Gegen Welpenhandel bei Zoo Zajac !

Kampagnenstart in Duisburg

Am Montag, den 28.03.2011 versammelten sich Tierschützer und Hundefreunde zu einer Informationsveranstaltung vor dem Zoofachgeschäft Zajac. Der Auftakt der Kampagne gegen den von Zajac geplanten Welpenhandel war ein voller Erfolg. Insgesamt 300 Teilnehmer zeigten offen ihren Unmut über die verwerfliche Geschäftsidee des Duisburger Unternehmers. Unterstützt wurde dieser Kampagnenstart von vielen Tierrechts- und Tierschutzorganisationen wie auch animal-peace Tierhof e.V.

„Wir waren selbstverständlich vor Ort um die Demonstration zu unterstützen und werden auch an den weiterhin geplanten Demos teilnehmen. Dem rücksichtslosen Geschäft mit Hundewelpen muss Einhalt geboten werden.“ so Reinhold Kassen, Leiter der animal-peace Medienkoordination.

Initiator der Kampagne ist Massimo Zerbo, ein Hundefreund, der auf Facebook eine eigene Seite zu der Kampagne betreibt.

Die Pressemeldungen zum Thema häufen sich von Tag zu Tag und der öffentliche Druck auf Zajac steigt. Viele Organisationen wie Peta, der Deutsche Tierschutzbund, das Duisburger Tierheim, der Zentralverband Deutscher Zoofachbetriebe e.V. (ZZF), der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt), Tasso, diverse weitere Tierschutzvereine und auch der Verband für das deutsche Hundewesen (VDH) beziehen Stellung gegen Zajacs Geschäftsidee.

Professor Dr. Peter Friedrich, Präsident des VDH, übt offen Kritik: „Norbert Zajac, der im letzten Jahr vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft zum Unternehmer des Jahres gekürt wurde, setzt sich über die Beschränkung seiner Kollegen hinweg und zwar mit Kalkül: Auf Kosten der Jungtiere sollen Menschen ins Geschäft gelockt und deren Verweildauer erhöht werden. Zudem werden die ‚süßen‘ und ‚niedlichen‘ Welpen selbst zu einem schnellen Umsatzposten. Viel zu oft aber wird dann nach dem ersten Impuls entschieden. Doch schon jetzt landen viele Tiere in den Tierheimen, weil sie unüberlegt angeschafft wurden, sich dann vielleicht als lästig erweisen oder den Halter überfordern. Auch diese Zahl wird Zoo Zajac steigern.“

Besonders erfreulich ist, dass sich auch Unternehmer und Geschäftspartner des Zoohandels offensiv gegen das Vorhaben wenden. Erste Konsequenzen hat das bayerische Familienunternehmen Interquell, das mit seiner Marke Happy Dog zu den führenden deutschen Futtermittelherstellern gehört, gezogen. Es wird die Geschäftsbeziehungen zum Unternehmen Zoo Zajac einstellen.

animal-peace Tierhof wird an dem Thema dranbleiben, die Kampagne gegen Zajac weiterhin nach Kräften unterstützen und über das traurige Thema des Welpenhandels informieren.

Zukünftige Demonstrationstermine und interessante Links zum Thema finden Sie immer aktuell auf unserer Homepage!

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Kommentare

  • norbert und karin jacob  On 7. April 2011 at 19:23

    ES müsste in den medien mal richtiggestellt werden,welch ein TIERFREUND !!! der herr norbert zajak ist leider hat er durch vox einen hohen stellenwert erhalten .es muss noch viel mehr
    druck ausgeübt werden ein riesenlob an den futtermittelhersteller es müssten noch einige mit ziehen und das fernsehen müsste damal richtig drüber berichten das gilt nicht nur für die hunde auch kitten die miniuschweine ind die ganzen exoten gehören da nicht hin meine tierärztin hat schon zig kranke katzen die bei ihm gekauft wurden behandel und leider ging es ncht immer gut aus

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