiterhin im Kreuzfeuer der Kritik – Offener Brief an Norbert Zajac

Seit Jahren steht die Duisburger Tierhandlung „Zoo Zajac“ in der Kritik von Tierschützern. So verkauft das Geschäft Wildtiere, die für die Privathaltung nicht geeignet sind und hat auch mit dem Grundsatz gebrochen, dass Katzen nicht in Zoohandlungen verkauft werden. Nun geht Zajac noch einen Schritt weiter. Hundewelpen sollen in Zukunft das Geschäft zum Blühen bringen. Seit März diesen Jahres versammeln sich Tierschützer und Hundefreunde regelmäßig zu Demonstrationsveranstaltungen vor dem Zoofachgeschäft Zajac. Unterstützt wird diese Kampagne von vielen Tierrechts- und Tierschutzorganisationen. Gemeinsam wurde nun die „Initiative gegen Welpendiscount“ gegründet. Wir werden dieser unmoralischen Geschäftsidee keinerlei Raum geben und möchten mit diesem Schreiben ein paar Worte an den Betriebsinhaber und Geschäftsmann Herrn Zajac persönlich richten.

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Herr Zajac, gestatten Sie uns ein paar persönliche Worte an Sie:

Es ist uns eine Freude Ihnen mitteilen zu können, dass aus einer anfänglichen Informationskampagne gegen Ihr Vorhaben nun eine schlagkräftige Initiative geworden ist, die mit immer mehr Kooperationspartnern einem steigenden Wachstum unterliegt. Vielleicht stellt sich Ihnen die berechtigte Frage, warum ausgerechnet SIE aus der Masse der Tierhandlungen unsere gesamte Aufmerksamkeit erhalten. Sie sind Geschäftsmann, kein Tierschützer oder Tierliebhaber im ehrenamtlichen Sinne. Dafür haben wir Verständnis. „Verständnis haben“ und „mit etwas einverstanden sein“ sind aber zwei paar Schuhe. Und ein Schuh blutet gewaltig! Verstehen Sie uns nicht falsch, jeder Geschäftsmann sollte gewinnmaximierend arbeiten. Ein Unternehmen strebt Profit an. Aber um jeden Preis? Diese Frage drängt sich auf und möge erlaubt sein.

„Wenn wir es schaffen, Moral und Ethik in unser wirtschaftliches Handeln mit einzubeziehen, werden wir noch größeren Erfolg haben.“
Daniel Goeudevert, Topmanager & Vorstandsvorsitzender a.D. (Volkswagen)

Sie haben, um gewinnbringend eine Marktlücke für sich zu erschließen, mit einem Tabu gebrochen…und das nicht zum ersten Mal.

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Werfen Sie mit uns einen Blick auf die Heidelberger Beschlüsse …

Die Selbstbeschränkungen im Handel mit Heimtieren sind festgelegt in den Heidelberger Beschlüssen des ZZF (Tierschutz im Zoofachhandel, Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V.)

„Präambel: Die nachfolgend aufgeführten Selbstbeschränkungen im Handel mit Heimtieren dienen dem Schutz lebender Tiere in der Obhut des Zoofachhandels und des Liebhabers (Halter). …Die Einhaltung dieser Selbstbeschränkungen ist somit bindende Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V..“

Artikel 3 der allgemein gültigen Bestimmungen: „Mitgliedsfirmen des ZZF verzichten auf die Präsentation und den Verkauf von Hunden. Die vermittelnde Zusammenarbeit mit Tierheimen und Züchtern wird ausdrücklich empfohlen.“

Artikel 4 der allgemein gültigen Bestimmungen: „…Hauskatzen werden von Mitgliedsfirmen des ZZF nicht angeboten. Der Zoofachhandel unterstützt die örtlichen Tierschutzvereine in ihrem Bemühen, die für die in ihrer Obhut befindlichen Katzen, Hunde u. a. Tiere ein neues Heim zu finden.“

Diese Selbstbeschränkungen ihrer eigenen Zunft haben ihre berechtigten Gründe. Sie kommen dem nicht nach. Wir werden uns die Frage nach dem „Warum“ an dieser Stelle verkneifen, da die Beweggründe eindeutiger nicht sein könnten. Bereits seit einiger Zeit verkaufen Sie ja auch Katzenwelpen aus Glasschaukästen heraus. Nachweislich arme Seelen, die kränklich und schlecht versorgt sind.

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Herr Zajac, Ihr Tellerrand…

Negative Auswirkungen von bisher noch unbekanntem Ausmaße sieht die Medienkoordination der Initiative, vertreten durch Reinhold Kassen / animal-peace Tierhof e.V., besonders im Bereich der kleinen Tierhändler, die aus wirtschaftlichen Gründen Ihrer Geschäftsidee folgen werden.

Herr Zajac, Wenn Sie an den Plänen des Welpenhandels festhalten, wird das dubiose Trittbrettfahrer sowie viele kleine Tierhandlungen auf den Plan rufen, die sich diese tierschutzwidrige Geschäftsidee zu nutze machen werden. Die Dämme der bisherigen Hemmungen werden endgültig brechen. Sie sollten und müssen sich Ihrer unmittelbaren Mitverantwortung bewusst werden. Sie erschaffen damit die Tierschutzprobleme von morgen und diese Prognose ist nicht von der Hand zu weisen. Schon jetzt kämpfen deutsche Tierschützer an allen Ecken und Enden gegen mafiösen Welpenhandel, der Deutschland geradezu überflutet. Ein Tierleid von einer Größenordnung, mit welchem Sie sich bisher nicht ausreichend beschäftigt haben.

Seit der groß angelegten Recherche des deutschen Tierhilfe Verbandes (DTV, Mitträger der Initiative), welcher 2010 zahlreiche Tierhandlungen in Deutschland überprüfte und erschreckende Missstände in der dortigen Tierhaltung dokumentieren konnte, sollte jedem klar sein, dass wir der Flut von kleinen Welpenhändlern nicht mehr Herr werden können, wenn Sie als Vorreiter diese Geschäftsidee weiter verfolgen. An jeder Ecke werden kleine Händler versuchen ihre nach wie vor schwindenden Umsätze mit Hunden- und Katzenbabys auszugleichen. Das darf nicht passieren!

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„Wühltischwelpen“ – Gestatten: Ihr Gegenwind

Die Pressemeldungen zum Thema häufen sich von Tag zu Tag, der öffentliche Druck steigt. Viele Organisationen wie Peta, die deutschen Tierheime, der Zentralverband Deutscher Zoofachbetriebe e.V. (ZZF), animal-peace Tierhof e.V., die tierhilfe e.V. Strasburg, der deutsche Tierhilfe Verband (DTV), der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt), Tasso und diverse weitere Tierschutzvereine beziehen deutlich Stellung gegen Ihr zweifelhaftes Vorhaben.

Auch Unternehmer und ehemalige Geschäftspartner Ihres Zoohandels wenden sich offensiv gegen Ihre Planungen. Erste Konsequenzen hat das bayerische Familienunternehmen Interquell, das mit seiner Marke Happy Dog zu den führenden deutschen Futtermittelherstellern gehört, gezogen. Es hat die Geschäftsbeziehungen zum Ihrem Unternehmen eingestellt.

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Wo kommt Ihre „Ware“ her, Herr Zajac?

Bislang ist eher unklar, woher die Welpen kommen sollen, denn seriöse Züchter geben ihre Tiere nicht an Ihre Tierhandlung. Dafür sorgt die moralische Selbstverpflichtung und ganz sicherlich in naher Zukunft auch die Initiative gegen Welpendiscount.

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Tierschutzverein Duisburg steht als Zajac- Befürworter vor dem Aus. Ihre Mitverantwortung ist sichergestellt!

Der Tierschutzverein Duisburg e.V. hatte sich mittels eines Infostandes demonstrativ vor den Eingang Ihrer Tierhandlung gestellt, um unter anderem, so hatte es den Anschein, mögliche Bedenken gegen den Welpenverkauf bei Besuchern im Ansatz zu zerstreuen. Laut einem Bericht der Zeitung RP online droht dem Duisburger Tierschutzverein nun der Ausschluss aus dem Deutschen Tierschutzbund, weil Mitglieder den geplanten Verkauf von Welpen bei Zoo Zajac verteidigt hatten. Ein entsprechender Antrag wurde auf einer Sondersitzung des Präsidiums in Berlin eingeleitet. „Wir kritisieren das scharf. Ein Hundeverkauf bei Zoo Zajac darf nicht stattfinden“, sagt Thomas Schröder, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Tierschutzbundes. Dass dem Ausschlussantrag zugestimmt wird, gilt als sicher. (Quelle: RP online)

Nun hat also ein kleiner Tierschutzverein, der sich naiv und gedankenlos zu Ihnen gesellt hat, seinen Ruf verloren. Sie tragen die Mitverantwortung dafür, dass diesem kleinen Verein die Glaubwürdigkeit (zu Recht) entzogen wurde. Es ist traurig und erschütternd, dass Sie naive Menschen vor Ihren Werbekarren gezogen haben, Rücksicht auf Verluste.

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Die Gesetzeslage, Herr Zajac …

…gibt Ihnen NOCH den gewünschten Freiraum. Es wird jedoch nicht nur von uns und unseren Mitstreitern eine Änderung der Gesetzeslage angestrebt, die verhindern soll, was jetzt noch machbar ist. Der Verkauf von Katzen- und Hundewelpen in Tierhandlungen ist eine Änderung des Status Quo wert und wir bereiten nun schon vor Fertigstellung Ihrer Anlage präzise Formen der rechtlichen Forderung vor. Politik ist kein starres Konstrukt sondern ein sich in ständiger Bewegung befindlicher Raum. Wir werden bewegen! Ebenso wie in der Schweiz und in Österreich, wo der Verkauf von Katzen- und Hundewelpen gesetzlich untersagt ist, nachhaltig bewegt wurde.

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Die Gründe für unser Tun dürften Ihnen bekannt sein?

Es geht um ethisch-moralische Grundsätze. Es geht um das Tierleid von morgen. Die Präsentation von süßen Hundebabys verleitet zu Spontankäufen, dabei sollte gerade die Anschaffung eines Hundes gut überlegt werden. Das wissen Sie. Gerade in der Prägephase brauchen Hunde Sicherheit, viel Aufmerksamkeit und eine individuelle liebevolle Betreuung. Dies ist in einem Geschäft mit festen Öffnungszeiten, wechselndem Personal und regem Kundenandrang nicht zu gewährleisten.

Das Tierleid von morgen? Sie werden es nicht „ausbaden“ müssen. Das erledigen für Sie die leidenden Hunde, die überforderten Halter und nicht zuletzt die jetzt schon an der Grenze ihrer Kapazitäten arbeitenden Tierschutzvereine/ Tierheime. In Ihren Tierkaufverträgen haben Sie sich für den Fall der Fälle gut abgesichert, Sie brauchen die Tiere nicht zurücknehmen und müssen sich keinerlei Gedanken um die vielen Hunde machen, denen Sie eine verhängnisvolle Zukunft bescheren. Über die vielen Hunde, die Sie nicht verkaufen werden und die dann notgedrungen in der Versenkung verschwinden, darüber haben wir auch noch nicht gesprochen. Wo werden Sie unverkäufliche Tiere letztendlich hinbringen?

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Unsere aufrichtige Einladung, Herr Zajac

Wir hoffen Sie verstehen uns richtig. Wir sehen es nicht als unsere Aufgabe an gegen „jemanden“ zu arbeiten…sondern gezielt für „etwas“. Sie zwingen uns mit ihren tierschutzwidrigen Plänen zu aktiver Notwehr. Es geht uns nicht um die Demontage einer Person. Gelegentliche Spitzen sollten Sie dementsprechend nicht überbewerten, gehören sie doch – wie sagte schon F.J. Strauß so treffend: „zu dem Ritual einer sachlichen und respektvollen Gegnerschaft, die persönliche Wertschätzung nicht ausschließt“. Es ist und bleibt unsere Pflicht, gegenüber den Tieren und auch hinsichtlich ethisch-moralischer Grundsätze, Ihr Handeln offen und aktiv anzugehen.

„Die Welt ist kein Machwerk, und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig.“    (A. Schopenhauer)

Es geht doch Nichts über ein paar persönliche Worte, Herr Zajac. Sie dürfen uns also gerne eine persönliche Stellungnahme vorlegen und uns mitteilen, wie unser weiteres Gespräch verlaufen kann. Denn eines ist sicher: Wir fangen gerade erst mit unserer Arbeit an und da ist noch jede Menge…wie sagt man „Luft nach oben“.

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Mit freundlichen Grüßen

Die Initiative gegen Welpendiscount

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Kontakt:

animal-peace Medienkoordination

Friedrich – Alfred Str.182-184
47226 Duisburg

info@animal-peace.net

mobil: 0151/42318339

Initiative gegen Welpendiscount – Wer wir sind und was wir wollen

Kampagne gegen Wühltischwelpen !

 Wir machen mobil!

Die Gründung der „Initiative gegen Welpendiscount“ ist die deutliche Antwort an Zajac. Es ist uns eine Freude mitteilen zu können, dass aus einer anfänglichen Informationskampagne gegen Zajacs Vorhaben eine schlagkräftige Initiative entstanden ist, die mit immer mehr Kooperationspartnern einem steigenden Wachstum unterliegt und ihresgleichen sucht. Ethik schafft Größe – in diesem Fall wortwörtlich!

Seit Jahren steht die Duisburger Tierhandlung „Zoo Zajac“ in der Kritik. So verkauft das Geschäft Wildtiere, die für die Privathaltung nicht geeignet sind. Nun geht Zajac noch einen Schritt weiter. Hundewelpen sollen in Zukunft das Geschäft zum Blühen bringen. Wenn Zajac an den Plänen des Welpenhandels festhält, wird das weitere dubiose Trittbrettfahrer auf den Plan rufen, die sich diese tierschutzwidrige Geschäftsidee zu Nutze machen werden. Mit seiner Profitgier schafft ‚Zoo Zajac‘ die Tierschutzprobleme von morgen. Nahezu alle Tierheime sind voll und der mafiöse Handel mit Welpen hat bereits eine nicht endende Notlage verursacht.

Ziel des Bündnisses ist also nicht weniger als das Verbot des gewerblichen Verkaufs von Hunden und Katzen in Zoohandlungen. Beginnen werden wir bei Zajac, dem weltgrößten Zoofachgeschäft.

Gestatten- die Vertreter gegen „Wühltischwelpen“ – viele Vereine, ein Ziel!

 Der öffentliche Druck auf Zajac steigt. Viele namhafte Organisationen wie der Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt), der Deutsche Tierschutzbund und Peta beziehen deutlich Stellung gegen Zajacs Geschäftsidee. Das freut uns sehr und wir sehen es an dieser Stelle bewusst als unsere Aufgabe an, die Bemühungen dieser verschiedenen Organisationen aktiv zu bündeln. Gemeinsam gegen Zajac bedeutet: gemeinsam den Welpenhandel im Keim zu ersticken.

Und wir sind uns sicher! Mit den über 10.000 Mitgliedern der hier angeschlossenen Vereine, mit vielen weiteren Tierschutzorganisationen sowie Kooperationspartnern … und nicht zuletzt mit jedem entschlossenen Duisburger Bürger können wir es schaffen, dem skrupellosen Geschäft mit Welpen effektiv die Stirn zu bieten.

Denn eines sollte Norbert Zajac sich bewusst machen: man lernt nie aus! Beginnen wir mit einem Zitat…

„Die Welt ist kein Machwerk, und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig.“    (A. Schopenhauer)

Presseeinladung – Demo gegen den Welpenhandel bei „Zoo Zajac“ in Duisburg

Am kommenden Freitag (29.07.2011) demonstriert die „Initiative gegen Welpendiscount“ gegen den geplanten Hundeverkauf bei „Zoo Zajac“ in Duisburg.

Seit Jahren steht die Duisburger Tierhandlung „Zoo Zajac“ in der Kritik. So verkauft die Zoohandlung Wildtiere, die für die private Tierhaltung nicht geeignet sind. Nun geht Zajac noch einen Schritt weiter. Hundewelpen sollen in Zukunft das Geschäft zum Blühen bringen. „Wenn Zajac an den Plänen des Welpenhandels festhält, wird das weitere dubiose Trittbrettfahrer auf den Plan rufen, die sich diese tierschutzwidrige Geschäftsidee zu Nutze machen werden. Mit seiner Profitgier schafft „Zoo Zajac“ die Tierschutzprobleme von morgen. Nahezu alle Tierheime sind voll und der mafiöse Handel mit Welpen hat bereits eine nicht endende Notlage verursacht“, so Reinhold Kassen von animal peace Tierhof e.V.

Die „Initiative gegen Welpendiscount“ führt im Rahmen der aktuellen Kampagne gegen „Zoo Zajac“ eine Demonstration direkt vor der Tierhandlung durch. Damit setzt die Initiative wieder mal ein klares Zeichen gegen den Verkauf von Hundewelpen.

Die Aktion im Überblick:

Wann:   kommenden Freitag, den 29.07.2011, ab 16 Uhr

Wo:   „Zoo Zajac“, Konrad-Adenauer-Ring 6 in 47167 Duisburg

Was:  Ca. 100 Personen demonstieren vor dem Eingang der Zoohandlung mit Transparenten und Schildern

Kontakt:  Reinhold Kassen, Medienkoordination, Mobil: 0151-42318339

Medienvertreter sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen unter https://reinholdkassen.wordpress.com oder auf der Facebook-Seite der Initiative gegen Welpendiscount: https://www.facebook.com/pages/Initiative-gegen-Welpen-Discount/150233438387455?sk=wall

Seit März dieses Jahres versammeln sich Tierschützer und Hundefreunde regelmäßig zu Demonstrationsveranstaltungen vor dem Zoofachgeschäft Zajac. Unterstützt wird diese Kampagne von vielen Tierrechts- und Tierschutzorganisationen. Gemeinsam wurde nun die „Initiative gegen Welpendiscount“ gegründet.

Kontakt zur Initiative:

Initiative gegen Welpendisount
animal-peace Medienkoordination
Reinhold Kassen
Friedrich-Alfred Str.182-184
47226 Duisburg
https://reinholdkassen.wordpress.com
Email: info@animal-peace.net
Mobil: 0151-42318339

Verteter der Initiative gegen Welpendiscount zu Gast bei „die Eulen e.V.“

Unterschriftensammlung in Duisburg läuft auf Hochtouren!

Auch heute gab es wieder einen Infostand gegen den von Zajac geplanten Welpenverkauf.
Der Tierrechtsverein „die Eulen e.V.“ sammelte ab 10.00 Uhr vormittags in der Dusibruger Fussgängerzone Unterschriften gegen das skrupelose Vorhaben des weltweit größten Zoofachhandels.
Eine wichtige Arbeit, die der Verein mit voller Inbrunst schon seit Langem leistet. Ohne die Unterschriftensammlungen, die Verbreitung der Infoblätter und die Überzeugung der Duisburger Bürger durch das direkte Gespräch am Stand wäre Nichts zu erreichen.

Als Vetreter der Initiative gegen Welpendiscount waren wir vor Ort und freuen uns sehr, dass auch „die Eulen e.V.“ unsere geplante Demonstration am 29.07. ab 16.00 Uhr vor Zoo Zajac aktiv unterstützen werden.
Nach einem Gespräch mit der heute anwesenden Duisburger WAZ ist eine Pressebeteiligung ihrerseits auf der kommenden Demo sicher. Die WAZ als lokales Sprachrohr wie auch weitere Medienvertreter werden unsere Forderungen publik machen.

Die Mahnwache in der kommenden Woche

Wie auch in der letzten Woche werden Vertreter und Unterstützer der Initiative gegen Welpendiscount
weiterhin in der Duisburger City (Montag bis Donnerstag, Königstrasse – gegenüber vom Duisburger Forum)
mittels eines Infostandes Unterschriften sammeln und die Duisburger Bürger aufklären.

Zajac wird und kann uns nicht mehr überhören!