Zoo-Handel: Tod gehört zum Geschäft (BZ)

Erschütternd

10 bis 20 Tiere werden täglich abgeschrieben, ihr Verenden auf Listen vermerkt.

Die Auflistung ist sachlich, akribisch, nüchtern. Ein Beispiel ordentlicher Buchführung. Alltägliche Abschreibung von nicht mehr verkaufsfähigen Handelswaren. Nur, dass sich hinter jedem Vermerk ein totes Lebewesen verbirgt. B.Z. zeigt erstmals geheime Sterbelisten, sie stammen aus einer Berliner Zoohandlung.

In mehreren Spalten sind die Abgänge säuberlich notiert. Beispiel: 1. Februar 2010: Skalar groß, Anzahl 1, Prachtbarbe, Anzahl 8, Roter Rio, Anzahl 5 …

Pro Tag sind zehn bis zwanzig verstorbene Tiere aufgeführt. Zumeist Fische, aber auch Amphibien wie Frösche. Jeweils mit dem Einkaufs- und dem eigentlichen Verkaufspreis. Der Deutsche Tierhilfe Verband (DTV) konnte die brisanten Dokumente bei der verdeckten Überprüfung von 30 Zoo-Läden in Berlin sichern.

Zum Artikel in der B.Z

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