Monatsarchiv: Oktober 2007

Verein erstattet Strafanzeige



Tierrechtsbund-Aktiv erstattet Strafanzeige gegen Putenmast-Betrieb

 

Aktuelles Bildmaterial  liegt vor und beweist Tierquälerei

Oldenburg, 16.10.07 Vor wenigen Stunden hat der Verein bei der Oberstaatsanwaltschaft Oldenburg Strafanzeige gegen einen  Putenmäster gestellt „Uns liegt erschreckendes Bildmaterial aus einem Putenstall vor, dutzende tote Tiere wurden dort einfach in den Mastvorraum gelegt, die Wassertränken sind völlig verdreckt und die Tierhaltung ist eine einzige Katastrophe“ so der Vorsitzende vom Tierrechtsbund-Aktiv Andreas Zemke heute Mittag in Oldenburg. Die Mastlange befindet sich in Vechta und  produziert nach Recherche vom Tierrechtsbund-Aktiv scheinbar für  die Firma Heidemark.

Erst vor wenigen Wochen hat der Verein einen Putentransporter der Firma Heidemark durch die, Polizei  stoppen und überprüfen lassen.  Das Ergebnis der Überprüfung: der LKW Fahrer hat gegen diverse Auflagen der Tierschutztransportverordnung verstoßen. Die damals eingeleitete Strafanzeige läuft noch. Die Firma Heidemark  wirbt auf ihrer Website mit Transparenz und der tierschutzrechten Haltung der Tiere.  Nach den jüngsten Eindrücken der Tierrechtler kommt  Heidemark allerdings ihren Versprechungen nicht nach, ganz im Gegenteil. Abschließend  verweißt Andreas Zemke darauf, dass der Putenstall QS.zertifiziert sei. Vor wenigen Wochen präsentierte die Tierrechtsorganisation PETA eine umfassende UndercoverRecherche und deckte u.a mit  Bildmaterial auf, dass das QS-Siegel eine reine Verbrauchertäuschung ist.
Die QS-GmbH mit Sitz in  Bonn vergibt das QS-Siegel an ihre Teilnehmer, eine unabhängige staatliche Kontrolle findet allerdings nicht statt. Das in die Kritik geratene QS-Siegel steht für Qualität und Sicherheit, doch auch nach den aktuellen Bildaufnahmen könnte man eher sagen, QS steht für Quälerei und „Sauerei“ 

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