Monatsarchiv: Dezember 2006

Pelz – Ein Gefühl wie frisch gehäutet

Topmodel Patricia Schmid ist das Tierleid egal

tierhilfe kündigt spektakuläre Aktionen an

Die Äußerungen des Schweizer Topmodels Patricia Schmid zum Thema Pelztragen sorgen seit einigen Tagen für Wirbel. In einem Interview sagte sie, dass es ihr praktisch egal sei, wie die Tiere litten. Dabei offenbart sich die Einstellung einer ganzen Branche und Konsumentenschicht – Verdrängung. Denn dem veredelten Produkt Pelz sieht man die Leiden des gehäuteten Tieres nicht an.

Der neue Slogan „Ein Gefühl wie frisch gehäutet“ begleitet zahlreiche Einzelaktionen von„tierhilfe e.v. strasburg“ und sensibilisiert, sich in die betroffenen Tiere hineinzuversetzen, anstatt sich vom Glamourimage des Fellproduktes täuschen zu lassen. „tierhilfe e.v. strasburg“ liegen erschreckende Bildaufnahmen aus deutschen Pelzfarmen vor. Die Aufnahmen belegen, dass Pelztiere immer noch auf grausame Art und Weise gehalten werden. Im Dezember werden Aktivisten von „tierhilfe e.v. strasburg“ mobil gegen eine Pelzfarm machen.
„Es wird ein heißer Winter“ kündigt Reinhold Kassen, der Aktionsleiter und zugleich Vorstand der „tierhilfe e.v. strasburg“ ist, die spektakulären Aktionen an. Zusätzlich wird der diesjährige „tierhilfe e.v. strasburg“ Tierschutzpreis an ein deutsches Unternehmen, die Kaufhof AG, übergeben, die sich für eine konsequente Handlungsweise zum Schutze von Tieren verdient gemacht hat und wegweisend ist für ethisch basierte Businessgrundsätze.

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Bildmaterial zum Thema „Pelzfarm“ finden Sie auch unter www.tierschutzbilder.de, Rubrik Nerz- und Fuchsfarm.

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21 Schäferhunde Strafanzeige

tierhilfe e.v.- stellt Strafanzeige

(Mecklenburg Vorpommern/NRW, 26.11.2006) Nachdem am 04.11. insgesamt 21 verwahrloste und verletzte Schäferhunde unter Polizeischutz aus einer Tierhaltung in Langen Brütz (Landkreis Parchim) von Tierschützern befreit wurden, stellen tierhilfe e.v. und Charity für Tiere e.V. Strafanzeige wegen Tierquälerei. Veterinäramt Parchim schließt sich Anzeige an.

Die Strafanzeige wird gegen den Rostocker Anwalt Heiner S. gerichtet, dem die Obhutspflicht für die Hunde übertragen wurde, nachdem Tierbesitzer und Betreiber der Hundehaltung Burkhard Krause aufgrund von Grundstücksstreitigkeiten Hausverbot erteilt wurde. Der gravierend schlechte Pflegezustand sowie die schwerwiegenden Verletzungen einiger Tiere sind Grundlage der Strafanzeige. Ein Schäferhundrüde musste unmittelbar mit einer etwa zehn Zentimeter langen, klaffenden Schnittverletzung im Kopfbereich in eine Tierklinik zur ärztlichen Versorgung gebracht und operiert werden. Weitere Hunde litten an unbehandelten Entzündungen und Unterernährung. Das Fell einiger Tiere war so stark mit Kot verklebt, dass nur noch das komplette Scheren des Fells helfen konnte.

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vlcsnap-155602„Auch unsere Vermutung, böswillig und profitorientiert getäuscht, worden zu sein hat sich immer mehr bestätigt.“ so Reinhold Kassen Vorstand der tierhilfe e.v. strasburg
„Er hat die Tiere bewusst leiden lassen, und uns als billiges Umzugsunternehmen missbraucht.“

Die Hunde sind zur weiteren Pflege und Vermittlung auf dem Tierhof Straelen in NRW, untergebracht.
Das Veterinäramt Parchim überwacht die Gemeinschaftsaktion von tierhilfe e.v. und Charity für Tiere e.V. Die Rettungsaktion sowie die weiteren Behandlung- und Unterbringungskosten sind wegen des schlechten Zustands der Hunde sehr hoch. Die vorläufigen Kosten werden erst einmal von Charity für Tiere e.V. und tierhilfe e.v. strasburg getragen. Die Möglichkeit, die Kosten nach dem Verursacherprinzip, notfalls gerichtlich zurück zu erlangen, wird von beiden Vereinen in Erwägung gezogen. „Trotzdem freuen wir uns über jede zusätzliche Spende oder Patenschaft für die Schäferhunde.“ so Martina Retthofer vom Tierhof Straelen.


21 Schäferhunde aus Tierhölle befreit

Richtungswechsel

tierhilfe e.V. kündigt Richtungswechsel an

(Strasburg/Duisburg, den 26.11.2006) Die „tierhilfe e.v. strasburg“ aus Mecklenburg- Vorpommern mit Büro für Öffentlichkeitsarbeit in Duisburg ist mit rund 15.000 Mitgliedern eine Stimme im Tierschutz, die gehört wird. „tierhilfe e.v.-“ fördert bundesweit gemeinnützige Tierschutzprojekte und unterstützt insbesondere Bundesverdienstkreutzträgerin Silke Wrobel seit Jahren bei ihrem „Kreta Tierschutzprojekt“.
866131Der seit August mit Reinhold Kassen (Aktionsleiter) verstärkte Vorstand entscheidet sich in Zukunft auch mehr aktiv für die Rechte der Tiere einzutreten. Für Kassen haben Tiere ein Recht auf Leben und auf körperliche Unversehrtheit, aber auch auf in Freiheit ausgelebte Gefühle, mit denen sie alt werden wollen. So sind Kampagnen und Aktionen gegen die Massentierhaltung, und Kampagnen zur Aufklärung über die Vorteile einer zumindest vegetarischen Lebensweise geplant.

Als ersten Erfolg verzeichnete die „tierhilfe e.v.-“ mit Reinhold Kassen jüngst die Rettung von 21 Schäferhunden in der Nähe von Schwerin. Der Fall hatte für bundesweite Schlagzeilen gesorgt. Die „tierhilfe e.v.-“ organisierte die spektakuläre Rettungsaktion sowie den Abtransport der Tiere. Auch Martina Retthofer vom „Tierhof-Straelen“, Kooperationspartner der „tierhilfe ev.-“, unterstütze maßgeblich die Rettungsaktion und nahmen mehre Hunde auf.

Der Tierschutz soll nicht vernachlässigt werden und so beteiligt sich „tierhilfe e.v.-“ mit anderen mitgliederstarken Vereinen am Ausbau eines bundesweiten agierenden Tierrettungsteams, um auch eine große Anzahl von Tieren auf einmal retten zu können. Außerdem wird der Tierschutz im Unterricht gefördert.

Da der Verein aktive Mitgliederwerbung betreibt, ist ihm sehr an der Rufbesserung dieser wichtigen Art von Tierschutzarbeit gelegen.

Auch wurde die Gemeinnützigkeit, auf die bis hierhin verzichtet wurde, beantragt.

21 Schäferhunde aus Tierhölle befreit

tierhilfe e.V. organisiert Rettungsaktion für 21 Schäferhunde

Schwerin/Duisburg, den 05.11.2006. Was zuerst als Routineüberprüfung einer Schäferhundhaltung geplant war, entpuppte sich dann vor Ort am Samstagmittag als Fall von schlimmer Tierquälerei. Eigentlich sollten die 21 Schäferhunde auf einem derzeit unbewohnten Grundstück  nahe  Schwerin in eine neue Bleibe vermittelt werden. Helfen sollte hierbei der Tierschutzverein „tierhilfe e.V. strasburg“ aus Mecklenburg-Vorpommern.

Als die Tierschützer und das Veterinäramt das Gelände mit den herunter gekommenen und teils provisorischen Zwingeranlagen betraten, war sofort klar, dass hier dringend gehandelt werden musste: „Die Schäferhunde waren in einem erbärmlichen Zustand, das Fell mit Kot verknotet, entzündete Wunden, teilweise unterernährt und mager! Die Tierbehausungen waren übersäht mit altem Kot und Urin“ so Reinhold Kassen Leiter der Hunde-Rettungsaktion sowie Vorstandsmitglied der Tierschutzorganisation „tierhilfe e.v. strasburg.“ Bis vor kurzem wurden die Hunde mit vergammelten Schlachtabfällen gefüttert.

Ein Schäferhund liegt schwer verletzt mit anderen Artgenossen in einem Verschlag hinter einem der Gebäude. Auch zwei weitere Hunde mussten unmittelbar aus den Rudeln gerettet werden. Der ebenfalls hinzugezogene Tierarzt war genauso schockiert  über die unfassbaren Zustände wie die Tierschützer und kommentierte:„Das ist mit das Schlimmste, dass ich in meiner Laufbahn gesehen habe!“

animal-peace – das Manifest

Warum haben Tiere Rechte

manifestWenn Biologen über Tiere sprechen, dann meinen sie Lebewesen von außerordentlich verschiedener Art. Amöben rechnen sie genauso dazu wie Schimpansen. Wir sprechen hier über Tiere, die die Fähigkeit besitzen, Schmerzen, Freude, Angst und Hoffnung zu empfinden.

Wir meinen alle Tiere, die fühlen können. Säugetiere, Vögel, Fische und Reptilien haben Gefühle. Aber auch wirbellose Tiere empfinden. Tintenfische beispielsweise haben sogar ein Sprachbewustsein und können durch Beobachten lernen. Kurzum: alle diese Tiere können wahrnehmen, bewerten, entscheiden, handeln.

Das heißt, Tiere wissen, was sie tun. Und dieses Tun fordert sein Recht.   Das Tierrecht.

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animal-peace in Kürze

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Gründung:

1986 in Frankfurt am Main als gemeinnütziger, eingetragener Verein.

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Struktur:

Aktionsgruppen mit mehreren hundert Tierrechtlern im ganzen Bundesgebiet betreiben aktive Tierrechtsarbeit vor Ort.
30 000 Fördermitglieder finanzieren die Arbeit von animal-peace. Die Hauptgeschäftsstelle entwickelt die bundesweite Öffentlichkeitsarbeit.

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Ziel:

Das Recht der Tiere auf Leben, Unversehrtheit und Freiheit zu einem verfassungsrechtlich geschützten Gut durchzusetzen.
Die Lebensqualität für Tiere praktisch zu verbessern.
Die Tiere zu einem geachteten Teil unserer Gesellschaft zu machen.

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Arbeit:

Politische und gesellschaftspolitische Öffentlichkeitsarbeit durch mehrere hundert spektakuläre Aktionen, mehrere tausend Infostände und Mahnwachen, Verbrauchermessen, Vorträge, Teilnahme bei Podiumsdiskussionen um eine umfangreiche Präsenz in allen Medien:
ARD, ZDF, RTL, SAT1, Pro7, RTL2, VOX, K1, die Dritten, sämtliche Printmedien und viele mehr.

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Erfolge:

1987 animal-peace deckt auf: Ex-WWF-Präsident Prinz Sayn-Wittenstein unterhält eine Legebatterie mit 1000 Hennen.Kurz nach unsere Besetzung wird die Anlage geschlossen.
1988-1998 Die Delphinarien in Rust, Haßloch, Sierksdorf, Hamburg und Rapperswil wurden geschlossen.
Seit 1995 Tierverachtende Volksvergnügungen wie das „Widder-Stoßen“ in Österreich und das „Hahne-Köppen“ in Solingen wurden abgeschafft.
Das Innenministerium stoppt ein Militärforschungsprogramm mit Tieren.
Lufthansa transportiert keine Affen mehr für Tierversuche.
Verschiedene Supermarktketten nahmen Legebatterie-Eier aus dem Sortiment. ALDI verkauft Freiland-Eier.
Und zig-tausend befreiter Tiere, die heute in Frieden leben, sowie eine nicht unerhebliche Zahl tierrechtlerisch motivierte Vegetarier und Veganer.

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Das Programm

– Wir fördern das Image der Tiere und klären über die Bedürfnisse und Gefühle der Tiere auf. Wer Tiere und ihre Seele kennt, wird sie nicht länger als Objekte, als Nahrungsmittel, betrachten können, sondern als würdevolle Wesen, die respektiert werden wollen.

–  Wir machen die Verbrechen dieser Gesellschaft an den Tieren öffentlich, die täglich, legal, millionenfach verübt werden. Denn wir meinen, wer weiß, was Tieren angetan wird, der wird nicht mehr länger schweigen und mittun wollen.

–   Wir zeigen sinnvolle Alternativen auf. Wir Menschen müssen nicht mehr auf den Knochen von Tiere leben, um selbst zu überleben. Wir haben heute die Möglichkeit, mit den Tieren als Partner, nicht als Gegner zu leben. Damit bereichern wir auch unser Leben, denn die Gewalt gegen Tiere beschädigt beide Seiten.

–   Wir entwickeln neue Konzepte für ein Miteinander von Tieren und Menschen. Tiere müssen einen neuen Platz in der Gesellschaft erhalten. Sie sollten nicht mehr Mittel zum Zweck sein, sondern als eigenständige Individuen mit einem eigenen Wert verstanden werden. Wir setzen uns für die Integration der nichtmenschlichen Tieren in die Gesellschaft ein.

–   Wir kämpfen für das Recht des Tieres auf sein Leben. Das Recht der Tiere muss Verfassungsrang erhalten. Tiere sind keine Sache, sondern Persönlichkeiten. Die Würde der Tiere muss unantastbar werden.

Silke Ruthenberg

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animal-peace – das manifest

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