Monatsarchiv: März 2011

Der Wildpferdefang – das jährliche Schauspiel im Merfelder Bruch 2011

Es ist wieder soweit !

Der Wildpferdefang – das jährliche Schauspiel im Merfelder Bruch, Dülmen (NRW)

Die Jährlingshengste der Wildpferdeherde des berühmten Merfelder Bruchs in Dülmen werden wieder gefangen, mit einem Brandzeichen versehen und anschliessend versteigert.

Ein jährliches Spektakel, welches tausende Besucher in die Arena des Parks strömen lässt. Volksfeststimmung ist garantiert.

Doch es gibt da ein Problem !

Die Fakten

Das Dülmener Wildpferd ist seit Jahrhunderten in der Umgebung des Merfelder Bruchs beheimatet. Ohne die Errichtung des noch heute bestehenden Reservats durch Herzog Alfred von Croy im Jahre 1847 wäre dieses einzigartige Pferd sicherlich schon ausgestorben.

Seinem Engagement und dem seiner Nachfolger ist es zu verdanken, dass die letzte Wildpferdeherde bis heute ursprünglich, wild und autark leben kann.

Aufgrund der Tatsache, dass der Bestand einer gesunden Herde selbstverständlich wächst und das Reservat des Merfelder Bruchs nur eine gewisse Raumgrösse zur Lebenssicherung und natürlichen Ernährung der Tiere zur Verfügung hat, taucht ein Problem auf. Wohin mit den Jungtieren?

Junghengste, die in der Wildbahn die Geschlechtsreife erlangen, werden von den Leithengsten auch hier vertrieben. Innerhalb der strengen hierarchischen Ordnung in einem Herdenverband wird keinerlei heranwachsende Konkurrenz geduldet.

Letztendlich müssen Junghengste den Familienverband verlassen und sich eine eigene Herde in fremdem Territorium erkämpfen. Diese natürliche Verhaltensweise würde im Angesicht des nicht vorhandenen Platzes im Merfelder Bruch in dauerhaften Rangordnungskämpfen und unweigerlich auch in erbitterten Todeskämpfen enden.

Aus diesem Grund ist eine Regulierung der Herde unbestritten notwendig.

 

Die Veranstaltung

Jedes Jahr Ende Mai wird die Herde des Bruchs zur Zuschauer-Arena des Reservates getrieben und die Junghengste werden dort unter dem Getöse tausender Zuschauer eingefangen und mit einem Brandzeichen versehen. Die anschließende Versteigerung dieser Jungtiere gehört zum Ablauf der festlichen Veranstaltung. Volksfestliches Spektakel mit Applaus. Es wurde dafür eine Arena für 25.000 Zuschauer gebaut.

Aber man sollte es schlicht nicht für möglich halten, dass das, was dann über Stunden abläuft, angesichts des deutschen Tierschutzgesetzes überhaupt möglich ist.

Nachdem das Rahmenprogramm gelaufen ist, wird die Herde am Nachmittag in die Arena getrieben. Die Aufregung der Zuschauer steht der der Pferde um nichts nach. Pferdekenner erkennen anhand der Ohrenstellung und der Mimik der Pferde sofort, dass sie unter Angst und Stress stehen. Die ganz jungen Fohlen werden in dem Chaos von ihren Müttern getrennt und laufen Gefahr, von der Herde in vollem Galopp umgerannt zu werden.

In dem großen Gehege am Ende der Arena, wo die Pferde, die nicht gefangen wurden, untergebracht werden, wird es zwangsläufig immer voller. In dem Gedränge kreisen die Pferde panisch umher und beißen und treten sich gegenseitig.

 

Das Problem

Wir bestreiten in keinster Weise die Notwendigkeit der Regulierung des Bestandes…ABER:

Als Organisationen, die sich dem Schutz der Tiere, jedes einzelnen Individuums verschrieben haben… können wir nicht anders handeln, als das jährliche Volksfesttreiben beim Fang der Junghengste zu verurteilen.

Pferde sind sehr sensible Fluchtiere, die bekanntermaßen nur allzu leicht in Panik geraten.

Innerhalb dieser kollektiven Massenpanik neigen diese sensiblen Tiere zu blinder Hysterie, in der keine Rücksicht auf niedergetrampelte Fohlen, trächtige Stuten oder schwächere Tiere genommen wird. Hier steht der Spaß des Menschen, das Vergnügen an einer actionreichen Show wieder wie so oft über dem Wohl eines empfindsamen und schutzlosen Mitgeschöpfes.

Letztendlich findet im Veranstaltungsrahmen eine öffentliche Verlosung und Versteigerung der Junghengste statt, die ihnen eine ungewisse Zukunft beschert, von der man nicht behaupten kann, dass ein artgerechtes Weiterleben möglich ist.

WUSSTEN SIE…..

– dass es auch geeignetere Methoden dazu gibt, um die Kopfzahl konstant zu halten. In den USA werden bereits erfolgreich (reversible) Sterilisationsmethoden angewandt.

– dass der Umgang mit den Jährlingen ein Initialtrauma* verursacht

– dass die kleinen Fohlen durchaus von der Herde umgerannt werden, sich schwere Verletzungen zuziehen können.

– dass trächtige Stuten mit gehetzt werden (was in den USA zu schon zu Fehlgeburten geführt hat).

– dass Kinder direkt vom Ansager angesprochen werden, damit die Eltern/Großeltern ihnen Lose kaufen. Damit werden Wünsche geweckt. Außerdem, sollte man ein Tier verlosen bzw. als Preis aussetzen?

* „Initialtrauma“

Aus: Margit Zeitler-Feicht „Handbuch Pferdeverhalten“:

„Als Ursache für das erstmalige Auftreten einer Verhaltensstörung dürften vor allem einschneidende Ereignisse im negativen Sinne in Frage kommen (Radke 1985, Sambraus und Rappold 1991). Als ein solches „Initialtrauma“ wurden nachgewiesen: plötzliches Absetzen von der Mutterstute, Trainingsbeginn von heute auf morgen, Überforderung in der Ausbildung oder krasse Haltungsänderungen (Umstallung in einen Boxenstall nach vorausgehender Gruppenhaltung mit Weidegang) oder eine vorübergehende krankheitsbedingte Isolation bzw. längere Boxenruhe. Diese abrupten Veränderungen zum Schlechteren wirken sich besonders tiefgreifend aus, wenn sie während der Jugendentwicklung stattfinden.“

Nordrhein-Westfalens Umweltminister Eckhard Uhlenberg wurde bisher mehrfach über die Vorgänge informiert und gebeten, Verbesserungen im Umgang mit den Pferden zu erreichen. Im Jahr 2005 verbot das Bundesland bereits das vom Rodeo bekannte „Wild Horse Race“. Was in Dülmen passiert, steht dem „Wild Horse Race“ in Nichts nach!


Wir fordern im Sinne der Tiere:

– dass die Verantwortlichen und auch die Besucher diese Form der tierquälerischen Massenveranstaltung abschwören, endlich ein Umdenken zugunsten der Tiere stattfindet

– dass die Achtung vor den Tieren definitiv über dem zirkusartigen Spektakel zu stehen hat dass der Verbleib der einzelnen Tiere genauestens überwacht werden muss

– dass es hier einzig und allein um das Wohl der Tiere gehen muss, die man in diesem Reservat zu schützen und zu erhalten versucht

– dass jedes einzelne dieser Pferde ein Recht auf Unversehrtheit hat, sowohl seelisch wie auch körperlich

– dass zusammen mit Organisationen, die im Bereich Tierschutz tätig sind, neue, bessere Wege gefunden werden… Wir bieten jede mögliche Unterstützung an!

Und wir fragen uns immer noch :

Warum verschwindet die Achtung gegenüber einem Tier bei Betreten dieser Arena?

Wir fordern dahingehend jede Organisation & jede Privatperson, die unseren offenen Brief unterstützen möchte auf, sich mit ihrer Unterschrift an der Kampagne zu beteiligen. Wir werden die Stimmen gegen das tierquälerische Spektakel den Veranstaltern offiziell übergeben.


Es gibt eine Online-Petition unter:

http://www.petitiononline.de/petition/menschen-fuer-pferde-gegen-duelmens-panikspektakel/326

Vereine und Organisationen melden sich bitte direkt bei uns über email. Danke für Eure Hilfe !

info@pferdehilfe-sonnenhof.de

animal-peace Tierhof e.V.


animal-peace


tierhilfe e.V. Strasburg


Deutscher Tierhilfe Verband (DTV)


Initiative Anti-Corrida


European Anti-Rodeo-Coalition (EARC)


tierrechtsbund aktiv e.V.


Pferdehilfe Sonnenhof e.V.


animal-peace Medienkoordination

info@animal-peace.net

UPDATE:

es ist schön zu hören, dass die Veranstalter von einem Heissbrand der jungen Tiere Abstand genommen haben, leider ändert das Nichts an der Panik-Veranstaltung mit Volksfest….welche einem Rodeo in Nichts nachsteht. Dranbleiben…


Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“ startet Postkarten‑ & Mail-Aktion

„Frau Aigner, lassen Sie die Kaninchen frei“

Heute hat das Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“ an dem sich auch der Deutscher Tierhilfe Verband e.V. als offizieller Bündnispartner beteiligt die Postkarten und & Mail-Aktion „Frau Aigner, lassen Sie die Kaninchen frei“ gestartet.

Nachdem Bundesagrarministerin Ilse Aigner vor wenigen Wochen ein „Tierschutzpaket“ angekündigt hat, sind die Erwartungen hoch. Unter anderem sollen nach jahrzehntelanger Kritik von Tierschützern endlich „scharfe Haltungsbedingungen“ für Mastkaninchen eingeführt werden. Helfen Sie uns, dass diese Versprechen keine Lippenbekenntnisse bleiben! Tierschützer befürchten bereits, dass die bisherigen, tierquälerischen und mit dem Tierschutzgesetz nicht zu vereinbarenden Zustände lediglich legalisiert werden sollen – doch wir wollen mehr! Unterstützen Sie unsere Aktion und teilen Sie der Ministerin mit, was Sie und wir von ihr erwarten!

Das Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“ und der Deutsche Tierhilfe Verband e.V. fordern ein Ende der Käfighaltung von Mastkaninchen in Deutschland. Machen Sie mit und beteiligen Sie sich an der Postkarten  und Mailaktion, hier ein Link zur Aktion:

http://www.kaninchenmast.info/wp/protestaktion-aigner/

Über das Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“ kann die Postkarte auch bestellt werden, hier Link zur Bestellung:

http://www.kaninchenmast.info/wp/postkartenbestellung/


Gegen Welpenhandel bei Zoo Zajac !

Kampagnenstart in Duisburg

Am Montag, den 28.03.2011 versammelten sich Tierschützer und Hundefreunde zu einer Informationsveranstaltung vor dem Zoofachgeschäft Zajac. Der Auftakt der Kampagne gegen den von Zajac geplanten Welpenhandel war ein voller Erfolg. Insgesamt 300 Teilnehmer zeigten offen ihren Unmut über die verwerfliche Geschäftsidee des Duisburger Unternehmers. Unterstützt wurde dieser Kampagnenstart von vielen Tierrechts- und Tierschutzorganisationen wie auch animal-peace Tierhof e.V.

„Wir waren selbstverständlich vor Ort um die Demonstration zu unterstützen und werden auch an den weiterhin geplanten Demos teilnehmen. Dem rücksichtslosen Geschäft mit Hundewelpen muss Einhalt geboten werden.“ so Reinhold Kassen, Leiter der animal-peace Medienkoordination.

Initiator der Kampagne ist Massimo Zerbo, ein Hundefreund, der auf Facebook eine eigene Seite zu der Kampagne betreibt.

Die Pressemeldungen zum Thema häufen sich von Tag zu Tag und der öffentliche Druck auf Zajac steigt. Viele Organisationen wie Peta, der Deutsche Tierschutzbund, das Duisburger Tierheim, der Zentralverband Deutscher Zoofachbetriebe e.V. (ZZF), der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt), Tasso, diverse weitere Tierschutzvereine und auch der Verband für das deutsche Hundewesen (VDH) beziehen Stellung gegen Zajacs Geschäftsidee.

Professor Dr. Peter Friedrich, Präsident des VDH, übt offen Kritik: „Norbert Zajac, der im letzten Jahr vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft zum Unternehmer des Jahres gekürt wurde, setzt sich über die Beschränkung seiner Kollegen hinweg und zwar mit Kalkül: Auf Kosten der Jungtiere sollen Menschen ins Geschäft gelockt und deren Verweildauer erhöht werden. Zudem werden die ‚süßen‘ und ‚niedlichen‘ Welpen selbst zu einem schnellen Umsatzposten. Viel zu oft aber wird dann nach dem ersten Impuls entschieden. Doch schon jetzt landen viele Tiere in den Tierheimen, weil sie unüberlegt angeschafft wurden, sich dann vielleicht als lästig erweisen oder den Halter überfordern. Auch diese Zahl wird Zoo Zajac steigern.“

Besonders erfreulich ist, dass sich auch Unternehmer und Geschäftspartner des Zoohandels offensiv gegen das Vorhaben wenden. Erste Konsequenzen hat das bayerische Familienunternehmen Interquell, das mit seiner Marke Happy Dog zu den führenden deutschen Futtermittelherstellern gehört, gezogen. Es wird die Geschäftsbeziehungen zum Unternehmen Zoo Zajac einstellen.

animal-peace Tierhof wird an dem Thema dranbleiben, die Kampagne gegen Zajac weiterhin nach Kräften unterstützen und über das traurige Thema des Welpenhandels informieren.

Zukünftige Demonstrationstermine und interessante Links zum Thema finden Sie immer aktuell auf unserer Homepage!

Endstation Tierhof – Die Geschichte der Geschichte… wie das Buch entstand !

„Endstation Tierhof“

 

Die Geschichte der Geschichte… wie das Buch entstand !


Über das Buch „Endstation Tierhof“:

Wer dort seine letzte Zufluchtsstätte findet, hat es bislang nicht leicht gehabt. Tierhöfe sind die Waisenhäuser der Tiere, mit denen es Menschen gar nicht gut meinten: Tiere, die vergessen, vernachlässigt, gequält oder zum Gebrauch gezüchtet worden sind. Doch es gibt auch Hoffnung!

In einer tollen Romanerzählung gelingt es dem Autor viele Elemente, darunter auch die eigene Vergangenheit bei Animal Peace aufzuarbeiten. Eine wunderbare Geschichte für Jung und Alt, welche ganz unterschiedliche Facetten des Tierschutzes mit sehr viel Gefühl, spannenden Erzählsträngen, ein wenig Philosophie und Lebensweisheiten und einer angemessenen Portion Humor verbindet und auch noch von Träumen und vom Großwerden handelt.

 

Die Entstehung:

„Ganz am Anfang war gar nichts, dann kam der Beginn, und dann ging’s erst richtig los.“

(Ulrich Erckenbrecht, deutscher Schriftsteller)

Vor ein paar Jahren saßen wir im Büro von animal-peace Tierhof zusammen und planten mit der tierhilfe e.V. Strasburg neue effektive Projekte, unter anderem auch die Optimierung unseres bundesweiten Tierschutzlehrer-Projektes. Neues Infomaterial zum Thema Tierschutz/ Tierrecht sollte in Angriff genommen werden. Plötzlich warf jemand in den Raum: „Warum denn nicht einfach aus den eigenen Erfahrungen eine spannende wie auch informative Romanerzählung entwickeln?“
Was erst wie eine fixe Idee klang, wurde schnell ein eisern fokussiertes Ziel.
Niemand anderes als Henner Müller, der nicht nur langjähriges aktives Vereinsmitglied war, sondern auch als Diplompädagoge das Tierschutzlehrer-Projekt mit uns begonnen hatte, war der absolut passende Autor dafür. Gedacht, gesagt, geplant, getan…er sagte Ja.

 

Der Autor & das Team:

Henner Müller, der Autor des Buches und im Berufsleben Diplompädagoge, lebt seit seiner Jugend vegetarisch und ist bis heute aktiv im Tierschutz tätig. Lange Jahre war er als Aktionsmitglied von animal-peace e.V. mit uns unterwegs und hat viele seiner Eindrücke unserer Tierrechtsarbeit in diese Erzählung mit einfliessen lassen. Es gelang ihm spielend, die pädagogischen Elemente des Buches mit unserer eigenen Vergangenheit und Gegenwart zu verbinden…. hatten wir doch schon in unserer Jugend Tierschutz und Tierrecht jahrelang gemeinsam gelebt. Reinhold Kassen, ebenfalls von erster Stunde an Teil der Vereinsgeschichte und heute noch Vorstand wie auch Medienkoordinator setzte sich sofort mit Partnern wie der tierhilfe e.V. Strasburg zusammen, um das Buch finanziell zu ermöglichen. Nicola Welp, auch seit nunmehr 15 Jahren ein aktiver Teil des Vereines steuerte den gestalterisch kreativen Teil bei.

„Dieses Buch ist also in mancher Hinsicht eine biografische Darstellung unserer gemeinsamen Vereinsgeschichte und wir freuen uns sehr, uns mit einem Schmunzeln hier und da in Henners Beschreibungen wieder zu finden.“ so Kassen.

Verlagschef Thomas Schwarz ist mit seinem eigens gegründeten Tierschutzverlag als aktiver Teil und Partner von animal-peace Tierhof Herausgeber des Buches. Über die Zusammenarbeit mir der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen verbindet der Pädagoge die Verlegung des vereinseigenen Buches mit seiner heutigen Leitung unseres eigenen Tierschutzlehrer-Projektes

( 2010/ 2011ausgezeichnet als offizielles UN-Dekade-Projekt).


Diese kleine Reise in die Vergangenheit ist für uns auch der Wegweiser in die Zukunft. Mit diesem Buch wollen und werden wir junge Menschen erreichen. Denn wo sich spielerisch ein ernsthaftes Interesse für so wichtige gesellschaftliche Elemente wie Moral, Ethik, Mitgefühl weiterentwickelt, sollte es auch gelebt und gefördert werden. Das von uns getragene Tierschutzlehrer-Projekt ist Teil davon und wird mit diesem jugendlichen Buch eine neue Tragweite erhalten.

Wie sagte schon Ernst Ferstl (österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker):

„Viele Erwachsene hören mit dem Anfangen viel zu früh auf.“


T N Z – Das Tierrechts- und Naturschutzmagazin zu Besuch bei animal-peace Tierhof e.V.

Im Februar gelang es der Tierrechtsorganisation animal-peace Tierhof fünf verwahrloste und teils kranke Pferde aus einem aufgelösten Kinderreitschulbetrieb in NRW zu retten und sie bei kompetenten, pferdegerechten Stellen dauerhaft unterzubringen.

Andreas Zemke, Herausgeber der monatlich erscheinenden TV-Sendung kam zu Besuch, um über die gelungene Rettungsaktion zu sprechen und zu schauen wie es den Tieren ergangen ist. Der Besuch bei Ex-Schulpferd Donna und die Berichterstattung über ihr neues Leben werden im nächsten TV-Magazin ausgestrahlt.

TNZ wird zukünftig auch von animal-peace Tierhof unterstützt.

„Wir freuen uns darauf mit gemeinsamen Tierschutzaktionen, noch mehr aktueller Berichterstattung und effektiver Zusammenarbeit den weiteren Ausbau des TV-Magazins tatkräftig mitzugestalten.“ kommentiert Reinhold Kassen, Leiter der animal-peace Medienkoordination. „Mediale Plattformen wie diese sind äusserst wichtig, denn sie zeigen dem Zuschauer direkt und ohne Umwege, wo Probleme und Missstände auftauchen und wie man selbst Teil der Lösung werden kann.
Tierschutzarbeit geht uns alle an und sollte kein Randbereich der Gesellschaft bleiben.“