Monatsarchiv: März 2007

Tierrechtsbund-Aktiv will Affenversuche an Bremer Uni Stoppen

Tierrechtsbund-Aktiv will mit prominenter Unterstützung unnötige Affenversuche an Bremer Uni Stoppen

Rene Weller : Harte Schale – Großes Herz

Heute am 21.03.2007 haben Aktivisten der gemeinnützigen Organisation Tierrechtsbund-Aktiv e.V. die Einfahrt zu Professor Kreiters Versuchslabor für eine 1/2 Stunde symbolisch blockiert. Unterstützt wurden sie dabei vom ehemaligen Boxweltmeister und Tierschützer Rene Weller Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt laut Umfragen die sinnlosen Makakenversuche ab.

Seit beinahe 9 Jahren versucht Andreas Kreiter in Bremen das Gehirn des Menschen zu erforschen. Die menschlichen Gehirne die er zu erforschen versucht befinden sich in den Körpern von Makaken und sind überhaupt nicht menschlich.
Zuletzt wurde die Genehmigung für diese Versuche im Herbst 2005 bis 2008 von der damaligen Senatorin Röpke verlängert. Die Senatorin ist inzwischen aus anderen Gründen gegangen worden.

Die Verantwortlichen in der Bremer Landesregierung scheinen nun tatsächlich Überlegungen anzustellen, die Genehmigung nicht zu verlängern. Mit dieser MAhnwache wollen wir ihnen eine Entscheidungshilfe geben.
Die letzte Genehmigung beinhaltete 3,8 Mio. Euro. Das in Zeiten, in denen das Land Bremen am Rande der Insolvenz entlangschlittert, die Universität Bremen immer neue Kürzungen hinnehmen muss, Bremer Schüler in den diversen Pisa-Tests mit Abstand die letzten Plätze belegen, werden sich doch sicherlich Projekte finden lassen, wo die Mittel sinnvoller angelegt werden können.

Zum Vergleich noch eine Zahl: Die Summe der insgesamten jährllichen Förderungen zur Entwicklung von Alternativmethoden zu Tierversuchen beläuft sich gerade mal auf 1,4 Mio Euro.
Wir fordern den Senat nicht nur auf, die Genehmigung nicht nur nicht, zu verlängern, sondern die Tierversuche SOFORT zu stoppen.

Mit dieser Forderung stehen wir nicht allein. Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt die Makakenversuche des Herrn Kreiter ab. Viele Vereine unterstützen unsere Forderung und auch Prominente Unterstützer wie Rene Weller haben sich für die Aktion gefunden.

Tierrecht§bund aktiv e.V.
Medienkoordination
info@reinholdkassen.de      
 
Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.“ 
(Mahatma Gandhi (Friedensnobelpreisträger) 

Mitgliederwerbung für Tierschutzarbeit

Verwerflich oder notwendig?

 Duisburg, den 27.02.2007 Folgende Meldungen machen seit Jahren immer wieder negative Schlagzeilen: „Tierschutzverein wirbt Mitglieder per Telefon und an Informationsständen. Wie vereinbart sich das mit Tierschutz? Abzockerei und Drückertum? …“

Wir wollen hier Stellung beziehen zu einem Thema, welches gerne in moralische Abgründe gezogen wird, die mit der Realität nicht viel gemein haben. Wir halten es für wichtig, dass die Menschen nicht nur sehen, was man tut, sondern auch warum man etwas tut. Vorurteile sind keine guten Quellen, um sich eine eigene Meinung zu bilden oder sich ein sachliches Bild zu machen.

Die Tierhilfe wirbt Mitglieder. Und das aus gutem Grund!

Vereine, die erfolgreich und effektiv arbeiten wollen, um ein höchstmögliches Maß an guten Ergebnissen zu erzielen, brauchen dafür Mittel. Karikativer Tierschutz sowie Öffentlichkeitsarbeit kostet nicht nur Mühe und verlangt den Mitarbeitern Kraft und Energie ab, sie kostet auch Geld.
Vergleiche mit der Wirtschaft, Politik, mit allen selbstständigen Unternehmen zeigen, dass Werbung heute nicht nur ein unwesentlicher Teil eines Betriebes sind, sondern eine Notwendigkeit, die das wirtschaftliche Überleben sichern und die Philosophie einer Firma transportieren.

.

„Werbung ist unseriös!“

Wir hören es im Bereich Tierschutz nur zu oft. Aber warum?
Weil es unseriöse Machenschaften immer gab und gibt.
Weil es in jeder Branche sog. Abzockertum gibt.
Weil Menschen über die Werbung nicht genug informiert werden.

In unserem Alltag begegnen wir nahezu überall dem Bereich der Werbung und des Marketings.
Werbung ist allgegenwärtig, sowohl im TV, im Radio, im Internet, an Litfasssäulen, Plakatwänden, Autos, in Ladenlokalen, in Parteizentralen…ja, sogar auf T-Shirts, die wir tragen. Ein unseriöses Unterfangen von Firmen, die sich auf dem Markt präsentieren?
Nein… Werbung ist Arbeit, Handel, Konkurrenz, Wirtschaft, Beruf, Informationstransport, Philosophie etc. und eine Möglichkeit des Kontaktes mit dem Verbraucher.

.

Wir fragen:

Warum sollte die Werbung nicht auch eine Möglichkeit sein, eine moralische Ideologie zu vermitteln und offen damit am Markt teilzunehmen?

Wie sollen nötige Einnahmen erzielt werden, wenn nicht auch durch gezielte Werbung?

Was ist daran unseriös, wenn man ein renommiertes, profesionelles  Call-Center mit engargiertem und überzeugtem Personal für gute Zwecke einsetzt?

Jährlich werden Milliarden durch und mit Werbung umgesetzt, warum sollte nicht auch den Tieren auf diesem Wege die notwendige Unterstützung zu Teil werden?

Jede Menschenrechtsorganisation, jeder Nationalpark, fast jeder Naturschutzverein, jede Kulturstätte, auch fast jede karikative Organisation versteht es heutzutage, die Werbung und das Marketing für ihre Ziele zu nutzen.
Wieso sollte ein Tierschutz-Verein, der deutlich seine Botschaft und Zielsetzung  preisgibt nicht auch für die Durchsetzung dieser Ziele am  Markt für sich werben dürfen?

.

Wir wünschen uns für die Zukunft:

Für Werbegegner: Mehr Wissen, weniger mutmaßen!

Keine Rechtfertigung für Werbung abliefern zu müssen, sondern Information bieten zu dürfen

Ohne Werbung ist die Basiserhaltung effektiver Tierschutzarbeit nicht möglich

Helfen Sie uns, den Tieren zu helfen!

Weitere Informationen über die Vereinswerbung finden Sie auf unserer Homepage.
Sie haben fragen zum Thema Werbung?
Wir beantworten sie gerne!

.

Medienkoordination
Reinhold Kassen
info@reinholdkassen.de

http://www.reinholdkassen.de